Seit Oktober 2025 bekommt Windows 10 keine Sicherheitsupdates mehr. Millionen Rechner in Deutschland laufen trotzdem noch damit – viele davon können gar nicht auf Windows 11 wechseln.

Welche Optionen haben Sie wirklich? Eine nüchterne Bestandsaufnahme.

Was „Ende des Supports“ konkret bedeutet

Zunächst die gute Nachricht: Ihr Rechner funktioniert weiter. Windows 10 stürzt nicht ab, Programme laufen wie bisher, Ihre Dateien sind noch da. Microsoft hat den Support eingestellt, nicht ein Selbstzerstörungsprogramm aktiviert.

Aber: Seit dem 14. Oktober 2025 schließt Microsoft keine Sicherheitslücken mehr in Windows 10. Und davon werden regelmäßig neue entdeckt – nicht alle paar Jahre, sondern jeden Monat. Das bedeutet: Jede neu gefundene Schwachstelle bleibt offen. Dauerhaft.

Muss man deshalb in Panik verfallen? Nein. Aber man sollte sich nichts vormachen: Mit jedem Monat ohne Updates wächst die Angriffsfläche. Das ist kein theoretisches Risiko, sondern der Grund, warum Microsoft (und jeder andere Softwarehersteller) überhaupt regelmäßig Sicherheitsupdates veröffentlicht.

Besonders kritisch wird es dort, wo es um Geld und persönliche Daten geht: Online-Banking, E-Mail, Online-Shopping. Nicht weil ein Angriff morgen garantiert passiert – sondern weil Sie es im Ernstfall nicht merken würden, bis es zu spät ist.

Option 1: Windows 11

Der naheliegendste Schritt – und derjenige, den Microsoft am lautesten bewirbt. Aber er hat einen Haken, über den Microsoft weniger gerne spricht.

Die Hardware-Hürde: Windows 11 setzt einen sogenannten TPM-2.0-Chip und Secure Boot voraus. Vereinfacht gesagt: Rechner, die vor 2018 gebaut wurden, erfüllen diese Anforderungen häufig nicht. Ihr PC kann in bestem Zustand sein, schnell genug für alles, was Sie tun – und Windows 11 lässt sich trotzdem nicht installieren.

Ob Ihr Rechner kompatibel ist, können Sie mit Microsofts kostenlosem PC Health Check herausfinden. Das Programm prüft in Sekunden, ob Ihr System die Voraussetzungen erfüllt.

Im Internet kursieren Anleitungen, wie man die TPM-Prüfung umgehen kann. Davon ist abzuraten: Microsoft hat wiederholt klargestellt, dass solche Installationen keine Updates garantiert bekommen. Man tauscht ein Problem (kein Support für Windows 10) gegen ein anderes (möglicherweise kein Support für die inoffizielle Windows-11-Installation).

Was sich im Alltag ändert: Wer von Windows 10 kommt, wird sich umgewöhnen müssen. Das Startmenü ist mittig angeordnet (lässt sich nach links verschieben), die Taskleiste hat weniger Einstellmöglichkeiten, und die Systemeinstellungen wurden umgebaut. Die meisten Programme laufen ohne Probleme, aber die neue Oberfläche fühlt sich anfangs ungewohnt an. Nach ein bis zwei Wochen hat man sich in der Regel daran gewöhnt.

Vorsicht, OneDrive: Wer Windows 11 neu installiert oder einen neuen PC einrichtet, sollte wissen: Microsoft aktiviert mittlerweile OneDrive standardmäßig und synchronisiert die Ordner „Desktop“, „Dokumente“, „Bilder“, „Musik“ und „Videos“ automatisch in die Cloud – ohne ausdrücklich danach zu fragen. Das klingt nach Komfort, führt in der Praxis aber regelmäßig zu Verwirrung: Dateien erscheinen plötzlich in anderen Pfaden, der kostenlose Cloud-Speicher von 5 GB ist schnell voll, und wer versehentlich etwas in der Cloud löscht, verliert es möglicherweise auch lokal. Man kann die Synchronisation nachträglich deaktivieren, aber man muss erst einmal wissen, dass sie aktiv ist.

Wenn der PC Health Check grünes Licht gibt, ist Windows 11 für die meisten Nutzer der einfachste Weg. Das Upgrade ist derzeit noch kostenlos und lässt sich über die Windows-Update-Funktion anstoßen.

Option 2: Linux

Wer einen älteren Rechner hat, der Windows 11 nicht unterstützt, stößt früher oder später auf Linux als Alternative. Die Frage ist: Taugt das wirklich für Normalanwender?

Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, was Sie mit Ihrem Rechner machen.

Für die Aufgaben, die die meisten Menschen täglich erledigen – im Internet surfen, E-Mails schreiben, Dokumente bearbeiten, Fotos verwalten – funktioniert Linux hervorragend. Der Browser ist derselbe (Firefox oder Chrome), E-Mail-Programme wie Thunderbird sehen identisch aus, und für die Büroarbeit gibt es SoftMaker Office, das auch unter Linux läuft und Microsoft-Office-Dateien zuverlässig öffnet und speichert.

Der sanfteste Einstieg ist Linux Mint. Die Oberfläche orientiert sich bewusst an Windows: Startmenü unten links, Taskleiste am unteren Rand, Dateimanager wie gewohnt. Wer Windows 10 bedienen kann, findet sich in Linux Mint innerhalb von Minuten zurecht.

Wo es hakt: Schwierig wird es bei Spezialsoftware. Bestimmte Steuerprogramme wie WISO oder die ELSTER-Software laufen nicht unter Linux. Manche Drucker haben keine Linux-Treiber. Und wenn Ihr Arbeitgeber einen bestimmten VPN-Client voraussetzt, gibt es den unter Umständen nicht für Linux.

Bevor Sie umsteigen, lohnt sich daher eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche Programme nutzen Sie wirklich regelmäßig? Gibt es dafür Linux-Versionen oder brauchbare Alternativen? Im Zweifelsfall können Sie Linux Mint zunächst von einem USB-Stick starten und ausprobieren, ohne etwas an Ihrem bestehenden System zu ändern.

Wer auf bestimmte Windows-Programme nicht verzichten kann, aber Linux für den Alltag nutzen möchte, kann auch beide Systeme parallel installieren – ein sogenanntes Dual-Boot-System. Beim Einschalten wählen Sie dann, welches Betriebssystem Sie starten möchten.

Option 3: Einen neuen PC kaufen

Das klingt zunächst wie die teuerste Lösung. Aber wenn der Rechner ohnehin acht oder mehr Jahre auf dem Buckel hat, ist es manchmal die pragmatischste.

Ein neuer PC kommt mit Windows 11 vorinstalliert, erfüllt alle Hardwareanforderungen und läuft deutlich flüssiger als Windows 11 auf älterer Hardware, die gerade so die Mindestanforderungen kratzt. Dazu kommen schnellere SSDs, mehr Arbeitsspeicher und bessere Energieeffizienz – Dinge, die sich im täglichen Gebrauch direkt bemerkbar machen.

Wichtig zu wissen: Sie können Ihre Daten mitnehmen – Dokumente, Fotos, Musik, Lesezeichen. Was Sie nicht mitnehmen können, sind installierte Programme. Die müssen auf dem neuen Rechner neu installiert werden. Sichern Sie vor dem Umzug alles, was Ihnen wichtig ist, auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick.

Brauchbare neue Rechner gibt es ab etwa 400 bis 500 Euro. Für alltägliche Aufgaben – Internet, E-Mail, Office, Fotos – reicht das vollkommen aus.

Option 4: macOS

Ein Wechsel zu Apple ist eine weitere Möglichkeit, die man zumindest erwähnen sollte – auch wenn sie nicht für jeden passt.

Was dafür spricht: macOS ist ein solides, gut gepflegtes Betriebssystem. Apple liefert regelmäßig Sicherheitsupdates, die Hardware ist hochwertig und langlebig, und das Zusammenspiel von Hard- und Software funktioniert in der Regel reibungslos.

