Der Legende nach soll Bill Gates in der Frühzeit des PCs gesagt haben, 640 Kilobyte Arbeitsspeicher seien „genug für jeden“. Ob er das je gesagt hat, ist umstritten – Gates selbst bestreitet es bis heute. Doch das Zitat hält sich hartnäckig, weil es so schön die Frage auf den Punkt bringt, die sich damals jeder stellte: Wie viel ist eigentlich genug?

Heute stellt sich dieselbe Frage wieder – aus einem überraschend anderen Grund.

Damals lag man mit der Antwort grandios daneben. 640 Kilobyte – das ist weniger als ein einziges Foto vom Smartphone heute belegt. Wer einen neuen Rechner kauft, steht vor derselben Entscheidung, nur mit anderen Zahlen: 8, 16 oder 32 Gigabyte? Und während die Werbung und das Bauchgefühl seit Jahren „mehr ist besser“ flüstern, gibt es gerade einen sehr handfesten Grund, genauer hinzuschauen.

Beginnen wir mit dem Missverständnis, das fast alle teilen – und das beim RAM-Kauf das meiste Geld kostet.

RAM ist Platz, nicht Tempo

Die häufigste Verwechslung beim Thema Arbeitsspeicher lautet: „Mehr RAM macht meinen Rechner schneller.“ Das stimmt so nicht. Mehr RAM macht einen Rechner nicht schneller. Es verhindert nur, dass er langsam wird, wenn zu viel gleichzeitig offen ist.

Der Unterschied klingt nach Haarspalterei, ist aber entscheidend. Stellen Sie sich Ihren Arbeitsspeicher wie die Größe eines Schreibtischs vor. Auf dem Schreibtisch breiten Sie aus, woran Sie gerade arbeiten: die Tabelle, den Brief, die zehn geöffneten Browser-Tabs, das Bildbearbeitungsprogramm. Je größer der Schreibtisch, desto mehr können Sie gleichzeitig ausbreiten, bevor es eng wird.

Aber – und das ist der Punkt – ein größerer Schreibtisch lässt Sie nicht schneller arbeiten. Sie schreiben nicht flinker, nur weil mehr Platz da ist. Sie können nur mehr Dinge gleichzeitig liegen lassen, ohne dass etwas herunterfällt.

Genauso ist es beim RAM. Wenn Sie mit Ihren 8 oder 16 Gigabyte arbeiten und nie an die Grenze stoßen, dann liegt auf Ihrem Schreibtisch noch reichlich freie Fläche. Ein größerer Schreibtisch würde daran nichts ändern – die freie Fläche wäre einfach nur noch größer. Sie würden von 32 Gigabyte schlicht keinen Unterschied merken.

Eng wird es erst, wenn der Schreibtisch voll ist. Dann fängt der Rechner an, Dinge zwischenzulagern – er schiebt gerade nicht gebrauchte Daten auf die Festplatte aus und holt sie zurück, wenn er sie wieder braucht. Das kostet Zeit, und genau dann wird der Rechner spürbar langsam. Mehr RAM hilft in diesem Fall, weil der Schreibtisch dann groß genug ist, dass dieses ständige Hin- und Herräumen entfällt.

Die Konsequenz ist einfach: Mehr RAM hilft nur dem, der regelmäßig an die Grenze stößt. Wer das nicht tut, kauft mit zusätzlichem Arbeitsspeicher reine Reserve, die nie zum Einsatz kommt. Nicht falsch – aber auch ohne jeden spürbaren Effekt.

Arbeitsspeicher ist teuer geworden

Bislang war zu viel RAM vor allem rausgeworfenes Geld. Seit 2025/26 ist es spürbar mehr als das: Die Preise für Arbeitsspeicher sind drastisch gestiegen, in manchen Fällen haben sie sich vervielfacht.

Der Grund liegt nicht etwa bei Lieferengpässen wie zu Pandemiezeiten, sondern in einer Verschiebung: Die KI-Branche kauft die weltweite Speicherproduktion auf. Die riesigen Rechenzentren, die hinter den großen KI-Diensten stehen, brauchen Unmengen an speziellem Speicher – und die Hersteller verlagern ihre Fertigung dorthin, wo am meisten zu verdienen ist. Der ganz normale Arbeitsspeicher für PCs, Laptops und Smartphones wird dadurch knapp und teuer.

Wie stark genau, darüber gehen die Angaben auseinander – die Spanne reicht je nach Quelle und Speichertyp von kräftigen Aufschlägen bis hin zu einer Verdrei- oder Vervierfachung. Festnageln lässt sich keine einzelne Zahl, und vermutlich ist das Ende der Entwicklung noch nicht erreicht. Festhalten lässt sich nur: Arbeitsspeicher ist gerade richtig teuer geworden.

Darf’s etwas weniger sein?

Hier treffen sich die beiden Beobachtungen. Auf der einen Seite macht mehr RAM keinen Unterschied, solange man die Grenze nie erreicht. Auf der anderen Seite ist mehr RAM gerade besonders teuer geworden.

Genau jetzt lohnt es sich also doppelt, ehrlich zu fragen: Brauche ich die 32 Gigabyte wirklich – oder tun es auch 16? Für die allermeisten Normalnutzer lautet die Antwort: 16 Gigabyte reichen locker, häufig sogar 8. Nicht aus Geiz, sondern weil mehr schlicht keinen spürbaren Unterschied macht, wenn die Grenze ohnehin nie erreicht wird. Wer Office-Programme nutzt, im Internet surft, Mails schreibt, Fotos anschaut und Filme streamt, kommt mit diesem Platz bequem aus.

Schauen Sie selbst nach – bevor Sie Geld ausgeben

Das Schöne ist: Sie müssen das nicht glauben. Sie können es nachprüfen. Bevor Sie über mehr Arbeitsspeicher nachdenken, lässt sich in wenigen Augenblicken feststellen, ob der RAM bei Ihnen überhaupt der Engpass ist.

Unter Windows öffnen Sie den Task-Manager, indem Sie gleichzeitig die Tasten Strg, Umschalt und Esc drücken. Dort finden Sie die Anzeige der Speicherauslastung. Auf dem Mac heißt das Werkzeug Aktivitätsanzeige – Sie finden es über die Spotlight-Suche oder im Ordner „Dienstprogramme“.

