Sie öffnen ein Dokument, ändern eine Zeile und klicken auf das kleine quadratische Symbol oben links. Gespeichert. Was Sie dabei angeklickt haben, ist das stilisierte Abbild einer 3,5-Zoll-Diskette – eines Gegenstands, den selbst viele Erwachsene seit zwanzig Jahren nicht mehr in der Hand hatten.

Wann haben Sie zuletzt eine echte Diskette in der Hand gehalten?

Kurze Geschichte eines verschwundenen Datenträgers

Die Diskette gibt es schon länger, als viele denken. 1971 stellte IBM die erste kommerziell vertriebene Floppy Disk vor – ein wabbeliges 8-Zoll-Format, das vor allem in Großrechnern zum Einsatz kam. Heute kennt diese Variante kaum noch jemand außerhalb von Technikmuseen.

1976 folgte die 5,25-Zoll-Diskette: kleiner, günstiger, und wirklich „floppy“ – also so weich, dass man sie biegen konnte, ohne sie sofort zu zerstören. In den 80er-Jahren war sie das Standardmedium für Heimcomputer wie den Commodore 64 oder die ersten IBM-PCs.

1981 brachte Sony die 3,5-Zoll-Diskette heraus – und das ist ironischerweise genau das Format, das wir heute alle als „Diskette“ im Kopf haben. Ironisch deshalb, weil diese Variante gar nicht mehr biegsam war. Sie steckte in einem festen Kunststoffgehäuse mit einer kleinen Metallklappe, die die magnetische Scheibe darunter schützte. Trotzdem hieß sie weiter „Floppy Disk“ – ein Name, der zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr zur Wirklichkeit passte.

Die typische 3,5-Zoll-Diskette fasste 1,44 Megabyte. Das klingt heute wie nichts, und das ist es auch: Ein einziges Foto, das ein modernes Smartphone aufnimmt, ist meist drei- bis fünfmal so groß. Eine ganze Diskette würde dafür nicht ausreichen.

Anfang der 2000er-Jahre kam dann der USB-Stick und machte die Diskette innerhalb weniger Jahre überflüssig. Ab 2003 verschwanden Diskettenlaufwerke zunehmend aus Neugeräten. Heute findet man echte Disketten höchstens noch in Schubladen, auf Dachböden oder in den letzten Beständen von Behörden, die ihre Verwaltungssoftware einfach nie aktualisiert haben.

Warum das Symbol überlebt hat

Und doch klicken Millionen Menschen täglich auf das Bild einer Diskette, um eine Datei zu speichern. Warum hat ausgerechnet dieses Symbol seinen Gegenstand überlebt?

Die Antwort beginnt in den frühen 80er-Jahren. Als Software-Oberflächen mit grafischen Symbolen Einzug hielten – zuerst auf der Apple Lisa, dann auf dem Macintosh und später unter Windows – stand man vor einer praktischen Frage: Wie zeigt man jemandem, dass dieser Knopf hier ein Dokument auf den Datenträger schreibt?

Eine Diskette ist ein anschauliches Bild. Sie ist klein, eckig und unverwechselbar. Software hat lange Zeit versucht, Dinge aus der realen Welt nachzubilden, damit sie vertraut wirken – der Ordner sieht aus wie ein Aktenordner, der Papierkorb wie ein Mülleimer, das Speichern-Symbol wie eine Diskette. Wer in den 80ern oder 90ern mit Computern arbeitete, hatte echte Disketten in der Hand. Das Symbol erklärte sich von selbst.

Dann passierte etwas Interessantes: Das Symbol wurde zur Bedeutung. Es bildet die Diskette nicht mehr ab – es ist einfach das Speichern-Symbol. Niemand denkt mehr an magnetische Scheiben, wenn er es sieht. Es ist ein reines Zeichen geworden, eine kleine Hieroglyphe, die jeder versteht, ohne ihre Herkunft zu kennen.

Eine Generation, die nie eine Diskette in der Hand hatte, nutzt das Symbol völlig korrekt. Sie klickt darauf, das Dokument wird gespeichert, alles gut. Die Form lebt weiter, der Inhalt ist vergessen.

Andere tote Symbole, die uns täglich begegnen

Wenn man einmal anfängt, darauf zu achten, fallen einem solche überlebenden Symbole überall auf:

Der Telefonhörer. Auf jedem Smartphone gibt es einen grünen Hörer zum Annehmen und einen roten zum Auflegen. Das Symbol zeigt einen klassischen Telefonhörer mit charakteristischer Krümmung – das geschwungene Teil, das man früher zwischen Ohr und Mund hielt. Solche Hörer sieht man heute höchstens noch in alten Filmen oder als Deko. Auf einem Smartphone gibt es überhaupt keinen Hörer mehr. Trotzdem ist das Symbol unmissverständlich: grün heißt „dran“, rot heißt „weg“.

Der Briefumschlag. Wenn Sie eine E-Mail-App öffnen, sehen Sie meist einen kleinen Umschlag. Dabei haben viele Menschen heute kaum noch echte Briefe geschrieben. Der Briefumschlag steht für „Nachricht“ – obwohl die meisten Nachrichten, die uns erreichen, nichts mit Papier oder Umschlägen zu tun haben.

Die Filmkamera mit Spule. In vielen Video-Apps zeigt das Symbol für Videoaufnahme eine alte Filmkamera mit zwei runden Spulen. Filmrollen gibt es seit Jahren praktisch nicht mehr. Auch Filme im Kino kommen heute fast ausschließlich digital ins Haus. Das Symbol bleibt.

Das Zahnrad für Einstellungen. Ein Zahnrad ist ein mechanisches Bauteil aus dem Maschinenbau. In Smartphones, Apps oder Webdiensten gibt es exakt null Zahnräder. Trotzdem ist das Zahnrad das universelle Zeichen für „Einstellungen“ oder „Konfiguration“ geworden.

Der Pfeil zum Senden. Der Papierflieger als Sinnbild für „abschicken“ ist eine modernere Erfindung – aber auch er ist längst losgelöst davon, dass tatsächlich jemand etwas durch die Luft schickt.

