Sie suchen einen Passwort-Manager und landen auf einer Seite mit „Konto erstellen“, Cloud-Speicher und verschiedenen Abos. Ausgerechnet für Ihre Zugangsdaten soll also noch ein Online-Dienst dazukommen. Vielleicht wäre Ihnen wohler, wenn Ihre Passwörter auf Ihrem eigenen Rechner blieben.

Das geht: Ein Passwort-Tresor kann eine lokale Datei sein.

Die eigentliche Gefahr ist die Wiederverwendung

E-Mail, Online-Shop, Stromanbieter, Vereinsportal: Jedes Konto braucht ein eigenes, starkes Passwort. Dutzende lange, unterschiedliche Zeichenfolgen zuverlässig im Kopf zu behalten, ist keine alltagstaugliche Lösung. Stattdessen kommt schnell dasselbe vertraute Passwort mehrfach zum Einsatz – vielleicht mit einer anderen Zahl am Ende.

Wird dieses Passwort bei einem Dienst gestohlen, probieren Angreifer es auch bei anderen aus. Aus einem Datenleck können so mehrere übernommene Konten werden. Der Reflex „Alle Passwörter an einem Ort sind gefährlich“ lenkt deshalb vom eigentlichen Problem ab: schwache, wiederverwendete Passwörter, die über viele Konten verstreut sind. Ein Manager macht es praktikabel, für jedes Konto ein anderes starkes Passwort zu verwenden. Wo er die Passwortsammlung aufbewahrt, ist eine eigene Entscheidung.

Der Tresor bündelt die Kronjuwelen

Diese Entscheidung wiegt schwerer als bei anderen Daten. Der Tresor, in dem die Passwörter zusammenkommen, ist eine eigene Kategorie: Er ist nicht bloß ein weiterer Wertgegenstand, sondern der Generalschlüssel – er enthält die Zugänge zu vielen weiteren Konten und Daten auf einmal. Genau das macht diesen einen Ort so wertvoll.

Die naheliegende Frage ist deshalb nicht „Cloud ja oder nein“, sondern: Wem vertraue ich ausgerechnet diese Sammlung an? Seriöse cloud-basierte Passwort-Manager verschlüsseln den Tresor so, dass der Anbieter selbst die gespeicherten Passwörter nicht einsehen kann. Der Unterschied ist also nicht „sicher gegen unsicher“, sondern die Frage, wer die Kronjuwelen verwahrt: ein Dritter, dessen Dienst gehackt oder abgeschaltet werden kann – oder Sie selbst. Dass ein Cloud-Tresor nicht automatisch für immer unantastbar ist, hat 2022 der Einbruch bei LastPass gezeigt, bei dem Angreifer eine Sicherung verschlüsselter Tresordaten kopierten. Für manche ist ein automatisch aktueller Tresor auf mehreren Geräten trotzdem zuverlässiger als selbst gepflegte Kopien. Der Vorteil der lokalen Variante ist schlicht: Was beim Anbieter gar nicht gespeichert ist, kann bei einem Einbruch dort auch nicht gestohlen werden.

KeePassXC: Der Tresor ist eine Datei auf Ihrem Rechner

KeePassXC zeigt, wie Passwortverwaltung ohne Online-Dienst funktioniert. Sein Tresor ist eine einzelne, verschlüsselte Datei mit der Endung .kdbx. Sie bestimmen, wo diese Datei gespeichert wird. Für die Passwortverwaltung braucht KeePassXC kein Online-Konto und keinen fremden Server. Das Programm ist kostenlos; eine monatliche Gebühr fällt nicht an.

KeePassXC gibt es für Windows, macOS und Linux. Es ist außerdem quelloffen, auch Open Source genannt: Der Programmcode ist öffentlich zugänglich und kann unabhängig geprüft und weiterentwickelt werden. Die Tresor-Datei lässt sich auf allen drei Betriebssystemen weiterverwenden.

Beim Anlegen des Tresors wählen Sie ein Master-Passwort. Es ist der eine Schlüssel, den Sie sich merken. „Verschlüsselt“ bedeutet: Ohne dieses Passwort ist der gespeicherte Inhalt unlesbar. Das ist das eine Passwort, das Sie nie verlieren dürfen.

Entschlüsselt wird die Datei auf Ihrem Rechner. Damit sie tatsächlich dort bleibt, gehört sie in einen Ordner, den kein Cloud-Dienst automatisch überträgt.

Die Passwörter für Ihre einzelnen Konten kann der eingebaute Generator als lange Zufallsfolgen erzeugen. KeePassXC speichert sie zusammen mit dem Benutzernamen und der zugehörigen Internetadresse. Bereits wiederverwendete Passwörter werden dadurch allerdings nicht automatisch ersetzt: Die Änderung erfolgt beim jeweiligen Dienst, das neue Passwort kommt anschließend in den Tresor.

Im Browser erspart die Erweiterung KeePassXC-Browser das Abtippen. Sie unterstützt Firefox, Chrome, Edge, Chromium, Brave und Vivaldi. Nach der Einrichtung verbindet sie sich mit KeePassXC auf demselben Rechner und füllt Benutzernamen und Passwörter direkt in passende Anmeldefelder ein. Dafür muss KeePassXC laufen und der Tresor entsperrt sein.

Zur Kontrolle gehört die eigene Sicherung

Beim Master-Passwort endet die gewohnte Hilfe per E-Mail. Es gibt keine „Passwort vergessen“-Funktion, keinen Support, der die Datei für Sie entschlüsselt, und keinen Ersatzschlüssel. Ist das Master-Passwort weg, bleibt der gesamte Tresor unwiederbringlich verschlossen – mit allen darin gespeicherten Zugängen. Deshalb muss dieses eine Passwort zwei Bedingungen zugleich erfüllen: Es muss schwer zu erraten sein und es muss gegen das Vergessen abgesichert werden.

