Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung – viele von uns haben ihre wichtigsten Angelegenheiten geregelt. Aber eine Frage wird dabei fast immer vergessen: Was passiert eigentlich mit meinen digitalen Konten, wenn ich nicht mehr da bin?

Die Antwort ist ernüchternd: Die meisten digitalen Konten verschwinden nicht. Sie laufen weiter – auf Kosten der Hinterbliebenen.

Das Problem, über das niemand spricht

Wer heute stirbt, hinterlässt nicht nur ein Bankkonto, eine Wohnung und vielleicht ein Auto. Sondern auch ein E-Mail-Postfach, ein Amazon-Konto, Streaming-Abonnements, Cloud-Speicher voller Fotos, soziale Netzwerke, Online-Banking-Zugänge und dutzende weitere Accounts, die sich über ein ganzes digitales Leben angesammelt haben.

Und anders als beim analogen Nachlass gibt es für den digitalen kein Amtsgericht, das automatisch eine Bestandsaufnahme macht. Niemand weiß, welche Konten existieren. Niemand hat die Zugangsdaten. Und kostenpflichtige Abonnements laufen im schlimmsten Fall monatelang weiter, weil sie per Lastschrift oder Kreditkarte abgebucht werden – von einem Konto, das die Erben nicht sofort überblicken.

Als ich mich vor einiger Zeit selbst mit dem Thema beschäftigt habe – nicht aus traurigem Anlass, sondern schlicht aus Vernunft –, war ich überrascht, wie viele Konten ich hatte, von denen meine Frau nicht einmal wusste.

Was die großen Anbieter anbieten

Die gute Nachricht: Einige der großen Plattformen haben mittlerweile Vorsorge-Funktionen eingebaut. Die schlechte Nachricht: Fast niemand nutzt sie.

Google (Kontoinaktivität-Manager): Google bietet eine der durchdachtesten Lösungen an. Unter myaccount.google.com/inactive können Sie festlegen, was passiert, wenn Ihr Konto über einen bestimmten Zeitraum – drei, sechs, zwölf oder achtzehn Monate – nicht mehr genutzt wird. Sie können Vertrauenspersonen benennen, die dann Zugriff auf ausgewählte Daten erhalten: E-Mails, Fotos, Drive-Dateien, YouTube-Inhalte. Alternativ können Sie festlegen, dass das Konto nach Ablauf der Frist automatisch gelöscht wird. Die Einrichtung dauert keine fünf Minuten.

Apple (Nachlasskontakt): Seit iOS 15.2 und macOS Monterey können Sie in den Einstellungen unter „Apple-ID“ einen oder mehrere Nachlasskontakte hinterlegen. Diese Personen können nach Ihrem Tod mit einem speziellen Zugangscode und Ihrer Sterbeurkunde Zugriff auf Ihre iCloud-Daten beantragen – Fotos, Notizen, E-Mails, Dateien. Die Einrichtung finden Sie unter „Passwort & Sicherheit“ → „Nachlasskontakt“.

Facebook und Instagram (Gedenkzustand): Meta bietet die Möglichkeit, einen Nachlasskontakt zu benennen, der Ihr Profil nach Ihrem Tod in einen Gedenkzustand versetzen kann. Das Profil wird dann mit dem Hinweis „In Erinnerung an“ versehen. Alternativ können Sie verfügen, dass Ihr Konto nach Ihrem Tod gelöscht wird. Die Einstellung finden Sie unter „Einstellungen“ → „Persönliche Informationen“ → „Kontoinhaber und Kontrolle“.

Microsoft: Microsoft hat keinen Kontoinaktivität-Manager. Angehörige müssen sich mit einer Sterbeurkunde an den Support wenden, um Zugriff auf ein Outlook- oder OneDrive-Konto zu erhalten. Der Prozess dauert und ist nicht immer unkompliziert.