Die Audiokassette. In manchen Musik-Apps und auf Streamingdiensten taucht gelegentlich noch das Bild einer Audiokassette auf – mit ihren beiden kleinen Spulen und dem braunen Magnetband. Kinder, die diese Apps benutzen, haben nie eine Kassette in der Hand gehabt. Trotzdem verstehen sie sofort: Das hat irgendwas mit Musik zu tun.

Was das über uns aussagt

Diese kleine Sammlung toter Symbole sagt einiges darüber aus, wie wir mit Technik umgehen.

Erstens: Wir hängen an vertrauten Bildern, auch wenn sie nichts mehr mit der Realität zu tun haben. Designer haben immer wieder versucht, das Floppy-Symbol durch etwas Zeitgemäßeres zu ersetzen – etwa einen Pfeil, der nach unten auf eine stilisierte Festplatte zeigt, oder eine Wolke mit Pfeil. Durchgesetzt hat sich keins dieser Alternativvorschläge im Speichern-Bereich. Das Disketten-Symbol ist einfach zu klar verstanden.

Zweitens: Symbole erleichtern den Generationenwechsel. Wenn Großeltern und Enkel beide das gleiche Symbol verstehen – auch wenn sie es aus völlig verschiedenen Gründen erkennen – funktioniert die Kommunikation. Der Großvater erkennt die Diskette aus seinem Berufsleben. Der Enkel hat einfach gelernt, dass dieses kleine Quadrat „Speichern“ bedeutet. Beide klicken auf dieselbe Stelle. Beide verstehen sich.

Drittens: Es ist ein Stück Computergeschichte, das in jedem Textverarbeitungsprogramm überlebt. Auch wenn niemand mehr weiß, woher das Symbol kommt – es ist da. Wie eine Hieroglyphe in einem ägyptischen Tempel: Form ohne Herkunftsbewusstsein, aber mit klarer Funktion.

Was als Nächstes verschwindet – und seine Form behält

Ein interessanter Gedanke zum Schluss: Welche heute alltäglichen Symbole werden in zwanzig oder dreißig Jahren in derselben Lage sein wie die Diskette heute?

Vielleicht das USB-Stick-Symbol, falls USB-Sticks wirklich von Cloud-Speichern verdrängt werden. Vielleicht das Bild eines Laptops, wenn klassische Klapprechner irgendwann durch Brillen, Tablets oder etwas anderes ersetzt werden. Vielleicht das WLAN-Symbol mit seinen konzentrischen Bögen, wenn drahtlose Verbindungen so selbstverständlich werden, dass man sie nicht mehr eigens anzeigen muss.

Und vielleicht ist das Disketten-Symbol auch in fünfzig Jahren noch da. Völlig losgelöst von seinem Ursprung. Niemand wird mehr wissen, was eine Diskette war – aber jeder wird wissen, was passiert, wenn man auf das kleine Quadrat klickt.

Faszinierend, wie hartnäckig sich diese Bilder halten. Sie sind kleine Zeitkapseln in unserer Software, Erinnerungen an eine Welt, die längst nicht mehr existiert. Und gerade weil niemand mehr an ihre Herkunft denkt, funktionieren sie so gut.

Welche anderen toten Symbole fallen Ihnen ein? Haben Sie noch eine Diskette zu Hause – vielleicht sogar mit Daten, an die Sie heute nicht mehr herankommen? Und können Sie sich noch an Ihre erste erinnern? Schreiben Sie es gerne in die Kommentare.

Kommentare

5
Ulrich
9 stunden vor
Ja ich habe noch 3,5 Zoll Disketten.
Sogar welche mit einem Windows Betriebssystem
und eine mit einem Schreibmaschinen Lernprogramm für 10 Finger schreiben. Ach bin ich Alt geworden 🤣
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Peter W.
5 stunden vor
Auch ich gehöre noch zu dieser Generation :-).
Eben: auch alt geworden.
Meine ersten Schritte waren mit 51/4Zoll Disketten und DOS 2.1.
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spider
5 stunden vor
Vintage, nicht alt 8)
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Peter
5 stunden vor
Nicht alt Ulrich, wir sind mitgestalter der heutigen Möglichkeiten gewesen oder noch. Auch ich habe noch Disks Win 3.11.
Ich kenne auch die 5,25 Zoll noch. Habe sie verflucht, wenn sie sich wieder etwas gewölbt hatten. Aber wir haben
es immer wieder hingekriegt 😉
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Günter Rauscher
9 stunden vor
Eine recht interessante Betrachtung!
Aber oh ja! Ich kenne sogar noch die 8-Zoll-Disketten und habe lange Zeit mit den 5,25-Zoll- und 3,5-Zoll-Nachfolgern gearbeitet. In meinem Bestand liegen sogar noch ZIP-Disks herum, für die ich ein bezahlbares Laufwerk suche. :-)))
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Friedel S
9 stunden vor
Neben einem MO- und einem ORB- Laufwerk habe ich auch noch ein Iomega-Zip-Laufwerk hier, Anschluß ATAPI-Flachbandkabel, Model Z100ATAPI. Wenn Sie Interesse haben, gern per Mail an zip@sandmeier.de ...
Wäre schön, wenn es a) mir noch einen Taler bringt, und b) jemand es noch sinnvoll nutzen kann...
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Rissdoktor
8 stunden vor
ZIP-Laufwerk samt ettlichen Datenträgern habe ich auch noch, aber derzeit keinen Rechner mehr mit SCSI-Port. Als IT-Opa kann ich noch sagen: meine ersten Datenträger waren Lochkarten, und die wurden kastenweise in den Rechner des Rechenzentrums der TU Braunschweig gefüttert - meine erste Programmiersprache, die ich an der Uni lernte, war ALGOL. aber meine erste Begegnung mit einem Rechner war in der Schule mit einem Olivetti Programma 101 (https://de.wikipedia.org/wiki/Olivetti_Programma_101?wprov=sfla1), der hatte als Wechselspeichermedium Magnetkarten - das waren die Urväter der Floppydisk!
hier ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=3I3biFudfn4
Wir hatten mehrere Olivetti Programma 101 an unserer Schule ca 1970 bekommen, weil unsere Schule damals bei "Jugend Forscht" über viele Jahre sehr erfolgreich mit vielen Bundessiegern war.
Interessant ist, das Apple immer wieder als Erfinder der Grafischen Oberflächen genannt wird. Aber das wurde schon viel eher bei XEROX verwendet -> https://www.youtube.com/watch?v=v8VYeetOPuM&t=2
Apple nutzte so auch eine Lizenz von XEROX für seine Maus am LISA Computer, LISA war der erfolglose Vorgänger des MAC.
Könnte fragen: wer hat noch einen selbst zusammengelöteten NASCOM 1 Einplatienencomputer mit CP/M im Schrank oder einen originalen HP35 Taschenrechner von 1974? Funktionsfähig? Irgendwo fliegen bei mir zuhause noch ein paar Digital Equipment LSI 11 - 8"Floppyscheiben als Erinnerungsstücke an das "Year 2000 Problem" herum - da haben wir in unserem Labor die alten "Minicomputer" von Digital Equipment endgültig aufs Altenteil gejagt.
Doch die Computer-Steinzeit-Schätzchen haben was.
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Georg
5 stunden vor
"...Könnte fragen: wer hat noch einen selbst zusammengelöteten NASCOM 1 Einplatienencomputer mit CP/M im Schrank oder..."