Was dagegen spricht: Apple-Rechner sind teurer als vergleichbare Windows-PCs. Ein MacBook Air beginnt bei etwa 1.200 Euro, ein iMac bei rund 1.500 Euro. Dazu kommt der sogenannte Ökosystem-Effekt: Wer einmal im Apple-Universum ist, bleibt tendenziell dort – und zahlt für Zubehör, Adapter und Dienste Apple-Preise.

Außerdem laufen nicht alle Windows-Programme auf dem Mac. Für die meisten Alltagsaufgaben gibt es Alternativen – etwa auch SoftMaker Office für macOS –, aber bei Spezialsoftware, insbesondere im beruflichen Umfeld, sollte man vorher genau prüfen, ob alles verfügbar ist.

Für Menschen, die ohnehin schon ein iPhone oder iPad nutzen und die Preisdifferenz nicht scheuen, kann ein Mac eine gute Wahl sein. Als Pflichtempfehlung für alle taugt er nicht.

Option 5: Microsofts ESU-Programm

Was viele nicht wissen: Microsoft bietet erstmals auch für Privatanwender ein Programm für erweiterte Sicherheitsupdates an – die sogenannten Extended Security Updates (ESU).

Im Europäischen Wirtschaftsraum (inklusive EU) ist das Programm über ein Microsoft-Konto kostenlos nutzbar. Nutzer in der EU und im EWR erhalten die erweiterten Sicherheitsupdates bis zum 12. Oktober 2027 ohne Bezahlung. Anders als in anderen Regionen sind dafür weder ein Cloud-Backup über OneDrive noch Microsoft-Rewards-Punkte erforderlich.

Die Bedingung: Sie benötigen ein Microsoft-Konto, das mit Ihrem Windows-10-PC verknüpft ist, und Sie müssen sich mindestens alle 60 Tage damit anmelden. Wer nach der ESU-Aktivierung zu einem lokalen Konto wechselt und sich nicht regelmäßig online einloggt, riskiert, dass die erweiterten Updates ausgesetzt werden.

Man muss das klar benennen: Microsoft verschenkt hier nichts aus Großzügigkeit. Die Voraussetzung eines Microsoft-Kontos ist ein bewusstes Kalkül. Wer bisher ohne Microsoft-Konto unterwegs war – und das sind nicht wenige –, muss sich nun eines anlegen und regelmäßig nutzen. Microsoft gewinnt damit Millionen von Nutzern, die enger an sein Ökosystem gebunden werden. Kostenlos ist das Programm für die Nutzer, aber nicht umsonst für Microsoft.

Außerhalb des EWR gilt derselbe Zeitrahmen bis zum 12. Oktober 2027, aber es gibt drei Registrierungswege: kostenlos über Windows Backup mit OneDrive-Synchronisierung, über 1.000 Microsoft-Rewards-Punkte oder per einmaliger Zahlung von 30 US-Dollar.

Microsoft hat den Zeitrahmen des Programms inzwischen ausgeweitet. Als Dauerlösung ist das Programm dennoch nicht gedacht, sondern als Überbrückung, um in Ruhe den nächsten Schritt zu planen.

Option 6: Einfach weitermachen

Und dann gibt es die Variante, die vermutlich die meisten Menschen wählen werden: gar nichts tun.

Das ist Ihr gutes Recht. Niemand wird Sie zwingen, Ihren Rechner zu wechseln oder umzurüsten. Windows 10 funktioniert weiter, Ihre Programme laufen weiter, und im Alltag werden Sie zunächst keinen Unterschied bemerken.

Aber man sollte sich nichts vormachen: Das Risiko wächst mit der Zeit. Sicherheitslücken werden bekannt, Angriffswerkzeuge werden darauf zugeschnitten, und Windows 10 bekommt keine Pflaster mehr.

Wenn Sie diesen Weg wählen, sollten Sie zumindest ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen:

  • Halten Sie Ihren Browser, Ihr Antivirenprogramm und alle anderen Programme aktuell – auch wenn Windows selbst keine Updates mehr bekommt.
  • Seien Sie besonders vorsichtig bei E-Mail-Anhängen und Links.
  • Überlegen Sie, ob Sie kritische Dinge wie Online-Banking auf ein anderes Gerät verlagern – ein Smartphone oder Tablet mit aktuellem Betriebssystem reicht dafür aus.
  • Erstellen Sie regelmäßig Sicherungskopien Ihrer wichtigen Daten.

Es ist keine Katastrophe, Windows 10 noch eine Weile zu nutzen. Aber es ist ein bewusst eingegangenes Risiko – und das sollte man sich eingestehen.

Welche Option passt zu wem?

Zum Schluss eine kurze Orientierungshilfe:

  • Ihr PC besteht den PC Health Check: Upgrade auf Windows 11 – der einfachste Weg.
  • Ihr PC ist zu alt für Windows 11, aber Sie nutzen hauptsächlich Browser, E-Mail und Office: Linux Mint ist einen ernsthaften Blick wert.
  • Ihr Rechner ist acht Jahre oder älter: Ein neuer PC ist wahrscheinlich die sinnvollste Investition.
  • Sie möchten erst einmal Zeit gewinnen: Microsofts ESU-Programm verlängert die Sicherheitsupdates bis zum 12. Oktober 2027. Im EWR ist die Registrierung über ein Microsoft-Konto ohne OneDrive-Backup und ohne Rewards-Punkte kostenlos möglich.
  • Sie nutzen ohnehin schon Apple-Geräte und scheuen die Kosten nicht: Ein Mac ist eine solide Option.
  • Sie möchten erst einmal nichts ändern: Dann behalten Sie zumindest die oben genannten Vorsichtsmaßnahmen im Kopf.

Microsoft hat das Recht, den Support für ein Betriebssystem einzustellen – kein Softwarehersteller kann Produkte ewig pflegen. Aber Sie haben genauso das Recht, sich in Ruhe zu entscheiden, was der richtige nächste Schritt für Sie ist. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – weder von Microsoft noch von der Panikmache mancher Medien.

Was haben Sie vor?

Sind Sie schon umgestiegen? Haben Sie Linux ausprobiert? Oder nutzen Sie Windows 10 bewusst weiter? Schreiben Sie es uns in die Kommentare – wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen.

Kommentare

8
Uwe
Gestern
Ich verwende auf meinem PC seit Ende WinXP (04/2014) Linux Mint (22.1 xfce) - und bin sehr zufrieden. Der Rechner ist älter als 10 Jahre, hat lediglich 4 GB RAM - und startet in 30 Sekunden.
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Jürgen
Gestern
Schöne Zusammenfassung, für mich kam, auch aus Datenschutzgründen, nur Linux in Frage.

Genau das hier angesprochene Steuerprogramm, ist wirklich das einzige Programm, das ich einmal im Jahr in einer VM mit Windows 11 starte.
Übrigens, es gibt auch Steuersoftware die im Browser läuft.

PS.
Softmaker könnte doch mal Flexi PDF für Linux weiterentwickeln, dann könnte ich die Lizenz wieder nutzen ;-).
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Dieter Jaku
Gestern
Ich nutze Windows 10 mit ESU, mein Rechner ist schnell und gut ausgerüstet mit SSD und HDD sowie zwei großen externen Laufwerken. Bis auf den Prozessor wäre er Windows 11 tauglich, Prozessor tauschen ist aber zu aufwendig und zu teuer. Ich werde ihn auch über Oktober 2027 nutzen, solange meine zusätzlichen Programme von den entsprechenden Software Herstellern mit Windows 10 unterstützt werden.
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Niki
Gestern
Machen wir auch so. Wir haben drei Win10 PCs mit ESU, die noch tadellos in Schuß sind, und einen relativ neuen Laptop mit Windows 11. Einer der PCs wäre theoretisch geeignet für Win11 und hätte kostenlos das Update bekommen, aber gerade da laufen mehrere wichtige "alte" Programme drauf und mir ist das Risiko zu groß, dass die anschließend nicht mehr richtig funktionieren.
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Horst
Gestern
In diesem Fall erstellt man einen Klone der Festplatte und macht auf dieser das Windows Update. Wenn alles funktioniert: weiter mit dieser Festplatte arbeiten. Wenn nicht alle Programme laufen: die alte Festplatte wieder verwenden.
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Torsten
Gestern
Genau, Elster zum Beispiel kann man auch über den Webbrowser nutzen. Und Anwendungssoftware gibt es für Linux inzwischen wie Sand am Meer, egal ob Videobearbeitung, Grafik, Audio, Büro.
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Manfred Bergmann
Gestern
Bin inzwischen mit einem Rechner auf Zorin unterwegs.
Das Programm aus Irland ist sehr komfortabel und genügt für die meisten privaten Anwendungen. Ein Umstieg von Mikrosoft auf Zorin ist augenscheinlich kein
Problem.
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Rolf
Gestern
Dem Autor ist wahrscheinlich nicht bekannt, dass die Sicherheitsupdates auch für Privatanwender erst um ein Jahr und kürzlich für ein weiteres Jahr verlängert wurden. D.h. bis Oktober 2027 wird man noch mit Sicherheitsupdate versorgt. Man muss es allerdings in den Einstellungen beantragen. Es ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
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Rolf
Gestern
ah ok, ich hatte nicht bis zum Ende gelesen
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Bernd Georg
Gestern
Hallo,

