Früher lagen Fotos in Schuhkartons auf dem Dachboden und überlebten dort Jahrzehnte. Heute liegen tausende Bilder auf dem Smartphone – und sind paradoxerweise stärker gefährdet, als es die alten Papierabzüge je waren.

Warum ist das so – und was kann man dagegen tun?

Der Schuhkarton war erstaunlich sicher

Ein gedruckter Papierabzug aus den 1980er-Jahren liegt vielleicht verblasst, aber vorhanden im Karton. Er braucht keinen Strom, kein Passwort, kein Abo und keine kompatible Software. Man öffnet den Deckel, und da ist er. Genau das macht alte Fotos so überraschend langlebig: Sie sind an nichts gekoppelt außer an Papier und Licht.

Digitale Fotos sind das Gegenteil. Sie existieren nur, solange ein funktionierendes Gerät, ein laufender Dienst und ein lesbares Dateiformat zusammenkommen. Fällt eines dieser drei Dinge weg, ist das Bild weg. Und genau das passiert häufiger, als die meisten denken.

Hier ist die unbequeme Wahrheit: Die meisten Menschen werden einen Teil ihrer Fotos verlieren. Nicht durch ein dramatisches Ereignis, sondern durch schleichende Vernachlässigung. Es ist kein Weltuntergang, sondern ein langsames, unbemerktes Verschwinden.

Warum digitale Fotos so leicht verloren gehen

Der Verlust kommt selten als großer Knall. Meist sind es kleine, alltägliche Dinge, die sich summieren:

Ein einziger Speicherort. Bei vielen Menschen liegen alle Fotos ausschließlich auf dem Smartphone. Geht das Gerät verloren, wird gestohlen, fällt ins Wasser oder gibt nach drei Jahren einfach den Geist auf, sind die Bilder weg. Ein einziger Punkt, an dem alles hängt – und der eines Tages mit Sicherheit ausfällt.

Synchronisierung wird mit Backup verwechselt. Das ist vielleicht das gefährlichste Missverständnis. Viele glauben, ihre Fotos seien „in der Cloud sicher“, weil das Handy sie automatisch hochlädt. Aber Synchronisierung ist kein Backup. Wenn Sie ein Foto auf dem Handy löschen, verschwindet es in der Regel auch in der Cloud – die Synchronisierung spiegelt nur den aktuellen Zustand wider. Ein versehentliches Löschen, ein Schadprogramm oder ein verärgertes Kind, das im Album herumwischt, kann sich so über alle Geräte ausbreiten.

Das kostenlose Cloud-Kontingent läuft voll. Die paar Gigabyte, die viele Dienste kostenlos bieten, sind nach ein paar Jahren Fotografieren erschöpft. Dann stoppen die Uploads stillschweigend, oder es kommen Mahnungen, das Speicherkontingent zu erweitern. Wer nicht reagiert, hat irgendwann neue Fotos, die nirgends gesichert sind – ohne es zu merken.

Anbieter stellen Dienste ein. Das ist keine Theorie. In den letzten anderthalb Jahrzehnten haben unzählige Foto- und Cloud-Dienste den Betrieb eingestellt, ihre Bedingungen geändert oder kostenlose Angebote gestrichen. Wer seine einzige Kopie bei einem Dienst hatte, der verschwunden ist, hatte Pech.

Die Festplatte gibt auf. Auch externe Festplatten sind keine Ewigkeitsgarantie. Mechanische Festplatten haben bewegliche Teile, die verschleißen. SSDs können nach Jahren ohne Stromzufuhr Daten verlieren. Eine einzelne Festplatte ist besser als nichts, aber kein verlässliches Langzeitlager.

Der schleichende Verlust. Der häufigste Fall von allen: Niemand merkt, dass das automatische Backup seit zwei Jahren nicht mehr läuft. Der Dienst wurde abgemeldet, das Passwort geändert, die App deinstalliert – und alles lief scheinbar weiter, bis zu dem Tag, an dem man die Fotos wirklich braucht.

Die 3-2-1-Regel – das Herzstück

Es gibt eine einfache Faustregel, die seit Jahrzehnten in der Datensicherung verwendet wird und sich auch für Privatleute hervorragend eignet. Sie heißt 3-2-1 und bedeutet:

  • 3 Kopien Ihrer Fotos insgesamt.
  • auf 2 verschiedenen Speicherorten oder Medien.
  • 1 davon außer Haus – also an einem anderen physischen Ort.

