Jeden Tag tippen wir Adressen ein, die mit drei Buchstaben beginnen, über die kaum jemand nachdenkt: www. Sie sind so selbstverständlich geworden wie der Lichtschalter an der Wand.

Dabei gab es das alles vor etwas mehr als 35 Jahren noch nicht – und die Idee dahinter entstand nicht in einem Technologiekonzern, sondern in einem Physiklabor.

Ein Problem, das jeder kennt, der je in einem Büro gearbeitet hat

Die Geschichte beginnt am CERN, dem großen Teilchenphysiklabor bei Genf. Dort arbeitete Ende der 1980er-Jahre ein britischer Informatiker namens Tim Berners-Lee. Das Problem, das ihn beschäftigte, war erstaunlich banal und zutiefst menschlich: Am CERN forschten Tausende Wissenschaftler, sie kamen und gingen ständig, und sie hinterließen unzählige Dokumente auf den unterschiedlichsten Computern. Niemand fand mehr etwas wieder.

Wer eine bestimmte Information suchte, musste wissen, auf welchem Rechner sie lag, wie dieser Rechner zu bedienen war und in welchem Format das Dokument vorlag. Eine Notiz hier, ein Bericht dort, eine Adressliste auf einem dritten System – alles voneinander getrennt, alles in eigenen Inseln eingesperrt.

Berners-Lee hatte eine einfache Idee: Was, wenn man Informationen nicht mehr in Inseln aufbewahren, sondern über Verweise miteinander verbinden würde? Was, wenn ein Dokument auf ein anderes zeigen könnte – mit einem einzigen Klick, egal auf welchem Computer das andere Dokument lag? 1989 schrieb er einen Vorschlag dafür. Sein Vorgesetzter notierte am Rand: „Vage, aber spannend.“

Der wichtigste Satz dieses Artikels

Bevor es weitergeht, muss eine Verwechslung aus dem Weg geräumt werden, der fast alle aufsitzen – und die das Verständnis der ganzen Geschichte verändert:

Das World Wide Web ist nicht das Internet. Und Tim Berners-Lee hat nicht das Internet erfunden.

Das klingt überraschend, ist aber zentral. Das Internet – also die weltweite Vernetzung von Computern, die Daten untereinander austauschen können – gab es da längst. Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1969 zurück, zum sogenannten ARPANET, einem Forschungsnetz in den USA. In den 1970er- und 1980er-Jahren wuchs daraus nach und nach das Internet, wie wir es im Kern bis heute kennen. Als Berners-Lee 1989 seinen Vorschlag schrieb, war dieses Netz also schon zwei Jahrzehnte alt.

Was er erfand, war etwas anderes: eine Methode, um Dokumente über dieses bestehende Internet miteinander zu verknüpfen. Das World Wide Web ist nicht das Netz selbst, sondern das, was darauf läuft.

Ein Bild macht es deutlich: Das Internet ist das Straßennetz – die Kabel, die Leitungen, die Verbindungen zwischen den Computern. Das World Wide Web ist der Verkehr aus verlinkten Seiten, der auf diesen Straßen unterwegs ist. Es gab die Straßen also schon. Berners-Lee erfand die Fahrzeuge, die Verkehrsregeln und die Wegweiser, die das Reisen darauf erst für jedermann nutzbar machten. E-Mail zum Beispiel fuhr da bereits auf denselben Straßen – das Web kam als ein weiterer, besonders erfolgreicher Verkehr hinzu.

Drei Bausteine, die heute jeder benutzt – ohne es zu wissen

Damit dieses Web funktionieren konnte, brauchte es drei Dinge. Berners-Lee entwarf sie alle drei zwischen 1989 und 1991. Und das Erstaunliche ist: Sie sind bis heute das Fundament, auf dem das gesamte Web steht.

Erstens: eine Adresse für jedes Dokument. Jede Seite im Web braucht eine eindeutige Anschrift, damit man sie wiederfindet. Das ist die Web-Adresse, die Sie oben in der Adressleiste Ihres Browsers sehen. Fachleute nennen sie URL – aber im Grunde ist sie nichts anderes als die Postanschrift eines Dokuments.

Zweitens: eine Sprache, um Seiten zu gestalten und zu verlinken. Damit ein Computer weiß, was eine Überschrift ist, was ein Absatz und – das Wichtigste – wo ein Verweis auf eine andere Seite steckt, brauchte es eine gemeinsame Sprache. Diese Sprache heißt HTML. Jede Website, die Sie heute besuchen, ist in ihr geschrieben.

Drittens: eine Methode, wie Computer diese Seiten austauschen. Wenn Ihr Computer eine Seite anfordert und der ferne Computer sie schickt, müssen beide dieselbe Verständigung verwenden. Das ist HTTP – jenes „http“, das früher am Anfang jeder Web-Adresse stand und das viele ältere Leser noch mühsam mitgetippt haben. Heute ergänzt der Browser es meist von selbst, weshalb es kaum noch auffällt.