für die meisten Fälle Privatbereich ist Linux (Mint) eine sehr gute Alternative. Ich benutze Linux seit 2007 und habe Windows in die Ecke gestellt, nicht ganz verbannt. Ganz, ganz selten braucht man es.
Das liegt nicht an der "Schwäche" von Linux, sondern an der Dominanz von Windows. Manche Hersteller (aber leider auch der Staat) gehen den vermeintlich einfachen Weg und entwickeln Programme und Treiber für Windows. Digitale Unabhängigkeit? Egal, wir leben jetzt!!
Empfehlung:
a) Dual-Boot-Installation. Hauptprogramm LINUX, für den Fall, dass man Windows braucht, Windows als Zweitinstallation.
b) Virtual-Box
Liebe Grüße
Bernd
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Torsten
Gestern
Insbesondere Windows 11 versucht aber hartnäckig, sich im UEFI-Bootmenü in den Vordergrund zu drängen. Und hat man Windows deinstalliert, wird man die Boot-Einträge nur schwer los. Fazit für mich: Je einen separaten PC für Linux und für Windows 11.

Für Linux reicht ja alte Hardware; man bekommt zum Beispiel Intel NUC-Mini-PCs gebraucht für sehr wenig Geld, und manche sind bis zu 32 GB RAM aufrüstbar und haben Intel-Core-Prozessoren verbaut (i3, i5, oder i7 diverser Generationen), manche Modelle auch nur Celeron. Vor dem Kauf kann man sich ja das technische Datenblatt anschauen.
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Johann Alfred Posch
Gestern
Bei Desktop -PC von Stromversorgung trennen. Einfach die CMOS Batterie aus dem geöffneten Gehäuse herausnehmen. Ca.15 Sekunden warten dann die CMOS Batterie wieder hineindrücken. PC hat dann wieder die Grundeinstellung. Beim ersten hochfahren vorher ins UEFi BIOS mit F12. Falls vorher der SATA AHCI Modus aktiviert war, ist dies meistens auf IDE Modus umgestellt. Dann einfach dort anklicken und im aufklappenden Menü wieder SATA AHCI wählen dann mit F10 oder Fn und F10 je nach Anzeige bestätigen und neu starten. PC startet dann von selbst auch nicht UEFi installierte Betriebssysteme bzw. Neu installieren ohne UEFIl.
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BerndS
Gestern
Dann habe ich aber immer noch Windows. Warum also zweigleisig fahren?
Es ist eben so, dass es für manche Anwender unverzichtbare Windows-Anwendungen gibt.
Microsoft juckt es aber nicht, ob ich mir zusätzlich einen Linux-Rechner hinstellen.
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Herbert Bode
Gestern
Mein kleiner 13 Zoll Laptop ist nicht Windows 11 tauglich (aus Windows 7-Zeiten) läuft nur mit Windows 10 oder Linux.
Ich habe den Laptop als Dualboot-System eingerichtet über Windows 10 mit Grub2Win.
Hauptsystem ist Linux Mint 22.3 und Zweitsystem Windows 10, welches ich nur dann benutze, wenn ich Software brauche, die unter Linux nicht finde, so zum Beispiel PagePlus X9 von Serif (aus Windows 7-Zeiten) für Desktop-Publishing. Gibt es leider nicht für Linux - ist wohl zu alt. Dies gilt auch noch weitere Programme.
Mein System startet direkt mit Linux. Bei Bedarf Reboot und im Bootmanager Windows auswählen, starten und fertig. Wenn ich Win10 nicht mehr benötige - Reboot mit Linux und Fertig - klappt bestens - kann ich nur jedem empfehlen.

L.G Herbert
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M. Rolf
Gestern
Habe den alten Rechner getauscht und zunächst Windows 11 installiert. Plane aber auf Linux umzusteigen.
Vielen Dank für den ausführlichen Artikel.
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helm.der
Gestern
dl..der Artikel ist nicht ausführlich;)
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mac.55
Gestern
Danke auch für diesen guten Artikel aus ihrer Freitags-Serie
Mein Plan:
1. Von Microsoft-Office auf Softmaker-Office umstellen. (alternativ LibreOffice)
2. Mail auf Web-Betrieb verlagern. (Alternativ Thunderbird-MailCient)
3. Von Windows auf Linux umstellen. (Alternative Dual Boot für Windows und Linux benützen)

Alle drei Punkte habe ich schon überprüft. Läuft alles zu meiner Zufriedenheit.
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André D
Gestern
1. habe ich in den 1990ern gemacht und nicht bereut. Softmaker-Office wurde immer besser und muss sich vor MSO nicht verstecken. Tipp: Kaufversion statt Abo.
2. Thunderbird + Kalender-Plugin machen outlook überflüssig. Alternativ für die Mail mal Pegasus anschauen.
3. Plane ich für mein Notebook. Bin gespannt.
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MM
Gestern
Sehr guter Artikel! Vielen Dank. Objektiv, nicht reißerisch und vor allem werden keine unnötigen Ängste geschürt.

Was die "Angriffe" von draußen betrifft: Natürlich gibt es Hacker und Personen, welche gerne Zugriff auf das eigene Gerät hätten. Diese stellen für Privatpersonen allerdings nur einen sehr geringen Anteil dar. Die Personengruppe ist einfach so 'interessant' für sie, dass sich ein Angriff nicht lohnt.

Der größte Feind sitzt wie immer vor dem Bildschirm selbst. Das sind jene Anwender, die nicht nur Opfer von diversen Attacken (welche allesamt mit 'ing' enden) sind, sondern vor der Benutzung des Gerätes offenbar ihr Gehirn ablegen und auf alles klicken, was sich bewegt. Darunter zählen auch Dateianhänge bei Mails, Gratisprogramme, etc. Dazu noch den Virenscanner ignorieren (passiert ja ohnehin nichts), nur damit man ja sofort irgendein dämliches Video weiterleiten kann und der Spaßlevel hoch bleibt.

Das soll jetzt keine Anleitung sein, um die im Artikel genannten Hinweise zu ignorieren. Es ist nur eine Art Bestandsaufnahme der aktuellen Meldungen und auch der mittlerweile bis zum Abwinken zu lesenden Hinweise über sog. 'Opfer' von Cyberangriffen, welche genau genommen gar keine sind.