Das klingt nach EDV-Abteilung, ist aber im Alltag ganz unkompliziert. So sieht die Regel für einen Normalanwender übersetzt aus:

  • Kopie 1: Die Fotos auf Ihrem Smartphone.
  • Kopie 2: Eine Kopie auf dem Computer oder einer externen Festplatte zu Hause.
  • Kopie 3: Eine Kopie außer Haus – zum Beispiel in der Cloud, oder auf einer zweiten Festplatte, die bei Verwandten liegt.

Der Sinn dahinter ist einfach: Geht eine Kopie verloren, sind noch zwei da. Brennt es zu Hause oder wird eingebrochen, ist die Kopie außer Haus trotzdem sicher. Es muss schon viel zusammenkommen, damit alle drei gleichzeitig wegfallen.

Konkrete Schritte – was Sie tatsächlich tun sollten

Genug Theorie. Hier ist, was sich im Alltag bewährt – machbar, ohne dass man Informatiker sein muss:

1. Fotos regelmäßig vom Smartphone wegkopieren. Schließen Sie das Handy ab und zu an den Computer an und kopieren Sie die Bilder in einen Ordner. Oder lassen Sie sie automatisch auf eine externe Festplatte übertragen. Wichtig ist, dass die Fotos nicht nur auf dem einen Gerät liegen, das Sie täglich in der Hand halten und das am ehesten verloren geht oder kaputtgeht.

2. Legen Sie eine zweite Kopie an einem anderen Ort an. Das ist das „außer Haus“-Kriterium der 3-2-1-Regel. Entweder über einen Cloud-Dienst, der die Fotos auf externen Servern speichert, oder ganz analog über eine zweite Festplatte, die Sie bei Familie oder Freunden deponieren und ein- bis zweimal im Jahr aktualisieren.

3. Verstehen Sie den Unterschied zwischen Synchronisierung und echtem Backup. Eine Synchronisierung hält zwei Orte identisch – auch beim Löschen. Ein echtes Backup bewahrt eine eigenständige Kopie, die sich nicht von selbst verändert, wenn das Original verschwindet. Wer wichtige Fotos wirklich schützen will, braucht eine Kopie, die nicht automatisch mitgelöscht wird, wenn man auf dem Handy aufräumt.

4. Drucken Sie die wichtigsten Fotos aus. Das klingt altmodisch, ist aber erstaunlich klug. Ein guter Papierabzug überlebt Jahrzehnte, braucht keine Technik, kein Passwort und keinen funktionierenden Anbieter. Niemand wird tausende Bilder drucken – aber die zwanzig oder dreißig, die wirklich zählen, sind auf Papier am sichersten aufgehoben. Auch ein gedrucktes Fotobuch pro Jahr ist eine wunderbare Versicherung.

5. Bringen Sie Ordnung in die Ablage. Eine sinnvolle Ordnerstruktur – etwa nach Jahren und Anlässen – sorgt dafür, dass Sie Fotos auch wiederfinden. Tausend Bilder mit Namen wie „IMG_4827.jpg“ in einem einzigen Ordner sind zwar gesichert, aber praktisch nutzlos, wenn Sie ein bestimmtes Foto suchen. Ein Ordner pro Jahr, darin Unterordner für besondere Ereignisse, reicht für die meisten völlig aus.

6. Prüfen Sie regelmäßig, ob das Backup wirklich läuft. Das ist der Schritt, den fast alle vergessen. Schauen Sie ein- bis zweimal im Jahr nach: Sind die Fotos der letzten Monate tatsächlich an allen Orten angekommen? Lassen sich ein paar zufällig ausgewählte Bilder öffnen? Dieser kleine Test – sozusagen eine Generalprobe für den Ernstfall – entlarvt ein heimlich abgeschaltetes Backup, bevor es zu spät ist.

Die Cloud – nüchtern eingeordnet

Cloud-Dienste sind aus gutem Grund beliebt: Sie sind bequem, sie laufen automatisch im Hintergrund, und sie erfüllen elegant das „außer Haus“-Kriterium der 3-2-1-Regel. Sie sind ein sehr guter Baustein einer durchdachten Fotosicherung. Aber sie haben auch Schwächen, die man kennen sollte:

Synchronisierung ist kein Backup. Wir haben es schon gesagt, aber es ist der wichtigste Punkt: Viele Cloud-Dienste spiegeln nur den aktuellen Zustand. Löschen Sie auf dem Handy, ist es auch in der Cloud weg. Ein echtes Backup verhält sich anders.