Das unterschätzte Problem: laufende Abonnements

Viele Menschen unterschätzen, wie viele kostenpflichtige Dienste an ihr Konto gebunden sind. Streaming-Dienste, Cloud-Speicher, App-Abonnements, Zeitschriften-Abos, Fitnesstracker-Premium, Passwort-Manager, VPN-Dienste – die Liste ist oft erstaunlich lang. Und all diese Dienste buchen weiter ab, solange niemand kündigt.

Für Hinterbliebene bedeutet das: Sie müssen nicht nur die Konten finden, sondern auch herausfinden, welche davon Geld kosten. Ohne eine Übersicht ist das wie eine Suche im Nebel. Besonders unangenehm wird es, wenn die Abbuchungen über eine Kreditkarte laufen, die nicht sofort gesperrt wird.

Was Sie jetzt tun können – ganz praktisch

Die gute Nachricht: Vorsorgen ist weder kompliziert noch morbide. Es ist schlicht eine Frage der Organisation – vergleichbar mit dem Ordner, in dem Sie Ihre Versicherungspolicen abheften.

1. Erstellen Sie eine Übersicht Ihrer digitalen Konten. Das muss keine perfekte Tabelle sein. Eine einfache Liste reicht: Welche Dienste nutze ich? Wo bin ich registriert? Welche davon sind kostenpflichtig? Denken Sie dabei auch an Konten, die Sie selten nutzen – das vergessene PayPal-Konto, der alte eBay-Account, die Fotoplattform, auf der noch Urlaubsbilder liegen.

2. Regeln Sie den Zugang zu Ihren Passwörtern. Der sicherste Weg ist ein Passwort-Manager wie Bitwarden oder KeePassXC, dessen Master-Passwort an einem sicheren Ort hinterlegt ist – zum Beispiel in einem versiegelten Umschlag im Bankschließfach oder beim Notar. Alternativ gibt es spezielle Notfallblätter, die manche Passwort-Manager anbieten: ein ausgedrucktes Blatt mit dem Master-Passwort und einer kurzen Anleitung, wie man den Tresor öffnet.

3. Nutzen Sie die Vorsorge-Funktionen der großen Anbieter. Richten Sie Googles Kontoinaktivität-Manager ein. Hinterlegen Sie bei Apple einen Nachlasskontakt. Bestimmen Sie bei Facebook, was mit Ihrem Profil passieren soll. Das sind jeweils wenige Minuten Aufwand, die Ihren Angehörigen Stunden oder Tage ersparen können.

4. Halten Sie eine Vertrauensperson auf dem Laufenden. Ihre Partnerin, Ihr Partner, ein erwachsenes Kind oder ein enger Vertrauter sollte wissen, dass eine solche Liste existiert und wo sie zu finden ist. Die Liste selbst muss nicht offen herumliegen – aber jemand muss wissen, dass es sie gibt.

5. Nehmen Sie den digitalen Nachlass in Ihre Vorsorgevollmacht auf. Wer bereits eine Vorsorgevollmacht hat, sollte prüfen, ob sie auch digitale Konten abdeckt. Ein einfacher Zusatz wie „Die bevollmächtigte Person ist berechtigt, auf meine digitalen Konten und Online-Dienste zuzugreifen, diese zu verwalten und gegebenenfalls zu kündigen oder zu löschen“ kann im Ernstfall viel bewirken. Ohne eine solche Regelung haben Angehörige bei vielen Anbietern keinen rechtlichen Anspruch auf Zugang – selbst mit Erbschein.

Was das Gesetz sagt

Der Bundesgerichtshof hat 2018 in einem viel beachteten Urteil entschieden, dass digitale Inhalte grundsätzlich vererbbar sind – konkret ging es um den Facebook-Account einer Verstorbenen. Erben treten in den Nutzungsvertrag ein, so wie sie auch in einen Mietvertrag eintreten würden.