Wer sich derart naiv verhält, dass er auf jeden Bettelbrief mit seinen Kontodaten antwortet, dem nützen auch Windows 11 mit TPM, Secure Boot und Bitlocker nichts. Nicht der Hacker dringt in das System ein, der Benutzer liefert die gesuchten Daten quasi auf dem Tableau zur Selbstbedienung.
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Richard
Gestern
Seit einigen Monaten nutze ich Windows 11 nicht mehr, sondern nur noch Linux Mint. Mich störte, dass alle paar Tage nach dem Booten sinngemäß die Meldung kam: "Jetzt die Einrichtung des Systems fortsetzen". Mich störte auch OneDrive sowie das Damoklesschwert Verschlüsselung der SSD, dass Windows massiv nach Hause telefoniert und einiges mehr. Mit Linux Mint bin ich sehr zufrieden.
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Torsten
Gestern
Ja, Microsoft versucht penetrant, einen dazu zu bringen, ein Konto anzulegen oder den PC damit zu verbinden, das nervt einfach nur. Mein Konto habe ich vor langer Zeit schon stillgelegt. Und um Microsofts Anwendungs-Software mache ich einen großen Bogen. Für bestimmte Zwecke brauche ich Windows aber doch noch hin und wieder.
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D. Schilling
Gestern
Sehr gute Zusammenfassung - danke dafür.
Ich bin bei Ubuntu gelandet und bin damit sehr zufrieden.
Mit KI-Unterstützung kann man auch Probleme lösen, auch wenn man nicht tief in Linux steckt.
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Jenso
Gestern
Kleine Unterstützung für den MacOS-Gedanken (ich nutze Macs seit Ewigkeiten):

Stabilität, Design, Werterhalt sind bei der Hardware prima.

Software kann praktisch alles, von Sonderfälle abgesehen.

Aber: die Preiseschwelle ist niedriger geworden!
MacNeo Notebooks gibt es mit guter Ausstattung (alltagstauglich!) aktuell schon für rund 800 Euro zu kaufen.
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Georg
Gestern
...und seien wir mal ehrlich: Bei der verbauten Hardware in Apple-Geräten, wäre ein PC (für Linux oder Windoof) genau so "teuer"!
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helm.der
Gestern
nein! win10 & dualboot linux, tauglicher pc für 99,00 eur bei afb. vm läuft auch noch :)
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Thomas
Gestern
Stimmt, ein MacBook Neo würde mir auch gefallen, aber wenn irgendwann Apple den Support dafür einstellt, dann wird daraus ein ziemlich teurer Briefbeschwerer. Mein altes MacBook Pro kann ich dagegen mit Linux weiter nutzen.🤷🏼‍♂️
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BerndS
Gestern
Aber absolute Abhängigkeit von einem anderen amerikanischen Giganten.
Kunden in Abhängigkeit zu bringen ist amerikanisches Wirtschaftsprinzip.
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Norbert
Gestern
Ich nutze sogar noch einen alten XP-Rechner, denn für meinen alten HP-Multifuction-Drucker gibt es keine Netzwerk-fähigen W10/11-Scannertreiber mehr. Mein produktiver PC bekommt im Herbst W11. Meine Frau ist auf Mint umgestiegen und alle anderen Rechner bleiben auf W10, gehen aber nicht ins Internet bzw. nur auf wenige vertrauenswürdige Seiten. Nur ein alter Notebook bleibt noch auf W7.
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Georg
Gestern
Lieber Norbert,
da sprichst Du, meines Erachtens, das Hauptproblem an:
Für die Entwicklung von Betriebssystemen geben alle großen Player viel Geld aus. Aber bei der Weiterentwicklung / Anpassung von Treibern fehlt plötzlich das Geld???
Es ist eine (Umwelt-) Schande, dass voll funktionierende Peripherie (wie Drucker, Scanner etc.) entsorgt werden muss, nur weil das chique neue Betriebssystem sie nicht mehr unterstützt!!! Und das alles, wegen ein paar wenigen Zeilen Programmcodes, die die Entwickler*innen nicht bereit sind zu leisten?
Zum Glück gibt es oftmals OpenSource-Lösungen für fehlende Treiber (gerade für Drucker...) für alle Plattformen, aber wer kennt sie?

Ich finde, gerade im Hinblick auf Ressourcenschonung, sollte hier unsere Stimme sehr laut werden!!!
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Gerd
Gestern
Dieser Artikel spricht mir aus der Seele.Habe bis voriges Jahr mit W7pro gearbeitet,weil all meine Hard- und Software bestens funktionierte.Das Board ist von 2014,auch der i5 Intelprozessor,nur die SSD und Grafikkarte ist recht neu.Vor 3Jahren installierte ich Win10 und meine Echosoundbox sagte keinen Piep mehr,ebenso startete Wavelab pro nicht.Zurück zu Win7 ging nur mit Acronis Backup,Microsoft hat versagt.Aktuell arbeitet Win8.1 pro auf meinem PC wegen der Elstersteuersoftware und jede Software funktioniert sehr gut wie bei Win7pro.Ausserdem gibt Microsoft noch Updates für Defender.Was will ich mehr!
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Harry
Gestern
Für ältere Scanner kann ich übrigens VueScan empfehlen. Läuft unter MacOS, Linux (bei mir Debian) und natürlich auch unter Windows (ohne eigene Erfahrungen). Damit lassen sich vom Betriebssystem nicht mehr unterstützte Scanner weiter betreiben.
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Christian
Gestern
Stand vor dem gleichen Problem. Meine Software (Paperport - kostenlose Beigabe zum Drucker) funktionierte nicht mehr und ich suchte nach Lösungen. Diese fand ich bei der Scannersoftware VueScan. Nach ein wenig Einarbeitung bin ich damit zufrieden, gibt es für Windows und Linux und, deshalb antworte ich auf den Eintrag, unterstützt viele alte Scanner. Ein Blick darauf ist es jedenfalls Wert und es gibt eine Probeversion mit Wasserzeichen. Um Ärger abzuwenden - ich bekomme nicht dafür und habe mit der Firma nichts zu tun, bin nur Nutzer. Vielleicht eine Lösung für Norbert.
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DH
Gestern
Ein Hinweis, der allzuoft fehlt:
Banking nicht in einem Browser machen - da könnte man unbemerkt auf einer gefälschen Bank-Seite sein - sondern nur mit einer speziellen Banking-Software. Die läßt sich nicht so leicht fälschen. Für viele Privat-Anwender mit nur einem Konto wird vermutlich z. B. die kostenlos nutzbare Basisversion von AlfBanco ausreichen.
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Torsten
Gestern
Na, wenn man sich den Link zur Anmeldeseite seiner Bank abspeichert, wie soll man da auf eine gefälschte Seite gelangen?

Und AlfBanco zum Beispiel gibt es nur für Windows, soweit ich erkennen kann. Banking-Software auf dem Smartphone erfordert für den Download einen Google-Play-Account. Nein, danke. Die bankeigene Software? Untauglich nach meinen Erfahrungen.
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MM
Gestern
"Banking nicht in einem Browser machen". Und wer garantiert mir, dass dieses AlfBanco nicht mit einem Backdoor ausgestattet ist? Hier handelt es sich um proprietäre Software, deren Quellcode niemand einsehen kann.

Browser-Banking in Verbindung mit einer App am Smartphone als Authentifizierungsmedium ist aktuell eine der sichersten Methoden, um Bankgeschäfte zu tätigen.

Bei Verwendung von Linux als Betriebssystem fallen alle Nachteile von Windows (wie zB die immer wieder kritisierte Übertragung von Telemetriedaten) weg, der Bedienkomfort ist mit jenem von Windows identisch und bei der Verwendung des gleichen Browsers merkt man keinen Unterschied in der Oberfläche.

Wozu also eine spezielle Software, wenn es mit konventionellen Mitteln genauso gut und sicher funktioniert?
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Joe
Gestern
Bei ums läuft Windows 7.
Firefox hat nur noch ESR was oft angemeckert wird und deshalb wurde Firefox durch R3dfox ersetzt. Ende der Geschichte.
Webmail, Urlaub und Konzerttickets lassen sich damit buchen. Die Büchse ist schnell genug.
Mal sehen wann die ersten Elektroautos wegen Softwaremängel die Zulassung verlieren.
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Jubapapa
Gestern
Und warum soll das nur Elektroautos betreffen. Mittlerweile funktioniert kaum noch ein Auto rein hardwarebasierend. Wenn der jeweilige Hersteller es will, funktioniert morgen das Auto nicht mehr wie gewünscht.
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Markus
Gestern
Als ich berufsbedingt ein paar mal Windows 11 installieren musste und ich mich durch mehr Werbung und Fragen klicken musste als bei einem Versicherungsabschluss (bißchen überspitzt ;)) und dann sah das Candy Crush und Amazon Verknüpfungen im Startmenü sind war für mich der Ofen aus. Von der KI und Datenschutz fange ich gar nicht erst an. Allein das es mich immer irgendwo ausgeloggt hat und ich dann wieder Zugangsdaten suchen musste und Autenticator zwang usw.
Bei Linux war ich überrascht das es nach 20 Min fertig installiert war - Topaktuell. Da war ich bei Windows nicht mal mit den Fragen durch.
Mittlerweile hab ich mein ganzes Umfeld Linuxisiert. Die Leute wollen gar nicht mehr zurück zu Windows. Für Programm die unter Linux nicht laufen gibt es für sehr vieles ersatz und die finde ich teilweise besser. Fast alles Kostenlos.