Nee, aber nen selbst zusammengelöteten Apple ][ mit zusätzlich steckbarem 8080 für CP/M :-)))

Grüße
Georg
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Wutzky
5 stunden vor
Die Lochkartenkästen kenne ich auch noch. Was war das für eine coole Zeit! Bei mir hat ein ganzer Stapel gebrauchter Lochkarten überlebt. Sie eigneten sich gut als Lesezeichen. Heute tun es die bunten Haftstreifen. Mit Lochkarten illustriere ich gern, daß Information eine immaterielle Größe ist: Da, wo KEIN Papier ist, da ist die Information.
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Georg
5 stunden vor
Ha! ZIP-Disks...
Hab vor nem Jahr von einem Bekannten die Anfrage bekommen, ob ich dafür noch ein Laufwerk hätte... Die Laufwerke, die ich noch hatte, hatten allsamt den "Click of Death"-Effekt.
Also hab ich auf eBay eines zu 20€ erstanden...

War aber nix wirklich spannendes auf den Disks :-)
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WLoesch
9 stunden vor
Ich habe alles - außer der 8-Zoll-Diskette - „erlebt“. (Mein Gott, bin ich alt!) Danke für den schönen Bericht voller Nostalgie.
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Repscher
9 stunden vor
Tipp: für Disketten gibt es noch Diskettenlaufwerkefür USB-Anschluss.
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Gunnar
9 stunden vor
Bei mir im Hause gibt es noch Disc mit Daten und zugehörige Rechner mit den Laufwerken. Sie laufen noch nach über 25 Jahren. Ob heutige Technik auch solange hält ? Geplante Obzeleszenz ist wohl bereits eingebaut.
Ich liebe alte Technik. Sogar ein Röhrenradio von ca. 1950 geht noch.
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Kurt
9 stunden vor
Auch die ersten "PCs" mit CP/M-Betriebssystem (Anfang bis Mitte der 80er Jahre) verwendeten noch die 8-Zoll-Disks als Speichermedium
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Frank
5 stunden vor
Ja, aus dieser Zeit habe ich auch noch ein paar 8-Zoll-Disketten rumfahren. Ein Kumpel von mir hat da glaube ich sogar noch einen Rechner mit passendem Laufwerk.
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Karla
9 stunden vor
Ein sehr schöner Artikel, danke!

Bevor ich vor einigen Jahrzehnten zu TextMaker gewechselt bin, hatte ich AmiPro in Einsatz. Dazu liegen bei mir noch die Installationsdisketten. Für alle Fälle.

Dass man bei der Installation mehrmals Disketten wechseln musste, war ein kleiner Aufwand. Das geht heute etwas smarter.
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Berti
8 stunden vor
Ich habe Mitte der 80er Jahre begonnen mit Framework, einem Programm, das damals Tabellenkalkulation, Datenbank und Textprogramm enthielt. Für die Installation und Updates mussten zwischen 14 und 20 3,5-Zoll-Disketten eingelesen werden. Kam mir immer vor wie ein Discjockey.
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Peter W.
5 stunden vor
Auch hier kann ich mitreden und das Geschriebene nur bestätigen.
Mit Framework II gestartet und später auf Framework III gewechselt. Wer glaubt, dass dies so einfach gewesen wäre wie heute, irrt sich. Alles musste von 0 auf neu aufgesetzt werden (...). Heute unvorstellbar. Von den Kosten gar nicht zu reden.
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Jossi
9 stunden vor
Gaerade dieser Tage fragte ich mich beim Aufräumen, ob es sich noch lohnt, meine schöne doppelreihige Disketten-Aufbewahrungsbox irgendwo anzubieten, oder ob ich sie gleich entsorgen soll. - Mein erster Atari hatte 1985 nur ein einziges Diskettenlaufwerk. Um den Inhalt einer Diskette auf eine andere zu kopieren, musste man mehrmals die Disketten wechseln, denn mit 1 MB RAM konnte der Rechner natürlich nicht den gesamten Inhalt einer Diskette zwischenspeichern. Heute unvorstellbar.
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Klaus Düppuis
9 stunden vor
Nostalgie pur.
Und doch gebe ich, der mit MS-DOS großgeworden ist, dem Autor recht.
Ich habe auf meinem 286er noch die "Floppydisketten" mit MS-DOS 5.0 benutzt.
Heute ist es selbstverständlich, dass ich auf das Speichernsymbol klicke, ohne mir über das Symbol den Kopf zu zerbrechen.
Was in einigen Jahren mit den Symbolen passiert werde ich wahrscheinlich nicht nicht mehr erleben.
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Michaela Molthagen
9 stunden vor
Mein erster PC hatte noch ein 5,25"-Laufwerk, ein 3,5" hatte ich dann nachinstalliert.