Dass die Datei auf Ihrem eigenen Rechner liegt, entlastet das Master-Passwort nicht. Zwar entfällt ein Angriffsweg: der Einbruch beim Cloud-Anbieter. Doch gelangt eine Kopie der Datei einmal in falsche Hände, können Angreifer beliebig viele Passwörter ausprobieren – ohne Kontosperre und ohne Begrenzung der Fehlversuche. Dann entscheidet die Stärke des Master-Passworts. Die Verschlüsselung bremst solche Versuche, ersetzt aber kein starkes Passwort.

Zugleich tippen Sie dieses Passwort regelmäßig selbst ein, um den Tresor zu entsperren. Sinnvoll ist deshalb ein Passwort, das Sie sich zuverlässig merken und das dennoch stark ist; eine lange Folge zufällig gewählter Wörter lässt sich leichter merken als eine zufällige Zeichenfolge und ist trotzdem schwer zu erraten. Gegen das Vergessen hilft zusätzlich eine Papiernotiz, verschlossen und getrennt vom Rechner verwahrt. Das unterscheidet das Master-Passwort von den Passwörtern für Ihre einzelnen Konten: Die darf der Generator sehr lang und zufällig erzeugen, denn die füllt die Browser-Erweiterung ein und niemand muss sie sich merken.

Ebenso wichtig ist die .kdbx-Datei selbst. Geht sie bei einem Festplattendefekt verloren und existiert keine Sicherung, sind alle darin gespeicherten Passwörter weg. Zur lokalen Passwortverwaltung gehört deshalb eine regelmäßige Kopie auf einem getrennten Datenträger, etwa einer externen Festplatte, die nach der Sicherung wieder abgezogen wird. Ein zweiter Ordner auf derselben Festplatte schützt nicht vor deren Ausfall. Gelegentliches Öffnen der Sicherung zeigt, ob sie sich auch wirklich verwenden lässt.

Muss wirklich alles synchron sein?

Sollen dieselben Passwörter auch auf dem Laptop oder Handy verfügbar sein, muss die .kdbx-Datei dorthin gelangen und spätere Änderungen müssen ebenfalls ankommen. Diesen Abgleich nennt man Synchronisierung. KeePassXC bringt dafür keinen eigenen Cloud-Dienst mit; die Organisation liegt beim Nutzer. Die Datei einfach in Dropbox oder OneDrive zu legen, erscheint als kürzester Weg – für den Wunsch nach einem lokalen Tresor ist das aber nicht die beste Standardlösung, denn die Datei liegt dann wieder bei einem Cloud-Anbieter, wenn auch verschlüsselt. Und egal, wie der Abgleich organisiert ist: Er ersetzt keine getrennte Sicherung, weil er eine versehentliche Löschung ebenso zuverlässig auf andere Geräte überträgt wie ein neues Passwort.

Statt die Frage mit „alles synchronisieren“ zu beantworten, lohnt es sich, den tatsächlichen Bedarf zu klären. Der vollständige Tresor kann am PC bleiben, ohne dass Passwortverwaltung auf dem Handy damit ausgeschlossen wäre. Wer seine Konten überwiegend zu Hause nutzt, braucht unterwegs möglicherweise nur eine Handvoll Zugangsdaten und kann bewusst klein halten, was aufs Handy kommt. Aufwandsfrei ist das allerdings nicht: Eine solche mobile Auswahl ist praktisch ein zweiter Tresor, dessen Einträge ebenfalls gepflegt werden wollen – ändert sich ein Passwort, muss man daran denken, es auch dort nachzuziehen.

Wer unterwegs bezahlt, Bankgeschäfte erledigt oder sich regelmäßig in zahlreiche Apps einloggt, hat dagegen gute Gründe, die wichtigen Passwörter jederzeit dabeizuhaben. Dann ist ein geregelter Abgleich sinnvoll – ob über das eigene Heimnetz oder über einen bewusst gewählten Cloud-Speicher. Ein Cloud-Speicher ist damit eine mögliche Entscheidung, aber kein beiläufig gewählter Ablageordner.

KeePassXC selbst ist ein Desktop-Programm. Auf dem Smartphone öffnet eine kompatible App dieselbe .kdbx-Datei, ob vollständiger Tresor oder kleine mobile Auswahl. Das KeePassXC-Projekt empfiehlt in seiner FAQ:

  • Für Android: KeePassDX und KeePass2Android
  • Für iOS: Strongbox und KeePassium

Der Tresor gehört Ihnen

Ein Passwort-Manager ist nicht zwangsläufig ein weiterer Online-Dienst. Bei KeePassXC bleibt die Cloud eine Möglichkeit, keine Voraussetzung. Sie entscheiden, wo der Tresor liegt und welche Geräte eine Kopie erhalten. Der Preis dieser Unabhängigkeit ist die eigene Verantwortung: für das Master-Passwort, die getrennte Sicherung und einen bewusst geregelten Abgleich, soweit Ihr Alltag ihn verlangt. Kontrolle bedeutet hier nicht, alles überall verfügbar zu machen, sondern selbst darüber zu bestimmen.

Wie wichtig ist Ihnen der Zugriff auf dem Handy? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit lokalen Passwort-Tresoren in den Kommentaren.

Kommentare

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Knut
Gestern
Anstatt bei KeePassXC immer ein unpraktisch langes Passwort einzutippen, kann man auch einen Yuybico-Schlüssel als Hardware am USB-Port des Rechners verwenden. Dann empfiehlt sich aber, einen zweiten, identischen Hardware-Key auf Lager zu haben.
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Knut
Gestern
Yubico
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MM
Gestern
Gut gemeint und vielleicht für einen Passwortmanager ganz gut. Doch für mich gilt: Nie mehr Yubico. Lange Zeit für diverse Zugänge – unter anderem auch für diverse Portale – verwendet, ging alles gut. Dann plötzlich entschloss sich ein behördlicher Anbieter, die zulässige Version der Yubico-Software um ein paar Stellen nach dem Komma zu erhöhen und meine beiden Sticks waren im Ar...
Fast 100 Euro für den Müll, denn diese Keys können nicht neu beschrieben werden.
Natürlich passiert das bei einer privaten Verwendung als Schlüssel zum Tresor nicht unbedingt, der Nachgeschmack ist vor allem ein teurer...
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GMG
Gestern
Was ist ein gutes Paßwort: Die Anfangsbuchstaben eines Gedichtes: Also "Alle meine Entchen schwimmen auf dem See" ergibt:AmEsadS; kommt und vor, nimmt man +, usw. Verschärft wäre, man nimmt den 2. Buchstaben. Dann ensteht LeNcueE.
Einfach so ein Vorschlag.
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John
Gestern
Sich hauptsächlich auf Initialen zu beschränken, schränkt das Alphabet sehr ein. Aber selbst wenn der zweite Buchstabe gewählt wird, genügend Sonderzeichen, Passwortlänge, usw. ist das Problem immer noch: Unterschiedliche Passwörter.

