Nach zwei Jahren hält das Smartphone nur noch den halben Tag durch. Frustrierend – und scheinbar unvermeidlich. Im Bekanntenkreis kursieren dann die immer gleichen Ratschläge: vor dem Laden komplett leerziehen, nie über Nacht am Kabel lassen, bloß nicht schnellladen.

Das Dumme daran: Vieles davon stimmt nicht mehr. Und manches schadet dem Akku sogar.

Warum das Thema überhaupt so verworren ist

Wer in den 1990er- oder frühen 2000er-Jahren einen Handy-Akku besessen hat, hat dabei eine bestimmte Regel verinnerlicht: erst komplett entladen, dann wieder voll aufladen. Sonst „merkt sich“ der Akku eine geringere Kapazität – der berühmte Memory-Effekt. Das war damals tatsächlich richtig. Die Geräte enthielten Nickel-Cadmium- oder Nickel-Metallhydrid-Akkus, und für die galt diese Regel.

Nur: Diese Akkus stecken seit etwa 20 Jahren nicht mehr in unseren Geräten. Smartphones, Tablets, Laptops, Kopfhörer, Smartwatches – alle nutzen heute Lithium-Ionen-Akkus. Und die funktionieren völlig anders. Was für NiCd-Akkus richtig war, ist für Lithium-Ionen-Akkus oft genau falsch herum.

Das eigentliche Problem ist nicht, dass die Leute schlechte Tipps geben. Das Problem ist, dass die Technik sich verändert hat, die Tipps aber von Generation zu Generation weitergegeben werden – wie ein Familienrezept, das niemand mehr hinterfragt.

Wie ein Lithium-Ionen-Akku altert – ganz ohne Chemie-Unterricht

Man muss kein Chemiker sein, um zu verstehen, was den Akku eines Smartphones altern lässt. Drei Dinge sind entscheidend:

Ladezyklen. Jeder vollständige Ladevorgang von 0 auf 100% ist ein Ladezyklus. Ein moderner Smartphone-Akku übersteht ungefähr 500 bis 1.000 solcher Zyklen, bevor seine Kapazität spürbar nachlässt. Dabei zählt die Gesamtmenge: Wer zweimal von 50 auf 100% lädt, hat einen Ladezyklus verbraucht – nicht zwei.

Hitze. Das ist der mit Abstand größte Feind des Akkus. Über 35 Grad wird es ungemütlich, über 40 Grad richtig schädlich. Genau deshalb ist das Smartphone in der prallen Sonne auf dem Armaturenbrett oder im Sommer im geparkten Auto so problematisch.

Spannungs-Extreme. Ein Lithium-Ionen-Akku fühlt sich am wohlsten in der Mitte. Ganz leer (also tatsächlich 0%) und ganz voll (100%) sind beides Stresszustände. Wer den Akku ständig in diese Extreme zwingt, lässt ihn schneller altern.

Das ist eigentlich schon alles, was man wissen muss. Aus diesen drei Punkten ergibt sich, welche Tipps wirklich helfen – und welche Mythen sind.

Die häufigsten Mythen im Faktencheck

„Den Akku vor dem Laden komplett leerziehen.“ Falsch – und sogar schädlich. Wie gerade erklärt, sind die Spannungs-Extreme Stress für den Akku. Wer regelmäßig auf null fährt und dann wieder voll auflädt, beschleunigt die Alterung. Das ist das genaue Gegenteil dessen, was man tun sollte. Der Mythos stammt aus der NiCd-Ära und hat sich tapfer in die Köpfe gerettet, obwohl er seit zwei Jahrzehnten überholt ist.

„Über Nacht laden ist gefährlich.“ Der eigentliche Mythos ist die Vorstellung, das Smartphone würde sich selbst zerstören oder gar Feuer fangen, wenn es nach Erreichen der 100% am Kabel bleibt. Das tut es nicht. Sowohl iPhones als auch Android-Geräte regeln das Laden intelligent: Sobald 100% erreicht sind, schaltet die Ladeelektronik zuverlässig ab und nimmt nur noch so viel Strom, wie zum Halten der Spannung nötig ist. Überladen passiert hier nicht. Was allerdings stimmt: Das Gerät hält die Spannung dann stundenlang auf 100%, und das beschleunigt die Akku-Alterung minimal. Wer maximale Lebensdauer will, lädt nicht über Nacht voll. Wer das nicht so eng sieht, kann es bedenkenlos tun – gefährlich ist es nicht.

„Nur das Original-Ladegerät verwenden.“ Ein hartnäckiger Mythos, der auch von manchen Herstellern befeuert wird. Die Wahrheit: Moderne Smartphones laden über den USB-PD-Standard (Power Delivery), und der ist genormt. Ein zertifiziertes Ladegerät und ein vernünftiges Kabel reichen völlig aus, egal von welcher Marke. Was man vermeiden sollte, sind ganz billige No-Name-Netzteile vom Wühltisch ohne jegliche Zertifizierung – die können tatsächlich zu instabilen Spannungen führen. Ein anständiges Markenladegerät eines beliebigen Herstellers ist aber problemlos.