Abhängigkeit vom Anbieter. Wer alles in der Cloud hat, vertraut darauf, dass der Anbieter den Dienst weiterbetreibt, die Preise nicht unangenehm erhöht und das Konto nicht sperrt. Konten werden gelegentlich aus undurchsichtigen Gründen gesperrt, Dienste werden eingestellt, kostenlose Angebote werden kostenpflichtig. Das alles liegt außerhalb Ihrer Kontrolle.

Die Empfehlung ist deshalb einfach: Nutzen Sie die Cloud als eine Säule Ihrer Fotosicherung – nicht als die einzige. Eine Kopie in der Cloud und eine Kopie zu Hause auf eigener Hardware ergänzen sich ideal. Fällt das eine aus, ist das andere noch da.

Übrigens, ein kurzer Hinweis zu Dateiformaten: Die gängigen Formate wie JPEG sind so weit verbreitet, dass sie auf absehbare Zeit lesbar bleiben. Wirklich problematisch wird es nur bei exotischen Formaten, die nur eine bestimmte Software öffnen kann. Wer seine Fotos in einem verbreiteten Standardformat aufbewahrt, muss sich um das Veralten der Datei vorerst keine Sorgen machen.

Es braucht kein kompliziertes System

Das Schöne an der ganzen Sache: Sie müssen keine professionelle Datensicherungsstrategie aufbauen. Sie brauchen kein zweites Rechenzentrum im Keller und keine wöchentlichen Rituale. Was Sie brauchen, ist eine bewusste Entscheidung und einmal etwas Einrichtungsaufwand.

Richten Sie es einmal vernünftig ein – Fotos auf den Computer oder eine Festplatte, eine zweite Kopie außer Haus, die wichtigsten Bilder gedruckt – und prüfen Sie ein- bis zweimal im Jahr kurz, ob noch alles läuft. Das ist alles. Drei machbare Schritte sind unendlich viel wert gegenüber einem perfekten System, das niemand umsetzt.

Und es lohnt sich. Die Fotos der letzten fünfzehn Jahre sind oft unersetzlich: das erste Lächeln eines Kindes, die letzte gemeinsame Reise mit jemandem, der nicht mehr da ist, der ganz normale Alltag, der im Rückblick auf einmal kostbar wird. Diese Bilder bekommt man nie wieder. Ein bisschen Aufwand, sie zu sichern, ist gut investiert.

Der Schuhkarton hat Jahrzehnte überdauert, ohne dass jemand etwas dafür tun musste. Bei digitalen Fotos müssen wir ein klein wenig nachhelfen – aber dann halten auch sie ein Leben lang.

Wie machen Sie es?

Haben Sie schon einmal Fotos verloren – ein kaputtes Handy, eine defekte Festplatte, einen Dienst, der einfach verschwunden ist? Wie sichern Sie Ihre Bilder heute? Und drucken Sie eigentlich noch aus, oder lebt bei Ihnen alles digital? Wir freuen uns über Ihre Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren.

Kommentare

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Stephan Munsch
Gestern
Ein guter Artikel! Eines könnte man vielleicht noch erwähnen: auch Sicherungsplatten leben nicht ewig, und es ist mir auch schon passiert, dass in einer JPG-Datei ein Bit 'umgefallen' ist. Daher hin und wieder den Status der Sicherungsmedien prüfen und diese ggf. auswechseln.
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Sven
Gestern
Fotos und Videos vom Smartphone sichere ich regelmäßig auf den PC mit 2 gespiegelten Datacenter Festplatten. Die einfachen PC Festplatten waren bei mir nicht zuverlässig, deswegen etwas professionelles. Parallel dazu Sicherung der wichtigen Fotos und Videos auf USB Stick und externe SSD und externe Festplatte. Bisher alles gut gelaufen. Noch folgende Empfehlung, Bilder etc. und Downloads nicht auf der C: Disk speichern. Problem hatte ich mal beim Fehler des Systems wo ich meine Emails verloren habe.
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ChrisP
Gestern
Also, so langlebig sind gerade Farb-Papierbilder nun auch nicht. Die Farben verblassen; die Feinde heißen Schimmel und Feuchtigkeit.

Auf dem Rechner sind es ja nicht nur die Fotos, sonder auch zig andere persönliche Unterlagen, die gesichert werden wollen. Diese sammle ich zentral auf der sogenannten Archivfestplatte. Von dieser exsitieren mehrere Synchronkopien.