Plus die Kreativität des Menschen ist leider sehr vorhersehbar. Wir sind einfach sehr schlechte Zufallsgeneratoren. Dann lieber einen echten Generator und einen Passworttresor verwenden - diese haben immer einen integriert.
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Esther
Gestern
Für meine wichtigsten Passwörter, die ich nirgendwo speichere, nehme ich tatsächlich Liedtexte. Allerdings kombiniert mit dem Liederbuch, in dem es steht. Mit Seitenzahl, Liednummer und Strophe kommt man ganz schön weit.
Ich sitze dann am PC und summe vor mich hin. Die Platzierung von Zahlen und Sonderzeichen muss ich mir allerdings merken.
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HJO
Gestern
Hoffentlich hört Siri nicht zu😁- Spaß beseite. Es ist eine Möglichkeit...
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Sven
Gestern
Von Passwort-Manager halte ich persönlich nichts. Bei mir ist alles auf Papier, allerdings muß ich von unterwegs nichts aufrufen bis auf Mails. Geht beim Manager der Hauptschlüssel in andere Hände sind damit auch alle Passwörter dort. Gehr der Hauptschlüssel verloren, dann ist alles weg, auch mein Bankkonto oder Mailkonto zum Beispiel.
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draftec
Gestern
Und wenn man den Zettel verliert, ist alles futsch. Es gibt immer 2 Seiten.
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Patrick
Gestern
Kronjuwelen trifft es gut, weshalb ich auch jeglichen Passwort-Managern misstraue. Open-Source schafft m. E. nur eine Schein-Beruhigung: Der Code ist zwar offen, und ich kann ihn mir ansehen. Aber verstehe ich ihn? Kann ich sicher sein, dass ich keine manipulierte Version erhalten habe? Abgesehen von bösen Menschen, die Entwickler entweder zwingen, "Backdoors" einzubauen (Stichwort:TrueCrypt), oder solche, die ihren Frust in modifizierten Varianten herauslassen oder der KI, die dann doch einen Weg findet.

Ich fahre seit vielen Jahren mit einer Passphrase sehr gut, die mehrere Domain-bezogene Variablen enthält. Alles in meinem Kopf, nichts ausgedruckt, kein weiteres Tool erforderlich.
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Fritz
Gestern
TrueCrypt ist doch schon lange outdatet.
Der Nachfolger heißt VeraCrypt.
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Patrick
Gestern
es ging ja auch nicht um das Produkt, sondern um ein Beispiel erfolgter Einflussnahme durch böse Menschen
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Matze
Gestern
Was passiert mit Ihren Daten, wenn Sie aus irgendeinem Grund vorübergehend oder dauerhaft Gedächtnisverlust erleiden?

Es sollte stets eine*n Nachlassempfänger*in geben, die*der Zugriff erhält für den Fall Ihres Ausfalls. Mit Kontozugängen nur in Ihrem Gedächtnis machen Sie es Ihnen nahe Stehenden besonders schwierig.

Fröhliche Grüße
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Teroldego
Gestern
Zur Synchronisation: Da ich "nur" PC, Handy und Tablet habe mache ich das einfach manuell, auf jedem Gerät eine Kopie, mit dem NAS als "Master-Speicherort". D.h. bei Änderungen auf einem Gerät kopiere ich den Tresor aufs NAS und aktualisiere dann jeweils auf den anderen beiden Geräten in dem ich den NAS-Tresor rüberkopiere ... muss halt nur zeitnah dran denken dies zu machen.
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Sebastian
Gestern
Ich nutze Vaultwarden als Passwort-Manager lokal auf der NAS. Über VPN könnte ich dann auch von unterwegs aus zugreifen und aktualisieren.
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Gret
Gestern
Das schöne an einem Cloud Dienst (dem man vertrauen muss, klar) ist, dass man Keys auch in verschiedenen Tresoren mit verschiedenen Personen teilen kann.
Private Passwörter mit dem/der Liebsten.
Manche dienstliche Passwörter mit der Abteilung (z.B. den Zugangscode für den Technikraum).
KeePassXC kann das auch, dann aber halt auch wieder durch einen cloudbasierten Sync-Dienst.

Das Problem der guten Idee, eine lokale Datei zu haben, ist die Aktualität der Kopie auf dem USB Speicher. Ich habe so viele Passwörter im Safe, dass ich nahezu jede Woche eins ändern muss. Dann müsste ich mit jeder Änderung auch den USB Stick aktualisieren... das funktioniert (zumindest bei mir) nicht.

Wir nutzen in der Firma KeePassXC, meine kdbx liegt auf einem Fileserver.
Wir teilen unsere gemeinsamen Schlüssel über eine Abteilungs.kbdx (KP-XC kann mehrere Dateien gleichzeitig geöffnet haben).

Privat habe ich aber keinen Fileserver, da nutze ich einen cloudbasierten Dienst, den ich in großen Teilen mit meiner Liebsten teile; wenn ich weg bin und alle Passwörter mit ins Grab nehme fängt die Katastrophe für die Familie an.
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John
Gestern
Fachinformatiker hier. Ich nutze privat Bitwarden, da ich viele Konten zusammen mit meiner Frau zusammen nutze und die Synchronisation mit Nextcloud auf Smartphones in Kombination mit KeePassDX ein Graus war.