„Schnellladen tötet den Akku.“ Übertrieben, aber nicht ganz aus der Luft gegriffen. Schnellladen erzeugt mehr Wärme als langsames Laden, und Wärme ist tatsächlich der größte Feind des Akkus. Entscheidend ist das Maß: Bei moderatem Schnellladen bis etwa 30 Watt ist der Effekt klein, weil die Hersteller den Ladestrom intelligent herunterregeln, sobald die Akkutemperatur kritisch wird. Bei extremem Schnellladen jenseits der 100 Watt entsteht spürbar mehr Wärme – das beschleunigt die Akku-Alterung etwas, ist aber kein Drama. Wer das Smartphone in der gewohnten Weise nutzt und gelegentlich schnelllädt, wird den Effekt nach zwei Jahren kaum messen können.

„Das Smartphone in den Kühlschrank legen schont den Akku.“ Bitte nicht. Das hört man tatsächlich gelegentlich – die Idee ist, dass Kälte gut sei, weil Hitze schlecht ist. Logisch klingt das, ist aber Unsinn. Im Kühlschrank bildet sich Kondenswasser, das in das Gerät eindringen und Korrosion verursachen kann. Außerdem mag der Akku auch große Kälte nicht. Das Smartphone gehört nicht ins Eisfach – weder zum Schonen noch zum „Beruhigen“ nach einem heißen Tag. Wenn das Smartphone überhitzt ist, einfach ausschalten und im Schatten abkühlen lassen.

„Akku-Apps verlängern die Laufzeit.“ Die meisten dieser Apps sind bestenfalls nutzlos, schlimmstenfalls kontraproduktiv. Was sie typischerweise tun, ist im Hintergrund laufende Apps zu „beenden“ – aber moderne Betriebssysteme verwalten das ohnehin selbst, und zwar effizienter. Eine App, die ständig im Hintergrund läuft, um den Akku zu überwachen, verbraucht selbst Akku. Viele dieser Apps zeigen außerdem Werbung an, was zusätzlich Strom kostet. Die eingebauten Akku-Funktionen von iOS und Android sind den meisten dieser Apps weit überlegen – kostenlos und ohne Tracking.

Was wirklich hilft

Genug der Mythen. Hier kommen die Maßnahmen, die nach aktuellem Stand der Technik tatsächlich etwas bringen:

Die 20–80-Prozent-Regel – für Vorsichtige. Wer den Akku möglichst lange im Bereich zwischen 20 und 80% hält, schont ihn am meisten. Ehrlich gesagt: Der reale Effekt ist messbar, aber klein. Über zwei Jahre bedeutet das vielleicht 10 bis 15% mehr Restkapazität gegenüber sorglosem Laden. Für viele Nutzer ist der Aufwand größer als der Nutzen – ständig auf den Ladestand zu schielen, nervt im Alltag. Wer es trotzdem versuchen will: nicht regelmäßig auf null fahren und nicht stundenlang am Kabel auf 100% stehen lassen. Wer den Akku maximal schonen will, kombiniert das mit „Optimiertem Laden“ beziehungsweise „Adaptivem Laden“ (siehe unten). Für alle anderen gilt: Die folgenden Tipps bringen im Verhältnis mehr.

Hitze vermeiden. Das ist der wichtigste Punkt überhaupt. Smartphone nicht im Auto in der Sonne liegen lassen. Nicht direkt aufs Armaturenbrett legen. Nicht beim Laden unter dem Kopfkissen lassen. Beim Mobile Gaming oder Navigieren ruhig mal eine Pause einlegen, wenn das Gerät richtig warm wird. Viele lassen das Smartphone im Sommer in der prallen Sonne am Pool liegen – und wundern sich dann über schnellen Akkuverschleiß.

Optimiertes Laden einschalten. Sowohl iOS als auch Android können das. Beim iPhone heißt es „Optimiertes Laden der Batterie“, bei vielen Android-Geräten „Adaptives Laden“ oder ähnlich. Die Idee ist simpel: Das Gerät lernt, wann es typischerweise vom Ladegerät genommen wird, und lädt die letzten Prozente erst kurz davor. Wer also nachts auflädt, hat den Akku ab Mitternacht stundenlang auf 80%, und erst gegen sechs Uhr morgens werden die restlichen 20% nachgeladen. Diese eine Einstellung ist die wirksamste Einzelmaßnahme überhaupt – und kaum jemand schaltet sie aktiv ein.