Ich habe noch etliche Dreieinhalbzöller und auch ein entsprechendes Laufwerk für USB. Ab und zu kopiere ich so Retro-Spiele oder ein altes DOS-Programm von echter Floppy auf Disketten-Images, um sie in DOSBox oder VirtualBox zu verwenden. Oder um ein altes OS/2 2.0-4.0 in VirtualBox zu installieren.
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Fritz
9 stunden vor
Der Download Pfeil, wie man ihn von Firefox kennt, wäre eine Alternative.
Softmaker kann ja in seinem Office Paket den Anfang machen - und FlexiPDF könnte folgen...
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Andreas
9 stunden vor
Ich erinnere mich an Installationen von z. B. Textverarbeitungen. Ein Satz Disketten liegt auf dem Tisch, Disc#1 einschieben, mit dem Kaffeebecher zurücklehnen und warten...
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Rolf-1944
8 stunden vor
Ihr habt die kilometerlangen Lochstreifen und Magnetbänder vergessen. 1972 hatte ich das "Vergnügen" mich bei Digital Equipment damit befassen zu müssen :-)
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Mirko
6 stunden vor
Ich wüsste aber keine Stelle, wo die als Symbol überlebt haben.
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Veehof Ewald
8 stunden vor
Heute haben neue Computer auch kein cdrom Laufwerk mehr , früher gab es cd-r und cd- rw Laufwerke man kann sie zwar noch kaufen aber wär benutzt denn heute noch son Teil .
Dafür gibt heute für viele die cloud.
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Albrecht
8 stunden vor
Der hier beschriebene Prozess entspricht der Entwicklung unseres Alphabets. Niemand denkt daran, und viele wissen nichteinmal, dass die Urform des uns geläufigen lateinischen A/a den Kopf eines Rindes (altsemitisch alef) darstellte. Entsprechendes zu diesem Beispiel gilt für die anderen Buchstaben und deren teils noch viel weitergehende Umformung.
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hgu
8 stunden vor
Der Wechsel von 5,1/4 auf 3,1/2 Zoll Disketten mit dem Umstieg vom Apple II auf Atari war der Grund, mich für offene Standards bei Textverarbeitungsprogrammen zu interessieren - Seitdem dann auch Nutzer von TeX - mit dem Benefit, dass ich bis jetzt alle Texte noch nutzen kann
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Peter
6 stunden vor
TeX ist allerdings ein sehr spezielles Textsystem und eher für umfangreiche Arbeiten gut geeignet, für den schnellen Brief bzw. Notizen zu umständlich.
Ich bin vor laanger Zeit von WordStar (unter CP/M mit 3"-Disketten) auf MS-Works und dann auf MS-Word (MS-Office) umgestiegen und konnte immer problemlos die Texte von WordStar und später anderen Textprogrammen übernehmen. (Allerdings kenne ich mich mit Apple II bzw. Atari nicht aus, hier mag der Umstieg komplizierter gewesen sein.)
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Nick
8 stunden vor
Als Schüler im Gymnasium habe ich 5 1/4" Disketten an meine Mitschüler im Computerkurs (den ich "durchgedrückt" hatte) verkauft, für 10 DM pro Stück (!), also ein Karton mit 10 Exemplaren für 100 DM, damals ein kleines Vermögen. Kapazität war 190 Kilobyte, ein Megabyte kostete somit 50 DM, ein Gigabyte (theoretisch) 50 Tausend und ein Terabyte (damals unbekannt und unvorstellbar) hätte entsprechend 50 Millionen DM bzw 25 Millionen EUR gekostet und eine ganze Halle gefüllt. Das war Anfang der 1980er Jahre und ich hatte eine "Quelle", ansonsten war sowas "Exotisches" in unserer Gegend nicht erhältlich. Gut für mein kleines Business.
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Frank1950
8 stunden vor
So etwas gibt es auch noch anderswo: Autos besitzen immer noch Kotflügel und Handschuhfächer, obwohl sie weder für Kot noch für Handschuhe gebraucht werden.
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André Dreilich
7 stunden vor
Zumindest den Kot gibt es immer noch ;-) Wobei der Begriff Kotflügel dem Umstand geschuldet ist, dass als Kot praktisch jeglicher Straßendreck bezeichnet wurde.
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Dieter
7 stunden vor
Interessanter Vergleich, ja, woher kommen solche Begriffe? Der Kotflügel hat ja nichts mit Kot zu tun, sondern mit der Seite, französisch: coté - also die Seitenflügel der Limousine, wie die Kutschen seinerzeit auch benannt wurden.
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Georg
8 stunden vor
Klar habe ich noch Disketten... und zwei USB-Laufwerke... und eine Sammlung von 5,25" und 3,5" Laufwerken..

Aber: Ich glaube das ist ein Java-Framework, dass für Speichern ein Symbol eines Rettungsringes ("Save") verwendet. Das ist noch kontraintuitiver.

Das ist nicht das erstemal in der Geschichte der Menschheit, dass ein Symbol seine ursprüngliche Symbolik verliert und einfach vor sich hin transzendiert..
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Heinz
8 stunden vor
Ich benutze heute noch Lochkarten als Lesezeichen, die ich während meines Studiums selbst "gelocht" habe. Diese enthalten Anweisungen für Programme.
Zur Speicherung gab es Bandlaufwerke.
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MM
8 stunden vor
Eigentlich müssten Sie korrekt schreiben '3 ½ Zoll', da es im anglikanischen Maß-System keine Dezimaleinheiten gibt. Es gibt höchstens ein halbes Zoll, aber nicht 0,5 Zoll.
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Hans Kolpak
8 stunden vor
1987 war ich von "Elektronischer Datenverarbeitung" deart fasziniert, dass ich privat und beruflich in die PC-Technik einstieg. Es hat sich finanziell gelohnt.

Mein erstes Projekt war die "Bibel auf Diskette". Über Kleinanzeigen in Computerzeitschriften verkaufte ich die Elberfelder Bibel in der Public Domain Version für 48 Deutsche Mark auf acht 5 1/4 oder auf vier 3,5 Zoll Disketten. Innerhalb von 12 Monaten waren die 2.200 DM für meinen ersten privaten PC refinanziert. Er hatte eine Festplatte für 20 MegaBytes.

Inzwischen bin ich 73 und kein bißchen weise. Mein Versandhandel mit VHS-Filmen. DVDs und Büchern brummt seit 2003: Videos4dem.