In der Praxis sieht es allerdings oft anders aus. Viele Anbieter sitzen im Ausland und kennen deutsche Erbrechtsurteile nicht oder ignorieren sie. Wer nur mit einem Erbschein beim Support anklopft, erlebt nicht selten wochenlange Wartezeiten. Eine Vorsorgevollmacht, die digitale Konten ausdrücklich erwähnt, ist der deutlich schnellere Weg.

Vorsorge, nicht Angst

Ich weiß: Über den eigenen Tod nachzudenken gehört nicht zu den angenehmsten Nachmittagsbeschäftigungen. Aber genau darum geht es hier ja nicht. Es geht darum, Ordnung zu schaffen – so wie man einen Ordner mit Versicherungsunterlagen führt oder einmal im Jahr die Kontoauszüge sortiert. Nicht weil man das Schlimmste erwartet, sondern weil man es den Menschen, die einem wichtig sind, nicht unnötig schwer machen möchte.

Meine eigene Liste hat übrigens keine Stunde gedauert. Das Schwierigste war, sich hinzusetzen und anzufangen.

Checkliste: Digitaler Nachlass in fünf Schritten

  • Liste erstellen: Alle digitalen Konten und Abonnements aufschreiben – auch die vergessenen.
  • Passwörter sichern: Passwort-Manager einrichten, Master-Passwort sicher hinterlegen.
  • Anbieter-Funktionen nutzen: Google Kontoinaktivität-Manager, Apple Nachlasskontakt, Facebook Gedenkzustand.
  • Vertrauensperson informieren: Jemand muss wissen, dass die Liste existiert und wo sie liegt.
  • Vorsorgevollmacht ergänzen: Digitale Konten ausdrücklich aufnehmen.

Haben Sie sich schon mit dem Thema beschäftigt? Oder haben Sie Tipps, wie Sie Ihren digitalen Nachlass geregelt haben? Schreiben Sie es in die Kommentare – solche Erfahrungen helfen anderen Lesern, den ersten Schritt zu machen.

Kommentare

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Dieter aus B
12 stunden vor
Zwar kein Thema, über das man gerne nachdenkt, aber eines, über das man nachdenken sollte.
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Achim aus U
12 stunden vor
Ich habe einen USB angelegt Pararrell und die Konten immer mehr Reduziert. Ja habe eine Liste genau so angelegt.
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K-Peter B aus BS
12 stunden vor
Danke für den Denkanstoß. Werde einen entsprechenden Nachtrag in meine Vorsorgevollmacht aufnehmen.
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Michael
12 stunden vor
Sehr hilfreicher Beitrag! Werde mich danach richten, danke!
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Michael
12 stunden vor
Sehr hilfreicher Beitrag. Vielen Dank, werde alles beherzigen!
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J.W.
12 stunden vor
Klar ist das ein Thema, was viele vor sich herschieben oder ignorieren. Aber mal ganz ehrlich, wenn jemand ein Abonnement abschließt, denkt derjenige gerade nicht über später nach. Sonst würde man sich das Abo schenken. Für die Firmen, gerade im Softwarebereich, ist es ein Segen. Geld das ständig nachfließt. Diese Abo-Unart hat sich in den letzten 20 Jahren rasant vertausendfacht. Und Softmaker reiht sich nahtlos in die Abo-Befürworter ein (Siehe NX). Wenn, dann sollten sich alle ehrlich machen und nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen.
Klar ist auch, dass Softwareentwicklung Geld kostet und trotzdem nicht fehlerfrei ist.
Der Kunde wird dann meitens nochmals zur Kasse gebeten. Die ganze Thematik füllt sicher mehr als ein Buch.