Hintergrund-Aktualisierung ausmisten. Viele Apps aktualisieren sich im Hintergrund, auch wenn man sie nie öffnet. Das frisst Akku und Datenvolumen. In den Einstellungen kann man pro App festlegen, ob das nötig ist. Beim iPhone unter „Allgemein → Hintergrundaktualisierung“, bei Android je nach Hersteller etwas anders versteckt. Wer einmal durch die Liste geht und das für unwichtige Apps abschaltet, spürt das deutlich.

Display-Helligkeit und Always-on-Display. Das Display ist der größte Stromverbraucher im Smartphone. Wer die Helligkeit automatisch regeln lässt und das Always-on-Display abschaltet (sofern das Gerät überhaupt eins hat), gewinnt spürbar Laufzeit. Bei OLED-Displays auch ruhig den Dunkelmodus nutzen – schwarze Pixel sind tatsächlich aus und verbrauchen keinen Strom.

Was Sie realistisch erwarten dürfen

Hier kommt die ehrliche Botschaft: Selbst wer alles richtig macht, hat nach zwei bis drei Jahren einen Akku mit etwa 80% der ursprünglichen Kapazität. Das ist kein Defekt, sondern Physik. Lithium-Ionen-Akkus altern, selbst wenn sie nicht benutzt werden. Sie sind Verschleißteile, wie die Reifen am Auto.

80% klingen erst mal viel, machen sich im Alltag aber schon bemerkbar: Das Gerät, das früher gemütlich bis zum Abend durchhielt, fragt jetzt nachmittags nach der Steckdose. Spätestens, wenn die Kapazität unter 70 bis 80% fällt, wird das spürbar.

Beim iPhone kann man das ganz einfach nachschauen: Einstellungen → Batterie → Batteriezustand. Dort steht der aktuelle Maximalwert in Prozent. Bei Android-Geräten ist das leider uneinheitlich. Manche Hersteller zeigen es in den Einstellungen unter „Akku“ oder „Gerätewartung“. Bei vielen Geräten muss man tiefer suchen oder Diagnose-Codes verwenden. Apps wie AccuBattery können den Wert über mehrere Ladezyklen schätzen, sind aber nicht so genau wie die hersteller­eigene Anzeige.

Wenn die Kapazität unter 70% fällt und das Gerät ansonsten noch gut funktioniert, kann sich ein Akkutausch lohnen. Bei vielen Smartphones bieten die Hersteller selbst diesen Service an, oft zu vertretbaren Preisen. Bei manchen Modellen ist es schwierig oder unmöglich, ohne das Gerät zu beschädigen – dann ist der Akkutausch oft der Anfang vom Ende, weil die Reparatur fast so teuer wird wie ein neues Gerät.

Fazit: Kein Drama, aber ein paar gute Gewohnheiten

Smartphone-Akkus sind Verschleißteile. Sie altern, das lässt sich nicht verhindern. Aber man kann ihren Verfall verlangsamen – und zwar mit überraschend einfachen Mitteln:

  • „Optimiertes Laden“ oder „Adaptives Laden“ einschalten
  • Hitze meiden wie der Teufel das Weihwasser
  • Hintergrund-Aktualisierung für unwichtige Apps abschalten
  • Display-Helligkeit zähmen, Always-on-Display deaktivieren
  • Wer maximal schonen will: Akku zusätzlich zwischen 20 und 80% halten

Was Sie sich sparen können: Den Akku absichtlich leerziehen, nur Original-Ladegeräte verwenden, dubiose Akku-Apps installieren oder gar das Smartphone in den Kühlschrank legen. Die Technik hat sich weiterentwickelt – die alten Regeln gelten nicht mehr.

Und wenn der Akku nach drei Jahren spürbar schwächer wird? Dann ist das kein Versagen der Technik und auch kein Hinweis darauf, dass Sie etwas falsch gemacht haben. Das ist einfach die Lebensrealität von Lithium-Ionen-Akkus. Ein Austausch ist oft günstiger als gedacht – und in vielen Fällen die nachhaltigere Lösung, als gleich ein neues Gerät zu kaufen.

Welche Akku-Mythen haben Sie schon gehört? Was machen Sie selbst, um den Akku zu schonen – und was hat sich für Sie als nutzlos herausgestellt? Schreiben Sie es gerne in die Kommentare.