In der Regel ist es so, dass diese Anbieter ihre User bei Datenleaks informieren müssen und man dann genug Zeit hat, die Passwörter zu ändern, bevor etwas damit passieren kann, weil die entwendeten Daten (auch bei LastPass damals) verschlüsselt sind.

Ein digitaler Nachlass ist so außerdem viel leichter zu organisieren. Das Leben kann sehr plötzlich enden und die Zugangsdaten für den Tresor sind sicher aufbewahrt mit Anweisungen und hilfreichen Hinweisen.
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Rainer
Gestern
Und für die Nextcloud User unter uns, die keine Lust auf 'Basteleien' mit VaultWarden haben, gibt's sogar für die Nextcloud eine offizielle Passwort-App, die sich sogar mit Handy Synchronisieren lässt.
-- Nur zur Vollständigkeit...
Ich selbst nutze beides. Vorzugsweise aber Vaultwarden, da hier mehr Möglichkeiten für die Zugangsdaten zur Verfügung stehen.
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Andreas
Gestern
Die wichtigesten Paßwörter sollte man eh offline haben (also im Kopf). Und die Paßwörter "in der Cloud" nützen mir nur wenn ich auch Internetzugang habe. Ich habe lokales KeePass und snychronisiere auf einen USB Stick A mit Adapter für C: fertig.

Zu viel Schnickschnack bedeutet auch zu viel Probleme.
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Undertow
Gestern
SafeIn Cloud auf PC, Laptop & Handy - sync über die eigene cloud ( Synology) - gesichert auf 2. NAS ( außer Haus ) - seit Jahren problemlos und sicher.
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Reinhard
Gestern
Genau mein Dilemma wird hier beschrieben, einerseits misstraue ich allen Anbietern, selbst VPN usw. (Man muss sich nur mal anschauen, wer teilweise hinter den Firmen steht.) Anderseits ist die Papiervariante inzwischen so groß, dass ich sie nicht mehr praktikabel mitführen kann. Außerdem gibt es keine Kopie und die Pflege ist aufwendig, wehe man schmiert mal in Eile etwas unsauber. Es sollen ja auch die Erben etwas damit anfangen können:-)). Werde mich also auf KeePass einlassen müssen. Muss das aber so organisieren, dass auch meine Frau damit umgehen kann. Die Idee mit dem Yubikey finde ich gut. Habe schon zwei beim Hersteller gekauft. Aber die Anleitung dafür ist lausig. Ich habe Angst mich auszusperren, wenn das mit der 2FA nicht klappt. Kann jemand eine gute Anleitung zum Yubikey 5c nfc, geeignet für "alte Männer" empfehlen?
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Richard
Gestern
Ich nutze KeePassXC seit Jahren für meine beiden Rechner, Linux und Windows. die .kdbx habe ich auf je einem Stick. Außerdem habe ich zur Sicherheit noch einen dritten Stick mit den .kdbx beider Rechner. Alle paar Wochen sorge ich dafür, dass auf allen Sticks die .kdbx den gleichen Stand haben.
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Peter
Gestern
Passwörter kann man auch in Büchern und einer „kryptischen“ Verweisdatei sichern, mit der die Rekonstruktion bei Bedarf schneller geht.
Dazu markiert man auf Seiten beliebige Fragmente. Nimmt man kein „Roman“ kommt man auch an Sonderzeichen. In der Verweisdatei gibt es einen Hinweis auf das Buch und die Seiten. Fehlt die Verweisdatei muss man schlimmstenfalls alle Bücher nach Fragmenten durchsuchen.
Da man nicht ständig in den Büchern blättern will, ist das natürlich nur ein „Backup“ für Passwörter und nur für solche geeignet die man üblicherweise im Kopf hat.
Oder ein Backup für das Masterpasswort eines Tresors.
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Bernd
Gestern
Nutze schon lange Acebit Password Depot und bin damit sehr zufrieden. Datensafe kann wahlweise lokal oder aber in der Cloud gespeichert werden. Version 18 steht aktuell kostenlos bei Computerbild zum Download bereit.
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Gerhard
Gestern
Ich nutze Dashlane und bin sehr zufrieden damit! Ich kann Passwörter generieren lassen oder meine eigenen, selbst kreierten Passwörter für verschiedene Dienste darin speichern nutzen.
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smm01
Gestern
Was nehme ich für ChromeOS ?
Die Android- oder Linux-Variante?
Oder beide (ChromeOS mit Linux-Subsystem).
Oder keine wg. "läuft nicht"?
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Frank
Gestern
Ich habe auf meinem Lenovo Chromebook KPass: password manager installiert in der Version 2.4.11 .
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Simon
Gestern
Ich verwende Enpass Premium.
Es läuft unter Linux, Mac und Windows, auf Android und auf meinem iPhone.
Die Synchronisierung mache ich über WebDAV.
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tumbertor
Gestern
wichtige Anregungen - bisher verlasse ich mich auf die Erinnerung von FireFox (trägt ja selbst PWs ein) und eine normale TXT-Datei.
Mal sehen, ob ich noch anderes "einführe".
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Peter
Gestern
Neulich las ich, dass Edge sich die ihm vertrauensvoll überreichten Passwörter im Klartext lesbar in seinen Metadaten auf den Rechner speichert 🙈
Möglicherweise ist es grundsätzlich keine gute Idee dem Browser seine Passwörter anzuvertrauen !?
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MM
Gestern
"es grundsätzlich keine gute Idee"... Edge (und auch Chrome) als Browser zu verwenden, wenn man Wert auf Datenschutz legt.
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Francesco
Gestern
So verlockend einfach, sicher und bequem KeePassXC für den Privatanwender auch sein mag, keiner kann garantieren (besonders in Zeiten von KI), dass auch dieses Desktop-Programm manipuliert werden kann.