Adresse, Sprache, Austauschmethode: Diese drei Bausteine benutzen Sie in dieser Sekunde, während Sie diesen Text lesen. Die meisten Menschen haben nie davon gehört – und das ist vielleicht das beste Zeichen dafür, wie gut die Erfindung war.

Ein Computer mit einem handgeschriebenen Zettel

Die frühen Jahre des Web haben etwas rührend Bescheidenes. Der allererste Webserver der Welt war kein gewaltiges Rechenzentrum, sondern ein einzelner Computer auf Berners-Lees Schreibtisch – ein sogenannter NeXT, gebaut von der Firma, die Steve Jobs nach seinem Rauswurf bei Apple gegründet hatte.

Auf diesem Rechner klebte ein handgeschriebener Zettel mit der Aufschrift: „This machine is a server, DO NOT POWER IT DOWN“ – „Diese Maschine ist ein Server, NICHT AUSSCHALTEN“. Denn hätte jemand den Computer aus Versehen vom Strom getrennt, wäre ein guter Teil des damaligen Web schlicht verschwunden.

Die allererste Website ging am 6. August 1991 online. Sie war so unspektakulär, wie man es sich nur vorstellen kann: eine schlichte Seite, die erklärte, was das World Wide Web überhaupt ist und wie man selbst Seiten erstellen kann. Kein Bild, keine Farbe, kein Schnickschnack – nur Text und Verweise. Diese Seite existiert bis heute in rekonstruierter Form und ist weiterhin online abrufbar, unter ihrer ursprünglichen Adresse beim CERN.

Der Moment, in dem das Web für normale Menschen interessant wurde, kam 1993. In diesem Jahr erschien Mosaic, der erste weit verbreitete grafische Browser. Er konnte Bilder und Text gemeinsam auf einer Seite darstellen – etwas, das uns heute selbstverständlich erscheint, damals aber einer kleinen Offenbarung gleichkam. Plötzlich war das Web nicht mehr nur etwas für Physiker und Computerfachleute, sondern etwas, das man ansehen mochte.

Die Entscheidung, die alles veränderte

Und nun zum zweiten Punkt, der die meisten Menschen überrascht – und der vielleicht der wichtigste der ganzen Geschichte ist.

Das Web wurde verschenkt.

Am 30. April 1993 stellte das CERN die Web-Technologie unwiderruflich und gebührenfrei für jedermann zur Verfügung. Kein Patent, keine Lizenzgebühren, keine Bedingungen. Wer einen Webserver betreiben oder einen Browser bauen wollte, durfte das tun – ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen und ohne einen Cent zu zahlen.

Das war keineswegs selbstverständlich. In den frühen 1990er-Jahren gab es durchaus konkurrierende Systeme, mit denen man Informationen über das Internet zugänglich machen konnte. Manche davon waren technisch ausgereifter als das Web. Und für manche wurden Gebühren erhoben – was viele potenzielle Nutzer abschreckte.

Hätte das CERN oder Berners-Lee für das Web Lizenzgebühren verlangt, hätte sich die Geschichte vermutlich völlig anders entwickelt. Das Web wäre eines von mehreren konkurrierenden, untereinander unverträglichen Systemen geblieben – und möglicherweise nicht einmal das erfolgreichste. Dass jeder es kostenlos und ohne Erlaubnis nutzen, weiterentwickeln und darauf aufbauen durfte, war genau der Grund, warum sich alle Welt darauf einigte. Die Offenheit war kein netter Nebeneffekt. Sie war die Voraussetzung für alles, was danach kam.

Aus einem Dokumentenproblem wurde die Welt

Es lohnt sich, einen Moment innezuhalten und das Ausmaß zu betrachten. Eine Lösung für ein internes Ablageproblem in einem Physiklabor – „niemand findet hier seine Dokumente wieder“ – wurde zur Infrastruktur, auf der heute ein Großteil des Lebens stattfindet. Einkaufen, Bankgeschäfte, Nachrichten, Behördengänge, das Wiedersehen mit alten Freunden, das Nachschlagen einer Telefonnummer: All das läuft über jene drei Bausteine, die zwischen 1989 und 1991 in Genf entworfen wurden.

Bemerkenswert ist auch, was nicht geschah. Tim Berners-Lee wurde durch seine Erfindung kein Milliardär. Er hätte es vermutlich werden können, hätte er das Web zu Geld gemacht. Stattdessen ist er heute Hochschulprofessor und setzt sich seit Jahrzehnten für ein offenes, freies Web ein – für die Idee also, die das Web überhaupt erst groß gemacht hat.

