Kaum eine Software nutzen wir so selbstverständlich wie den Browser. Er ist das Tor zum Internet – und gleichzeitig eines der Programme, über das wir am wenigsten nachdenken. Die meisten verwenden einfach den, der vorinstalliert war.

Aber ist das wirklich eine gute Wahl? Und was unterscheidet Chrome, Firefox, Edge und Brave eigentlich voneinander – jenseits der Werbeversprechen?

Warum die Browserwahl wichtig ist

Der Browser ist die Software, durch die fast unser gesamter digitaler Alltag fließt: E-Mails, Banking, Einkäufe, Nachrichten, soziale Medien. Was viele nicht wissen: Der Browser entscheidet auch darüber, welche Daten über Sie gesammelt werden, wie schnell Seiten laden und wie sicher Sie unterwegs sind.

Viele nutzen jahrelang einfach Chrome, weil es alle tun. Erst wer genauer hinschaut, ist überrascht, wie groß die Unterschiede wirklich sind.

Die vier großen Kandidaten im Überblick

Google Chrome ist mit rund 65 % Marktanteil der unangefochtene Platzhirsch. Er ist schnell, zuverlässig und hat das größte Angebot an Erweiterungen. Der Haken: Chrome stammt von Google – und Google verdient sein Geld mit Werbung, die auf Nutzerdaten basiert. Chrome synchronisiert standardmäßig Verlauf, Lesezeichen und Passwörter mit Ihrem Google-Konto. Wer sich bei Chrome anmeldet, liefert Google ein sehr detailliertes Bild seines Surfverhaltens.

Mozilla Firefox ist der einzige große Browser, hinter dem kein Technologiekonzern steht, sondern eine gemeinnützige Stiftung. Firefox blockiert standardmäßig Tracking-Cookies von Drittanbietern und bietet von Haus aus einen soliden Datenschutz. Beim Marktanteil ist Firefox allerdings in den letzten Jahren deutlich geschrumpft – von einst über 30 % auf heute nur noch einen einstelligen Prozentbereich. Das hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern damit, dass Google seine Marktmacht nutzt, um Chrome auf jeder erdenklichen Plattform zu bewerben.

Microsoft Edge ist seit Windows 10 der vorinstallierte Browser und basiert seit 2020 auf derselben Chromium-Engine wie Chrome. Technisch ist er dadurch genauso schnell und kompatibel. Microsoft hat Edge mit einigen nützlichen Funktionen ausgestattet, darunter ein integrierter PDF-Leser und vertikale Tabs. Beim Datenschutz gibt sich Edge etwas zurückhaltender als Chrome, sammelt aber durchaus Telemetriedaten für Microsoft. Und Microsoft ist beim Bewerben von Edge auf Windows nicht gerade subtil.

Brave ist der Außenseiter im Feld. Er basiert ebenfalls auf Chromium, blockiert aber standardmäßig Werbung und Tracker – ohne dass man eine Erweiterung installieren muss. Brave wirbt offensiv mit Datenschutz und Geschwindigkeit. Der Nachteil: Brave hat ein eigenes Werbemodell eingebaut (optional, aber es ist da).

Außerdem erwähnenswert: Vivaldi. Auch Vivaldi basiert auf Chromium, richtet sich aber an Nutzer, die ihren Browser bis ins Detail anpassen möchten. Vivaldi bietet von Haus aus einen eingebauten Werbeblocker, einen E-Mail-Client und umfangreiche Einstellungen für Tabs, Oberfläche und Datenschutz. Wer gerne an Stellschrauben dreht, findet hier mehr Möglichkeiten als in jedem anderen Browser.

Der Datenschutz-Vergleich: Wer sammelt was?