Lassen Sie das Fenster einfach im Hintergrund offen, während Sie ganz normal arbeiten: Tabs öffnen, Programme starten, das übliche Pensum eines normalen Tages. Und dann schauen Sie nach: Bin ich ständig am Limit – oder fast nie?

  • Liegt die Speicherauslastung bei normaler Nutzung dauerhaft am oberen Anschlag, dann ist Ihr Schreibtisch tatsächlich zu klein. In dem Fall bringt mehr RAM einen echten Gewinn.
  • Bleibt dagegen ständig Luft nach oben – und das ist bei den meisten der Fall –, dann würde zusätzlicher Arbeitsspeicher schlicht ungenutzt herumliegen.

Ein zweiter Verdächtiger, wenn der Rechner lahmt

Noch ein Hinweis, falls ein älterer Rechner sich zäh anfühlt: Oft ist gar nicht der Arbeitsspeicher schuld, sondern eine alte, mechanische Festplatte. Der Umstieg auf eine SSD bringt in solchen Fällen meist deutlich mehr Tempo als eine RAM-Verdopplung – und ist häufig die lohnendere Investition. Aber das ist eine eigene Geschichte.

Grobe Hausnummern zur Orientierung

Wenn Sie eine schnelle Einordnung möchten, hier die Größen ohne Markennamen und ohne Preisschilder, die ohnehin veralten:

  • 8 GB: das Minimum. Reicht für Surfen, Office und Mail. Wird eng, wenn viele Browser-Tabs und mehrere Programme gleichzeitig offen sind.
  • 16 GB: der vernünftige Standard für die allermeisten – hier liegt die klare Empfehlung. Genug Reserve, ohne für etwas zu zahlen, das man nie braucht.
  • 32 GB: nur für spezielle Lasten sinnvoll, etwa Videoschnitt, große Fotobearbeitung oder virtuelle Maschinen. Für den Normalnutzer hinausgeworfenes Geld – gerade bei den aktuellen Preisen.

Bei einem klassischen Desktop-Rechner lohnt sich außerdem die Frage, ob sich der Arbeitsspeicher später noch erweitern lässt. Wenn ja, kann man ruhig kleiner anfangen und bei Bedarf nachlegen, statt von vornherein für die Zukunft mitzubezahlen – bei vielen Laptops und kompakten Rechnern geht das allerdings nicht, weil der Speicher dort fest verbaut ist.

Damals 640 Kilobyte, heute 16 Gigabyte

Damals fragte man „wie viel ist genug?“ und lag mit der Antwort daneben, weil niemand ahnte, wie sehr die Anforderungen wachsen würden. Heute stellt sich dieselbe Frage – aber die ehrlichste Antwort lautet für die meisten Menschen nicht „so viel wie möglich“, sondern „so viel, wie Sie tatsächlich nutzen“. Und das sind, bei normaler Nutzung, erstaunlich oft 16 Gigabyte.

Wie viel RAM steckt eigentlich in Ihrem Rechner – und stoßen Sie je an die Grenze? Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Computer und wie wenig Speicher der hatte? Und zum Schmunzeln: Was war das kleinste, mit dem Sie je ausgekommen sind? Wir freuen uns auf Ihre Erinnerungen in den Kommentaren.

Kommentare

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Roman Maron
Gestern
Das ist ein sehr guter Artikel und für jeden Verständlich.

Danke.
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3
Camarra
Gestern
Im Commodore C64 64 Kilobyte. Im ersten selbst zusammengebauten Intel 386 4 Megabyte (PC kostete 4000 DM).
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0
Ja aber
Gestern
Wesentlich weniger frei verfügbar.. 😕
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0
Ja aber
Gestern
deutlich weniger für Programme und Daten! 😜
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Jogi
Gestern
Im ersten selbst gebauten Rechner 1 kByte RAM...
Junior Computer, von Elektor...
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2
NBNeumann
Gestern
Sehr verständlich geschrieben - danke dafür
Zusatzfrage: Gelten für Gaming-REchner dieselben Grenzen?
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Norbert Neumann
Gestern
Wie sieht es mit Gaming-Rechnern aus?
Gelten da dieselben Grenzen?
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Daniel
Gestern
Da brauchen Sie sich letztendlich nur die Hardware-Anforderungen auch gar nicht mehr so aktueller Titel anschauen. 8 GB sind da definitiv zu wenig, 16 GB werden inzwischen in vielen Fällen auch schon etwas eng, da muss man inzwischen schon 32 GB empfehlen. Wichtig hierbei, dass es nicht nur auf die reine Größe ankommt, sondern auch die Kombination mit CPU und Mainboard relevant ist, damit der RAM ordentlich genutzt werden kann (Dual Channel Mode etc.).
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3
Sven
Gestern
Bei meinen Windows Rechnern bin ich bei jedem neuen von 4GB auf 8 auf 16 und jetzt 32 GB gegangen. 16 tun es eigentlich auch aber ich habe gerne Reserve weil ich viele Programme gleichzeitig betreibe. Schon früh habe ich die C: Disk auf SSD umgetellt mit deutlichem Geschwindigkeitsgewinn. Auf C: sind nur das Betriebssystem und die installierten Programme sowie die temporären Daten wie Downloads die ich dann auf die Datendisks verschiebe. Was ich gelesen habe, Linux ist wohl schlanker und braucht nicht so viel Arbeitsspeicher? Mac Rechner mag ich nicht und kenne deren Bedarf nicht.
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Arisa
Gestern
So ziemlich jedes Linux ist sowohl im RAM, als auch auf der Festplatte deutlich schlanker. Unser 13 Jahre alter Rechner vom Junior läuft auch beim spielen mit LM wieder wie eine Biene. Unter W10 war auf dem Minecraft nicht mal gestartet. Weitere Rechner wurden auf CashyOS und Manjaro umgerüstet. Ein dienstlich benötigtes Program läuft auf Manjaro stabiler als auf Cashy. Daher diese Auswahl.
LM und ähnliche Distros sind sehr Anfängerfreundlich. Sie erleichtern den Umstieg von Windoof und laufen von vornherein idR. stabiler. Dazu gibt es noch sehr hilfsbereite Comunities, leicht verständliche Erklärvideos und viele weitere Hilfen.
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2
Mike
Gestern
Ja, Linux läuft bei mir seit vielen Jahren - für das Meiste sehr gut geeignet, gibt aber Programme, für die der Einzelne evtl- Windows braucht, der Emulator läuft nicht immer zufriedenstellend.
Kann sinnvoll sein, beide Bertriebssysteme parallel zu installieren.
Haben vor vielen Jahren den Sony Vaio meiner Frau auf Linux Mint umgestellt, weil diese der Bedienung von Windows am nächsten kam - sehr wichtig für meine Frau.
Grund der Umstellung war, dass es immer wieder Probleme gab, nach einem Windows Update - seither keine Probleme mehr.
Apple Geräte sind sehr gut und die Gard - und Software optimal aufenander abgestimmt, sowohl bei PC als auch Handys. Aber für mich nicht auf Dauer passend, weil ich dann in dem System "gefangen" bin.
Ich brauche aber beruflich als auch privat immer wieder Programme, die damit nicht kompatibel sind. Speziell, wenn es sich um Open Source handelt.
Vielleicht gibt es aber Möglichkeiten, die ich nicht kenne.