Ich persönlich verzichte deshalb auf einen großen Teil von Abonnements. Das darf allerdings jeder für sich selbst entscheiden.
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Torsten
10 stunden vor
Genau. Software-Abos kommen auch mir nicht ins Haus. Noch zumal man in aller Regel mehr bezahlt, als wenn man nach Bedarf alle paar Jahre neuere Versionen zum reduzierten Preis kauft.
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Ernst Keller
12 stunden vor
Vielen Dank! Enorm wichtig, aber auch ich habe es immer wieder verschoben…
PS: wie kann ich diesen Bericht ausdrucken? Habe mich mit vielen screenshots beholfen. Das ist aber wohl kaum state of the art 😉
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Oliver
10 stunden vor
Im Browser die Druckfunktion benutzen und als PDF abspeichern. Ist zwar nicht immer hübsch aber geht.
Es gibt Programme mit dennen kann man Webseiten mit einer scroll Funktion scannen und in verschiedenen Formaten abspeichern. Das beste mir bekannte ist SnagIt. Es gibt aber auch kostenfreie Programme, weiß aber nicht mehr wie die heißen.
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Jossi
11 stunden vor
Wieder ein eminent hilfreicher und praktischer Beitrag. Der Freitag-12-Uhr-Blog von SoftMaker ist wirklich einer der besten – knapp, klar und gut verständlich mit lauter relevanten Themen.
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Ludger
11 stunden vor
Sehr guter Denkanstoß. Werde ich schnellstens in Angriff nehmen. Danke.
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Willi Gertel
11 stunden vor
Ich führe schon seit einigen Jahren eine Liste mit Informationen bez. Abos, Versicherungen etc. und nehme den hervorragenden Artikel zum Anlass, diese zu überarbeiten und zu ergänzen. Die Anregung mit dem Google Konto und der Vorsorgevollmacht werde ich aufgreifen. Vielen Dank!!
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Marc
11 stunden vor
KeePassXC und Vorgänger nutze ich schon lange. Eine notarielle Vorsorgevollmacht gibt es zwar mit Hinterlegung bei der Bunesnotarkammer, aber - ich glaube - ohne Hinweis auf digitale Vermächtnisse. Danke für den Hinweis!
Einen KeePass-Tresor für meine Frau mit den wichtigsten Zugängen wollte ich auch schon lange vorbereitet haben, aber irgendwie wird man immer von anderen Dingen abgelenkt.
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Ole
2 stunden vor
Alles eine Frage der Prioritäten 🤷🏻‍♂️
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Oliver
11 stunden vor
Eine Liste mit allen wichtigen Online-Konten, Versicherungen, Zugriff auf Passwörter usw. habe ich schon vor geraumer Zeit erstellt.
Vorsorgevollmacht muß ich noch ergänzen, die Liste pflegen und meine Vertrauensperson wieder darauf hinweisen wo alles hinterlegt ist.
Danke für den Beitrag!
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Konrad aus r
11 stunden vor
Sehr nützlicher Beitrag! Ich habe vierzig digitalisierte Jahre hinter mir und einen entsprechend chaotischen Berg vor mir
nachzulassen.
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Matze
10 stunden vor
Dann einfach unten anfangen abzutragen, der jeweilige Rest rutscht irgendwann nach.
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Mario
10 stunden vor
Danke für den Denkanstoß. Da weiß ich, was ich am Wochenende mal anfangen werde.
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Manfred
10 stunden vor
Interessant und empfehlenswert sich damit selber zu konfrontieren, damit man sich und den Hinterbliebenen eine Übersicht aufstellt.
Danke für den Anstoß.
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Matze
10 stunden vor
So eine Liste nutze ich schon länger. Die beim Notar hinterlegte wird jährlich abgeglichen, und meine potentiellen Nachlassverwalter*innen wissen darüber Bescheid.

Danke für den Denkanstoß, den digitalen Nachlass in die Vorsorgevollmacht aufzunehmen!

Das Problem allerdings mit den vergessenen Konten sagt schon die Bezeichnung. In der Regel handelt es sich um bisher kostenfreie Zugänge, sonst fielen sie (hoffentlich) auf einem Kontoauszug auf.