Übrigens: Die Überprüfung des korrekten Schreibvorgangs beim Kopieren (Verify) hilft, Datenverlust zu vermeiden. Einige Dateimanager bieten diese Option an.
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Claudia
Gestern
Meine 30 bis 40 Jahre alten Dias fingen auch schon an ihre Farben zu verlieren trotz Lagerung im dunklen Karton im Keller. Also alle gescannt.
Alles auf smartphone und Kamera kommt auf die Platten des Desktops. Nein, nicht C:\, zusätzliche physische Platten. Von dort kopiert auf externe Platten und von dort ebenso kopiert in die Cloud.
Und die wichtigsten von allen wandern zusätzlich noch auf optische Datenträger. Jedes Bild existiert drei- oder viermal. Kostet Platz, aber das ist mir die Vergangenheit wert.
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Arnold
Gestern
Der Hauptfeind von Papierfotos ist Licht! Vor allem Sonnenlicht zerstört die Farben in kurzer Zeit.
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gabli
Gestern
Meine Smartphonephotos werden laufend automatisch in Google-Bilder gespeichert.
Bin ich zu Hause, werden die Bilder geordnet und allenfalls behandelt in eine Ordnerstruktur (Windows Pictures) abgelegt. Von da aus gelangen die Bilder automatisch in dieselbe Ordnerstruktur auf meinem NAS, als Backup. Auf dem PC gelöschte Dateien werden da nicht automatisch gelöscht.
Mit einem Backupprogramm mache ich wöchentlich mindestens 3 Backups abwechselnd auf 3 externe SSD-Laufwerke ein Backup.
Mit den Sicherungen auf:
- Google -Fotos
- NAS
- SDD Backuplaufwerke
- Proton-Drive
bin ich auf der sicheren Seite und so hatte ich seit vielen Jahren noch nie einen Datenverlust (nicht nur Bilder!).
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Matthias
Gestern
Ganz wichtiger Beitrag! Danke dafür. Ich habe einmal nach einem Festplattenupgrade im Laptop vergessen, meine Bilddaten zu sichern. Dabei ist mir die einzige Kopie eines Jahres abhanden gekommen. Seitdem 321. Und ich habe aufgehört, den Spruch "kein Backup, keine Gnade" zu verwenden. Es passiert eben, wenn man sich nicht präventiv aufstellt.
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Frank Krajewski
Gestern
Ein Artikel eher für Profifotografen. Wenn ich den großen Karton mit alten Aufnahmen alle zehn Jahre auskippe und feststelle, dass die alle zusammen seltsam vor sich hinmiefen, denke ich manchmal trotz aller Nostalgie, dass ich vermutlich keine vermissen würde, wenn die jemand einfach in den Restmüll gekippt hätte. Manchmal lösche ich auch halbstündlich Handyaufnahmen. 95% sind Muster ohne Wert. Tschuldigung Oma Gertrud.
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FUM
Gestern
Noch zwei Anmerkungen:

Beim Upload in die Cloud werden die Bilder von den Anbietern automatisiert gescannt bei "verdächtigen" Bildern an das NCMEC bzw. BKA gemeldet. Da kann schon mal das Fotografieren eines Hautausschlags des Kleinkindes zu Ermittlungsverfahren führen. Wenn Upload, dann vorher clientseitig verschlüsseln.

Außerdem sollte man sich überlegen, wie wertvoll die Fotos tatsächlich sind. Ich habe einmal gelesen, dass nur weit unter 0,1 Promille der in Onlinespeichern abgelegten Fotos wieder abgerufen werden. Wie viele Fotos schaut man sich wirklich nochmal an (geschweige denn, die Kinder oder Enkel).
In der Analogära hat man sich viel gründlicher überlegt, welches Motiv ein Foto wert ist.
Ich lösche mittlerweile rigoros die meisten Bilder und bewahre nur einige besonders gelungene oder einmalige auf und lass die dann aber auch entwickeln oder drucke sie aus.
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Thomas
Gestern
Kleiner Tipp für die etwas Versierteren: bei hetzner.de gibt es 1 TB deutsche Cloud mit NextCloud für < 6 € im Monat. Da kann man synchronisieren und zusätzlich echte Backups anlegen. Man kann den ganzen Speicher auch in mehrere Benutzerkonten aufteilen, was zusätzlich die Sicherheit erhöht und Synchronisation und Backup voneinander trennt.
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Björn
Gestern
Etwas ganz Wichtiges fehlt hier – wenn man Cloud-Anbieter erwähnt, sollte man auch solche erwähnen, die z. B. Lifetime haben und auch über Jahre bestehen – und vor allem solche, die die Dateien nicht scannen oder sonst irgendwie analysieren (abgesehen von der Größe; ein Anbieter muss natürlich wissen, wie viel Speicherplatz ein Kunde belegt). Hier wäre der Verweis auf Cryptomator und die dafür notwendige WebDAV- oder S3-Unterstützung gut gewesen.