Kommentare

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W. T.
2 tage vor
OK
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hmhiser
2 tage vor
Passt - überzeugend!
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Gerd 2
Gestern
Ich bin den Mythen nicht zum Opfer gefallen.Mein Fairphone 4 ist 3 Jahre und der Akku noch gut genug.Lade stets mit 5 Volt mit einem Netzteil ist für 2 bis 12 Volt einstellbar.Beende meist den Ladevorgang bei 90-96 %.Displayhelligkeit 35% eingestellt,weil ich mehr zu Hause nutze für meinen Lumin Netzwerkplayer,dieser hat keine Fernbedienung.Wegen Akkuwechsel ist mir nicht bange,diesen schickt mir der Hersteller und ich kann ihn ohne Werkzeug selbst tauschen.Er steckt in einer Nische mit 3 Kontakten,keine Kabel,kein Kleber,so baut man Smartphones.Auch das Display und der USB Anschluss läßt sich einfach tauschen.Das Fairphone gibt es mit Android von Google oder eOS von einer französischen Firma mit 5 Jahre Garantie.
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Uwe
Gestern
Habe auch das Fairphone 4 seit gut 2 Jahren,. Der Akku hat etwas nachgelassen, hält aber immer noch 1 Tag durch.
Ggf. tausche ich den Akku einfach wie von Dir beschrieben.
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Peter
2 tage vor
In meinem Handy Samsung AS21 habe ich im Setup die Einstellmöglichkeit den Ladevorgang bei 85% beenden zu lassen und das ganz ohne zusätzliche App.
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HB
2 tage vor
Ein guter Hinweis!
Auch Apple-Geräte bieten diese Option.
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Georg
2 tage vor
Gut recherchiert und (wie immer) verständlich rüber gebracht.
Enthält alle Erkenntnisse, die ich mir in jahrelanger Recherche erarbeitet habe ;-)
Danke – guter Artikel, der sich schnell mal weiterleiten lässt.

Grüße vom Georg
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Fritz
2 tage vor
Ich lade meinen Akku zwischen 10 und 90%
Wenn der Akku nach 3 bis 5 Jahren nicht mehr will, lässt man ihn beim Handy-Doktor austauschen.
Es gibt auf YouTube ein Video. Darin behauptet der Entwickler des "HyperCharge Pro", dass mit seinem Adapter die vom Hersteller reduzierte Kapazität des Akkus wieder rückgängig gemacht werden kann. (Aber es könnte auch ein Fake sein.)
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Kaiser
2 tage vor
HyperCharge Pro ist definitv Fake. Es gibt technisch keine Möglichkeit den Alterungsprozess rückgängig zu machen.
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Jörg
2 tage vor
Präzise Informationen - danke!
Mein iPhone 13 mini aus 2023 steht aktuell bei 86%.
Ich benutze es nur selten am Fahrradlenker, wo im Sommer natürlich schon "Hitze" herrscht, ansonsten nach Möglichkeit in der 20/80-Spanne. Scheint sich also auszuzahlen.
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Franz Michael Winkle
2 tage vor
Bestens!
Nur dieses: Die meisten Handys haben den Akku fix verbaut. Auswechseln nicht möglich.
Gruß F. M. Winkler
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erni
2 tage vor
Ich habe vor einigen Jahren den Akku meines Samsung Note 9 beim Handyservice bei Saturn tauschen lassen. Der war auch im Gerät verklebt, die Jungs vom Service haben ihn dennoch getauscht. Also vielleicht mal versuchen.
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Matze
2 tage vor
Jein.

Bei iFixit gibt’s für jedes Händi - und viele andere Geräte - eine ausführliche bebilderte Anleitung, wie die Batterie getauscht wird.
Die dafür nötigen speziellen Werkzeuge gibt’s dort auch gleich zu kaufen, was ja nur einmal nötig ist.

Ich habe über die Jahre schon für mehrere iPhones, Samsungs wasweißichwie, iPads und ein MacBook dadurch die nicht auswechselbaren Batterien gewechselt. Die meisten funktionierten direkt wieder, ein Samsung wollte nicht.

Wer sich den Tausch nach Anleitung nicht selbst zutraut, fragt jemanden, wo‘s könnte, oder geht gleich zum Händidoktor (m/w/d).