Das Web war nie ein fertiges Produkt eines Unternehmens. Es war eine Idee, die verschenkt wurde, weil ihr Erfinder verstand, dass sie nur dann etwas wert sein würde, wenn sie allen gehörte.

Erinnern Sie sich noch?

Viele unserer Leser haben die Anfänge des Web in den 1990er-Jahren selbst miterlebt – und genau hier wird die Geschichte persönlich. Erinnern Sie sich noch an die erste Website, die Sie je besucht haben? Wann sind Sie zum ersten Mal „online“ gegangen – und wie hat sich das angefühlt? Das kratzende, piepsende Geräusch des Einwahl-Modems haben viele bis heute im Ohr.

Wie sah das Web damals für Sie aus, und was hat Sie am meisten überrascht, als Sie es zum ersten Mal sahen? Erzählen Sie es uns gern in den Kommentaren – wir sind neugierig auf Ihre Erinnerungen.

Kommentare

2
Bärlin
Gestern
ISDN mit Kanalbündelung bei UUNET, da ging der Bär ab! Allerdings waren die Webseiten damals auch nicht so überladen, so dass das sogar gut funktioniert hat.
Like Gefällt mir like 3 Antworten
2
Nameunbekannt
Gestern
Online Banking mit BTX
Like Gefällt mir like love 4 Antworten
0
Claudius
Gestern
In München gab es BTX-Terminals zum Geld abheben. Das schwierigste dabei war, ruhig zu stehen und nicht ungeduldig von einem Fuß auf den anderen zu wippen. Denn unter dem Teppich war eine Sensormatte, die bei einer Bewegung zu viel die Verbindung zum System kappte– zurück zum Start.
Was mich wunderte, dass sich BTX in Deutschland und Österreich nicht durchsetzte, in Paris aber in jedem Haushalt zu finden war.
Like Gefällt mir Antworten
0
Markus
Gestern
Ich glaube die Terminals waren in Frankreich ziemlich subventioniert...
Like Gefällt mir Antworten
0
Hans Kolpak
Gestern
Bei einem Fernmeldeamt hatte ich 1989 die Aufgabe, einige dienstliche Bildschirmtext-Seiten zu aktualisieren. Seit 1987 nutze ich privat und beruflich Personal Computer.

Als ich am 10. November um sieben Uhr das Radio einschaltete, hörte ich von dem, was in Berlin geschehen war. Vor Rührung habe ich geweint.
https://www.dzg.one/Michael-Wolski_1989-Mauerfall-Berlin_Ein-Rueckblick-nach-35-Jahren
Like Gefällt mir Antworten
4
CRLI
Gestern
Man stelle sich nur vor wie toll das Web heute noch wäre, wenn das CERN damals als Bedingung für die freie Nutzung festgelegt hätte, dass keinerlei kommerzielle Werbung ohne Erlaubnis der Nutzer gemacht werden dürfte.
Like Gefällt mir like care haha 18 Antworten
0
Sven
Gestern
Habe noch ein Modem im Keller liegen. Ja, alles von Anfang an mitgemacht. Über Telefonleitung bis Glasfaser. Die PCs waren damals nicht sehr leistungsfähig und die Webseiten hatten zum Glück fast keine Grafiken so daß der Seitenaufbau noch relativ schnell war. Heute habe ich 1000 Mbit/s download und bin sehr zufrienden. Das Internet hat sehr viele Vorteile für mich weil ich Wareninformationen finden kann sowie problemlos im Ausland Waren bestellen kann die ich im Einzelhandel nicht bekomme.
Like Gefällt mir like 2 Antworten
1
Oliver
Gestern
Die PCs der damaligen Zeit waren sehr wohl leistungsfähig. Das lange "Laden" lag eher an der langsamen Modem Verbindung. :-)
Like Gefällt mir Antworten
0
Wolfgang
Gestern
erster Kontakt war via AOL, habe laut geschrien: "Juhu ich bin drin"
Like Gefällt mir like haha 3 Antworten
0
Martin S.
Gestern
Bei mir war es CompuServe, danach AOL. Dann kamen die ersten reinen Internetprovider, damals noch zu üblen Preisen. 1999 dann der erste 768-er DSL-Anschluss.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
1
Fritz
Gestern
Die Einwahl gelang mit Snafu.
US Robotics Modem mit HST (14400 Baud).
Das muss wohl 1993 gewesen sein.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
2
Jowi
Gestern
Ich war mit einen 56K Modem im Netz, immer erst dieses Geräusch beim einwählen und dann lief es. Die Seiten waren ohne viel schnick schnack einfach nur das notwendigste war darauf. Aber was immer mal zu streit kam, man konnte entweder Surfen oder telefonieren. Das heißt, wen ich surfte konnte der Rest der Familie nicht telefonieren. Aber trotz allem war es eine schöne Zeit, den wenn man was runter lud konnte man eine schöne Tasse Kaffee dabei trinken.
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
Peter
Gestern
Ja, das ging mir genau so. Wenn ich, gemäss meinen Familienmitgliedern, wieder einmal zu lange im Netz unterwegs war, gab es nachher Rüge weil sie nicht mit uns telefonieren konnten.
Ja so war es damals: entweder Netz oder Telefon:-) .
Like Gefällt mir Antworten
1
Ludger
Gestern
Ich werde nie die Geräuschkulisse vergessen wenn sich ein Modem eingewählt. Auch ich bin mit AOL angefangen. War schon eine spannende Zeit. Danke für den Rückblick aufs WWW.
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
RBE.-Elektronik
Gestern
Hallo. So fing es ganz unspektakulär auch bei mir an. Kann mich noch daran erinnern wie das 14400. ISA Modem von Intel über die COM Einrichtung initialisiert wurde und dann mit den AT Befehlen eine Verbindung aufgebaut wurde. Mein alter 286. konnte das perfekt. Später dann per ISDN. Die alte 286. Maschine habe ich noch immer, sie läuft noch heute nach 35 Jahren noch immer sehr gut. Leider ist heute mit den ganzen Sicherheitsprotokollen keine Verbindung mehr herstellbar. Beste Grüße.
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
HelmutB
Gestern
Wow toll! Den 286er gut aufheben und pflegen. Übrigens, damit lässt sich sicher noch was anfangen und den kann man sicher noch etwas aufbohren, dank FreeDOS.