Deshalb ist eine gut strukturierte manuelle PW-Verwaltung immer noch die sicherste Lösung.
Dies kann z. Bsp. sein:

1. Ein USB-Stick, der eine (ev. verschlüsselt) Text-Datei mit den Passwörtern enthaelt. Diese Datei wird nach einem selbst erdachten Schema periodisch mehrfach gesichert auf andere kleine Datentraeger und so sicher wie Reisepass, Kreditkarte oder Führerschein aufbewahrt.
2. Die Passwörter werden in einen einfachen Spiralblock (nach Kategorien) notiert, die einzelnen Seiten können somit leicht kopiert werden. Beides an einem sicheren Ort deponieren.
Diese manuelle Handhabung garantiert Zeitersparnis , schont die Nerven (Stressfreiheit) und ist immer noch die einfachste, beste Sicherheit gegenüber fremden Anwendungen.
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MM
Gestern
"USB-Stick": Ein USB-Stick kann schon beim nächsten Einsatz defekt sein. Je mehr man davon mit dem identischen Inhalt, desto besser (sicherer).

Wer noch über optische Laufwerke verfügt, sollte auch überlegen, diese mit wiederbeschreibbaren Datenträgern (sind wesentlich zuverlässiger und haltbarer als einfache Rohlinge) zu verwenden.
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Christian
Gestern
Ich benutze schon seit vielen Jahren von Acebit das Password Depot. Die Datenbank liegt auf dem PC und zusätzlich auf einem USB Stick, welcher regelmäßig synchronisiert wird.
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Paul
Gestern
Die .kdbx-Datei hat bei mir ein sehr langes Passwort. Auf dem Mobiltelefon ist sie aktuell, ich kopiere sie dann bei Bedarf auf den PC. Dort wird sie durch die alltägliche Datensicherung auf eine externe Festplatte gesichert.
Auf dem PC gibt es nirgends das komplette Masterpasswort.
Ein USB-Stick mit der .kdbx und das Masterpasswort liegen aber noch irgendwo in einem "Franz Jäger Berlin".
Die .kdbx müsste man sogar per E-Mail schicken können - sie soll schließlich "sicher" sein, wenn das Passwort nur schön lang ist. So könnte man die Datei also auch zwischen den Geräten aktuell halten. Oder..?
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Dieter
Gestern
Ich verwende seit Jahren den Passwortmanager von Norton der auch schon über die gesamte Zeit so manchen Angriff abgewehrt hat,somit bin ich zufrieden damit.
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Tom
Gestern
Hallo...
Ich benutze seit Jahren einen USB Stick, auf welchem für jeden Onlindienst usw. eine eigene *.diz Datei liegt. Hier sind alle Informationen hinterlegt, welche ich bei der jeweiligen Stelle angegeben habe; ebenso das jeweilige starke und unterschiedliche Passwort. Da ich den Stick immer vom PC trenne, gab es bis dato keine Probleme.
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Markus R.
Gestern
Was im Aritkel fehlt, ist das Thema Key-Datei. Bei Keepass kann man eine getrennte Key Datei erstellen, die den Hauptschlüssel ergänzt. Also zum Öffnen braucht man den Schlüssel und die Key Datei.
Damit ergibt sich der Ablauf, Keepass+key Datei sind lokal und nur die Keepass Datei wird automatisch vom NAS mit der Dropbox synchronisiert. Handys Tablets synchronisieren sich mit der Dropbox und die Key-Datei wird manuell auf den Geräten einmalig eingespielt. Damit ist die Dropbox Datei durch das Passwort geschützt und durch das Fehlen der key-Datei geschützt, selbst wenn das PW bekannt würde, fehlt die Key Datei. Auf dem Geräten ist sie durch das Passwort und Key-Datei geschützt. Also eine Kopie der Keepass Datei mit dem PW würde damit auch nicht reichen. Und die Key-Datei kann irgendeine Datei sein.
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Holger
Gestern
Sehr guter Einwand. Schade dass diese praktische Lösung nicht im ansonsten guten Artikel erwähnt wurde.
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BDI
Gestern
Das mache ich z. Z. auch noch so.:
Keepass2 und Keepass2Droid als Programme.
Die Password.kdbx in der Cloud,
und die key-Datei auf den Geräten.

Das werde ich aber umdrehen!
Passwort.kdbx lokal und die key-Datei in der Cloud.
Denn wenn die Cloud gehackt wird und die Passwort-Datei in falsche Hände gerät, so sind meine Passwörter in vielleicht 5 Jahren durch die stärkeren Rechner nicht mehr sicher.
Eine Key-Datei ist ohne die Passwort-Datei und ohne das Master-Passwort wertlos.
Eine Passwort-Datei kann auch ohne Key-Datei und ohne Master-Passwowerdenx Jahren vielleicht entschlüsselt werden.
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Matze
Gestern
Woher rührt eigentlich die seltsame Annahme, sogenannte lokale Geräte seien sicherere Speicher als digitale Wolken?
Zumal Heimcomputer oft über ein (Heim-) Netzwerk verbunden sind und dieses mit dem Internet. Heimanwender*innen verlassen sich darauf, dass ihre gespeicherten Daten heimseitig „hinter“ dem Router sicher sind und gehen in der Regel trotzdem oder vielleicht gerade deswegen recht unsensibel damit um.

Bezahlte Cloudspeicher sind hingegen so verschlüsselt, dass nicht einmal der Betreiber Zugriff hat, und vor Totalausfall ausreichend geschützt.

Ich selbst nutze parallel den Schweizer Anbieter SecureSafe, der mir neben einem Passwortmanager einen digitalen Tresor für Dokumente bietet, und den iphoneeigenen Passwortmanager, der nur (!) auf dem iPhone liegt, nirgendwohin synchronisiert und über dessen Zugangsdaten verschlüsselt wird.

Ich rate von zufällig generierten Passwörtern ab. Auch der beste Manager kann ausfallen und der zusammenhanglose Zeichensalat nicht mehr zugeordnet werden.

Meine Passwörter sind stets die Anfangsbuchstaben selbst ausgedachter Sätze mit bewusst eingebauten Fehlern, die in einem für mich nachvollziehbaren Zusammenhang stehen mit dem Dienst, den sie „bewachen“, durchsetzt mit Ziffern und Sonderzeichen und mindestens fünfzehnstellig.