Noch habe ich "Ladehemmung", mit "Künstlicher Intelligenz" zu beginnen, denn ich bin tagesfüllend mit meinem Versandhandel ausgelastet, obwohl immer mehr Kunden einfach wegsterben. Auch die Händler werden immer weniger.
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Neuromancer
8 stunden vor
Ich erinnere mich auch noch an die Datasette beim Commodore (Bandcasettenlaufwerk) und die sagenhaften Bernoulli-Boxen.
Als Leisure Larry mit 1,2 MB herauskam, war das fast schon ungeheuerlich.
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S0140224
8 stunden vor
Bei Mails gibt es noch heute gebräuchliche Begriffe, welche mich an meine Schreibmaschinenstunden in den 60ern erinnern. "cc" und "bcc". "cc" steht für "carbon copy", also einen durch Kohle- oder Blaupapier erzeugten Durchschlag. "bcc" steht für "blind carbon copy". Von dieser bcc-Versendung wissen aber weder der Adressat noch der Kopieempfänger etwas.
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Dieter
7 stunden vor
Ich habe meine Diplomarbeit 1979 auf einerm 8" Floppy-Disk mit 660 KB (so etwa) geschrieben, da wir am Insitut einen IBM-Schreibcomputer mit den Abmessungen eines Schreibtisches bekamen. Die erste Erfahrung mit Datencrash kam bald, als die Floppy einen Streifen am Lesekopf erfuhr - die mühsame Daten-Teilrettung war für mich die wertvollste Erfahrung für das digitale Zeitalter bis zu meinem Rentnerdasein heute: ich bleibe dual - analog und digital.
Als meine deutlich jüngere Frau in den 90ern die Floppy mal bei mir sah, musste ich ihr erklären, was das ist, worauf sie fast einen Lachanfall bekam.
Ja - as time goes by ... nichts ist vergänglicher als Episoden im digitalen Zeitalter.
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Joachim
7 stunden vor
Mitte der 80er Jahre habe ich als Student noch Daten auf Lochkarten eingegeben. Also 80 Zeichen pro Karte, was einem Datensatz oder einer Programmzeile entsprach. So gesehen waren da die ersten Disketten ein Träumchen 😊
Ein Kommilitone hatte damals an einem PC arbeiten dürfen, der eine Winchester Disc mit sagenhaften 10 MB hatte. Begeistert von den Zugriffsgeschwindigkeiten im Vergleich zu den aufgekommenen Kassettenlaufwerken hatte er noch einen draufgelegt. Sein Kommentar zur Kapazität: "die kriegt man doch nie voll".
Wie oben schon gesagt, Terabyte waren weit weg von unseren Vorstellungen... selbst Video am eigenen Computer digital zu bearbeiten 🤔
😁 Dafür passte das Betriebssystem noch auf eine Diskette, oder später Windows 3.11 auf 10 3,5".
Hat sich allerhand getan in den letzten 40 Jahren.
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Thomas
7 stunden vor
Tja, einige von uns sind tatsächlich „etwas“ älter geworden. Ich habe tatsächlich auf dem Gymnasium noch einen Computer mit Steckfeld programmiert. Weil es keine Klimaanlage gab fiel der Rechner nach relativ kurzer Zeit aus und wir mussten Röhren wechseln. Natürlich in der Badehose. Später kamen dann die Lochkarten, gefolgt von all den anderen Datenträgern, die hier erwähnt wurden. Trotzdem: das Meiste ist besser geworden, nur wir Menschen wohl nicht ;-)
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gustav
7 stunden vor
mein über 20 jahre alter (das gehäuse, nicht das innenleben) chieftec big tower beherbergte lange zeit neben A: noch B:, zum „schnellen“ rüberkopieren. doch auch schon seit längerer zeit mussten sie dann anschlusstafeln und kartenlesern weichen. mit den buchstaben selbst durften sich dann zwei optische laufwerke schmücken, die ja nun ebenfalls so langsam vom aussterben bedroht sind – und mit ihnen die scheiben-symbole für abbild-dateien …?
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Wutzky
4 stunden vor
Wegen A: und B: ist die Festplatte bis heute immer noch C:
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Flups
7 stunden vor
Geschwungene Telefonhörer gibt's doch noch zu Hauf. Gerade in Firmen sind Tischtelefone immer noch weit verbreitet.
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Josef
7 stunden vor
mein erster Compi war ein Mac Color Classic, installiert war ClarisWorks. Dieses Multifunktionsprogramm konnte «alles». Die Rechtschreibeprüfung kannte das Wort «Internet» nicht. Und ja ich bin alt, fast siebzig...
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Frank
7 stunden vor
Keine Disketten mehr, jedoch fast baugleiche Minidiscs laufen heute immer noch in den Sony MD-Walkmen. Und das seit mehr als 30 Jahren ohne jeden Fehler (MO-Disks).
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mineur
7 stunden vor
Auf einer Elektrologica X1 habe ich meine erste Arbeit im Studium Berg- und Hüttenkunde berechnet. Es war eine Vorausberechnung des Klimas - heute würde man sagen Simulation - in einem Grubengebäude. Damals sehr wichtig.
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Harald Zeidler
7 stunden vor
Ich kann sogar mit Lochkarten dienen. Darauf wurden 1976 meine Programme gestanzt. Assembler und RPGll und Cobol.
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Gertie
3 stunden vor
Ich habe auch noch Lockkarten gestanzt. Wenn ein Fehler passiert ist, mussten wir das Loch mit Tixo/Tesa überkleben. Heute verwende ich die Lochkarten als Lesezeichen.

Wer kennt noch Bandlaufwerke der Großrechner?
Unser 1. PC (IBM) in der Behörde hatte 2 Stk 5,25" LW und eine 20MB Festplatte und einen 12" Monitor bernsteinfarbe.
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einposter
7 stunden vor
Hachja, die alten Zeiten!

Ja, ich habe noch viiiiiele Floppies und 3,5" Disks im Keller, da sind auch noch sehr emotional aufgeladene Sachen abgespeichert (Diplom- und Doktorarbeit, z.B.). In ebenjenem Keller steht sogar noch ein 386 mit einem Kombi-Disketten-LW (also für beide Größen), ein externer CD.-Brenner mit LPT1-Anschluß und ein portables ZIP-LW sowie einige passende Zip Disks dazu....