Ich habe meinen geliebten 286er damals einem Mitschüler verkauft, um mir mit dem Geld einen neuen Rechner zu leisten. Der Mitschüler hatte ihn dann innerhalb von zwei Wochen kaputt gemacht und ich hatte es dann bereut, meinen treuen 286er zu verkaufen. :-(
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Gerhard
Gestern
Soweit ich mich erinnere, fanden meine ersten Kontakte mit dem Internet über AOL, Gopher und Computer statt. Damals hatte ich einen Amiga 2000.
Erst mit meiner ersten MS-Dose (ein Computer mit dem Betriebssystem Microsoft Dos) wurde ich auf das WWW aufmerksam.
Woran ich mich auch erinnere, ist, dass wir bereits bei AOL so etwas wie eine Netiquette hatten.
Das vermisse ich heute am meisten.
Like Gefällt mir like love 3 Antworten
1
Ostwind
Gestern
Start mit CompuServe, Mailadresse noch ohne @ (später kam AOL als weltweit 2. Provider), 2400er Modem, dann 9600, 14400, ...
Like Gefällt mir Antworten
0
Dieter
Gestern
Dank der Gangsta Magenta hatte ich bis 2024 eine 4 Mbit Leitung da ging das auch noch so, wenn ich einen Download am laufen hatte durfte keiner Telefonieren
sonst brach mein Downl. ab.
Like Gefällt mir like haha wow 3 Antworten
1
Gerhard Fortagne
Gestern
Vielen Dank für diese Geschichtsschreibung über Internet und WWW. Sehr informativ und kompakt, vor allem sehr flüssig und unterhaltsam geschrieben. Super.
Like Gefällt mir Antworten
2
Birgit
Gestern
Nur dass heute kaum noch einer eine Webadresse beginnend mit www eintippt ...

Ich bin seit Januar 1996 dabei, damals natürlich privat mit Modem (28.8er, später ISDN), geschäftlich bei einem Pilotprojekt angestellt gewesen, das damals schon Kabelhaushalte mit Settop-Boxen über Coax-Kabel rückkanal-fähig angeschlossen hat. Wir haben damals schon streaming media erprobt, reichlich bevor YouTube überhaupt geboren war.

Später war ich dann bei einem lokalen ISP angestellt, dann bei UUNET, danach dann bei einem City Carrier.