Und es ist ein digitaler Nachlass eingerichtet für den Fall, dass ich nicht mehr in der Lage bin, den Passwortmanager nebst zugehöriger Konten selbst zu bedienen.

Fröhliche Grüße
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Heinz D.
Gestern
Ich habe einige Zeit Keepass genutzt. Problematisch wurde es erst als ich viel unterwegs war und mittels Handy oder Laptop auf Dienste zugreifen wollte und keinen Passwortmanager verfügbar hatte.

Dann fing ich an, die Keepass Schlüsseldatei zwischen drei Geräten synchron zu halten. Wenn man dann von einem Dienst zwischen Tür und Angel aufgefordert wird sein Passwort zu aktualisieren, dann kann so eine Synchronisation schon mal vergessen werden. Irgendwann wusste ich nicht mehr welche die aktuelle Schlüsseldatei ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass ein Gerät mit der aktuellen Schlüsseldatei verloren/kaputt oder geklaut werden kann.

Oder wie kommt die Frau / Tochter im
schweren Krankheitsfall/Tod an die verschlüsselten Daten.

Letztlich habe ich mich dann für Nordpass als Dienst entschieden. Die Passwörter, die wir als Familie gemeinsam nutzen kann ich freigeben. Im Safe liegt das Masterpasswort für den Ernstfall.

Jetzt ist es auch egal welches Gerät benutzt wird. Dank Browser Plugin läuft Nordpass auf jedem Gerät mit und wird automatisch eingefügt und auch bei Änderung automatisch aktualisiert.


Übrigens sollte sich jeder bewusst sein, dass heute bei Hackerangriffen zum Entschlüsseln von Passwörtern Rechenleistung von Clouddiensten wie Amazon genutzt werden. Ein Passwort das bis 2020 noch als sicher galt wird in wenigen Sekunden geknackt.

Wie wahrscheinlich es ist, dass man selbst seine Passwort Datei besser schützen kann als ein Dienst der sämtliche Sicherheitschecks und Security Audits durchlaufen hat, das möge jeder selbst bewerten.
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fe
Gestern
Ich habe das "Muttiheft" (kleines Schreibheft), und dort notiere ich alle Passwörter und neu bei Änderung.
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Weba
Gestern
Tipp der Polizei: Bleistift benutzen!
Im Falle eines Brandes zerstört Löschwasser Kuli oder Tinte. Bleistift bleibt weiterhin lesbar.
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Thomas
Gestern
Yep, KeePassXC nutze ich schon gefühlt ewig, habe früher aber auch gerne die Schlüsselbuntverwaltung auf meinem Mac benutzt.
Backups sind immer Pflicht und diese sollten an einem anderen (sicheren) Ort verwahrt werden. Ein verschlüsseltes Backup in der Cloud schafft ein wenig Freiheit, falls mal unterwegs das Notebook schlapp macht.
Passwort-Tresore wie KeePassXC sind aber auch ein "Honeypot" und gehören in eine sichere Umgebung.
Zudem kodiere ich meine Passwörter und dekodiere diese im Kopf, so das bei einem Datengau vielleicht noch was zu retten ist, zumindest, so lange die Diebe das Schema noch nicht verstanden haben 😁
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gbhajda
Gestern
KeePassXC mit der Datei auf dem PC nutze ich seit Jahren, auf Handy und Tablet dazu KeePass2Android. Früher lag die Passwort-Datei auch in meiner Dropbox um unterwegs Zugriff zu haben. Gelegentlich gab es dann aber Kuddelmuddel, wenn ich unterwegs etwas geändert habe und KeePass zwei Varianten der Datei sah. Inzwischen bin ich - Donald geschuldet - in der pCloud gelandet, wo andere Daten als Back-up liegen und nur diese Passwort-Datei zwischen PC, Cloud und damit auch denAndroid-Geräten synchron gehalten wird. Und beim Runterfahren des PC gibt es noch ein automatisches Back-up der Passwort-Datei vom PC auf eine externe Festplatte, mit einer uralt Version von second copy. Läuft gut.
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Konrad
Gestern
Warum muss es ein Extraprogramm sein?
Meiner Ansicht nach schwächt jedes zusätzliche Programm die Passwortsicherheit.
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Robert M.
Gestern