Fröhliche Grüße
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hermann
2 tage vor
Gute Hinweise
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Commander 04
2 tage vor
Wieder ein Alltags Thema...ich denke, für jedermann klar und verständlich erläutert und erklärt. Und ja, diesem Mythos mit dem aufladen, bin ich auch noch verfallen. Darum danke und freue ich mich immer auf die "Freitagsnachrichten" von "SoftMaker". Vielen Dank dem Autor.
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Andreas
2 tage vor
Danke für den Artikel, sehr gut gemacht. Mir würde aber noch fehlen: Induktives (kabelloses) Laden: besser für den Akku? Oder schlechter? Mythos: das induktive Laden erhitzt den Akku mehr als das kabelgebunden Laden, setzt den Akku also mehr unter Stress. Also besser wenn möglich mit dem Ladekabel laden?
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Inge
2 tage vor
Wenn der Akku ein Verschleißteil ist, dann frage ich mich warum sie fest verlötet werden. Ach ja, da war ja was.... GELD!
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Fabian
2 tage vor
Nein, sicher nicht verlötet, sondern mit Steckverbindung verbunden und geklebt. Und bei fast allen Smartphones ohne Akkufach zum Austauschen, womit das Gehäuse geöffnet werden muss.
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Fabian
2 tage vor
Bei meinem iPhone Pro lässt sich die Ladegrenze zwischen 80% und 100% einstellen. Zusätzlich zum intelligenten Laden.
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Gerhard
2 tage vor
Auf den Punkt gebracht.
Ich frage mich allerdings schon lange, wann der Gesetzgeber, angefangen in Brüssel, endlich einheitliche, verbindliche und erschwingliche Reparaturen vorschreibt. Die Wirtschaft wird schon nicht gleich zusammenbrechen und für die Umwelt wäre dies äußerst hilfreich.
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erni
2 tage vor
Das gilt genau seit heute. Dank Brüssel. Mal nach "Recht auf Reparatur" googlen.
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Gerd
2 tage vor
Schöner Artikel. Es wird endlich, und zwar gut verständlich mit diversen Mythen aufgeräumt. Der Artikel sollte eigentlich in diversen Handy-Foren verlinkt werden. Was man da manchmal zu lesen bekommt....Ich nutze ein Pixel Handy mit GrapheneOS. Dort gibt es eine Option „Optimales Laden“. Der Ladevorgang stoppt automatisch bei 80 %. Fällt der Ladezustand unter 20 %, so erfolgt ein Hinweis.
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Johannes
2 tage vor
Danke für den Beitrag!

Wer einen spürbar längere Akkulaufzeit haben möchte, muss auf Komfort verzichten.
- Automatische Google Synchronisierung in den Einstellungen deaktivieren.
- Apps im Google Play Store nicht automatisch aktualisiere, kann man in den Einstellungen so festlegen.
- Apps die man nicht braucht mit ADB deinstallieren. Da muss man sich aber einmal mit beschäftigen, damit man auch keine wichtigen System Apps deinstalliert, weil es Spaß macht und man schnell versucht ist mit ADB zu viel auszumisten.
- Wenn man sich dazu entscheidet die automatischen Benachrichtigungen ausschalten und selber manuell nachschaut, wenn es zwischendurch etwas ruhiger ist und man Zeit hat, E-Mails und Nachrichten von WhatsApp, Signal, etc. zu lesen, dann kann man auch gleich GPS, Bluetooth und Mobile Daten nur einschalten, wenn man es braucht.
Insgesamt ergibt das eine bis zu 3x längere Akkulaufzeit.

Wenn das Smartphone nach einem halben Tag 20% Akkuleistung verliert, wegen Hintergrundaktivitäten, dann ist das aus meiner Sicht der größte Verbraucher.

Mein altes Huawei Mate 20 Pro hat muss vor kurzem noch 2-4 Tage durchgehalten. Mein aktuelles OnePlus 15 hält eine ganze Woche, von 80->20%. Dann gibt's auch keinen Stress mit dem Aufladen. Lade immer von ca. 20% auf 80% (in den Einstellungen so eingestellt) bei 15W (Anker Ladegerät). Da ich nicht so oft aufladen muss, kann es auch 1x in der Woche etwas länger dauern.
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UweF
Gestern
Einer der für mich wirkungsvollsten Aktionen war es, mobile Daten von 5G auf 4G zurück zu stellen. Und wenn ich länger von Wifi getrennt sein werde, selbiges abzustellen. Das bringt deutliche Einsparungen im Stromverbrauch, ohne spürbar vom Netz getrennt zu sein.
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NoUserName
2 tage vor
Soweit so gut.
Nur zu den Einlassungen zum Kühlschrank ein paar Gedanken:
Auch hier gilt die alte Chemikerregel: Pro 10K Temperaturerhöhung verdoppelt sich die Reaktionsgeschwindigkeit. Umgekehrt führt die Kühlung zu einer Verringerung der Selbstentladung und Alterung.Da beides beim Verschleiß eher nachrangig ist, holt der Effekt sicher nicht die Wurst vom Brot.
Dann noch zum Kondenswasser:
Wie sollte sich am (wärmeren) Phone im Kühlschrank Kondenswasser bilden?
Insbesondere, wenn es nicht komplett abgeschaltet wurde, wird es (im quasi Faraday'schen Käfig) mit mehr Energieaufwand nach Netz/WLAN suchen und dadurch immer wärmer sein als die Umgebung. Beschlagen wird es erst, wenn es aus dem Kühlschrank kommt.
Das Beschlagen hat man aber auch dann, wenn das Phone vom Kalten (Winter) ins Warme kommt.
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Frank
2 tage vor
Die van-’t-Hoff’sche Regel gilt zwar auch im Akku, aber doch wohl eher in chem. Systemen. Jau, auch die klassische Kondesation klappt nur an kalten Flächen - aber Mikro-Schaltkreise in elektr. Geräten mögen einfach (auch) keinen Kälte-Stress, brrrrr ...
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Ulli
Gestern
Das Kondenswasser bildet sich, wenn man das Gerät aus dem Kühlschrank nimmt - besonders an solch schwülwarmen Tagen, wie es hier bei uns heute einer ist.
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Yves
Gestern
Wenn eine beliebige Abkühlung die Alterung weiter verlangsamt, dann geh doch mal im Sommer zur Abkühlung in den Gefrierschrank, für ein paar Stunden, das sollte reichen. Oder stell erstmal deine Zimmerpflanzen im Winter raus. Danach merkst du dann auch, dass es da noch andere Effekte gibt, die die zulässige Betriebstemperatur nicht nur nach oben, sondern auch nach unten begrenzen.
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Simon
2 tage vor
Guter Artikel!