Es waren tolle und "wilde" Zeiten und manchmal komme ich mir vor, wie Oma, die vom Krieg erzählt ...
Like Gefällt mir like 7 Antworten
1
Gerd Steffens
Gestern
Im Jahre 1985 baute ich mein erste Modem. Damals hieß die Datenübertragung von einem Computer zum anderen noch DFÜ (Datenfernübertragung) mit 300 Baud (30 Zeichen pro Sekunde). Da konnte man am Bildschirm noch mitlesen. Etwas später kam das btx dazu 1200 Baud als Download, aber nur 75 Baud als Upload. 1990 schloss ich meinen ersten Vertrag über Online-Banking ab. Mitte der 90er kamen mit IDSN 64kBit! In 2000 erstellte ich meine erste Homepage. As times goes bye...
Like Gefällt mir Antworten
1
Georg
Gestern
Ende der 80er noch mit "Akustik-Koppler" und Apple ][ in lokalen "Mailboxes" unterwegs: Franzis bot sowas an und ein lokaler Elektronikladen. Mit Versand der Mails über Nacht vom Elektronikladen zu anderen Knotenpunkten. Sowas wie der Vorläufer des "Internet" (usenet)...
Dann mit Anbindung unserer Uni 1994: Einwahl über 9.600Bd-Modem, es gab 6 Modemzugänge... Gleich eine Homepage für unsere Ini auf dem damalig rudimentären Uni-Server eingerichtet... (Hätte die Unileitung das damals mitbekommen, hätte es echt Stunk gegeben. Aber sie haben das "Internet" damals gar nicht auf dem Schirm gehabt und nicht ernst genommen).
Und dann die ganze DSL-Geschichte – zunächst noch mit zeitbegrenztem Zugang. Später dann mit "Flatrate"...
Einen Fehler empfinde ich die Aufhebung der Trennung zwischen Telefonnetz und DSL-Zugang. Fällt heute die Internetanbindung aus, ist auch das Telefonnetz nicht zu erreichen. Das könnte in vielen Fällen (nicht nur in Krisen) ein wirkliches Problem darstellen.

Toller Artikel!
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Herbert
Gestern
Von Anfang an war ich dabei, habe aber fast alle Namen von PCs, Routern und Firmen vergessen. Die erste elektronische Überweisung habe ich privat gefeiert. Mit 86 Jahren bin ich noch voll im Geschäft mit E-Mails, Online-Bankung, KI und was es sonst noch alles gibt.
Like Gefällt mir like love 6 Antworten
1
RobSl
Gestern
Mein erster Kontakt: Ein Akustikkoppler für die schönen Standardwählscheibentelefone der Deutschen Bundespost. Damit habe ich meine E-Mails mittels UUCP Protokoll (kennt das noch jemand?) abgeholt und versendet. Schneller als ein Brief per Post, aber viel langsamer als man das heute kennt. Danach kam dann das Modem in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen und die Übertragung per ISDN (ggf. mit Kanalkopplung). Ab DSL ist es ja die Geschichte allen bekannt. Und Glasfaser wartet jetzt seit fast einem Jahr auf die netzseitige Aktivierung.
Like Gefällt mir Antworten
0
HCE
Gestern
UUCP ist bei mir auch heute noch für jeden Mailabruf im Einsatz, wenn auch getunnelt über SSH.