Und danke, für die tollen Freitagsartikel!
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1
Wilfried
Gestern
Danke, dann geht es eben mit dem nächsten Rechner auf 16GB.
Auch bei "kleineren Programmen wie Camtasia?
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1
Aleksander Pavkovic
Gestern
Sehr guter Artikel. Als Screenreader-User (insbesondere mit dem kommerziellen Programm JAWS für Windows) empfehle ich im Zusammenspiel mit MS Office 32 GB, zur Not 16. Angefangen habe ich vor 32 Jahren mit 8 MB statt den ursprünglich angekündigten 4 MB, und das war damals sensationell viel.
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Yonatan
Gestern
Hallo Aleksander,
ich teste Anwendungen auf Barrierefreiheit, nutze aber NVDA, da JAWS sehr teuer ist. Mein Arbeitgeber will das nicht bezahlen. Würden Sie für NVDA auch 32 MB empfehlen? Welchen Screenreader empfehlen Sie für einen Mac?
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1
Jan
Gestern
Sehr interessanter Artikel und für jeden verständlich. Das mit der Schnelligkeit war mir so nicht bewusst.
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2
Nobbi
Gestern
Guter Artikel.
Aber es könnte noch mehr herausgearbeitet werden, wieviel RAM
a) das Betriebssystem selbst für sich benötigt und
b) wieviel dann der Anwender durch seine Arbeitsweise (viele gleichzeitig geöffnete Programme, viele gleichzeitig geöffnete Browser-Tabs, spezielle "RAM-fressende" Programme wie Videoschnitt, Fotobearbeitung, etc.).
Meiner Erfahrung nach ist Windows mittlerweile ein echter Speicherfresser geworden.
Linux "verbraucht" deutlich weniger RAM als Windows und hier gibt es auch noch einmal einen großen Unterschied zwischen einzelnen Desktopsystemen, z.B: benötigt KDE spürbar mehr RAM als XFCE.
Vielleicht kann die Redaktion oder erfahrene User hierzu noch mal genauere Informationen nachliefern?
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RC23
Gestern
Die Redaktion hat sich mit Windows Systemen beschäftigt und dafür einen sehr guten Artikel geschrieben. Linux ist eine Welt für sich, die man mögen kann oder auch nicht. Der Normal-User ist mit Windows sehr gut versorgt. Wenn Du Nobbi Linux-Erfahrungen hast, dann teile sie hier und beschreib deine Arbeitsumgebung mit Hardware, Browser und Software.
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Arnold
Gestern
Im Artikel steht: "Bei einem klassischen Desktop-Rechner lohnt sich außerdem die Frage, ob sich der Arbeitsspeicher später noch erweitern lässt."
Ein späteres Speicher-Update (das ich selbst vorzunehmen nicht in der Lage bin) heisst:
Den Desktop-PC von allen Peripheriegeräten zu trennen oder den IT-Supporter kostenpflichtig nach Hause zu bestellen. (Alternativ: Mit dem PC zum IT-Supporter fahren.)
Dieser verrechnet (ist halt Schweiz) CHF 150 pro Arbeitsstunde.
Dazu die Kosten für den Speicher.
Die nachträgliche Speicherweiterung ist also viel teurer als von Anfang an eine höhere Speicherkapazität zu kaufen, bei der nur der Mehrpreis für den Speicher anfällt, Arbeitskosten, eventuelle Wegkosten und Umtriebe aber wegfallen.
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RC23
Gestern
Eine Speichererweiterung ist eine der leichtesten Arbeiten am PC, die jeder machen kann, der einen Schraubenzieher besitzt. Worauf zu achten ist, dass der zusätzliche RAM-Riegel die gleichen Spezifikationen erfüllt. Hier eine gute Suchmöglichkeit nach kompatiblem RAM:

https://preisvergleich.heise.de/?cat=ramddr3&pagesize=30&promode=true
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0
Oliver
Gestern
Zitat: Ein späteres Speicher-Update (das ich selbst vorzunehmen nicht in der Lage bin) heisst:

Bei einem Desktop Rechner ist es in der Regel so, dass man das selbst leicht bewerkstelligen kann. Für sowas braucht es da keinen Profi. Anleitungen und Videos gibt es zur Genüge.
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Roland
Gestern
Wer nicht in der Lage ist, an seinem Rechner (Ausnahme Laptop, da kann es zu unerwarteten Schwierigkeiten kommen, weil fest installiert) Speicher selbst zu erweitern oder zu tauschen (Rechner mit nur zwei Bänken...), hat, sorry, meines Erachtens am Rechner sowieso nichts zu suchen! Das ist nicht abwertend gemeint, sondern leider blanke Tatsache, daß zu viele mit zu wenig Ahnung von ihrem Arbeitsgerät davor sitzen! Mit ein Grund für so vieles, was schief läuft im WWW, sind "DAUs", die keine Ahnung davon haben, was sie eigentlich benutzen. Sie finden gerade mal den Einschalter und "können" Tastatur und Mausschubsen. Wobei ich mir oft nicht mal zur Tastatur so sicher bin ;-)...
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1
konrad
Gestern
Der blick auf den Taskmanager ist trügerisch, den Windows läd, wenn genügend frei ist, vorsorglich auch Daten in den Arbeitsspeicher von denen es vermutet, dass diese noch gebraucht werden und gibt ihn bei Bedarf schnell wieder frei.
So sah der Taskmanager in meinem alten PC mit 4 GB ähnlich dem neuen mit 16 GB aus, wobei sich an meinem Surfverhalten quasi nichts verändert hat.
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0
Martin
Gestern
Eine sehr gute Information und erfrischend sachlich. Vielen Dank
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Sepp
Gestern
Erstklassiger Artikel und äußerst anschaulich!
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Gerhard HÜPPER
Gestern
Guter Hinweis und treffendes assoziierendes Bild von der Schreibtisch-Fläche und den ausgebreiteten aufgeschlagenen Büchern und Akten. ... Danke!
Und das die Preise für Speicher angezogen haben wg. KI-Investitionen
ist ebenfalls nachvollziehbar und gut zu wissen.
Auch das ist einem nicht so präsent, wenn man nur alle Jahre wieder damit
konfrontiert wird.
Danke!
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WLoesch
Gestern
Ich bin immer wieder fasziniert, wie hier Dinge erklärt werden, dass es jeder versteht. Die Vergleiche, die verwendet werden, sind sehr geschickt ausgewählt. Großes Kompliment!
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Mikolukas
Gestern
Mein erstes Upgrade war von 512 KB auf 640 KB... Schneider-PC
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Jürgen
Gestern
Für mich ist dieser Beitrag logisch und schlüssig. Man sollte aber auch noch die passende CPU berücksichtigen.
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Wutzky
Gestern
Ende der 1970er begann ich meine Berufstätigkeit als Operator am raumfüllenden Großrechner. Es war ein Robotron R21 mit ganzen 64 KB, und sie haben davon auch noch eine 6-KB-Partition für einen Software-Editor abgeknappst. Er konnte nur eine Zeile anzeigen und war nicht gerade komfortabel, aber er ersparte den Programmierern den Umweg über Lochkarten. Später haben sie irgendwoher weitere 64 KB ergattert, und dann hatten wir 128 KB. Mächtig gewaltig!
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John
Gestern
Ich muss als Fachinformatiker für Systemintegration leider in ein paar Punkten widersprechen: Microsoft hat erst neulich eingeräumt, dass 4 GB für ein aktuelles Windows 11 nicht mehr ausreichend ist und empfiehlt 8 GB als Minimum - die sich in meiner beruflichen Praxis allerdings für die meisten Anwender als knapp bis unpraktikabel herausstellen. Das liegt unter anderem an Microsofts Tendenz, alle möglichen Programme durch KI und unwichtige Elemente aufzublasen.

Für Gamer hängt es stark davon ab, welche Art von Spielen sie spielen. Hier ist die Grafikkarte und dessen Arbeitsspeicher (VRAM) meist wesentlich wichtiger, aber ich würde hier das Minimum ebenfalls bei 16 GB RAM ansetzen.

Ein Tipp aus der Praxis: Die minimalen und empfohlenenen Systemanforderungen eines aktuellen Spiels, das man kaufen möchte, können hier ein Anhaltspunkt sein. Vorsicht jedoch: Bei manchen Herstellern sind auch die Minimalanforderungen schon sehr großzügig ausgelegt.

Im Zweifelsfall macht man meiner Meinung mit 32 GB RAM und ein paar freien Slots aber nie etwas falsch. Beim Nachrüsten am besten dieselben RAM-Riegel (wie die bisherigen) als Kit kaufen, da hier große Inkompatibilitäten entstehen können, wenn es Unterschiede gibt - selbst bei unterschiedlichen Fertigungs-Chargen desselben Modells kann es Probleme geben.
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Olli
Gestern
Ich habe überlegt, wegen lokaler KI von 32 auf 64 oder 96 GB zu wechseln. Aber ich lasse es doch.
Schach lief auf einem 1KB Rechner, allerdings brauchte es schon. 2KB für alle Regeln wie Rochade etc.
Gibt ein minimalistisches Flappy Bird (und andere Programme) z.B. für den C64, die in 256 Byte passen.
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Jakob
Gestern
Für mich als technischen Illiteraten ein hervorragender Artikel, denn auch ich verstehe jetzt, was Sache ist.

Vielen Dank :)
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HJO
Gestern
@Nobbi