Ich habe mein Samsung Galaxy S21 FE bei Veröffentlichung Anfang 2022 gekauft und hatte gleich zu Beginn viele der Tipps, die auch in diesem Artikel beschrieben werden, angewendet. Ich komme bis heute leicht mit dem Handy über den Tag. Zugegeben, ich bin kein "Heavy User", der 16-Stunden/Tag auf irgendwelchen Social Media-Plattformen ist - wie lange der Akku hält, hängt wohl vom persönlichen Nutzungsverhalten ab. Leider werde ich mir dennoch bis Anfang 2027 ein neues Handy zulegen müssen, weil es ab da keine Sicherheits-Updates mehr dafür gibt... Aber 5 Jahre sind vermutlich ohnehin wesentlich länger als Handys sonst so genutzt werden. ;)
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Antwort
2 tage vor
Mein Huawei P20 Pro habe ich im Weihnachtsangebot 2019 gekauft und ebenfalls viele der beschriebenen Tipps angewendet. Lediglich wenn ich längere Zeit Google Maps benutze kommt der Akku nicht durch den ganzen Tag. Social Media hab ich nicht am Handy sondern daheim am Tablet, so lenkt es mich unterwegs auch nicht ständig ab.
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Frank
2 tage vor
Der Punkt Induktives Laden würde mich auch interessieren.
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Matze
2 tage vor
Dann lesen Sie es nach!

Fröhliche Grüße
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Yves
Gestern
Nutze ich regelmäßig (Samsung S10e mit Samsung Wireless Charger EP-P1100). Die Übertragungseffizienz ist deutlich niedriger als direkt per Kabel, aber es ist trotzdem viel praktischer und die Abdeckung der USB-Buchse kann drauf bleiben, als Staubschutz.

Beim Laden wird aber alles wärmer als per Kabel. Auch wenn das Gerät geladen ist (bei 85/100 %, je nach Einstellung), bleibt es wärmer als wenn es nur auf dem Tisch liegt. Über Nacht würde ich das Gerät also nicht auf dem Ladepad liegen lassen. Wenn längere Zeit unbeaufsichtigt geladen werden muss, dann nur per Kabel.

Übrigens tritt das Problem vor allem im Auto auf, wenn man das Smartphone zum Navigieren verwendet (GPS-Empfang, Datenempfang, ständige Neuberechnung und Darstellung, mehr Abwärme aus dem Gerät), in der Halterung induktiv lädt (zusätzliche Wärme) und das ganze an der Scheibe in der Sonne hängt. Dann passiert es regelmäßig, dass das Laden wegen Überhitzung unterbrochen wird und der Akku irgendwann entleert ist.
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Oli
2 tage vor
Auch ich musste mir kürzlich ein neues Smartphone zulegen. Aber nicht wegen dem Akku, sondern weil bestimmte Apps auf Android 10 nicht mehr unterstützt werden. 7 Jahre Nutzung scheinen zu lang für die heutige Zeit. Schade, denn das Gerät inkl. Akku funktionieren eigentlich immer noch top.
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HelmutB
Gestern
Ich würde dem Gerät noch eine Chance geben, ggf. sogar zwei:
1. Es ist sicher noch als Audioplayer für Musik und Hörbücher nutzbar.
2. Falls es ein Custom-ROM für das Gerät gibt, wäre das eine Möglichkeit, dem Gerät ein zweites Leben einzuhauchen. Dann ist die Chance auch groß, dass es das Custom-ROM auch über Android 10 hinaus geht und die gewünschten Apps weitergenutzt werden können.
Bei einem Custom-ROM muss man sich aber selbst damit beschäftigen und auch viel mehr Eigeninitiative, was die Konfiguration des Geräts angeht, mitbringen. Man kann auch sagen, man verlässt damit die Google-Comfot-Zone.