Hier werden die Unterschiede wirklich greifbar:

  • Chrome synchronisiert Ihren Verlauf, Ihre Suchanfragen und Ihre Lesezeichen mit Ihrem Google-Konto. Google nutzt diese Daten, um Werbeprofile zu erstellen. Zwar hat Google die klassischen Drittanbieter-Cookies abgeschafft, aber gleichzeitig eine neue Methode namens Topics eingeführt, die Ihr Surfverhalten lokal auf Ihrem Gerät in Interessenskategorien einteilt und diese an Werbetreibende weitergibt. Der Nutzer bekommt davon wenig mit.
  • Firefox blockiert seit Version 86 standardmäßig Tracking-Cookies von Drittanbietern mit der „Total Cookie Protection“. Firefox sendet keine Nutzungsdaten an Werbetreibende. Mozilla finanziert sich größtenteils durch die Standard-Suchmaschinen-Vereinbarung mit Google – ein Dilemma, aber kein Datenschutzproblem.
  • Edge sendet Telemetriedaten an Microsoft, darunter Diagnosedaten und Nutzungsstatistiken. In den Standardeinstellungen ist das „optionale“ Teilen von Diagnosedaten aktiviert. Microsoft bietet einen Tracking-Schutz in drei Stufen an – die Standardstufe „Ausgeglichen“ ist ein vernünftiger Kompromiss.
  • Brave blockiert standardmäßig Werbung, Tracker und Fingerprinting-Versuche. Der Browser erhebt keine Nutzungsdaten und sendet nichts an zentrale Server. Das optionale Werbeprogramm „Brave Rewards“ zeigt eigene Anzeigen und zahlt den Nutzer in Kryptowährung aus – man muss es aber nicht aktivieren.

Wenn Datenschutz Ihre oberste Priorität ist, liegen Firefox und Brave vorn. Chrome steht am anderen Ende der Skala – nicht weil er unsicher wäre, sondern weil Googles Geschäftsmodell auf der Auswertung Ihrer Daten basiert.

Geschwindigkeit und Ressourcenverbrauch

Chrome galt lange als Speicherfresser – und das stimmt auch heute noch teilweise. Wer viele Tabs offen hat, merkt schnell, dass Chrome großzügig mit dem Arbeitsspeicher umgeht. Edge ist hier etwas sparsamer, da Microsoft eine Funktion namens „Ruhende Registerkarten“ eingebaut hat, die inaktive Tabs automatisch in den Ruhezustand versetzt.

Firefox hat in den letzten Jahren erheblich aufgeholt und liegt bei der Geschwindigkeit auf Augenhöhe mit den Chromium-Browsern. Beim Arbeitsspeicherverbrauch ist Firefox tendenziell effizienter als Chrome.

Brave ist durch den eingebauten Werbeblocker oft der schnellste im Alltag – einfach weil Websites ohne Werbung und Tracker deutlich weniger Daten laden müssen.

Erweiterungen und Ökosystem

Chrome hat den mit Abstand größten Erweiterungskatalog. Da Edge, Brave und Vivaldi ebenfalls auf Chromium basieren, funktionieren die meisten Chrome-Erweiterungen auch dort – ein erheblicher praktischer Vorteil.

Firefox hat ein eigenes Erweiterungssystem. Die wichtigsten Erweiterungen (uBlock Origin, Bitwarden, Dark Reader) gibt es auch für Firefox, aber die Auswahl ist kleiner. Dafür hat Mozilla strengere Prüfprozesse für Erweiterungen, was ein Sicherheitsvorteil sein kann.

Ein wichtiger Punkt für alle, die uBlock Origin nutzen: Google hat die Erweiterungs-Schnittstelle von Chrome eingeschränkt (von „Manifest V2“ auf „Manifest V3“ umgestellt). Davon ist die volle Funktionalität von uBlock Origin betroffen. Firefox unterstützt weiterhin die bisherige Schnittstelle – ein handfester Vorteil für Nutzer, die auf wirksame Werbeblocker Wert legen.

Was für wen passt

Es gibt nicht den einen besten Browser für alle. Die Wahl hängt davon ab, was Ihnen wichtig ist:

  • Sie wollen maximalen Datenschutz ohne Bastelei? Nehmen Sie Brave. Der Werbeblocker funktioniert sofort, und Sie müssen nichts konfigurieren.
  • Sie wollen Datenschutz und Unabhängigkeit von großen Konzernen? Nehmen Sie Firefox. Er ist der einzige Browser, der nicht auf Googles Chromium-Engine basiert – und damit die letzte ernsthafte Alternative zu einer Browser-Monokultur.
  • Sie leben im Google-Ökosystem und Komfort geht vor? Chrome bleibt das bequemste Gesamtpaket – aber machen Sie sich keine Illusionen über den Preis, den Sie mit Ihren Daten bezahlen.
  • Sie nutzen Windows und wollen den reibungslosesten Browser? Edge ist eine solide Wahl, die besser mit Windows integriert ist als jeder andere Browser. Schauen Sie aber in die Datenschutzeinstellungen und drehen Sie die Telemetrie herunter.
  • Sie wollen Ihren Browser bis ins Detail anpassen? Dann ist Vivaldi einen Blick wert – kein anderer Browser bietet so viele Einstellungsmöglichkeiten.