hier ist die einzige richtige Einschätzung. Windows 11 braucht um flüssig zu laufen 4GB. Da wir aber auch andere Programme starten und auch parallel arbeiten läuft der Speicher langsam voll. Ein normaler BüroPC ist mit 8GB gut ausgestattet. Bildbearbeitung , viele RAW Dateien, Videobearbeitung etc. verlangen mindestens 16GB besser 32 GB. Falls der PC für Win12 noch taugen soll ist der Sweet Area also 16 GB.
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Gerhard HÜPPER
Gestern
Ich habe mich schon bedankt für den Artikel.
Beim Check der laufenden Arbeitsspeicher-Auslastung ist aber
auch darauf hinzuweisen, dass wesentlich
die sog. Hintergrundprozesse ständig den Arbeitsspeicher
schon erheblich belasten und nicht nur die gerade
vom Nutzer aktiv geöffneten Apps.
Also alle z.B. Basis-Windows-Programme und alles sonstige
was direkt auf Befehle wartet ist quasi auf dem Schreibtisch
offen ausgebreitet und beansprucht Arbeitsspeicher.
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Martin MJ
Gestern
Danke für die endlich "gültige" Übermittlung dieses Elementar-Wissens. Mein aktueller Stand: Vor genau einem Jahr bin ich final von Win10 auf Linux Mint Debian Edition (LMDE) umgestiegen. Es DAUERT bis man wirklich drin ist, und man braucht Hilfe - und dafür ist z. B. ChatGPT ausgezeichnet, sprich: ENDLICH mal eine wirklich nützliche Neuerung in unserer ansonsten eher seltsamen Zeit.
Mein DeskTop ist mit KabyLake recht modern - aber gerade noch so dass Win11 meckern würde, was mir wurscht ist. Hat 32 Ram, was für die halbe Ewigkeit reichen wird. INTERESSANT wirds bei mir mobil: Ich bin von ThinkPad T410 auf 420 umgestiegen - weil da 16 Ram möglich sind. Bin also jetzt mit einem 15! Jahre alten Rechner flott und mit 5-10jähriger Zukunftsperspektive unterwegs. Mir fehlt nix! Und wenn ich wirklich will, liegt ein E495, 8 Jahre jünger, schon startbereit. Der machts im Moment auch nicht besser. Theoretischer Vorteil: Er dürfte Win11. Kriegt er aber nicht, nöö. Übrigens - ich bin deutlich über 70. Wie wohl viele andere hier auch ;-)
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Martin
Gestern
Habe gleich mal im Taskmanager nachgeschaut, aktuell etwas mehr als 9 GB, total 16 GB, das passt also gut. Ich habe halt immer mehrere Sachen offen, aber mit 8 GB wäre das wohl auch sonst zu eng.
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Helmut
Gestern
Ein sehr interessanter Artikel.
Der bildhafte Vergleich mit dem Tisch dient sehr gut zur Veranschaulichung.
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1
Thomas
Gestern
Mein erster eigener Computer war ein Sinclair ZX80 mit 1KB, schnell abgelöst durch einen ZX81 mit Speichererweiterung auf 16kB. Jedes Smartphone würde sich heute darüber totlachen!
Der Artikel ist ausgezeichnet und beschreibt sehr treffend die Speichersituation beim „normalen“ Anwender. Wer besondere Anforderungen hat, weiß meist auch genug darüber, um Abweichungen von diesen Empfehlungen begründen zu können. Ich arbeite oft mit virtuellen Maschinen, da muß man dann schon die Speicheranforderungen der Host-Maschine und der virtuellen Maschine addieren, um den Speicherbedarf zu ermitteln (stimmt nur grob). Und wer mehr als eine virtuelle Maschine gleichzeitig betreibt, braucht neben viel Speicher auch noch viel CPU-Leistung, möglichst mit entsprechend vielen Prozessoren/Kernen.
Danke für den schönen Artikel
Thomas
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Harry
Gestern
meinen ersten PC hab ich von 4 auf 16 MB hochgerüstet - für 1000 DM - ein Schnäppchen da gebraucht . . .
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HMR
Gestern
Vielen Dank für die wieder mal verständlichen Erklärungen.

Ich habe mir Mitte 2025 einen eingeschränkt KI-fähigen Rechner von einem
IT-Ingenieur bauen lassen:

Prozessor Intel(R) Core(TM) Ultra 7 265K (3.90 GHz)
Installierter RAM 64,0 GB (63,4 GB verwendbar)
Grafikkarte Intel(R) Graphics (128 MB)
Microsoft Basic Render Driver
Speicher 2,42 TB von 5,89 TB verwendet
Systemtyp 64-Bit-Betriebssystem, x64-basierter Prozessor

inkl. Edition Windows 11 Pro for Workstations und Linux Mint beide Betriebssysteme jeweils auf einer gesonderten SSD, die beide auf eine Daten-HD zugreifen.

Damit ist mein Rechner für mich als Grafiker und Designer zwar überdimensioniert aber für die Zukunft gut ausgerüstet.
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Thomas Wegmann
Gestern
Windows selbst ist ein enormer Speicherfresser (nicht umsonst hieß es früher „Wintel“-Allianz). 8 GB RAM mit Win11 ist schon Schmerzgrenze.

macOS ist UNIX-basiert und wesentlich schlanker (mein 1. MacBook brauchte 5 GB fürs nackte OS, das damalige Win7 ca. 35 GB). Ein aktuelles macOS belegt zwar auch mehr RAM als vor 13 Jahren, liegt aber immer noch weit vor Windows und ist wesentlich stabiler.
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RC23
Gestern
Dass Windows 11 instabil sei, kann ich nicht bestätigen. Mein Windows 11 läuft rock stable... und vorher Win 10, Win XP und Win 7. Dieses Vorurteil Windows sei instabil und neige zu Abstürzen mit Blue Screen stammt aus einer Zeit vor über 25 Jahren.
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Kurt Werner
Gestern
Erster Computer, Commodore plus 4, Arbeitsspeicher 16 kB, erste Aufrüstung auf 64 kB.
Heute mit einem Elitebook von 2013 habe ich 32 GB. Davon nutze ich 8GB als virtuelle RAM-Laufwerk.
Trotz SSD Laufwerken bringt dies speziell bei der Videobearbearbeitung eine ein bis zweifache Geschwindigkeitssteigerung.
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Matze
Gestern
Ich nutze seit ungefähr fünfzehn Jahren (fast) nur noch Nichtwindowssysteme - zwei Linuxe und zwei Macs.

Was mich bei so vielen Windowser*innen bis heute verwundert, ist der seltsame Umgang mit dem Arbeitsspeicher. Sie stellen das Betriebssystem so ein, dass jeweils möglichst viel Arbeitsspeicher frei bleibt, statt ihn arbeiten zu lassen, seine wesentliche Funktion.
Normalerweise wird dazu ein Werkzeug benutzt, neudeutsch Tool, das wirklich überall seine Finger drin hat, dadurch alle Abläufe spür-, sicht- und messbar unterschiedlich stark verlangsamt, um eben möglichst viel Arbeitsspeicher möglichst lange möglichst frei zu halten.