Diese Zentralisierung ist für viele offenbar sehr "angenehm". Sonst gäbe es diese Dienste und Kunden nicht. Aber ist diese Zentralisierung samt automatischem Einsetzen wirklich auch "sicherer"? (Brute-force-)Angrifffe braucht man nun nur mehr für ein EINZIGES Passwort (und mit der aktuellen KI-Power wohl erfolgreich) starten. Zudem: inwieweit sind die generierten Passwörte wirklich "ZUFÄLLIG". Wirklich zufällige Zufallsfolgen zu generieren ist SEHR schwierig - und wer weiß und versteht wirklich, wie der Generator arbeitet? Wer sponsert diese KOSTENLOSEN Programme? Angesicht der schon bekannten "Einmischungen" von Geheimdiensten in die ENTWICKLUNG von SOFT- und HARD-Ware bin ich trotz Offenlegung des (angeblichen!) Codes (wie auch andere Kommentare anmerken) SEHR skeptisch. Mehr Sicherheit bringt m.E. vor allem die REGEL: "so viel physische Trennung wie möglich, soviel NICHT-Automatisierung wie zumutbar". Zuletzt: Zum Aufruf von Seiten braucht man zumeist nicht nur das Passwort, sondern auch den Login-Namen und eventuell andere Details, also MEHR als nur das Passwort. Diese essentiellen Daten gehören ebenso "sicher" aufbewahrt! Das leistet der Key-Manager nicht.
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Guido
Gestern
Gibt es einen Passwort-"Stick", der erst per Fingerabdruck Passwörter freigib? Dann entfiele dafür die Notwendigkeit eines "Master"-Passwortes...
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Andreas
Gestern
Also wenn mein Smartphone in mein WLAN zuhause kommt und mein PC an ist, startet dort Syncthing und synct/kopiert die aktuellste Version meiner Passwortdatei dort drauf. Ich nutze das Oneway, also immer vom PC zum Smartphone oder auch Tablet. Das funktioniert für mich gut, da ich neue Accounts nur am PC anlegen. Man kann kann Syncthing auch bidirektional nutzen, muss dann nur aufpassen, wenn man die Passwortdatei parallel offen hat.
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SkipperJ
Gestern
Warum heißt die Cloud "Cloud" - weil man hier "klauen" kann... Scherz beiseite, aber nicht von der Hand zuweisen. Ich persönlich bevorzuge auch die lokale Sicherung meiner Passwörter.
Das Risiko, dass die lokale KeyPass- (z.B. *.kdbx) oder andere Passwoert-Datenbank plötzlich defekt und damit unleserlich ist, wurde leider schon oft in Foren bzw. Bewertungen der entspr. Apps postuliert. Daher ist es wirklich wichtig, die jeweilige Datenbank regelmäßig zu testen, erst recht bei Änderungen und Updates, und sie natürlich mehrfach bzw. auf verschiedenen Speichern abzulegen. Und für den digitalen Nachlass sollte grundsätzlich eine Liste als Hardcopy für Dienste und die Passwörter als Papierdokument sicher (Tresor, etc.) und für den/die Liebsten greifbar verwahrt werden.
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Kiesi
Gestern
Passwortmanager waren mir schon immer etwas suspekt. Einfach weil ich die Philosophie dieser Anwendung nicht wirklich verstehe. Ich will also nicht sagen, dass sie schlecht wären.
Habe mir daher ein eigenes System ausgedacht. Das Prinzip ist so.
3 Kategorien von PWs (eine ist für Geräte z. B. Router, Kamera usw. und 2 weitere Kategorien für anderes)
Für alle 3 Kategorien gilt:
Anteil feste Buchstabenfolge
Anteil feste Zahlenfolge
Anteil feste Sonderzeichen
Anteil variable Buchstabenfolge
So komme ich "standardmäßig" auf 14 Zeichen für das PW. Telekom erlaubt max. 16.
Bei Accounts bei der gleichen Institution (z. B. Krankenkasse) gibt es ein zusätzliches Zeichen (eines für meinen Account, eines für den Account meiner Frau)
Ich habe aktuell 62 Passwörter und brauche mir nur das System merken.
Nachsehen brauche ich so gut wie nichts. Höchstens mal die Versicherungs-Nr. der KK oder vergleichbares.
Bis jetzt ist noch nichts vorgefallen. Keine meiner E-Mail-Adressen sind bisher bei HPI Identity Leak Checker (Hasso-Plattner-Institut) und anderen Prüfmöglichkeiten als gehackt aufgetaucht.
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HARRY156
5 stunden vor
Hallo Kiesi!
Dein Beitrag und Dein Vorgehen gefällt mir am Besten! Liegt sicherlich daran, dass ich es sehr ähnlich organisiert habe!
Seit 1980 habe ich noch nie ein PW aufgeschrieben und z.B. von der Bank schon gar nicht irgendwo hinterlegt. Bei mir gibt es nur eine kaum auffindbare Textdatei, in der ich nur verschlüsselte Heinweise zum PW notiere. Natürlich super organisiert.
Liebe Grüße und danke für Deinen Beitrag!
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Jürgen
Gestern
Interessanter und wichtiger Artikel! Vielen Dank an Softmaker.