Eines sollte man allerdings nicht vergessen: Die beste Browserwahl nützt wenig, wenn man sich überall mit dem Google-Konto anmeldet. Der Browser ist nur ein Baustein – das eigene Verhalten ist der andere.

Was Sie in fünf Minuten verbessern können

Egal, welchen Browser Sie verwenden – diese drei Maßnahmen verbessern Ihre Situation sofort:

  • Drittanbieter-Cookies blockieren. In jedem der vier Browser lässt sich das in den Einstellungen aktivieren (bei Firefox und Brave ist es bereits Standard).
  • Die Standardsuchmaschine wechseln. Google als Suchmaschine im Browser zu verwenden, gibt Google auch ohne Chrome Zugriff auf Ihre Suchanfragen. Alternativen wie DuckDuckGo oder Startpage leiten keine personalisierten Daten weiter. Welche Alternativen es zu Google als Suchmaschine gibt, haben wir kürzlich in einem eigenen Beitrag beleuchtet.
  • Unnötige Erweiterungen entfernen. Jede Erweiterung kann potenziell auf Ihre Browserdaten zugreifen. Weniger ist hier mehr.

Zum Schluss

Die Browserwahl ist eine der wenigen Entscheidungen im digitalen Alltag, die wirklich jeder treffen kann – und die tatsächlich einen Unterschied macht. Dass der beliebteste Browser nicht automatisch der beste ist, dürfte nach diesem Überblick klar sein. Und dass der sicherste Browser nicht der ist, den man vielleicht erwartet, ebenfalls.

Welchen Browser nutzen Sie – und warum? Haben Sie in letzter Zeit gewechselt? Schreiben Sie es gerne in die Kommentare.

Kommentare

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rmrf
4 stunden vor
Ich weiß nicht, woher Sie die Ideen für Ihre Themen nehmen, aber ich lese jeden Beitrag hier mit Genuß, weil ich immer etwas Neues lerne.
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Georg
2 stunden vor
ja, dem kann ich vollumfänglich zustimmen!
Jeder Beitrag gehört mittlerweile zum Freitag-Pflichtprogramm ;-)
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Michael
4 stunden vor
Und was ist mit Safari?
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SoftMaker
4 stunden vor
Da haben Sie recht - wir sind zugegebenermaßen selbst Windows-Nutzer, dürfen aber nicht alles aus dem Windows-Blickwinkel betrachten. Daher nachgereicht:

Safari ist auf dem Mac der Standardbrowser und dort eine gute Wahl: Er ist eng ins System integriert, geht besonders sparsam mit dem Akku um und schneidet beim Datenschutz ordentlich ab. Sein großer Nachteil ist zugleich sein Charakter - Safari gibt es praktisch nur im Apple-Kosmos. Wer zwischen Mac, Windows und vielleicht noch Linux wechselt, hat mit einem plattformübergreifenden Browser mehr Freude. Wer dagegen komplett bei Apple zu Hause ist, macht mit Safari wenig falsch.

Und weil die Frage auch kam: Opera haben wir bewusst nicht einzeln aufgeführt - nicht, weil er schlecht wäre, sondern weil wir uns auf die im deutschsprachigen Raum meistgenutzten Browser konzentriert haben. Sonst wird aus einem Vergleich schnell eine unübersichtliche Liste.
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Wilfried Teschler
4 stunden vor
Und wie steht es um Safari > Mac?
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Andreas
3 stunden vor
Die Antwort steht doch schon da!
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Gerald
4 stunden vor
Ich nutze seit Jahren Opera als Browser. Warum wird der hier nicht mit aufgeführt und bewertet? Ist der on der Nutzung her nicht relevant?
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SoftMaker
3 stunden vor
Opera ist ein durchaus solider Browser. Er baut auf derselben technischen Grundlage wie Chrome (der Chromium-Engine), zeigt also Webseiten genauso zuverlässig an, bringt aber eine eigene Oberfläche mit - samt Extras wie einem eingebauten Werbeblocker und einer kostenlosen VPN-Funktion. Für viele klingt gerade das verlockend.