Das erinnert mich stets an den Sinnspruch von John Steinbeck: „Man verliert die meiste Zeit damit, dass man Zeit gewinnen will.“
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Stefan Kluthe
Gestern
Sehr aufschlussreicher Artikel. Habe zu DOS Zeiten mit 512 Kb angefangen Durch Windows 3.1 mßte mehr Speicher verbaut werden, Jede weitere Windows-Version forderte erforderte mehr Speicher - auch die Anwendungen verlangten mehr "Arbeitsplatz".. Heute bin ich bei 32 GB, viele Dienstprogramme laufen im Hintergrund, jede Anwendung verlangt ihren Platz im Rechner. Der läuft bei normalen Gebrauch recht flüssig. Die GPU begnügt sich mit 2 GB Speicher - mehr braucht es auch nicht.
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Andreas . T
Gestern
Die genannten Argumente passen zur Zeit. Als Linuxnutzer der sich letztes Jahr noch für "wenig" Geld 32 GB Ram und eine weitere Samsung 990 EVO Plus NVMe M.2 SSD 2 TB für 126€ - heute 279€ - geleistet hat, möchte nochmal auf die - virtuellen Maschinen und offline Sprachmodelle - eingehen. Es gibt (für mich) ganz wenige Programme (als Privatperson) wo ich noch Windows benutzen "muss=möchte". Dafür richte ich mir dann virtuelle Maschinen ein. Einem W11Pro gebe ich dann 8 Gbyte Ram, einem alten W7P gebe ich 4 GByte. Mein Linux sollte schon (minimum) 8 Gbyte Ram (viele Fenster, Tabs, zwei bis drei Bildschirme etc..) bekommen. Die virtuellen Maschinen werden durch das zugewiesene RAM "schneller" UND es wird meinem Linux-Ram "weggenommen". Daher würde ich eine Entscheidung einen Laptop mit 32GB Ram seinerzeit (2025) gekauft zu haben als durchaus sinnvoll bezeichen.
Nun ein Blick in die "Kugel". Viele Zeitgenossen sind dem KI Hype zugetan. Gehe ich davon aus, das lokal (also offline) laufende KI=Spracherkennungssoftware verstärkt genutzt wird....und anderes in dieser Richtung ... DANN ist jeder mit 32 Gbyte auch wieder gut vorbereitet für das was da kommen mag.
"Mein Computer versteht mich ;-) er ist also intelligent ;-(oder doch nicht;-)
Dies als weiteren Blickwinkel auf das Thema. Aber - Kaufen um Jeden Preis NEIN.
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Jörg Starkmuth
Gestern
Mein ASUS ZenBook ist leider auf 16 GB fest verlötetes RAM beschränkt. Ein 200-seitiges Buch mit ca. 200 hochauflösenden Grafiken in Affinity zu bearbeiten, ist damit noch ganz gut möglich. Beim PDF-Export der Datei wird es dann allerdings eng - der dauert um die 20 Minuten. Mit 32 GB würde das laut einschlägigen Ratgebern wesentlich schneller gehen.
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Lena
Gestern
Hat nix mit RAM zu tun.... nur etwas anderes mal zum Vergleich der Größe:
ich erinnere mich sehr deutlich daß man selbst in einer Firma überlegt hat ob man eine 40 MB (ja, MB, nicht GB) oder besser eine 80 MB Festplatte kauft... weil man das nie im Leben voll kriegt.
Ja, das waren noch Zeiten.

Wer professionell und mit vielen Dingen gleichzeitig arbeitet braucht schon den großen Schreibtisch... also viel RAM. Ansonsten eher nicht.
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Andreas Zölner
Gestern
Habe einen älterer ThinkPad-Laptop. Super Gerät mit 64 GB RAM.
Ich benutze KDE und den Desktop habe ich ordentlich aufgebohrt mit 3 Taskleisten, fettem Hintergrundbild und habe immer viele Programme am Laufen.
Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei ca. 11GB.
Meine Win10-Maschine hat 32GB RAM und verbraucht bei ähnlicher Konfiguration etwa 13GB.
Gefühlt finde ich mein Linux schneller ;-)
Mit 4 oder 8GB wird man mit vielen offenen Programmen nicht wirklich glücklich, egal ob Win oder Linux.
Eine schnelle SSD-Festplatte beschleunigt einen PC ganz enorm!
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JoGi
Gestern
Mein Linux MX v25.2 mit xfce4 Desktop hat mit geöffnetem Textmaker 2024 nur 1.58 GB RAM verbraucht (von 8 GB) und 5GB frei. SWAP-Datei wird nicht benötigt. Der Rechner läuft angenehm schnell.
Wie viel RAM man braucht, hängt nicht nur davon ab, was man mit dem Rechner tut, sondern ganz wesentlich auch davon, welches Betriebssystem man verwendet. Textmaker (und die anderen Programme von Softmaker Office) kann auch ganz hervorragend Linux.
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Andreas Zölner
Gestern
Ja, xfce4 ist ja als Fenster-Manager ausgelegt auf "schlappen" bzw.sehr alten Rechnern mit wenig RAM gut zu laufen.
Softmaker Office benutze ich seit vielen vielen Jahren sowohl auf linux auch auf Windows.
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Heavy Swapping
Gestern
Es geht um Arbeitsspeicher und ein einziger User erwähnt immerhin die SWAP-Datei ("wird nicht benötigt").

Dazu meine anekdotische Erfahrung:
Ich brauchte im August 2025 dringend einen funktionierenden Laptop (für Linux) und habe einen alten DELL Latitude 5530 erstanden. Für meine Verhältnisse: Prozessor sehr gut, Massenspeicher 256 GiB ausreichend, Arbeitsspeicher 8 GiB naja. Die 8 GiB haben dafür gesorgt, dass sich der Rechner manchmal verschluckte (EndeavourOS x86_64, Plasma, keine besonders speicherintensiven Anwendungen). Ich wollte den Rechner aus Garantie- und Bequemlichkeitsgründen nicht aufschrauben. Stattdessen habe ich ein Swapfile eingerichtet. Die Schritte:
- sudo fallocate -l 8G /swapfile
- sudo chmod 600 /swapfile
- sudo mkswap /swapfile
- sudo swapon /swapfile
- Eintrag in die /etc/fstab-Datei: /swapfile none swap sw 0 0

Dadurch hat sich der virtuelle Arbeitsspeicher verdoppelt und der Rechner hatte nie wieder Schluckprobleme. Aufwand gegenüber dem Einbau eines passenden Speicherriegels: Annähernd Null, Kosten: Null.

Gruß
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Ulli G
Gestern
Begonnen in den 80er Jahren mit einem Sinclair ZX 81 mit 1 KB (!). Mit Speichererweiterung 16 KB.
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JHD
Gestern
Toller Artikel, leicht verständlich und ohne Fachchinesisch, Danke dafür, kaufe sicher keine 32 GB RAM mehr....... Office, selten mal ein Bildchen und Surfen, nach diesem Artikel bin ich ganz sicher, dass mir 16 GB locker reichen.

Übrigens: Mein erster Rechner hatte damals (1989) tatsächlich schon ziemlich teure 1 MB RAM bei noch teuereren aber "gigantischen" 20 MB Festplatte.
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Hans-Joachim Grünitz
Gestern
Herzlichen Dank für diesen erhellenden Artikel.