Und auch die Speichermedien halten nicht ewig – manche SSDs funktionieren perfekt über Monate oder Jahre und plötzlich gibt es einen technischen Fehler. Ein Grund, warum optische Medien – neben der regelmäßigen Sicherung auf anderen Medien – weiterhin unter Umständen eine gute Wahl sind.
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Bernd
Gestern
So hat jeder sein Ding. Bei mir zu Hause läuft ein kleiner "Server" (NAS) mit Openmediavault.
Die Datenplatten laufen unter BTRFS gespiegelt, d.h. wenn ein Bit eines Bildes umfällt, wird automatisch die heile Datei aus der Spiegelung genommen, die die kaputte Datei ersetzt. Nachts um 4 Uhr wird von beiden Platten ein versioniertes Backup gemacht und nachts um 2 Uhr werden alle Bilder von den Handies auf mein NAS (Server) übertragen.
Von diesem Bilder-Backup-Ordner verteile ich die Bilder in meinen eigentlichen Bildersammelordner.
Ich habe bei filen.io einen Cloudspeicher, der ebenfalls mit den beiden Datenplatten synchronisiert wird, jedenfalls die interessanten Dateien. filen.io, da sie Ende-zu-Ende-verschlüsseln, in Deutschland ansässig sind, nichts mit den Amis zu tun haben und ihre Software Open-Source ist.
Meine Frau fotografiert sehr gerne und sehr viel. Ein Verlust dieser Bilder, erst recht der Bilder von meinen Kinder, würde mich sehr treffen und würde mir sehr viel Stress mit meiner Frau machen. Das ist mehr Ärger als 14 Tage kein Abendbrot.
Ein kurzes Wort zu externen SSD's. Die verlieren ihre Daten auch gerne einmal, wenn sie keine Spannung mehr bekommen. Die darf man nicht endlos wegschließen!
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Wolfgang
Gestern
Seid Jahren (2018) 1. Synology im Haus. 2. Synology im Auto, wird nur für ein Backup angeschlossen, einmal im Monat. Es sind inzwischen etwas über 400k Bilder + Videos geworden. Eine Cloud mit 6 TB die ich brauche ist mir zu teuer. Eine Synology hat eine 8 TB SSD das Backuplaufwerk eine HDD.
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Peter vom Land
Gestern
Meine wenigen Fotos vom Handy werden regelmäßig von mir händisch auf eine Homeserver-SSD verschoben. Auf ein externes USB-Laufwerk am PC wird diese SSD mindestens wöchentlich gespiegelt. Mit Duplicati erfolgt jede Nacht ein verschlüsseltes Backup der SSD in den Cloud-Storage eines deutschen Anbieters. Google-Fotos als Sicherung ist abgeschaltet.
So fühlen sich meine Daten für mich sicher an.
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Martin MJ
Gestern
Gute Leitlinie danke! Lasst mich klammheimlich meine leise Sorge ergänzen. Mit jedem Handywechsel bleibt eine Sd-Karte übrig, jeder PC-Wechsel hinterlässt Festplatte oder SSD, auch hatte ich vor nicht allzu langer Zeit mein Handy geklont-dupliziert, mit dem sorgsam inhaltlich aktuellen Laptop bin ich zurzeit in Urlaub... wie schaffe ich es, sinnvoll Ordnung zu halten mit all dem was ich doppelt-und-dreifach habe? Und dabei außerdem sorgfältig darauf zu achten dass mir nicht trotzdem das eine damalige und jetzt gerade dringend gesuchte Bild überall verlustig geht? - Aber, psssst, ich bin bestimmt der einzige der solche Sorgen hat... ..... .......
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einposter
Gestern
Ein richtiger und wichtiger Artikel. Wie mein Vorschreiber schon erwähnte: auch ab und an die Socherungsmedien einmal testen!