Tempi passati - aber trotzdem: die Claud nutze ich nicht, dafür bin ich speichertechnisch einfach zu konservativ sozialisiert worden ;)
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dani
6 stunden vor
Habe schon lange kein 3,5" LW mehr, aber noch immer je ein Original mit den Disketten, Handbüchern und allem für das Programm Open Access III und Open Access IV, damals DIE Office Programme unter DOS für Firmen und Büros. Hat privat so je um die DM 1.500,-- gekostet. Konnte mich damit aber zuhause fit für's Büro machen. Leider haben sie den Windows-Trend verpasst und sind eingegangen. Interessant ist aber, dass darin Dateien mit dbf-Endung (DBASE) manchmal auch noch mit MS-Office Office 2010 und 2019 funktionieren. Ein Klick und die Datei öffnet sich in MS-Access.
Und Softmaker hatte zu DOS-Zeiten auch mal ein Programm 'DATAMAKER', das aber schon früh nicht mehr weiterentwickelt wurde.
Schade!
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Härrie
4 stunden vor
MS-Access führt aber keine dBase-Programme aus, oder?
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Matthias
6 stunden vor
Ein teilweise kellerfüllendes Thema. Und ich reihe mich offenbar nahtlos in die Liste der Hüter alter Schätze ein. Angefangen mit meiner PDA-Sammlung (solche mit Tastatur) und einigen Uralt-Laptops reicht das Spektrum bis hin zu 5 1/4" als auch 3,5" Disketten. Das alles gibt es hier noch, die "Wabbel-Disketten" allerdings mit eher musealem Charakter. Aber Dank eines USB-Diskettenlaufwerks kann ich zumindest die 3,5er noch lesen. Praktisch nutze ich mitunter tatsächlich noch ZIP-Disks (extern, USB-Anschluss) in kleinem Umfang.
Meine Einstellung zur Cloud ist schlicht die, dass es sich bei einer "Cloud" immer (!) um den Computer von jemand anerem handelt. Entsprechend zurückhaltend bin ich damit, meine Daten dort zu lagern.
Old school - ich weiß ...
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Peter W.
5 stunden vor
... nein: nicht "old scool", sondern schlicht und ergreifend sehr clevere Umsetzung des Begriffs "Datenschutz"!
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Peter
6 stunden vor
Zum Reigen der Speichermedien möchte ich noch die 3"-Diskette hinzufügen. Die sehr innovative deutsche Firma Schneider hat als Konkurrenz zum erfolgreichen Heimcomputer C64 einen eigenen Computer mit integriertem Diskettenlaufwerk herausgebracht, den CPC64 bzw. CPC128. Verrückterweise mit einem ganz eigenen Diskettenformat: 3 Zoll! Das Stück kostete damals 15,- DM.
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Otto
6 stunden vor
Disketten waren doch ganz prima: Man konnte damit Dateien von einem Büro zum anderen tragen, und dort noch kurz einige Neuigkeiten austauschen. Das war Bürokommunikation, wie man sie sich wünscht, und das ganz ohne teure Kabel und Löcher durch die Wand.
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Gertie
3 stunden vor
Wir nannten das "Datentransfer per Adidas" ...(auch wenn wir Puma getragen haben).
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Gerd Baumann
6 stunden vor
Wenn ihr an altertümliche Dinge erinnert, könntet ihr den wunderbaren Begriff "BCC" aufgreifen.
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Patrick Engel
6 stunden vor
Super alles ok
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Peter
5 stunden vor
Einstieg privat, ein Rechner mit 40MB Festplatte und mein Highlight dazu war ein Farbbildschirm. Er konnte den Text in einer einstellbaren Farbe wieder geben und den Bildschirmhintergrund dazu wechseln.
Ja, das waren Zeiten. Etwas später kam noch ein wiederbeschreibbares Wechsellaufwerk dazu. Konnte ich benutzen wie eine Festplatte, Daten abspeichern und neu beschreiben. Vorteil war halt, konnte sie Wechseln und so ein
kleines Archiv aufbauen. Sie wurde beschriftet, war eine schöne Sache…..;-))
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spider
5 stunden vor
Naja, seit letztes WE meine Platte an der PDP-11 mit RSTS/E gestorben ist. Suche ich gerade auf den 8 Zoll Disketten was ich noch so habe. Also ja, ich nutze noch 8 Zoll Disketten, 5 1/4 Zoll für den TRS-80 Model 3, PET 2001, etc. Und 3 1/2 Zoll für die "modernen Rechner" Amiga, Apple, Sun, etc.
Jetzt aber erst einmal weiter mit der Suche. Ansonsten gibt es ja gottseidank so viele Quellen wie https://github.com/agn453/RSTS-E. ...und nein, ich betreibe kein Museum. Das sind nur meine Rechner, die sich so nach und nach angesammelt haben und ich die "Arbeit" mit Ihnen nicht missen möchte. Daher ja, ich nutze noch Disketten 8)
Einen Kartenleser konnte ich leider nicht retten und auch keines dieser Magnetbandspulenlaufwerke 8(. Aber dafür kommt das RK06 bei den Kids gut an.Ich habe die Schalter überbrückt, damit man die Funktionsweise ohne Wechselplatte sehen kann. Es ist schon lustig, wenn sie staunen, dass man auf solchen Platten, die ja riesig sind, zwar Daten speichert, die aber noch nicht einmal ein aktuelles Handyfoto speichern könnten. Der besondere Moment ist, wenn die Reinigungsbürsten herausfallen. 8)
Das ist keine Verklärung der Realität, sondern ein Respekt vor dem Ingenieuren der damaligen Zeit. Ausserdem macht es Spaß selbstmodifizierenden Code zu schreiben 8)
Daher: Es lebe die Diskette!
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Hans Seel
5 stunden vor
Die Floppy-Disks stellten doch, was Komfort und Speicherkapazität betrifft, schon einen Megasprung im Vergleich zu den Lochkarten und noch früher den Lochstreifen dar, auf denen ich noch meine ersten Programme gespeichert habe. Den magnetisierbaren Draht habe aber auch ich nicht mehr erlebt…
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gab
5 stunden vor
Ich habe noch immer ein externes 3,5″ USB-Disk-Laufwerk, mit welchem ich noch mit DOS ab Diskette booten kann, um etwas Nostalgie zu pflegen. Es läuft immer noch perfekt, aber einen eigentlichen Nutzen hat es heute nicht mehr.