Eben habe ich mit der KI (!) unterhalten, um der Daten meines ersten PCs erinnerlich zu werden :-) Hat prima geklappt: Es war ein Amstrad PC1512 HD20. Die Taktfrequenz lag bei 8 MHz, der RAM bei 640 KB! Damit wurde DOS angesprochen, plus einem Aufsatz, der sich GEM nannte. Eine erste grafische Oberfläche. Die Festplatte besaß die "Wahnsinns"-Kapazität" von 20 MB. Im Gehäuse verbaut waren ein 5,25 Zoll- und ein 3,5 Zolllaufwerk. Der Monitor stand direkt auf dem flachen Gehäuse, unter seinem Fuß die Batterien für die Uhrzeit. Dazu hatte ich einen Seikosha 24 Nadel Drucker. Haupsächlich benutzte ich das damalige MS Works, unter MS-DOS 3.2. Es war eine tolle Zeit. Trotz der GEM Oberfläche lernte ich DOS Befehle und saß nächtelang am PC, brachte mir alles selbst bei. Aufregend! ;-) :-D
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Rodolfo
Gestern
Hier einmal die Empfehlung von DXO für Photolab: (Bildbearbeitung, RAW-Konverter)
Und ich beobachte insbesondere beim VRAM steigen die Anforderungen beim jährlichen Upgrade dramatisch KI-bedingt aber auch beim RAM, allerdings weniger stark. Für einen neuen Rechner würde ich schon an die Zukunft denken, klar ist fast unbezahlbar, wobei RAM im Verhältnis zu VRam natürlich deutlich günstiger ist, wenn man das Wort überhaupt in der jetzigen Situation gebrauchen kann:
"Empfohlene Systemkonfiguration:
• Intel® Core™ 10000-Serie oder Intel® Core™ Ultra 7 165H oder AMD Ryzen™ mit 8 Kernen
• 32 GB RAM
• 50 GB verfügbarer Festplattenspeicher
• 1920 x 1080 Monitorauflösung
• Microsoft® Windows® 11 Version 24H2
• Für KI-Funktionen:
o NVIDIA RTX™ 4060 Ti 16 GB mit den neuesten Treibern
o AMD Radeon™ RX 7800 XT 16 GB mit den neuesten Treibern.
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Pauly 48
Gestern
Als ich mit dem PC angefangen habe, hatte meine Festplatte 10 MB und der Arbeitsspeicher war unterirdisch. Und da mussten alle Programme und Daten drauf. Da kann man heute nur darüber schmunzeln.
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Sven
Gestern
Zur MS Windows Stabilität kann ich nur sagen daß von XP, NT, 8, 10 und jetzt 11 alles stabil geläufen ist und auch jetzt tut. Man kann ja fast vermuten daß apple Begeisterte sowas rumerzählen. Nicht umsonst haben viele Großfirmen und Konzerne Arbeitsplatzrechner mit MS Windows. Wenn da dauernd etwas abstürzen würde wäre das nicht so. Also, vergeßt diesen Mythos. Und ja, wenn auf dem iPAD meiner Frau irgendwas wieder nicht läuft wie es soll dann kommt bei mir Verzweiflung auf. Dies weil es ein geschlossenes eigenaktives Betriebssystem ist wo ich nicht weiß wo man sinnvoll eingreifen kann. Wenn es läuft ist natürlich durchaus gut.
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Norman
Gestern
Mein erster Computer war in den frühen 90ern ein AMD 486DX-40 PC mit damals enorm viel Speicher von 16 MB RAM.
Ich hatte DOS 6 und Win 3.1 drauf (die das gar nicht wirklich nutzten und parallel OS/2, das wirklich toll war - das erste 32bit Betriebssystem und damals seiner Zeit echt weit voraus.
OS/2 lief mit 16 MB RAM superflott und stabil.
Ist schon ein bisschen verrückt, dass heute 16 GB nun fast die Untergrenze für flüssiges Arbeiten ist...
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Guido
Gestern
Ich habe in der Schule einst auf einem TRS80 Model I Level 2 Basic angefangen mit 16 KiB, mit Expansion Box waren es glaube ich dann 48 KiB. Das hat für die Kursverwaltung der Oberstufe, die ich mit einem Mitschüler damals in Basic programmiert hatte schon nicht mehr ausgereicht. Teile des Programms mußten während der Ausführung laufend ersetzt werden durch nachgeladenen Code von Floppy.

Privat konnte ich später Anfang der 90er mit einem 386SX 20 Mhz und 4-5 MB schon arbeiten. Zuerst mit MS Works 2.0 unter MS-DOS (dafür reichten die 640 KiB für die integrierte einfache Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank), später mit Win 3.1 und Lotus Ami Professional 3.0 als prof. Textverarbeitung.

Mein letztes Notebook von 2006 hatte ursprünglich 1 GiB, heute 4 GiB und damit konnte man selbst damals unter Win XP / Vista problemlos mit Star-/Open-/Libre-/SoftMaker Office arbeiten.

Mein Hauptrechner, auf dem ich dies schreibe, ist jetzt auch schon antik von 2014 und läuft mit 32 GiB und (nachgerüstet) Nvidia 2080 mit 8 GiB Video-RAM. Das reicht selbst heute noch für Flugsimulation aus (X-Plane 12) und etwas TV Videoschnitt.

Viele Programme werden heute leider nicht mehr auf geringen Speicherverbrauch und geringe CPU Nutzung getrimmt. Man hat ja genug davon.

Vor kurzem hatte ich noch überlegt, angesichts des drohenden Endes des Microsoft Windows 10 Supports auf einen Apple Macbook umzusteigen. Leider war das gewünschte MacBook Air Modell mit 24 GB während des letzten Amazon Prime Days dann plötzlich ausverkauft und dann kam die saftige Apple Preiserhöhung. Daher habe ich von einem Kauf erstmal wieder Abstand genommen.

Da ich auch Software Entwickler bin, würde ich aber bei Apple für SW Entwicklung nichts unter 24 GiB anschaffen, unter Windows / Linux nichts unter 32 GiB, spezielle Anwendungsfälle können natürlich auch noch viel mehr erfordern.

Hier gibt es durchaus Zusammenhänge zwischen "Schneller" und "mehr RAM", da bei großen Projekten eine Vielzahl von Compiler-/Linker Vorgängen parallel ablaufen kann (z.B. bei C/C++) und jeder davon eine Menge RAM benötigt.