Was ist ein Custom-ROM? Das ist ein alternatives Betriebssystem für das Gerät. Ob man ein bestimmtes Custom-ROM für sein Gerät verwenden kann, steht auf der etwaiigen Custom-ROM-Webseite. Nicht jedes Custom-ROM ist auch für jedes Gerät geeignet.
Die bekanntesten Custom-ROMs sind beispielsweise: /e/OS, GrapheneOS, oder LineageOS.
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Martin MJ
2 tage vor
Gutes Kompendium, natürlich - logischerweise - verschiedentlich mit nochmaligem Einrennen längst offener Türen. Aber viel hilft viel - passt schon! Danke. Mein S23 hat dier smarte 85%-Abschaltung. Alles ist noch freundlich, auch jetzt im dritten oder vierten Jahr. - UND DOCH, liebe Softmakis: An einer Stelle bitte ich um faire Präzision. Ok, kein Handy hat heute noch was anderes als LI-Akkus. Aber schon für die früheren, also NiCd oder NiMH, gilt ein wirklich bahnbrechender Unterschied, der heute für viele andere Geräte immer noch wichtig ist: Der Memory-Effekt betrifft NiCd. Aber NICHT NiMH. Auch das ist eine längst offene und dennoch immer noch wieder und wieder eingerannte Tür.
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Chopper145
Gestern
Das soll so sein. Gilt nicht für Ni-Mh.
ABER: Als häufiger user im Bereich Modellbau kann ich das heute so nicht mehr unterschreiben. Auch Ni-MH haben memory effekt, nur nicht so extrem.
Das war für mich anfangs eine enomre Ettäuschung, aber da wir heute mit Li-Fe arbeiten, ist das nun kein Thema mehr.
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Anne
2 tage vor
Sehr gut beschrieben und nützlich! Danke
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Pauly
Gestern
Lesenswerter Artikel.
Kann ich so aus langjähriger Erfahrung bestätigen.
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WolfManuel
Gestern
Lässt sich alles für mein Motorola g75 5G anwenden... Danke.
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Engelbert
Gestern
Johannes sei Dank; hat vmtl. alle wichtigen Punkte aufgezählt: Online, Bluetooth, Standort, Updates und Synchronisieren nur wenn gebraucht wird. Dunkelmodus ist sowieso besser lesbar und Nachts ausschalten !
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Thomas
Gestern
....hab mir darüber nie Gedanken gemacht. Mein altes iPhone 7 hat längst an Kapazität verloren und mahnt ein Batterieproblem an.🤷‍♂️
Mein aktuelles Realme RMX3151 ist dagegen ein Dauerläufer, das bestenfalls durch ein veraltetes Android aus dem Verkehr gezogen werden muss 🤡
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Pjotr
Gestern
Das ist ein wirklich brauchbarer Artikel mit praktischer Information.
Sehr störend (für mich) ist allerdings der vollkommen unsinnige Gebrauch des Begriffs "Mythos". Ein Mythos beschreibt eine grundlegende Wahrheit in Form einer Geschichte. Die Geschichte selbst erhebt keinen Anspruch darauf, tatsächlich geschehen, also wahr, zu sein (ausser man ist ein Fundamentalist irgend eines Glaubens). Der Sinnzusammenhang dahinter aber schon.
Es hat sich zwar eingebürgert, Irrtümer, verwirrte Weltbilder und Lügen aller Art als Mythologie zu bezeichnen, sie sollten aber als genau das bezeichnet werden, was sie sind: Irrtümer und Lügen.
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Yves
Gestern
Das Wort "ehrlich" finde ich auch ziemlich oft in KI-Antworten*. Ich meine das nicht wertend, aber vermutlich ist dieser Text (wie auch die anderen Blog-Artikel) zunächst mit KI entstanden, möglicherweise manuell nachbearbeitet. Wenn man einen Chatbot nach solchen Themen fragt und eine umfassende Übersicht anfordert, bekommt man vermutlich ähnliche Ergebnisse. Auch die illustrativen Bilder könnten KI-generiert sein.

*) Wo ich mich dann immer frage: Wieso muss der zugeben, dass er jetzt ehrlich ist, ist er das sonst wohl nicht? LLMs wurden bei Studien, in denen ihnen besonders tief beim Denken zugesehen wurde, ja nicht nur einmal dabei erwischt, aktiv darüber nachzudenken, falsche Antworten zu geben.
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Jörg B.
Gestern
Eine weitere Möglichkeit: alles, was man nicht (aktuell) benötigt ausschalten. WLAN, Telefonie, Bluetooth, NFC, GPS, ...
Mein Telefon hält teilweise *drei Wochen* durch, weil ich die Dienste nur in den Momenten einschalte, in denen ich sie brauche.
Kollegen glaubten mir nicht, bis ich ihnen erzählte wieso mein Telefon so lange durchhält. Die meisten antworteten "bin ich zu faul für". Naja, ist auch OK, jeder wie er mag. Aber dann ist das Smartphone eben schneller leer.