Mein erstes Laptop war ein Olivetti mit zwei 3,5″-Diskettenlaufwerken und unter DOS. Damit machte ich damals die Buchhaltung an unserem Basar der Kirchgemeinde, und mit einer IBM-Software konnte ich Texte schreiben, mit einer Tabellenkalkulation arbeiten usw. und mit einem Nadeldrucker ausdrucken.

Mein erster PC war ein IBM-Clone mit 2 5,2" Floppys, der noch eine riesige Festplatte an Gewicht und Abmessung, aber nur wenig Speicher hatte. Es hatte jedoch Platz für den Inhalt mehrer Floppys.
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spider
5 stunden vor
@Peter
Entwickelt wurde die gesamte CPC-Reihe (Colour Personal Computer) von dem britischen Unternehmen Amstrad unter der Leitung von Alan Sugar. In Großbritannien und im Rest der Welt wurden die Geräte daher auch unter dem Namen Amstrad CPC verkauft.
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Patrick W
5 stunden vor
Wunderbarer Artikel, vielen Dank. Ich bin 62 Jahre alt und habe WORD 5.0 noch von 10 Disketten installiert (für 850 DM als Studentenversion). Dennoch habe ich erst mit 45 Jahren auf einer Geschäftsreise nach Saudi Arabien die gelbe Folder-Mappe "in echt" kennengelernt, die ich zu dem Zeitpunkt längst als Ordner erlernt und verinnerlicht hatte. Es geht also auch umgekehrt!
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Georg
5 stunden vor
Sehr schöner Artikel, der gleich wieder das nostalgische Gefühl von Anfang der 80er hochkommen lässt.
Damals haben wir (Mitschüler*innen) uns Apple ][-Rechner nachgebaut. Später sogar mit zusätzlich aufsteckbarer 8080-CPU für CP/M...

Aber zur "Floppy"-Disk.
Damals als Schüler konnte ich mir keines der gängigen 5 1/4"-Laufwerke leisten. Und dann kam so 1982 unser Elektronik-Höker um die Ecke und schwärmte von einer Neuheit, die er auf einer Elektronikmesse gesehen und gleich 50 davon eingekauft hätte... "Das ist die Zukunft... 3,5" Disketten...".
Die Laufwerke haben damals bei ihm so um die 50 DM gekostet – mit einer Diskette dabei.
Die war schnell voll – passten beim Apple DOS 3 doch nur 144kB drauf :-)

Also los und alle Bürogeschäfte der Stadt abgegrast. Nur einer konnte sie bestellen. Preis pro Diskette: satte 17 DM.

Aber es musste sein.
In den ersten Jahren sanken die Preise dann auf unter 10 DM, dann noch weiter.
Ich glaube, ich habe allein für die Disketten so deutlich mehr Geld auf den Tresen gelegt, als hätte ich mir ein 5 1/4" Laufwerk incl. gleicher Menge an Floppys gekauft :-D

Aber: Ich habe den Apple ][ vor einem Jahr mal wieder aus der Garage geholt und nach ein paar Anlaufschwierigkeiten (korrodierte Beinchen der ausnahmslos TTL-Chips) lief der Apple wieder, wie am ersten Tag. Und: man sollte es nicht glauben: Nach knapp 45 Jahren waren die Disketten auch noch fehlerfrei les- und beschreibbar!
Das Schöne: Mittlerweile gibt es Apple ][-Emulatoren mit einer unglaublichen Fülle an damals sündhaft teurer Software, frei im Netz herunterladbar. Und zu dem Emulator auch die Möglichkeit über eine RS232-Schnittstelle Software oder ganze Disketten-Images zum ollen Apple ][ hochzuladen (oder von ihm auf den aktuellen Mac runter zu laden und als Image zu speichern).

Ja, sowas bringt mir Spaß :-)

Oller Sack eben :-D

Grüße vom
Georg
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Härrie
4 stunden vor
Die 3.5"-Disketten waren durchaus ebenfalls floppy (also "wabbelig"), nur die Gehäuse nicht.
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Michael
4 stunden vor
Ende der 80er Jahre habe ich für mich einen ATARI STE und für meine Söhne je einen ATARI STF gekauft. Meinen Atari habe ich auch noch genutzt, als ich 1993 in den Schuldienst gewechselt habe. Als Textprogramm habe ich Tempus Word verwendet und die 3,5 MB-Disketten mit zusätzlichen Spuren und Sektoren auf ca. 1,7 MB umformatiert. Ein Kollege hatte ebenfalls einen Atari und zufällig auch Tempus Word. Ich erhielt von ihm auf 6(!) Disketten die gesammten Unterlagen für den Biologiekurs in der Oberstufe, GK und LK, inklusive Arbeitsblättern. Heute wären es vermutlich mehrere GB. Das Problem war der Seitenausdruck, da ich zunächst einen 9-Nadeldrucker nutzte. Eine Tempus-Word-Seite mit Times New Roman im Graphikdruck benötigte bis zu 13 Minuten Druckzeit. Das änderte sich dann, als ein HP-Tintenstrahlrucker ins Haus kam.
Während die Computer mit SM 124-Monitor für 395 DM ins Haus kamen, war eine externe Festplatte allerdings deutlich kostspieliger: 120 MB im Gehäuse mit dem nötige SCSI-Adapter schlugen mit rund 900 Mark ins Kontor.
Mit einem 1200 Baud-Modem (Lotteriegewinn) konnte ich auch den Teletext empfangen. Leider ist ein Nachfolger, um den sich eine Community gekümmert hat um 2000 herum gescheitert, da Motorola den Chip, auf dem der Klon aufgebaut war nicht mehr herstellte.
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Arnold
4 stunden vor
Meines Wissens hatten die 3,5-Zoll-Disketten anfänglich nur 0,72 MB Speicherkapazität. Ich habe fotografiert mit einer Sony-Kamera, mit diesen Disketten als Speichermedium und war dann glücklich, als deren Kapazität verdoppelt wurde.
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Rainer Gaiß
4 stunden vor
Ich habe meine IT-Karriere 1971 mit Lochstreifen, Lochkarten und Magnetkarten begonnen. Besonders erstere waren interessant, denn mit den ausgestanzten Schnipseln war man Mittelpunkt jeder Party. Besonders wenn sie noch etwas Maschinenöl angesaugt hatten, hat man sie nach der Feier nie mehr aus Teppichen oder Kleidungsstücken rausbekommen.