Zwei Dinge sollte man wissen: Das eingebaute "VPN" ist genau genommen ein Proxy und schützt nur den Verkehr im Browser selbst, nicht das ganze Gerät. Und Opera gehört seit einigen Jahren einem chinesischen Konsortium; wem die Eigentümerfrage beim Datenschutz wichtig ist, der sollte das in die Abwägung nehmen.

Dass Opera in unserem Vergleich nicht als eigener Punkt auftauchte, war keine Wertung, sondern eine Platzfrage: Wir haben uns auf die im deutschsprachigen Raum meistgenutzten Browser konzentriert. Wer mit Opera zufrieden ist, hat keinen Grund zu wechseln.
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J. K.
4 stunden vor
... und wie mit Opera?
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bwb
4 stunden vor
Vivaldi ist der einzige europäische Browser, wenn man einmal von Chromium absieht. Nutze Vivaldi ständig.

Danke auch von mir für die vielen informativen Themen hier.
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shaadar
4 stunden vor
Die Themen sind gut aufbereitet und mit verschiedenen Sichtweisen nachvollziehbar argumentiert - gerne weiter so!
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Gerhard
4 stunden vor
Ich schließe mich der Frage von Gerald an. Warum wird Opera noch nicht einmal erwähnt?
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R.S.
4 stunden vor
Ich arbeite seit Jahren mit Opera. Ihre Einschätzung dazu hätte mich interessiert.
Ansonsten: Super Artikel - Danke!!!!
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Stefan Schneider
3 stunden vor
Was leider gar nicht im Test betrachtet wird, ist der Ressourcenverbrauch. Test auf einem Linux-Laptop mit 32 Gigabyte RAM: Neun geöffnete Tabs mit einigen recht speicherhungrigen Seiten:
Firefox: 28 GByte, Tendenz steigend, Rechner lahm
Vivaldi: 8 GByte stabil, keine Performance-Probleme
Seitdem zufriedener vivaldi-Nutzer :-)
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Thomas Bracht
3 stunden vor
Ich benutze schon seit Jahren Opera und bin voll zufrieden. Opera empfinde ich als sehr selbsterklärend und es hat schon seit langem ein unlimitiertes und kostenloses VPN.
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André
3 stunden vor
Auch für dieses Thema, vielen Dank.

Ich nutze seit längerem den Duckbrowser mit Duck als Searchengine.
Der verhindert oder überwacht das Meiste OutOfTheBox. Jetzt ist auch AI Search so anonym wie möglich.
Wenn ich mal einen ZweitBrowser brauche, habe ich FireFox portable auf meinem USB-Stick. Da Portable ist der immer und auf jedem System so konfiguriert wie ich das brauche.
Edge verwende ich nur für MS-spezifische Anforderungen, wenn der Verdacht besteht, das was in den beiden anderen nicht geht, wie zum Beispiel so Azure Admin Sachen.

Greets
André
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Heinrich Koop
3 stunden vor
Zunächst mal: Vielen Dank für den guten - und realistischen - Artikel. Nicht alle von uns sind Datenspezialisten und Dauertester, von daher war ich sehr froh über Ihre alltagstaugliche Auswahl und Beschreibung.