Ich fühle mich mit Linux frei. Ich brauche kein Online-Konto, das Betriebssystem schaut mir nicht auf die Finger und schickt alle meine Eingaben zu MS, keine Viren. Einfach starten und losarbeiten. Herrlich.

Ich lege jedem nahe es sich wenigstens mal anzuschauen. Man muss ja nicht mal was installieren. Ein Bootstick und man schaut sich die ganze Sache an,
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Torsten
Gestern
Stimmt, die Windows-Installation ist grauenhaft, ebenso die Updates. Das geht bei Linux (ich nutze Debian) wesentlich schneller. Die Updates erfordern in den allermeisten Fällen noch nicht mal einen Neustart, anders als bei Windoof.
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Klaus
Gestern
Habe ich. Bin ganz der Ihre.
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Harry
Gestern
Besser als ein einfacher USB-Stick mit nur einer Linux-Live-Version ist es, einen USB-Stick mit VENTOY zu erstellen. Auf die 2. Partition kopiert man dann die Linux-Images und kann so direkt mehrere Linux-Varianten testen, ohne für jede Variante einen neuen Stick zu erstellen.
So kann man nicht nur unterschiedliche Linux-Distributionen, sondern auch unterschiedliche Desktop-Varianten testen.
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Jürgen Queck
Gestern
Und es gibt regelmäßige Updates. Ob ich bei dem großen Rechner mit Fedora 44 KDE nun "sudo dnf ..." oder, wie auf dem Laptop mit Kubuntu "sudo apt ..." eingebe, macht für mich keinen Unterschied und erinnert mich an alte MS-DOS-Zeiten. Ich fahre seit Jahren mit Windows, Linux und Softmaker Office. Da läuft einfach und wird innovativ weiter entwickelt. Ich bin sehr zufrieden damit.
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MM
Gestern
"Als ich berufsbedingt ein paar mal Windows 11 installieren musste". So etwas macht man auch mit einem Rufus-Bootstick. Dort kann man bei der Erstellung bereits einstellen, ob genau die erwähnten Fragen gestellt werden, ob ein MS-Konto angelegt werden soll und einige (zeitraubende) Punkte überhaupt nicht angeboten werden.

Stick erstellen, anstecken, booten und die 20 Minuten von Linux werden sogar noch unterboten.

PS: Windows schickt nicht alle Eingaben zu Microsoft. Dieser Mythos hält sich immer noch hartnäckig. Außerdem kann so gut wie jede Telemetrie abgestellt werden, auch können die erwähnten Verknüpfungen problemlos gelöscht werden, denn es handelt sich um keine Vollinstallationen, sondern nur Links.

Also bitte etwas vorsichtiger mit Behauptungen, welche jeglicher Grundlage entbehren. Nachplappern ist immer einfacher als mit Tatsachen aufzuwarten!
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Rolf
Gestern
Ich nutze seit ewigen Zeiten Windows und Linux im Dualboot bzw. auch in VMs. Derzeit habe ich noch zwei Rechner mit Win 10 und zwei mit Win11.
Die Win10-Rechner werde ich für die Übergangsfrist noch nutzen und bald entscheiden wie es weitergeht.
Im mobilen Bereich sehe ich das Problem, dass sich Microsoft derzeit im Umbruch zu ARM befindet, was ich prinzipiell sehr gut finde. Allerdings gibt es noch zu wenige native ARM-Apps. Von daher wäre ein Umstieg zum Mac für einen neuen Laptop eine Alternatve. Durch meine Linuxkenntnisse würde mir das leicht fallen.
Linux auf dem Desktop ist für mich keine ernsthafte Alternative. Für Offfice und Internet reicht es natürlich, aber z.B. bei Grafik sieht es mau aus. Gimp und Darktable sind im Prinzip nicht schlecht, können aber nicht mit DXO, Adobe etc. mithalten.
Im Serverbereich ist Linux für mich eine gute Alternative. Habe zwei NAS damit laufen. Auf dem Desktop wird das Angebot eher schlechter, so dass macOS für mich eher in Frage kommt, da Apple auch den Umstieg auf ARM schon lange hinter sich hat.
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Markus
Gestern
Für jeden normalen User reicht Gimp und Darktable locker! Figma gibts auch noch das im Borwser läuft und Profis greifen natürlich zu Adobe.
Linux kann auch schon lange ARM und es gibt auch schon sehr viele Apps dafür. Ob es MS schafft das Win vernünftig auf ARM läuft werden wir sehen aber wichtig ist das für mich nicht mehr was die treiben.
Bei Server ist Linux keine Alternative sondern der absolute Standard! Man Google mal wieviele Rechenzentren mit Win laufen...
Wo wird das Angebot am Desktop schlechter? Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Alles wird immer besser. Man denke nur was Steam verändert hat.
Mittlerweile ist Gaming auf Linux genau so einfach wie auf Windows. Es laufen nur Spiele nicht die AKTIV vom Hersteller auf Linux blockiert werden (Stichwort: Kernel-Level Anticheat)
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2
Michael
Gestern
Wenn man seit fast 40 Jahren in der Winows- bzw. zuvor MS-DOS Welt zuhause ist, dann ist ein kompletter Umstieg Linux schon nicht ganz so einfach. Und ich sehe nicht ein, einen bestens ausgestattetes und bestens funktionierendes Notebook (Lenovo P-Serie) einfach zu entsorgen.

Daher versuche ich das beste aus den zwei Welten zu nutzen: Dual-Boot Windows 10 und Linux Mint. Schrittweises Einarbeiten, Einrichten und Testen von Linux; sukzessives Umstellen von sensiblen Anwendungen wie Online-Banking etc.