Ich habe zwar keine Bilder, aber Videos verloren, weil das Speichermedium die Grätsche gamcht hat :(
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Günther 54
Gestern
Eine einfache Methode: Analog fotografieren. Sofern die Negative nicht verloren gehen oder verbrennen wie das Filmarchiv der Luftwaffe in den Kellern der Dresdener Frauenkirche, kann man diese ohne Hilfsmittel ansehen, Abzüge machen lassen oder einscannen und digital weiter verarbeiten. Analog fotografieren ist teuer. Also macht man weniger Fotos und muß hinterher nicht eine Auswahl aus einer Riesenmenge treffen.
Andere Möglichkeit: Ein Fotobuch zusammenstellen, ins Regal stellen und hin und wieder angucken. Macht mehr Spaß, als auf dem Minibildschirm des Smartphones durchscollen.
Es gibt Fotobücher von meinen Enkeltöchtern. Der Vater, ein begeisterter Hobbyfotograf stellt sie Jahr für Jahr zusammen. Die externe Festplatte mit der einzigen digitalen Sicherung fiel ihm auf den Boden, war kaputt und selbst Profis konnten die Dateien nicht wiederherstellen.
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northcup
Gestern
Das kann ich nur vorbehaltlos unterstützen! Leute, macht Fotobücher, besonders von Kindern und Enkeln. Ihr werdet es nicht bereuen. Und dann weg mit dem digitalen Bilderschrott.
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Otto
Gestern
Kaputtes Handy, defekte Festplatte, alles schon gehabt, Datenverlust bisher keiner.
Ich habe Nextcloud auf einem Raspberry Pi5 mit 1TB Speicher laufen und bin damit unabhängig von allen Clouddiensten und habe die 100%ige Kontrolle über meine Daten.
Darauf landen u.a. alle Smartphonebilder die unterwegs gemacht werden. Die Nextcloud wird 1x täglich automatisch auf eine HD gesichert. Von der Nextcloud wandert dann alles auf meinen PC, wo ebenso täglich eine Datensicherung des gesamten Rechners erfolgt, auf unterschiedlich Platten, wovon ein Satz immer extern gelagert wird.
Ein NAS (Openmediavault auf Raspberry) habe ich ebenfalls, aber nur als temporäres "Datengrab". Ein NAS ist kein Ersatz für einen Backup!!!
Ganz wichtig: ein Backup ohne regelmäßige Restoretests ist nichts wert.
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Michael
Gestern
...Eure Serie gefällt mir so gut, halt sinnvolle Alltägliche Hinweise / Tipps, dass dies ein Grund für mich ist, Eure Software zukaufen und nutzen...

Jeder soll seinen Lohn für gute Arbeit bekommen ;-)

Gruß
Michael
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northcup
Gestern
Schöner Artikel 👍 ich komm damit klar, aber das ist NICHT einfach und meine Erfahrung als IT-ler ist, das 90 Prozent der Menschen damit total überfordert sind. Ich betreue einige Anwender und die Schwierigkeiten fangen schon mit lokalen Ordnern und Dateien an! Das ist abstrakt und nicht intuitiv erfahrbar. Wenn dann noch Sicherungs-Ordner auf anderen Systemen dazu kommen ist der Überblick nach kurzer Zeit wieder komplett verloren. Deswegen werden auch weiterhin Gigabyteweise Fotos und Daten (!) verloren gehen, wenn plötzlich der Laptop oder das Smartphone streikt. Der Artikel wird daran rein gar nichts ändern! Klaus Schulz
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Wolfgang
Gestern
Kann folgendes empfehlen:
Multi UHD-BD Writer mit M-Disc Blu-ray Rohlinge 100GB mit langlebiger Archivspeicherung, bedruckbarer Oberfläche und hoher Kompatibilität für Backups.
Damit können auch die UrUrenkel die Fotos später noch anschauen.
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Rainer Gaiß
Gestern
Und wer schlau ist, wendet genau das auch für seine Onlinebanking-Daten und seine E-Mails an.

Sehr guter Artikel!
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Klaus Henter
Gestern
Vielen Dank für den auch für Laien wie mich gut verständlichen Artikel.
Meine Frage: Wie sicher sind eigentlich Kopien der Bilder auf DVDs?
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R.S.
Gestern
Was Handys (Smartphones) angeht, bin ich ein ziemlicher Laie. Wenn ich Handy und PC verbinde, erscheint im Explorer zwar der Name des Handys, aber keine verwertbare Dateien (Fotos). Wie bekomme ich Fotos oder Mails vom Handy auf die PC-Festplatte?
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CL
Gestern
Guter Artikel, so mache ich das schon seit Jahren (2 Externe Festplatten Plus Sicherung auf dem PC).
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