Ich habe sogar eine unserer "Locherinnen" geheiratet. Diese Berufsbezeichnung war damals noch nicht sexistisch geprägt. Später kamen dann die 8"-Disketten. Die Firma Wang hat diese damals verwendet, kosteten ja selbst 5 MB-Disks damals noch mehrere 1000 Mark.

Heutzutage wünsche ich mir, dass das Wolkensymbol seine Bedeutung bald wieder verliert. Einst wird man sagen: "Waren die damals so blöd, dass sie der ganzen Welt ihre Daten zum Mitlesen gegeben haben". Hatte ich Verdauungsprobleme, hat es ein gewisser Donald T. am nächsten Tag auch schon gewusst. Und hätte ich meinen nächsten Termin beim Psychologen nicht online gemacht, dürfte ich vielleicht noch in die USA einreisen. Und wenn ich den Dünger für meine Gärtnerei nicht online bestellt hätte, dann hätte ich jetzt nicht den Verfassungsschutz an den Fersen.
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Andreas
4 stunden vor
Ich erinnere mich, dass mir ein Computerhändler voller Geduld beigebracht hat, Windows 3.11 oder Windows 95, geliefert auf ca 12 Disketten, sorgfältig zu installieren. Das dauerte mehr als eine Stunde. Es war ihm eine Freude ,jemandem zu helfen, der sich wirklich für PCs interessiert. Ich hatte kurz vorher den neuen Begriff "E-Mail" gehört. Er sagte, dass sei so eine Sache von ein paar Nerds, aber das würde sicherlich nach einer Weile verschwinden. Ich brauche mir das Wort nicht merken. Ich weiß gar nicht, wie lange das her ist. Wahrscheinlich 1994.
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Silli
2 stunden vor
Ja, ich habe noch 3,5" Disketten und auch noch 5 1/4" Disketten :-D

Was noch ein fast totes Symbol ist, ist wohl der Fotoapparat. Und irgenwann gehören (Geld-)Münzen wohl auch der Vergangenheit an. Scheine weiß ich nicht, aber Münzen bestimmt.
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Klaus
2 stunden vor
Ja, die Diskette. ich habe auch noch mit 3,5 Zoll Disketten in den 90ern angefangen. Es kamen Anfang der 2000er noch Disketten mit 750 MB Speicherkapazität auf den markt. Dfür brauchte man aber ein anderes Laufwerk. Hatte ich auch noch.
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Ralf
2 stunden vor
Mein erster eigener PC hatte zwei Diskettenlaufwerke: 5,25 und 3,5. An der Uni habe ich mal einen Programmierkurs COBOL gemacht. Die Programme wurden auf einer 8-Zoll-Diskette gespeichert.
3,5-Zoll-Disketten habe ich keine mehr, aber ich habe noch meinen C64 mit den zugehörigen 5,25-Zoll-Disketten. 39 Jahre alt, aber die meisten Spiele funktionieren noch.
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Wolf Manuel
1 stunde vor
1969 hatte ich eine Prüfung an der TU Dresden, die Lehrveranstaltung nannte sich Grundlagen der Elektronischen Datenverarbeitung. Ich war nicht gut; ehrlich gesagt: Das Ergebnis war eine Vier. In dieser Richtung sah ich keine Zukunft für mich. Etwa sieben Jahre danach, inzwischen eine gescheiterte erste Assistenten-Zeit (man holte mich zum Militär nach zwei Jahren), dann das Militär (NVA) und danach eine Rückkehr zu einer zweiten Assistenten-Zeit hinter mir, schickte mich mein Doktorvater zu einem Programmierlehrgang für (damals so genannt) Kleinrechner; es ging um FORTRAN. An dem Gerät, dass in einem Lehrraum Platz fand, arbeitete man mit Lochstreifen, der Rechner hatte einen Trommelspeicher (gekühlt) mit der gewaltigen Kapazität von wimre 32 KB...
Damals leckte ich Blut. Und da ich praktisch auch gut zurecht kam damit, floß das in meine (heute natürlich inhaltlich völlig veraltete) Dissertation ein. Und da andere, auch mit seinerzeit besseren Prüfungsergebnissen als ich (da gab es natürlich schon einige Kommilitonen), nicht so recht mit der Sache praktisch klarkamen, stieg ich zum "Fachmann" auf, zu dem andere kamen, um sich Rat und Hilfe etc. zu holen.
In den 80ern kamen dann "robotron"-Rechner, die zunächst 8zöllige, dann die 5,25zölligen Disketten zur Speicherung von Programmen und Daten nutzten. Die habe ich alle erlebt. Auch dann die kleinen 3,5zölligen, die mit 1,44MB beschrieben werden konnten. Die Nutzung von Computern wurde mir eine "Herzensangelegenheit", auch in Verbindung mit meinen Wissenschaften. Später lehrte ich Informationsverarbeitung in der Erwachsenenbildung, neben meinem eigentlichen Fachgebiet, der Betriebswirtschaft.
So wurde aus einem EDV-mäßigen Dreiviertel-Versager ein Mann, der damit und davon gelebt hat. Noch heute, ich bin Jahrgang 1947, halte ich mich einigermaßen auf dem Laufenden. Und ein USB-Laufwerk für die 3,5er habe ich auch noch (mit Resten von seinerzeit); die Lochstreifen habe ich vor Jahren weggeworfen.
Ich danke (und denke heute noch oft an ihn) meinem Doktorvater für seine Entscheidung: Er wusste um mein Defizit. Durch ihn hat sich die Sache für mich völlig gedreht. Daran kann man sehen, dass Prüfungsergebnisse vom Studium o.ä. nicht immer relevant sin müssen: Bei manchen reißt der Knoten.
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