Mich würde nur interessieren, ob sie zu Hause auch so vorgehen: Licht im Keller anlassen, man geht ja irgendwann wieder rein und den Kühlschrank auch dauernd auflassen - irgendwann braucht man ja mal wieder was ...
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Bebbi V
Gestern
Guter Artikel. Danke.
Aber, bitte künftige Artikel kürzer abfassen.
Vieles lässt sich mit weit weniger Worten erläutern.
Überlassen wir das langatmige Geschwätz den Politikern.
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Andreas
Gestern
....das ist mal ein richtig toller und fundierter Artikel ohne viel drumrum zu schreiben. Danke für die Tipps
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Glutz
Gestern
Mein Händi ist jetzt 9 Jahre alt. Der Akku hält immer noch eineinhalb Tage.
WLAN, Daten und GPs abschalten wenn nicht nötig
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Christof.Hesse@gmx.d
Gestern
Hat mir gut gefallen!
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Rainer Gaiß
Gestern
Gibt es etwas zu beachten, wenn man statt mit einem Ladegerät mit einem Kabel an einer Mehrfachsteckdose mit USB oder von einer Powerbank lädt?

Ansonsten klasse Artikel!

Rainer
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HelmutB
Gestern
Normalerweise nicht, vorausgesetzt, die Mehrfachsteckdose und die Powerbank sind von bekannten Herstellern mit CE-Siegel.
Ich nutze selbst eine Steckdosenleiste (Hersteller: Brennenstuhl) mit USB-Anschluss und eine Powerbank (Hersteller: Anker) und habe damit keine Probleme.
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HelmutB
Gestern
Wieder mal ein wunderbarer Artikel.
Ich selbst lade mein Smartphone (früher ein Samsung A21s, jetzt ein Fairphone 6) aber von unter 10% bis 100% auf. Der Akku hält bei beiden Geräten über eine Woche. Das A21s habe ich mittlerweile vier, oder fünf Jahre und der Akku hielt Anfangs 10 Tage, jetzt so 7 bis 8. Beim Fairphone 6 sind es 10 bis 12 Tage, das Gerät habe ich aber erst 6 Wochen.
Ich bin mit dieser Strategie immer gut gefahren, und ja, ich kenne die 80%/20%-Regel, die mir auch immer empfohlen wird.

Wie Johannes schon betont hat, lohnt es sich viele Dinge abzuschalten, unnütze Apps zu deinstallieren, oder zu deaktivieren, sämtlichen Google-Kram (bis auf die Play Services und den Play Store) abzustellen. Hier aber wirklich vorsichtig sein, wenn man zu viel abstellt, funktioniert ggf. das Gerät nicht mehr, oder nicht mehr richtig.
Auch hilft es, Dinge wie GPS, Bluetooth, mobile Daten abzustellen, wenn man sie nicht braucht, oder auch WLAN, wenn man mobil unterwegs ist.
Der Dark Mode (helle Schrift auf dunklem Hintergrund) hilft auch viel beim Akku sparen.
Hinzu kommt noch, dass ich das Gerät nicht so nutze wie die meisten: Ich schreibe kaum Textnachrichten, oder nutze soziale Medien wie TikTok, Facebook, etc. Meist nutze ich das Gerät zum Telefonieren, kurz mal was online prüfen, oder auch mal zum Musik, oder Hörbuch hören. Was das Smartphone angeht, bin ich kein PowerUser.

Ich besitze noch einen MP3-Player aus dem Jahr 2011, den ich immer noch nutze. Dieser hat einen Li-Ion-Akku, den ich auch immer komplett leer mache (also bis der Player nicht mehr will, dieser behält sich eine Restladung vor) und dann lade ich den Akku auch immer voll. Zu Anfang hat der Player 21 Stunden durchgehalten, jetzt hält er immer noch ca. 18 Stunden durch und das nach 15 Jahren, bei einer fast täglichen Nutzung.
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IrgendwerMit Medien
Gestern
Die Arrhenius-Gleichung (10 Grad mehr halbieren die Lebensdauer) schlägt auch zu, wenn man das Smartie beim Laden in einer Hülle aufbewahrt, diese Art der Wärmedämmung lässt den Akku wegen der Verlustleistung stärker aufheizen.
Gleiches gilt für Wireless-Charging (Q-Loader) und die Steigerung ist die Kombination aus Hülle + Q-Lader.

Das 80% Laden habe ich früher mit einer Ladestromüberwachung gemacht. Wenn die Fritz Zeitschaltuhr weniger als 4 W gemessen hat, hat die Ladeautomatik zum Ladeende vom Constant Current (CC) in den Constant Vltage (CV) Modus gewechselt.
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