Nach Ende des Windows ESU dann endgültiger Umstieg auf Linux und Windows 10 weiterhin, vielleicht in einer VM (Virtuelle Maschine) nutzen. Außerdem gibt es, wie z.B. mit 0patch noch weitere Möglichkeiten.
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Michael-Peter Börsig
Gestern
Vielen Dank für die erstklassige Überschrift ohne die übliche Angstschürerei.
Bei mir laufen (noch) WIN 7, 10 und 11 auf frei Rechnern, aber mit abnehmendem Einsatz. Als Haupt-Betriebssystem habe ich mich in Zorin-Linux eingearbeitet und bin weitgehend zufrieden. Für die paar Ptrogramme, die tatsächlic auf Windows angewiesen sind (wie FlexPDF), wird sich auch eine gute Lösung unter Linux finden lassen.
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Jörg
Gestern
Beruflich komme ich mit meinem Team (interne IT einer Ing.-Gesellschaft) leider nicht an Windows vorbei - egal ob Client oder Server. Es gibt halt keine Statiksoftware für Linux...
Privat bin ich seit der Katastrophe mit W98 auf dem Mac zuhause. Die höheren Anschaffungskosten lassen sich m.M.n. mit längeren Laufzeiten und einem vorhandenen Gebraucht-Markt perfekt ausgleichen. Die Robustheit das macOS ist Windows in jedweder Art haushoch überlegen. SoftmakerOffice, MonkeyOffice (Auftrag/Fibu) und BankX (HBCI-Banking) bilden ein rundes Paket. Dazu für's Hobby noch DxO Photolab. Und der Musik"server" ist ein mac mini in Minimalausstattung mit dem MediaCenter von JRiver.
Bin damit rundum zufrieden.
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Harald aus RE
Gestern
Guten Tag,
als ich den Bericht gelesen hatte, dachte ich erst, ich hätte einen Kommentar verfasst und der ist jetzt hier abgebildet.
Nun denn, er war es nicht und meiner hätte ähnlich ausgesehen, nur viel schlimmer.
Ich hatte einen alten PC, 14 Jahre auf dem Buckel. Er lief aber erstklassig mit WIN 10 64bit Prof. Dann wurde die Botschaft verkündet: WIN 10 stirbt. Die nächsten Reaktionen aus dem Netz waren erst einmal Beruhigungstropfen. PC Spezialisten hatten eine kleine Software programmiert, welches die Hardwarefrage hinten an stellte. Da aber die Sicherheitsupdates noch bis Oktober liefen, habe ich etwas gewartet. Dann habe ich mich entschieden und meinen Rechner auf WIN 11 64bit aufgerüstet. Es ging alles gut. Alles lief wie gewohnt. Dann habe ich mir den Rechner meiner Frau vorgenommen. Der war etwas jünger aber auch genau so gut. Dann kam ein Fehler zum tragen, der schon bei WIN 10 existierte. Irgendein Hardwaredefekt ließ den Rechner nicht neu starten. Es hat nicht wirklich gestört bis dahin. Bei Sicherheitsupdates musste man eben von Hand neu starten. Die Installation von WIN 11 ging schief. Der Rechner stürzte ab und war nicht wieder herstellbar.
Meine Frau bekam einen neuen Rechner. Backups waren genügend vorhanden. Alles war o.k. Nur teurer.
Vor kurzem Habe ich mir auch einen neuen Rechner gekauft. Frisches WIN 11 64bit Prof. Alles an vorhandener Software und Backups hätten den gewohnten Zustand wieder herstellen können. Ich hatte die Rechnung ohne Microsoft gemacht. Nach der Installation der aktuellen Treiber und der Software häuften sich die Fehler. Es war kaum noch ein gewohntes arbeiten möglich. Einige Fehler habe ich gefunden (teilweise bis in die REG). Ein paar habe ich mit Hilfe von KI gelöst. Zum Schluss hatte aber auch KI das Handtuch geworfen und hat auf weitere Patches von MS verwiesen, welche Ende des Jahres oder erst Anfang nächsten Jahres kommen werden. Linux kann ich nicht nehmen. Meine Steuern und diverse Hardware u.a. Kommen mit Linux nicht zurecht
Zwischenzeitlich ist ja für viele eine neue Nachricht vorhanden. Microsoft erweitert die Lebensdauer auf Herbst 2027. Dann sind evtl. alle Fehler behoben für alle, die dann erst starten.
Beste Grüße
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BerndS
Gestern
Man sollte keine Tools nutzen, die im System und der Registry herumwursteln. Und auf keinen Fall die ganz geheimen Tricks aus den PC-Zeitschriften anwenden.
Bei mir läuft Windows 11 völlig problemlos.
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Andreas
Gestern
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Linux als Hostsystem und Windows 10 in einer virtuellen Maschine zu installieren. Das hätte den Vorteil, dass man Windows 10 weiter nutzen kann und es gleichzeitig nach außen durch Linux sicherer ist. Eine Virensoftware sollte man dennoch installiert haben.
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KHM
Gestern
Ein guter Artikel, bei dem mir allerdings die Alternative 0patch fehlt.
(https://support.0patch.com/hc/en-us)
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Hans Wildner
Gestern
Ich habe 2 Laptops, Beide 13 Jahre alt von Dell. Einer für 50 € vor 4 Jahren gebraucht privat gekauft mit 4 GB RAM und auf SSD selber aufgerüsstet. Der Andere gebraucht und aufgerüsstet auf 16 GB Ram und SSD Festplatte von Firma für 220 € erworben.
Auf beiden läuft die Linux Distribution ZORIN OS 18.1 klaglos.
Auf dem schwächeren Rechner habe ich bestimmt schon 15 Linux Systeme ausprobiert, angefangen bei UBUNTU über Mint und MX und Mint Debian Edition.
Vor 8 Monaten bin Ich dann als Hauptsystem von Mint auf Zorin gewechselt und habe es keine Sekunde bereut. Es können sogar einige MS Programme installiert werden wer es braucht. Linux selber bietet alles was man Normal und auch Geschäftlich gratis an. Ich kann Linux voll empfehlen.
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Joachim BN
Gestern
Hier sind Linux Mint für alltägliche Aufgaben und Windows 10 für ein paar Spezialprogramme (FlexiPDF, Tax, Fotobearbeitung) im Einsatz. Letzteren halte ich bis auf Weiteres mit dem kostenpflichtigen 0patch aktuell, das Patches in den RAM lädt. Irgendwann werde ich den wohl durch einen Mac ersetzen. Windows 11 kommt mir nicht ins Haus.
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Gioachino
Gestern
Danke für die bisherigen informativen Themen.
Meine Erfahrung, bzw. Empfehlung für das heutige Thema:

1. MS ESU-Angebot nützen, auch wenn einem der Konto-Zwang missfällt, man gewinnt dadurch noch Zeit bis Herbst
2027 und spart vorerst Kosten. (Der MS - Kontozwang lässt sich zukünftig sowieso kaum mehr umgehen, MS ist dafür bekannt; man darf sich nichts vormachen, dass man legale Umgehungsmoeglichkeiten finden wird).

2. Sich in dieser Zeit (parallel zu Windows 10) mit einer ausgereiften, einfachen Linux - Distribution, z. Bsp. Ubuntu-Derivat vertraut machen und damit Erfahrungen sammeln.

3. Diese Linux Distribution dann ab September 2027 möglichst als Basis OS benutzen und Windows 11 nur mehr für neuere Anwendungen benuetzen die unter Linux nicht oder nur mit viel Aufwand funktionieren!
Das dann nicht mehr gewartete Windows 10 dann nur mehr offline nutzen um kein Risiko einzugehen.

Diese Vorgehensweise ist m. E. sowohl einfach und kostengünstig. Zugleich lernt man sehr viel an OS - Wissen dazu und wird etwas unabhängiger von MS-Windows und seinen Zwängen.
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Ralph
Gestern
Wieder ein hochinteressanter Freitagsartikel. Zwar tangiert mich das Thema nur peripher, da ich seit Jahren sehr zufrieden macOS nutze (mit den SoftMaker-Programmen), aber ein Blick über den Zaum schadet bekanntlich nicht.
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Norbert G
Gestern
ELSTER läuft inzwischen im Browser, also auf jeder Plattform.
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Arisa
Gestern
Ich nutze ELSTER seit 12 Jahren. Es hat schon immer seit dem im Browser funktioniert^^
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Sanders
Gestern
Ich verwende Win10 noch immer. Zur Ergänzung eures Beitrags: Eine Sandbox Umgebung wie Sandboxie kann beim Surfen helfen wenn man doch mal versehentlich auf der falschen Webseite landet oder auf einen link klickt. Verwende im Dualboot seit Jahren schon Debian.

Seit März 2026 verwende ich SoftmakerNX und bin zufrieden. LibreOffice und OnlyOffice hatte ich zuvor schon getestet und das Arbeiten damit empfand ich als unvollständig. Das einzige wo LibreOffice noch zum Einsatz kommt ist beim Bearbeiten von PDFs. SoftmakerNX selber bietet da bisher leider keine Option zu an und das PDF Tool von Softmaker hat leider kein Linux Support.
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Gerald
Gestern
Habe 3 Rechner,einen für Moba mit zusammen gebastelten Win 11 läuft wunderbar,einen Laptop auch mit zusammen gebastelten Win 11 auch nichts auszusetzen,einer mit verlängerten Win 10 auch noch O.K.
Demnächst wird ein Mini PC mit Win 11 angeschafft fürt täglichen gebrauch.
In meinen Alter (75) werde ich mich nicht noch mit Linux beschäftigen.Also so wie es ist,ist alles paletti!!!
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helm.der
Gestern
0patch. Warum wird diese Lösung nicht erwähnt..?
So Win10 Weiter nutzen und in einer VM Linux üben :)

Apfel.OS als Ersatz für Win 10..Auf welcher Hardware ?

Gruss
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Markus
Gestern
Leider sind bei mir 4 PCs nicht Win11 tauglich und sämtliche virtualisiergen Programme (thinapp) nicht mehr lauffähig. Manche wurden auch eingestellt. Daher wird Win10 bleiben und später durch Win11 und einer VM mit Win10 fur die nicht mehr lauffähigen Programm ersetzt.