Ich habe mich (mit einigem Einarbeiten) für Vivaldi entschieden. Kostet Einarbeitungszeit, bietet aber mit Mailprogramm und Kalender ein Rundumpaket. Und ich brauche nicht ständig eine AI, die mich anquatscht und in alles eingebaut ist.
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Werner
3 stunden vor
Ich nutze Firefox mit DuckDuckGo als Suchmaschine, das reicht mir. Ausserdem habe ich eine Wahl welchen der angebotenen ChatBots ich für KI Anfragen nutze, das wurde in dem Artikel nicht erwähnt - für mich ein wichtiger Punk
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André
3 stunden vor
danke für den interessanten Vergleich
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Oliver R.
3 stunden vor
Danke für den Beitrag!
Wer sich weiter in Sachen Sicherheit und Datenschutz aufschlauen will, dem empfehle ich:
https://www.kuketz-blog.de/
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Klaus D.
2 stunden vor
Da niemand von Luft allein leben bzw. überleben kann, muss hinterfragt werden, wie sich diese kostenlosen Browser überhaupt finanzieren. Und das geht wohl ausschließlich nur über Daten, die von den Nutzern abgegriffen und weitergegeben werden. Das dürfte auf ALLE aktuellen Browser zutreffen. Die Anbieter der Browser wissen natürlich, dass "kostenfreie" Produkte begehrt sind. Ich persönlich würde einen kostenpflichtigen Browser bevorzugen, der keine Datenkrake darstellt, sondern mit meinen Daten (= "Nutzerverhalten") sorgsam umgeht. Aber einen solchen Browser habe ich bisher noch nicht gesehen.
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cbx
2 stunden vor
Vivaldi wird in der Einleitung erwähnt, aber weiter nicht besprochen. Die Privatsphäreeinstellungen von Vivaldi gehen über die von Chrome und Egde hinaus.
Mir gefällt bei Vivaldi, die Startseite über viele Geräte zu synchronisieren. Das gelingt Firefox nicht einmal mit seiner spartanischen Startseite.
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Juergen
2 stunden vor
Der 'Chromium Browser', bei dem die beschriebenen Schnüffelfunktionen des Google Chroms entfernt wurden aber ansonsten die guten Eigenschaften enthält sollte nicht unerwähnt bleiben bei dieser Auswahl. Ich verwende Firefox, Brave sowie Chromium. Brave zum Beispiel gerne für Youtube.
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69
2 stunden vor
Ich nutze EDGE seit Einführung von Windows 10, weil ich denke, dass er mit den Windows-Einstellungen (Sicherheitsmodule) am besten harmoniert.
Seit ich Internet nutze wechselte ich schnell vom vorinstallierten Explorer zu Chrome, weil Chrome besser mit dem Inkognitomodus gefühlte Nachverfolgung (angezeigte Werbung/nach eigenen Aktivitäten) unterband.
Ich nutze aus dem Grund immer noch den privaten Modus.
Aus dem Grund E-Mail-Client nutzte ich einige Zeit Opera-Browser, der Chrome sehr ähnelte und ebenso benutzerfreundlich (aus meiner Sicht) war. An Mozilla-Firefox kam ich aus verschiedenen Gründen nicht so richtig ran, auch das E-Mail-Programm (Thunderbird) ist nicht mein Fall.
Ich würde aus den Gründen vielleicht mal Vivaldi bei einem Wechsel probieren. Außerdem nutzte ich Erweiterungen.
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D.H.
2 stunden vor
Leider fehlt bei Chrome ein Hinweis auf IRON, der auf Chrome basiert, aber so modifiziert ist, daß laut Anbieter (srware.net) keine personenbezogenen Daten an goo.. übermittelt werden. Wenn das stimmt ist das eine Privatsphäre-freundliche Alternative.
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BuSchu
2 stunden vor
Ich bin seit der ersten brauchbaren Version mit Vivaldi auf allen Geräten sehr zufrieden. Auch der Mail-Client reicht fast immer aus. Nur selten benutze ich noch den Betterbird, hauptsächlich für Newsgroups.
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ARO
2 stunden vor
Nutze auch schon seit Jahren Opera und bin damit völlig zufrieden.
Alternativ noch Brave und Edge, wenn es bei Opera doch mal nicht so richtig klappt.
Insgesamt scheint es dennoch mehr Opera-Nutzer zu geben, als man glaubt.
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Sven
2 stunden vor