Also je mehr RAM, desto mehr Compiler gleichzeitig (ausreichende Anzahl an CPU Kernen vorausgesetzt), desto kürzer die Arbeitszeit bis zum fertigen Software Build. Und der Arbeitgeber muß ja für die Arbeitszeit zahlen.

Für Normalnutzer ohne Gaming- oder lokale KI-Nutzung dürften meiner Meinung nach mit den aktuellen Betriebsystemen 8 GiB initial genug sein, 16 GiB schon eine Menge Flexibilität erlauben (mehr offene Programme / Tabs).
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Harald
Gestern
Tjaa, der Elektor-Junior-Computer (selbstgebaut, Anfang 80er) hatte ein einziges Kilobyte !!
Der C64 schon 64.
Der Amiga 500 dann schon 512.
Und mit den Microsoft-Rechnern stehe ich genauso da wie alle hier.

Kleiner Tip:
Schaut beim Rechnerkauf doch mal nach Leasing-Rückläufern.
Das sind leistungsfähige Bürorechner, die oft nach wenigen Jahren durch neue ersetzt werden, aber durchaus noch Leistungsreserven haben, und die bekommt man oft für kleines Geld.
Meine aktuelle Kiste habe ich seit gut zwei Jahren, und die ist mit 24 GB immer noch gut dabei.
Wer also nicht immer das neueste braucht...
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Sanders
Gestern
Schöner Betrag, nur Schade das mal wieder Linux unerwähnt bleibt, wie die vielen anderen Beträgen auch (also Beiträge von überall, nicht allein von hier)

Und um die Frage einiger Kommentatoren zu beantworten: Bei Gaming und Streaming ist das Minimum 32GB RAM. Ich hab beim Gaming schon die 20GB RAM Marke geknackt. Ich selbst hab damals etwas überdimensioniert, es sind 64GB verbaut zu einem Zeitpunkt wo 16GB verbauter RAM schon knapp war, da fing es langsam an zu sagen das man besser 32GB RAM nehmen sollte. Ich denke, stand heute, wird die nächsten 10 Jahre auch noch reichen. Natürlich ist das abhängig von zukünftigen Entwicklungen auch gerade auf hinsicht der KI.
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Franz Michael Winkle
Gestern
Sehr interessant, ihre Themen.
Wie sieht es aus mit RAM Erfordernis bei einem Flugsimulator "Lockheed Martin" oder "Microsoft Flight Simulator" oder "X Plane"?
Die ja auf einem PC installiert sind.

Hervorragende Wochenthemen!!
Gruß
F. M. W.
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Dieter
Gestern
Angefangen mit einem Atari 600 XL, diesen mit einer sündhaft teuren RAM Erweiterung auf brutto 64Kb gebracht. Später den Atari 520 STFM mit PC-ähnlichen Gehäuse und von 512Kb auf 2Mb erweitert, Hardware Emulatoren PC-Speed und ATonce eingebaut. Dann irgendwann in den 1990ern bei ESCOM einen 486DX mit 4Mb gekauft. Verrückt wie schnell die Zeit vergangen ist.
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Jens
Gestern
Ich mache überwiegend Office. Daher habe ich mich schon beim Selbstbau auf 8 GB eingepegelt. Inzwischen verwende ich seit einigen Jahren einen Laptop. Aktuell mit Windows 11. Im Durchschnitt liege ich da bei 70-75%. Allerdings habe ich eine NVME-SSD eingebaut. Ich gebe zu, mit Fedora Workstation (Linux) war ich bei 3,5-4 GB. Bei Windows laufen halt viel mehr Hintergrundprozesse. Aber Windows bietet mir inzwischen mehr Flexibilität bei der Software und ich kann die Geräte, die ich nutze in vollem Umfang nutzen. Bei Linux geht die Hardware nur eingeschränkt. Es gehen die Basisfunktionen, aber oft nicht die Zusatzfunktionen. Aber da wird jeder seine eigene Einstellung haben.
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Peter
Gestern
Ein schöner Artikel, vielleicht noch ergänzend: wenn sich eine iGPU und der Prozessor den Speicher teilen, dann können für Spiele oder Videoschnitt 32 GB besser sein als 16 GB.

Mein erster Computer war ein C64, dann der C128D, dann der Amiga 500, zuerst nur mit den 512 kB Standard-Speicher, dann auf 1MB erweitert.
Mit 1MB konnte man Siedler 1 spielen - immer noch meine Nr.1
Mein erster Windows 95 Rechner von Vobis war ein Pentium 75 mit 8 MB RAM.
Danach hatte ich diverse PC-Varianten Marke "Eigenbau" unter Windows 2000.
Irgendwann nur noch Notebooks: Acer, ASUS, jetzt Lenovo (T495 mit 16 GB).
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Neuromancer
Gestern
Meine aktuellen Erfahrungen mit Linux und älteren Rechnern (MacBook Pro von 2009, HP 255G6 von 2018, Lenovo Ideapad 3 mit Ryzen 5von 2019 und überwiegend Office-Einsatz und CMS-Betreuung:
- 4 GB geht mit sparsamen Linux wie MX Linux ganz ordentlich, Mint mit XFCE ist schon ausgebremst, Cinnamon weniger gut
- 8 GB mit Linux Mint XFCE ein deutlich spürbarer Unterschied, auch Cinnamon läuft gut
- 12 GB nur leicht spürbarer Unterschied mit Mint Cinnamon zu 8 GB
- 16 GB ist wie 12 GB gegenüber 8 GB nur leicht spürbar, lohnen sich also nicht wirklich.
Wichtig: bei allen ist eine SSD drin.

Wenn man dann noch jemand ist wie ich, der aus früheren PC-Zeiten (bin seit 1992 dabei) auch Wartezeiten beim Start von Programmen zu akzeptieren, reichen fast schon 4 GB aus.

Sobald aber Steam ins Spiel kommt, sind 16 GB eher schon Mindestanforderung.

Beim Lenovo Ideapad 3, das mit 12 GB läuft, ist auch noch ein Windows 11 drauf. Läuft auch recht fix, soweit ich das bei der relativ seltenen Nutzung beurteilen kann. Linux Mint Cinnamon läuft wie eine Eins.
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