Vor einer Ewigkeit hatte ich auch meine erste UNIX-Workstation, die hatte zu dem Zeitpunkt keine andere Möglichkeit zum Austausch von Dateien (vielleicht noch `rcp`, den prä-Kryptografie Vorläufer von `scp`, dass dann aber nur via TCP/IP und Ethernet).
Zum Glück konnte ich mich in der Uni auf einer kompatiblen Maschine (selbe CPU-Architektur und selbes UNIX-System) bei den GNU-Tools frei bedienen und hatte auch einen anderen Rechner, auf dem ich UUCP am laufen hatte (damals schon für e-Mail), so dass es kein grosses Ding war, die Programme von Diskette auf die UNIX-Maschine zu übertragen.
Like Gefällt mir Antworten
0
Urte
Gestern
Vielen Dank für diesen interessanten Artikel. Beim Lesen bin ich richtig nostalgisch geworden. Die erste Internetseite haben wir 1998 in einem Texteditor geschrieben. Was waren wir glücklich, als die ersten animierten GIFS aufkamen. Seitdem habe ich viele Moden bei der Gestaltung von Internetseiten kommen und gehen sehen.
Like Gefällt mir Antworten
0
Gregor
Gestern
Irgendwann 1995 war ich "drin". Und dann ging es los mit der Suche, Yahoo war da sehr überschaubar. Irgendwann kam Fireball, der deutsche Platzhirsch, und an AltaVista kann ich mich auch noch gut erinnern.
Die erste private Homepage entstand 1996 - HTML Pur.
Und da ich bereits verschiedene Bücher beim ABC-Bücherdienst über *TELEBUCH# auf BTX gekauft hatte, wurde ich plötzlich Kunde (durch Übernahme von telebuch.de) einer Firma, die so ähnlich heißt wie ein Fluss in Südamerika. Vielleicht kennt jemand das Unternehmen. Und so steht in meinem Account "Kunde seit 1996". Eine Musik-CD, Ende der 90er dort gekauft, kann ich heute noch herunterladen.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Wulf
Gestern
Ich hatte sehr früh über die Uni Zugang, privat ab 1995 über compuserve. Dort habe ich dann gleich mit einer eigenen Webseite für unsere Museums-Eisenbahn angefangen. Die Seite funktioniert auch heute noch mit dem alten HTML, habe sie zum Dreißigjährigen mal wieder eingestellt
https://www.museumseisenbahn.de/dev1996/homepage.htm
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
Jürgen
Gestern
Vor dem Internet war ich Mitte der 90er im FIDO-NET. Das hatte in meiner Nähe in Mannheim (Pascal Box) einen Einwahlknoten für den Akustikkoppler (dataphone s 21-23d) mit 300 und 1200 Baud. Bei FIDO wurden die Meldungen noch von Knoten zu Knoten weitergegeben, die im Post Nahbereich (sogenanntes Ortsnetz) lagen und deshalb keinen Takt hatten (beliebig lang telefonieren für 23 Pfennige). Fernverbindungen waren ja getaktet und teuer. Da dauerte es schon mal Stunden, bis eine Nachricht über viele Zwischenstationen beim Empfänger war, aber es klappte weltweit. Auch ohne Internet.
Dann kam ein Modem mit V90 und V.34 ins Haus und Zugang zu Compuserve. Dort gab es einen großen internen Bereich, aber auch Übergänge zu www, smtp, pop und news. Die Geschwindigkeit wuchs im Lauf der Jahre bis 56000 Baud (US Robotics Modem).
Um die Jahrtausendwende gab es dann endlich eine direkte Einwahl ins Internet per ISDN, als PC-Steckkarte die AVM Fritz!Card. Das waren dann stabile 64 kB und die Telefonleitung war nicht mehr besetzt.
Wenn ich denke, dass ich mal mit 300 Baud angefangen habe und heute 1 Gigabit habe, sind das rund 3 Millionen mal schnellere Leitungen. Kaum vorzustellen, wie sich das entwickelt hat.
Like Gefällt mir Antworten
0
spider
Gestern
...oder die Teles-Karten.
Like Gefällt mir Antworten
0
Will
Gestern
Ich kaufte 1990 von einem Freund seinen gebrauchten Euro-PC II. Er lief über Disketten. Es gab zwar eine Festplatte mit 12 MB zu einem Preis, der jenseits von gut und böse war und von außen angesteckt wurde.
1991 kaufte ich einen Armstradt PC, der eine eingebaute Festplatte von 65 MB hatte. Größere gab es nicht. Der 286er DC PC hatte einen Farbildschirm und war mit MIT 12 MHz getaktet, konnte aber mittels Taste auf 20 MHz getrieben werden. Dafür zahlte ich 3999,00 DM, Da Auslaufmodell. Der reguläre Preis war über 8000 DM.
Mittels Modem wählte ich mich ein und kommunizierte über das FIDO-NETZ mit Leuten in aller Welt. Es gab ein Treffen der Gruppe der regionalen FIDO-Nutzer, wo ich das erste Mal vom Internet hörte. Wenig später nutzte ich das Internet über AOL.
Es gab wenig Kommerz, man machte fast täglich aufregende Entdeckungen im Netz. Es gab Zeitschriften, welche unregelmäßig erschienen und sehr interessante Adressen und Anleitungen veröffentlichten. Eine Zensur der Informationen fand praktisch nicht statt und die Suchmaschine lieferte stimmiger Ergebnisse an Stelle der heutigen Verkaufslinks oder Hinweise auf die Datenschutzverordnung der EU.
Like Gefällt mir Antworten
0
spider
Gestern
Ja, das war eine wilde Zeit. Übers Internet haben wir unsere Programme an eine Gray gesendet, wo wir Zeitscheiben hatten. Wir hatten vor dem WWW aber auch schon interessante Sachen. eMails, usenet (Foren/Newsgroups), FTP, Telnet und IRC. Dann kam erst das WWW. Über die Unis und Firmenrexhner rasendschnelle Anbindung. Von zuhause aus erst über Akustikkoppler, später über Modems und dann ISDN, DSL und nun Glasfaser. Das schöne war, wer in Berlin arbeitete oder lebte, dem kostete ein Anruf 10 Pfennige egal wie lange.Ich verstehe das Cern aber nicht oder weiss nicht wie schlecht sie organisiert waren. Wir hatten Programme geschrieben über die man von jedem Rechner die Kontakte zu allen bekannten Wissenschaftlern (email/phone) und Bekannten Grössen und Mitatbeitern abrufen konnte. Wann welche Verkehrsverbindung von dem Standort losfahren. Ja wir mussten noch die Pläne per Hand übertragen. Aber als es dann lief war es super. Dokumente wurden auf dem Server abgelegt und waren gut strukturiert in Verzeichnissen. Da ja hier von lokalen Rechnern beim Cern die Rede war und nicht von verschiedenen Standorten mit nicht Cern-Angehörigen, waren sie nur schlecht organisiert. Das WWW machte Sinn, weil man von einem Forschungsgebiet des Cern auch andere Gebiete erreichen konnte, die dann wiederum weiterverlinkten. Aber die Anfänge waren grausam, auch da fand man nicht gleich alles weil es eben wie heute üblich noch keine Suchmaschine gab. Daher hatten wir auch hier wieder für uns eine Linkliste mit den wichtigsten Einsprungseiten erstellt und öffentlich gestellt. Leider veralteten die Linkadressen schnell, da das WWW eben in Bewegung war. Richtig öffentlich wurde das WWW erst durch die Firmen, die es öffentlich nutzten und die Zugänge wie oben beschrieben vermarktet wurden. Es lag also nicht hauptsächlich daran, dass es frei ohne Lizenzen war, sondern das die Produkte besser vermarktet werden konnten AOL, etc. und es klickiebunt wurde. Eben ein Netz für jeden. Mosaik pur aufgesetzt war aber noch Pionierarbeit, deshalb griffen die meisten ja zu AOL und Co. und zahlten nicht wenig dafür.
Euer Vintage spider
Like Gefällt mir Antworten
0
Reiner
Gestern
Toller Artikel, der die Nostalgie weckt.
War 1992 der Erste in der Firma, der sonntags emails lesen und beantworten konnte (Einwahl ins Firmennetz über Modem von Zuhause).
Habe seither alle Entwicklungen mitgemacht.
War 1990 auf einer Konferenz, dort wurde bereits auf die gewaltige Datenmenge auf den Servern hingewiesen und dass die meiste Info ja schnell veraltet, also sollte ein "selbstlöschendes" Dateiverzeichnis her, das nach einer bestimmten Zeit die alten Dateien löscht. Es gab zu viele Bedenken dagegen, heute wäre das sicher ein wertvolles tool, vielleicht macht das ja noch einer.
Like Gefällt mir Antworten
0
spider
Gestern
Ich habe nie etwas freiwillig gelöscht. Die Datenmengen sind echt gering, da ja die Datenmenge, die auf ein Speichermedium passen immer größer wurden. Historisch ist die Entwicklung bis zum aktuellen sehr wertvoll auch wenn sie veraltet sind.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Thomas
Gestern
Ich kann mich noch beim DESY an die Eröffnung des HERA Beschleuniger-Rings in Hamburg Ende Herbst 1990 erinnern. Es gab von einem Minister oder Staatssekretär eine Rede mit einem leicht bornierten Unterton: Da habt ihr euer teures Spielzeug. Wozu es gut ist, wisst nur ihr …