Ich verwende jetzt Hard_Configurator, der die meisten Angriffsflächen deutlich reduziert und für Browser und Mail Sandboxie, der eine weitere Sicherheitsschicht einzieht (nur Zugriff auf bestimmte Ordner wie Downloads). Ich gehe davon aus, dass ich damit nicht unsicherer unterwegs bin als mit Win11.
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Sven
Gestern
Einmal MS Windows, immer Windows. Linux habe ich mal probiert, aber leider gibt es viele Anwenderprogramme die ich nutze nicht. Bin auf Win 11 Pro gewechselt, funktioniert recht gut so wie das Win 10 Pro bisher.
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DL8AAE
Gestern
Desktop: Ist neu genug für WIN11 und läuft einwandfrei.
Laptop: Habe ich ausgetauscht. WIN11 konnte auf dem qlten Gerät zwar installiert werden, lief aber extrem langsam. 8GB RAM und nur 128GB SSD sind eben doch Bremsklötze. Der neue Laptop läuft perfekt. Dabei bin ich meiner Lieblingshardwareschmiede treu geblieben. Ein schneller ASUS ist es wieder geworden. Wenn der auch für 10 bis 12 Jahre läuft relativiert sich der Einstandspreis.
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Horst Brand
Gestern
Mein Rechner mit Windows 10 stammt aus dem Jahr 2020 und ich könnte auf Windows 11 umstellen. Das werde ich aber nicht machen, da ich u. a. ein Datenbank-Programm nutze, welches noch aus dem vorherigen Jahrtausend stammt und unter Windows 11 nicht mehr laufen würde.
Außerdem lässt sich mein Laptop aus dem Jahr 2018 nicht auf Windows 11 umstellen, so dass es mich stören würde, zwei unterschiedliche Systeme zu nutzen. Ich sehe auch absolut keinen Vorteil darin, auf Windows 11 umzusteigen, denn meine Geräte machen alles, was sie sollen.
Da ich jeden Monat ein komplettes Systemabbild über die interne MS Windows-Funktion von beiden Geräten mache, brauche ich mir auch keine Sorgen machen, dass mir wichtige Daten abhanden kommen könnten, denn sämtliche ca. 50 Programme sind kurzzeitig wieder aufspielbar und meine Daten sind sowieso auf einer externen Festplatte gespeichert und daher sicher. Aber selbstverständlich halte ich alle Programme immer aktuell, für die es Updates gibt, nutze natürlich schon immer eine Antiviren-Software und eine Firewall und vor allem falle ich nicht auf irgendwelche Links herein, die man nicht anklicken sollte.
Ja, und unter dem Tisch steht auch noch ein PC mit Windows 7 aus dem Jahr 2011, und auch dieser funktioniert nach 15 Jahren noch einwandfrei.
Es ist wirklich nicht nötig, immer nur die neuste Technik zu verwenden.
Zum Beispiel ist meine vor 30 Jahren erstellte Homepage noch immer lauffähig und im Internet aufrufbar.
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MM
Gestern
Mit Linux und Btrfs kannst Dir ein abbild sparen. Die Datein können da Versionierung. Sicherungen brauchen einen Bruchteil als auf anderen Systemen.

Mit CachyOS und Btrfs wird im Launcher sogar die letzten 5 Tage zum Starten angeboten. Wenn man also irgendetwas verhunzt, Neustart -> letzten eintrag starten -> läuft. Out of the Box.
In Linux wird immer das gesamte System aktuell gehalten, inklusive aller installierten Programme sofern diese aus dem Appstore installiert wurden.
Das schönste, ich hab mich noch nie mit irgend einem Treiber auseinandersetzen müssen.
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fromwintomac
Gestern
Seit mehr als 10 Jahren Mac, nun M1
In VMs Linux (Debian, Fedora), FreeBSD, Windows 11 Arm (nur zum Test)
Am alten Mac Debian Trixi
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Thomas
Gestern
Mein Dell Optiplex 3060 mini PC läuft zwar auch mit Windows 11, aber aus Performance- und Sicherheitsgründen läuft darauf aktuell Fedora Linux 44. Die erwähnte Steuer/Finanzsoftware kann auch unter Linux genutzt werden, aber die Auswahl ist deutlich kleiner. Einen Mac kaufe ich erst dann wieder, wenn darauf Linux läuft, da sonst die nicht sonderlich günstige Hardware nach dem Support-Ende nur noch als Briefbeschwerer taugt🙄
Mein alten Intel-Macs laufen dagegen perfekt unter Linux. Leider sind die aber inzwischen wirklich etwas veraltet🤭
Wenn es unbedingt Windows 11 sein soll, dann kann man auch einen gebrauchten PC kaufen. Die gibt es schon für wenig Geld. Für meinen Dell habe ich insgesamt keine 100€ gezahlt (inkl. Windows11) 🤑 Vieles geht aber inzwischen auch am Smartphone. Eigentlich könnte man Smartphones als PC nutzen, wenn die Industrie das umsetzen würde. Schnell genug sind die Geräte.🤔
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Torsten P
Gestern
dazu kenne ich ein Projekt von Shift.eco . das Ende ist aber noch nicht ganz absehbar.
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Christa Muth
Gestern
Ich benutze Linux Ubuntu seit mehreren Jahren. Aber dafür braucht man gelegentlich ein wenig Hilfe .... aber war das bei Windows anders ? Was hingegen bei Linux nervt sind die nicht ausgereiften Treiber (Drucker, usw.). Die Pinguine sollten noch etwas weiter arbeiten. Und wenn das etwas kostet ist das auch ok. Wir zahlen ja auch bei Softmaker ein bisschen was, dafür haben wir Top-Leistung und keinen Stress.
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MM
Gestern
Das problem ist da nicht Linux sondern weil die Hersteller nur wenig interesse daran haben Treiber zur verfügung zu stellen. Langsam wirds besser weil immer mehr Menschen die Schnauze von der Windows Gängelei voll haben und wechseln. Viele Geräte laufen weil sich die Community selbst darum gekümmert hat.
Drucker laufen eigentlich die neueren Modelle fast alle Problemlos. Einfach vor einem Kauf mal googlen obs Linux-Treiber gibt oder ob er Apple AirPrint hat.
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Bernd
Gestern
Ich bin seit dem Ende von XP auf Linux, ich habe mit Linux Mint angefangen und bin jetzt bei LMDE.
Mein Haushalt ist Windowsfrei, bei der Arbeit darf ich noch mit Windows 11 versuchen und für mich ist das einfach nur schrecklich. Ist halt die Version, die nichts ist.
Ich hatte eine kurze Zeit Dual-Boot. Aber ein nicht genutztes Windows kann einem sehr die Laune vermiesen. Wer einmal nach vier Wochen ein Windows mal wieder hochfährt, weiß wovon ich rede. Erst einmal werden Updates gesucht und gefunden. Dann wird installiert mit zweimal Rebooten. Beim Rebooten fährt man natürlich automatisch ins Linux, ist halt in grub so eingestellt und nach zwei Stunden steht dann Windows da und wartet auf Eingaben. Das hatte ich zweimal mitgemacht und seitdem ist es von der Platte verschwunden.
Mir fallen wirklich nicht mehr viele Gründe ein, warum man Windows haben muss. Die meisten liegen beim Beruf begründet, dort die vielen Spezialprogramme. Privat vermisse ich durch den Verzicht (falsche Wort, es ist genau das Gegenteil) auf Windows nichts. Selbst Wiso gibt es als Webanwendung.
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MM
Gestern
"Wer einmal nach vier Wochen ein Windows mal wieder hochfährt, weiß wovon ich rede. Erst einmal werden Updates gesucht und gefunden. Dann wird installiert mit zweimal Rebooten. Beim Rebooten fährt man natürlich automatisch ins Linux, ist halt in grub so eingestellt".

Und in Linux gibt es keine Updates? Es muss nie ein Neustart durchgeführt werden? Das dürfte ein Gerücht sein. Ich habe bestimmt mehr als 20 Distributionen getestet, auch unter Linux gibt es Neustarts. Bestimmt nicht so oft, doch es ist so.