Ich nutze KeePass XC seit Jahren auf meinem Mac und meinem Thinkpad. Synchronisation der Passwortdatei über die Synology NAS (Synology Drive). Den Keyfile auf einem USB Stick (wegen der 2FA) Auf dem iPhone greife ich per KeePass Touch auf die Passwortdaten zu. Hat bisher immer sehr gut funktioniert.
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Martin
Gestern
Was in diesem Artikel fehlt:
- Die Nutzung der Passwortspeicherung in den Browsern, die mit Konto bei Firefox zB auch plattformübergreifend gehen soll, aber auch leicht abgegriffen werden kann, sollte ein Computer oder Handy gehackt werden. (Meine Freundin wollte ihr altes Laptop einem Verein schenken, sie dachte, alles gelöscht zu haben, aber in Chrome waren noch alle ihre Passwörter gespeichert... habe dann die Festplatte ausgebaut und behalten/überschrieben/in externes USB-Geäuse gesteckt. Nie verlässt eine alte Festplatte das Haus, selbst wenn schon x-mal überschrieben, außer vielleicht mit Hammer zerstört).
- Was ist ein gutes Master-Passwort?

Ich selbst habe mir bei einem Webhoster eine persönliche Instanz NextCloud installiert, nicht viel Speicherplatz (ca. 4Go), aber genug für kleineDateien wie Adressbücher und eben jetzt bald Passwörter mit KeePassXC. Aktuell bin ich noch bei Bitwarden Free, aber es kitzelt mich jedes mal, wenn die Onlinesynchronisation läuft und ich nicht genau weiß, wo das Ganze liegt.
Aber gerade Bitwarden: es ist auch OpenSource, und man kann es selbst hosten, mit der nötigen Kenntnis. Die ich (noch) nicht habe... dann lägen die Daten auch auf einem eigenen Server.
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HelmutB
Gestern
Cloud und Passwort-Manager sind zwei Dinge, die für mich einfach nicht zusammenpassen. Ich nutze KeePass2, deren Datenbank per NextCloud (selbst gehostet) auf meine Geräte synchronisiert wird.
Übrigens, es braucht keine Browser-Erweiterungen, um die Passwörter in den Browser zu übertragen. Das erledigen die Copy&Paste-Tastenkombinationen, jedenfalls in KeePass2. Wie es in KeePassXC ist, weiß ich nicht.
Ich nutze KeePass2 seit Jahren und bin sehr zufrieden damit.
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D. Giesen
Gestern
Leider bin ich in dieser Hinsicht mehr als Oldscool. Noch heute schreibe ich jeden Zugang mit Login und Pass in ein kleines Ringbuch. Dieses ist bei mir sehr gesichert im "echten" Tresor verwahrt, der hinter mir steht. Ich kann das Buch bei Bedarf überall mit hinnehmen und dort benutzen - wo ich es brauche, auch auf fremden Rechnern. Stürzt mein PC ab habe ich immer noch Zugriff auf alle Daten.
Was nützt das beste Programm, wenn der Rechner nicht startet? Cloudlösungen kommen mir nicht ins Haus, denn es gibt keine Cloud - nur fremde Rechner.
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Karl
Gestern
Hat jemand Erfahrungen mit Proton Pass, ein Schweizer Unternehmen?
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Joachim
Gestern
Ich benutze Keepass auf mehreren PCs und Androids. Zusätzlich habe ich auch Keepass auf einem Test-Linux installiert. Mein Backup wird bei jeder Änderung in der Datenbank über die Triggerfunktion erzeugt. Dabei benutze ich mein NAS. Alternativ geht es natürlich auch in dem NAS-Speicher der Fritzbox benutzen.
Beim Öffnen der Datenbank wird über die Triggerfunktion genauso ein sync auf die lokale Datenbank durchgeführt. Damit sind die Datenbanken nur lokal und nicht im Netz und immer synchron. Durch weitere Offline-Sicherungen gibt es im K-Fall immer noch Backups auf weiteren externen Festplatten.
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Reinhold
Gestern
Ich teile alles, was der Autor geschrieben hat, zu 100%, und zwar genau für meine Person und meine Lebensumstände. Andere Menschen mögen tatsächlich auf eine Cloud angewiesen sein, ich nicht. Ich nutze eine PC APP und eine Android APP (Apple kann die Software auch), und zwar seit gefühlt unzählig vielen Jahren, anfangs vor Android nur am PC. Es ist der Passwort-Manager einer deutschen Firma in Darmstadt (Password Depot von AceBit). 500 Konten habe ich mittlerweile dort abgelegt, jeder mit seinen individuellen LogIn-Daten. Und dazu benötige ich genau ein Master-Passwort (oder alternativ andere Möglichkeiten).
Ich starte die Software, wenn ich einen Kontozugang benötige, und ich beende die Software anschließend auch wieder (manuell oder nach einer einstellbaren Zeit automatisch. Das ist eben meine Lösung und meine Erfahrung, mit der ich immer bestens gefahren bin.
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cucuc
7 stunden vor
Handy futsch, alles futsch. Ohne Risiko geht nichts. Eine verschlüsselte Papierliste ist das geringste Risiko. Ein altes Notebook ohne Internetzugang ist auch eine gute Lösung.
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Ed
6 stunden vor
Ich nutze Linux und Android.
KeepassXC ist seit Jahren mein Passwortmanager.
Die Passwortdatei wird mittels Syncthing (Peer to Peer Synchronisation) auf allen Geräten synchrononisiert.
Gelegentlich mache ich noch ein Backup der Passwortdatei. Z.B. pw_2026-11
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Blacky
4 stunden vor
Passwörter und sonstiges kann man auch mit PDF sicher machen.
Man erstellt sich (mit Acrobat Reader), oder hat, eine Digitale Signatur, am besten mit 2048 Bit.
Dann verteile ich den Schlüssel auf seine Geräte. Wenn ich nun wertvolle Dokumente habe, dann wendet darauf den Schlüssel an.
Damit kann man auch Dokumente sicher teilen. Wenn man das Dokument seinem Partner oder anderen zugänglich machen möchte, bindet man deren Signatur in das Dokument ein.
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Hello
4 stunden vor
Viele hier nennen Alternativen zu KeePass. KeePass(XC) stammt aber von einem dt. Entwickler, wird laufend verbessert und hat Sicherheitsfeatures gegen Malware die die meisten anderen Tools nicht haben.
Beim Passwort empfehle ich eine Datei (zb ZIP, MP3...) kombiniert mit einem Passwort, das ergibt eine derzeit nicht realistisch knackbare Passwort-Länge.
Hab das Programm am Laptop und Handy und die Datei jeweils lokal. Zur Synchronisation einfach Handy und Laptop verbinden und die Funktion zum Dateiabgleich in KeePass selbst nutzen. Einfacher und sicherer als jede Cloud. Ein Backup der Datei an einem getrennten Ort sollte man haben (zb bei Verwandten Stick hinterlegen).
Möglichst lange Passwörter in KeePass zufällig generieren lassen ist deutlich sicherer als irgendwelche Tricks. Man muss sie sich nicht mehr merken, das ist ja der große Vorteil.
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Frank T.
3 stunden vor
Ich habs gerne bequem. Sticky Password Premium nutze ich seit Jahren. Bei Ashampoo.de für 30 Euro longlife statt 200 Euro beim Hersteller. Mit Cloud-Anbindung und Browser-Erweiterung. Sehr komfortabel. Kein Spiralbuch zum aufschreiben nötig. Paypal, Amazon, Ebay etc. mit 2-Wege-Autorisierung, zur Sicherheit. Kinderleichte Bedienung und vernünftiger Kompromiss zwischen Komfort und Sicherheit. Meine Meinung.
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BerniD
2 stunden vor
An meiner letzten Spende an den Entwickler habe ich gerade gesehen, dass ich KeePass seit weit über einem Jahrzehnt nutze; leider immer noch ohne Schlüsseldatei. Gepflegt wird nur die auf dem NAS gespeicherte KeePass-Datenbank, welche auf die Mobilgeräte bei Bedarf kopiert wird.
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MacGyver
1 stunde vor
Ich habe ein kleines rotes Buch im A5 Format. Das liegt in einem Metalkasten zum Abschließen. Darin sind weitere wichtige persönliche Dokumente. Man muss für jeden Zugang genügend Platz einplanen um die geänderten Passwörter einzutragen. Das ist meine Hardware Lösung.
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DAU
42 minuten vor
Zettel und Bleistift ...
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