Ich nutze von Anfang an nur Firefox. Super Browser der tut was ich will. Suchmaschine leider wieder Google weil die anderen nicht so viel Ergebnisse geliefert haben.
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ebertus
2 stunden vor
Ich nutze alternativ zu Firefox "Pale Moon", der hierzulande nicht so bekannt ist, nicht so viele Erweiterungen bietet und auf einer älteren Firefox-Version basiert; aber regelmäßig gepflegt wird.
Ist mir einfach wichtig, zum Testen und immer sofort eine Alternative zu haben.
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gabli
1 stunde vor
Ich nutze schon lange Brave und bin damit sehr zufrieden, weil er Werbung gut rausfiltert.
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MW
1 stunde vor
Statt Firefox nehme ich Mullvad, der basiert auf Firefox, ist gehärtet und noch datenschutzfreundlicher. Auf Android ist das Pendant: IronFox.
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Thomas
32 minuten vor
Ich butze Firefox seit vielen Jahren sowohl auf meinen Rechnern, als auch Ipad und Android-Handy, jeweils mit eccosia als Suchmaschine und bin völlig zufrieden.
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R.S.
25 minuten vor
Ebenfalls noch keine Erwähnung fand der „CCleaner Browser“ (basierend auf der Chromium-Projekt). Er bietet ein vom englischen Software-Hersteller Piriform entwickelten zentralen Sicherheits- und Datenschutzcenter und überprüft damit Webseiten auf Viren, Malware, Spyware oder Betrugsversuche und sperrt notfalls die Seite.
Zusätzlich verhindert die „Anti-Fingerprinting“-Option, dass Websites die Konfiguration des Browsers und vorhandener Addons lesen und so den eigenen PC identifizieren. Darüberhinaus blockiert der „Extension Guard“ nicht vertrauenswürdige Erweiterungen.
Für den Schutz privater Daten bietet der „CCleaner Browser“ eine „Anti-Tracking“-Funktion. Der „Webcam-Guard“ regelt Zugriffe von Webseiten auf die eigene Webcam, und mit dem „Privacy Cleaner“ lassen sich persönliche Browser-Informationen wie Cookies, Chronik, Download-Verlauf und Datenmüll mühelos löschen.
Damit bietet er mehr und umfangreicheren Schutz als die gängigen Browser – völlig ohne Add-Ons installieren zu müssen und sich über diese angreifbar zu machen.
Gleichzeitig kann er die gespeicherte Lesezeichenleiste von Opera komplett übernehmen, samt den hier schon beschriebenen Vorteilen der Opera-Browseroberfläche.
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kw
9 minuten vor
Nun, ich nutze Internet seit mittlerweile fast 35 Jahren, beginnend mit den heute fast vergessenen Newsgroups ... der Browser der Wahl war damals Netscape - ZAHLUNGSPFLICHTIG !!! (Ich glaube, es gab nichtmal einen anderen ???). Dann kam Win95 mit dem Internetexplorer samt den Browserkriegen - welchen leider Netscape verlor - aus mehreren Gründen...
Aus Netscape ging dann Firefox samt Thunderbird hervor (Netscape war eine Internetsuite, bestehend aus Browser, Mail, Composer u.a.) und später dann noch Seamonkey als direkter Nachfolger von Netsape - praktisch mit sämtlichen Funktionen des "alten" Netscape-Communicator, welchen ich tw. auch heute noch verwende.
Leider kann die Entwicklergemeinschaft von Seamonkey (größtenteils IT-Techniker von Mozilla) aus Zeit und Kostengründen heute nicht mehr mit den großen Browsern mithalten.
Daher verwende ich jetzt hauptsächlich Firefox, mit einigen Erweiterungen:
1 - Malewarebytes, 2 - Privacy Badger, 3 - AdBlocker Ultimate, CanvasBlocker und einige andere noch.
Kommt jetzt auf einer Webseite die Meldung: "Deaktivieren sieh Ihre Werbeblocker ..." so deaktiviere ich die Website ...
Abgesehen davon lösche ich (automatisch) nach jeder Sitzung en kompletten(!) Verlauf ... Es geht Herrn Google und Konsorten einfach nichts an, welche Seife ich kaufe oder wohin ich in den Urlaub gehe, fahre oder fliege ....

Achja, diesen Softmakerblog finde ich super ... ist nur schade, dass Softmaker für das Office-Programm keine Kaufversion mehr anbietet, die Mietversion kommt für mich niemals nie in Frage !
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SoftMaker
6 minuten vor
Wir bieten immer noch eine Kaufversion an, auch SoftMaker Office Professional 2026 kommt als Kaufversion raus.
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