In der Reihe hinter mir saßen die zukünftigen Entwickler des ersten NSCA Web-Browsers.
Like Gefällt mir like 1 Antworten
0
Uwe
Gestern
Oh Gott, ist das lange her. Wir hatten eine NeXTstation und da wurde fast täglich in die "News" von NeXt geschaut. Natürlich wurde der HTTP-Server sofort ausprobiert. Und lief und lief und lief ABER nicht als "WWW" sondern er hieß damals arw3... Irgendwann haben wir ihn dann umbenannt in www. "WeltWeitesWarten". Heute schreib man ja kaum noch www.x.y.z geht ja fast immer ohne.
Like Gefällt mir Antworten
0
Stephan
Gestern
Ich habe so Mitte der 90er Jahre angefangen, als klar wurde, dass auch in der Firma auf Windows umgestellt wird. Ich dachte mir da, dass ich mich doch etwas intensiver mit dem Thema Computer auseinandersetzen muss. Internetzugang zunächst über Modem, bald aber schon über ISDN, und da hab ich es mir manchmal geleistet, beide Leitungen für den Download zu nutzen, was dann mit 12 Pfennigen pro Minute zu Buche schlug. Eine eigene Homepage habe ich damals selbst in HTML geschrieben. Habe sie nach einigen Jahren gelöscht, als Gott und die Welt anfingen, in Word eigene Homepages zusammenzuschustern.
Like Gefällt mir Antworten
0
Jossi
Gestern
Ich habe anfangs der 90er lange gezögert, bis ich in dieses Internet gegangen bin. Mein Argument damals war: „Dann sitze ich ja noch viel länger vor der Kiste.“ Und siehe da: Genau so ist es gekommen. War wohl unausweichlich.
Was ich aber an diesem Blogpost viel interessanter finde, ist der nachdrückliche Hinweis darauf, dass der überwältigende Erfolg des WWW letztlich darin begründet lag, dass es kostenlos verschenkt wurde und für jedermann ohne Beschränkung zugänglich war. Da sehe ich eine Parallele zu einer anderen Erfolgsgeschichte im Netz, nämlich der Wikipedia, deren überwältigender Erfolg auf eben demselben Prinzip beruht. Beides sind Beispiele dafür, welche ungeheuren Vorteile für alle der freie und unbeschränkte Zugang zu Informationen jenseits kommerzieller Interessen bringt.
Like Gefällt mir like 2 Antworten
0
HelmutB
Gestern
Schöner Artikel, wieder mal lesenswert.