Fröhliche Grüße
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HGU
10 stunden vor
Digitales Erbe ist ein wichtiges Thema im Umfeld der Seniorenräte, zumindest in meinem Bundesland.
Wer dazu weitere Unterstützung bekommen möchte ist dann dort gut aufgehoben.
Wie auch hier beschrieben - es ist nicht schwer - nur wird so etwas gerne verdrängt. https://netzwerk-sii-bw.de/wp-content/uploads/2024/11/Vortrag-Digitaler-Nachlass-Kopie.pdf
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Oliver
10 stunden vor
Interessant wäre noch wie man mit Online-Brokern und Konten umgehen kann.
Die von mir benutzten Online-Broker verlangen eine Kontovollmacht mit Extra Zugang. Das ist sehr aufwendig mit z.B. Post-Ident und Zwei-Faktor-Authentisierung und darauf habe ich bisher noch keinen Nerv gehabt. In meinen Augen, Vertrauen hin Vertrauen her, auch Sicherheitstechnisch nicht gerade optimal...
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Johannes Jürgen
9 stunden vor
Sehr gute Anregung über dieses Thema nachzudenken und auch aktiv umzusetzen.
Danke
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Gerd Steffens
8 stunden vor
Gute Anregung! Praktisch alle Passwörter habe ich in einer großen Passwortliste handschrift und alphabetisch sortiert in einem Ordner abgelegt. (Auch für mich als Sicherheitskopie) Eine Kontobevollmächtigung für Partner/Partnerin vereinfacht die Sachen mit den Banken erheblich. Identifikation übers Handy versuchte ich zu vermeiden, wo ich das nur kann.
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Volker Harling
7 stunden vor
Vielen Dank. Richtig: das fehlte noch.
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Rainer Gaiß
6 stunden vor
Ich denke, das Wichtigste ist, alle Bankkonten für Lastschriften sperren zu lassen, ebenso die Kreditkartenkonten und das Paypal-Konto. Daueraufträge stoppen. Dann hat man genug Zeit, sich mit denen auseinanderzusetzen, die jetzt noch Geld wollen.

Für mich war wichtig, jemanden zu Lebzeiten zu bestimmen, der im Todesfall nicht nur als moralische Unterstützung da ist, sondern auch hilft die monetären Dinge zu Ende zu bringen.
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Heyno Egloffstein
5 stunden vor
Freitag Punkt 12 der beste Blog ever. Selber seit 30 Jahren in der IT Branche tätig, man lernt nie aus und die Qualität der Berichte lassen keine Wünsche offen, klar verständlich sodass auch der unbedarfte Anwender sehr schnell erkennt welchen Nutzen er/sie aus diesem Blog ziehen kann.
Bravo, weiter so.
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Helmut
4 stunden vor
Der digitale Nachlass ist ein Thema, über das ich schon öfters nachgedacht, aber noch nicht gehandelt habe. Ich war mir unsicher, wie ich es am besten anstellen soll. Da die hier genannten Tipps meinen Gedankengängen so ziemlich ähnlich sind, kann ich guten Gewissens mich darum kümmern. Den digitalen Nachlass in der Generalvollmacht aufzunehmen, ist eine sehr gute Idee, danke dafür.
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Ole
2 stunden vor
Die Konto-Liste ist überflüssig. Man braucht einfach ein Account-Inventar inkl. Zugangsdaten im Passwortmanager, am besten KeePassXC. Dort werden alle Konten und Passwörter in einem offenen Format gespeichert (kdbx-Datenbank); diese kann mit vielen verschiedenen Apps geöffnet werden und man ist nicht von einem Anbieter abhängig. (Vendor Lock-in)
Ein individuelles Feld in einem Eintrag kann dazu dienen, kostenpflichtige Dienste zu kennzeichnen.
Erben erhalten das Master-Passwort und den zweiten Faktor (z.B. Schlüsseldatei) auf sicherem Wege.
Fertig. Alle Anforderungen erfüllt 😎
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