Meine ersten Internet-Gehversuche waren 1998, als ich meine Ausbildung zum Informatikkaufmann begann. Hatte damals ein 14.4k-Modem, was damals schon veraltet war. Habe dann schnell ein 56k-Modem besorgt. Beeindruckt hat mich fast alles, was man im Internet machen konnte: Mails versenden und empfangen, mit Leuten chatten, die man gar nicht kennt, verschiedenste Software herunterladen und ausprobieren.
Im Jahr 1999, oder war es schon 2000 (?) war ich einer der ersten, der DSL hatte. Das war wirklich nochmal eine deutliche Verbesserung. Kann man sich ungefähr so vorstellen, wie der Umstieg von Diskette auf CD-Rom.

Das Internet hat sich im Laufe der Zeit ziemlich gewandelt. Die Grundprinzipien bestehen schon, aber trotz höheren Sicherheitsmechanismen, ist das Internet gefährlicher als früher. Außerdem gibt es zu viel Werbung, soziales Netzwerke, die alles andere als sozial sind und viel zu viel dubiose Angebote im Netz, aber das ist jetzt meine Meinung. Ich will aber auch die guten Dinge nicht vergessen: Noch nie war es so einfach, sich über Dinge zu informieren, Sachen zu bestellen, Unterhaltung jeglicher Art zu finden, oder auch mit netten Menschen einfach in Kontakt zu bleiben.
Like Gefällt mir Antworten
0
André
Gestern
Bei mir wars Compuserv.
Und vorher schon BBS. Die Druckerhersteller haben früh bemerkt, dass herunterladen lassen günstiger und schneller ist als Diskettenpostversand. Das war der Beginn.
Nach CS war es bluewin (Swisscom, CH). Mit dem Abo bekam man eine CD mit dem Browser Netscape drauf. MS hatte keinen Browser!
Ich hatte glaube ich jedes Modem und hohe Telefonrechnungen und Ärger mit den Mitbewohnern weil immer besetzt.
Und im Web waren alle so nett. Kein HTTPS, keine Firewall, alles möglich.
Heute sind wir bei MFA, X-Mal täglich...
'Ausmenschen' wird das genannt, sich gegenüber einer Maschine als Mensch ausweisen.
Aber es bleibt spannend, KI ist jetzt auf den uralten, digitalen Strassen unterwegs...
Like Gefällt mir Antworten
0
Wilhelm
Gestern
Ich kann mich noch erinnern, als mitte der 90er eine externe Firma bei uns das Internet vorgestellt hat.
Zugang über 56k-Modemgepiepse, alle waren perplex dass man Seiten aus Amerika ansehen konnte und das kostete nichts.
Jahre später habe ich meine eigene Domain angemeldet und mit MS-Word meine erste eigene Homepage erstellt. Ein langes Worddokument als HTML abgespeichert und mit ftp hochgeladen.
Auf der wayback-machine ist sie heute noch zu finden.
Like Gefällt mir Antworten
0
Markus
Gestern
Im Sommer 1990 auf der Hochzeitsreise in die USA ein US-Robotics 28800 Modem gekauft und mit schweissnassen Händen die Einreise in die CH in Zürich durchgelitten. Diese Geräte waren damals verboten und die Telekom (heute Swisscom) hatte ein Monopol. Der Zoll zog diese illegalen Importe ein und man musste mit einer Anzeige rechnen). Es durften, ausser mit Akustikkopplern, nur zertifizierte Geräte und natürlich nur vom Fachmann ans Telefonnetz angeschlossen werden. Da waren im Maximum 9600 Baud möglich.
Meine 28800 waren dann schon ein richtiger Renner. Und natürlich nix Fachmann, einen Telefonstecker konnte ich schon damals selbst einstecken - und wenn es sein muss, weiss ich auch heute noch, an welchem Ende der Lötkolben heiss wird).
Als dann ISDN kam, hatten wir zwei Leitungen. Eine als normale Telefonleitung, die andere für mich, um mit 56k remote zu arbeiten. Telekom-Tarif 16.50 Franken PRO VERBINDUNGSSTUNDE. Ok, mein Chef hat es bezahlt, konnte auf Spesen abrechnen. Unvorstellbar heute, das wären dann weit über 11'000 Franken in einem durchschnittlichen Monat always-on!
Like Gefällt mir Antworten
0
Hans Kolpak
Gestern
Ein wunderbarer Artikel!

Gerne habe ich ihn auf der Startseite zu Beginn verlinkt:

https://www.kolnet.de/
Like Gefällt mir Antworten

Kommentar schreiben

Senden