Wie lange dauert unter Windows bei halbwegs aktueller Hardware ein Neustart? Eine Stunde? Die Argumentation ist ganz einfach lächerlich.

Wenn ein System als Dualboot konzipiert ist, dann muss man eben damit rechnen, dass nach einem Windows-Neustart wegen Grub die Linux-Distribution startet.

Mitdenken heißt das Zauberwort. Aber das ist wohl heutzutage sehr schwierig geworden. KI lässt schön grüßen!
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Manfred
Gestern
Bin vor 2 Wochen auf Linux Mint gewechselt und werde dabei bleiben. Hatte mit den Wechsel komplizierter vorgestellt . Für Alle Windows Programme gibt es Linux Alternativen. - Windows wird es für mich nie mehr geben.- Big Brother - . Habe auch Android und Google aus meinem Leben verbannt.
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Friedrich
Gestern
Seit MS sein Windows 10 immer stärker zu einer Werbeplattform ausbaute, bin ich 2019 in kurzer Zeit auf Linux Mint XFCE als Produktivsystem umgestiegen und war überrascht, wie viel schneller Anwendungen auch auf leistungsschwachen PC's laufen, wie gute und einfach bedienbare Software in den kostenlosen Paketquellen steckt (z. B. Simple Scan zum Scannen, Grsync für die Dateisynchronisation, Pix für 99% der Fotooptimierungsfälle), wie einfach die Installation oder Deinstallation von Programmen abläuft (ohne die Notwendigkeit eines Neustarts!), wie schnell Sicherheitsupdates ablaufen...!
Mit Softmaker Office steht (neben Libre Office) ein hervorragendes Office-Paket zur Verfügung, das auch hoffentlich zukünftig nicht den Zwang zu einem Abo beinhaltet. Da Flexipdf leider nicht für Linux angeboten wird, nutze ich für die pdf-Bearbeitung inzwischen die Linux-Software Master pdf-Editor.

W11 nutze ich nur noch einmal pro Jahr lediglich für unsere Steuererklärungssoftware.
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UweJ
Gestern
Bitte dran denken, dass die alte Hardware auch aktualisierte BiOS-Zertifikate benötigt.
Je nach Alter vor ca.2018 und Hersteller werden die vom PC-Hersteller nicht nachgeliefert (BIOS-Update) und SecureBoot kann wegen abgelaufener Zertifikate (aus 2013) nicht mehr starten. Die aktualisiertenen Microsoft-Zertifikate sind von 2023.
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Michael
Gestern
Danke für den wichtigen Hinweis. Der Wechsel von Windows 10 auf 11 hat mein Laptop im letzten Jahr (noch) geschafft. Nun müssen die Bios-Zertifikate aktualisiert werden und der Hersteller liefert nicht mehr. Der Rechner ist von 2019 und läuft sonst noch perfekt :-(
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Nobbi
Gestern
Wenn man auf Windows 11 verzichten kann, also nur Linux einsetzt oder Linux und Win10 im Dual Boot, dann kannst du im BIOS Secure Boot einfach ausschalten und den PC im klassischen BIOS Modus ohne benötigte Zertifikate betreiben und nutzen.
So mache ich es jedenfalls ohen jegliche Probleme.
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J. W.
Gestern
In vielen Dingen stimme ich meinen Vorrednern zu. Die Gängelung die Microsoft betreibt, nimmt schon abartige Züge an.
Ich selbst habe bereits mit MSDOS 3.4 angefangen, über Windows 3.0 etc und bin im Dualboot mit Linux Mint unterwegs, obwohl mir einigen Eigenheiten von Mint nicht ganz zufrieden bin. Ausprobiert wurden daher noch andere LinuxOS, aber es hat mich bisher noch keines wirklich vom Hocker gehauen.
Interessant waren nur CachyOS und ZorinOS. CachyOS hat aufgrund der Arch-Basis eine steile Lernkurve. Linux Mint hingegen eine gute Community, dafür aber meist etwas veraltete Programmversionen.
Was sie alle gemeinsam haben...sie laufen zügig ohne weitreichende Probleme, auch mit älterer Hardware.
Mein Dualboot aus Windows 11 Pro und Linux Mint läuft jetzt seit einem Jahr ohne Probleme auf zwei separaten SSD's und ein Paar HDD's als Datengräber.
Die meisten Programme die unter Windows laufen, können auch unter Linux benutzt werden.
Das Einzige was ich vermisst hatte war ein vernünftiger Pdf-Editor, obgleich ich mich vor einiger Zeit für Master PDF Editor entschieden habe, weil es keinen FlexiPdf für Linux gibt. Und hier hoffe ich mal, dass SoftMaker irgendwann auf den Trichter kommt, denn Euer Office läuft bereits auf Linux super.
Und was das ganze "Geraffel" von Microsoft betrifft...ich bin es leid, mir von einem Softwaregiganten vorschreiben zu lassen, was, für was und wie ich es benutze. Der Komplettumstieg ist meinerseits beschlossene Sache und in Teilen bereits umgesetzt. Obwohl ich selbst schon fast 62 bin, fühle ich mich nicht für einen Umstieg zu alt. Gewohnte Dinge kann man aufgeben, wenn der Sinn des Nutzens ad absurdum geführt wird.
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Mac Linux
Gestern
Ich habe letztes Jahr meinen Windows 10 Desktop-Rechner durch einen Mac Mini ersetzt. Der Mac-Mini hat weniger als mein letzter Windowsrechner gekostet. Auf dem alten Windows-Rechner läuft jetzt Linux als Backup zum Mac.
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Ralf Ziomkowski
Gestern
Ich bin schon im Dezember 1999 auf Linux umgestiegen. Kann alles damit machen, was für mich erforderlich ist (Office, Präsentationen, Webseiten gestalten, Steuererklärung, Mietverwaltung usw.).

Mit Citrix war die Anbindung des Home-Office an meinen Arbeitsplatz absolut unkompliziert

Das nur als Ermunterung, sich mal zu Linux Gedanken zu machen.
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Guido
Gestern
ich bin Flugsimulator Fan (X-Plane 12) und nutze noch immer einen 2014 erworbenen overclocked Gaming PC, der noch immer bestens funktioniert, bis auf die Inkompatibilität der CPU mit Windows 11.

Ich werde ihn zu diesem Zweck weiternutzen (derzeit noch mit dem extended Support), wollte aber eigentlich mit sicherheitsrelevanten Anwendungen auf MacOS umsteigen.

Nur wurde leider im Frühjahr auf der Apple WWDC doch keine neue Version des Mac Mini oder Studio veröffentlicht und die alte M4 Version wollte ich nicht mehr. Mit dem Näherrücken des Microsoft ESR Support Endes hatte ich mich dann mit M5 MacBooks Air und MacBook Pro beschäftigt.

Als ich fast entschlossen war, habe ich noch die Amazon Prime Days abwarten wollen. Das Modell welches ich wollte, kam aber nicht ins Angebot, sondern war plötzlich ausverkauft. Na und dann kam die satte Preiserhöhungswelle von Apple und ich mußte mich von dem Plan verabschieden. Ich sehe ja nicht ein, warum ich plötzlich zig hundert Euro mehr ausgeben soll für die gleiche Ware.

Am gleichen Tag hat Microsoft dann das ESR Programm noch einmal verlängert um ein Jahr.

Jetzt habe ich das Problem erstmal vertagt. Sollte sich die Lage nicht ändern, dann kann man es noch mit einem gebrauchten Notebook oder einem Mini-PC versuchen, der Windows 11 fähig sind.

Ggf. werde ich auch auf meinem PC ein Ubuntu Linux unter VirtualBox oder VMware nutzen. Das ist dann hoffentlich erstmal sicher genug.
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gustav
Gestern
bis dato sind wir (+-6 rechner) ausnahmslos und ununterbrochen mit lokaler anmeldung auf unsern w10-profilen unterwegs. als wir seinerzeit vom „geliebten” w7 abschied nahmen, erstellte ich mittels einer nichtssagenden mailadresse ein ms-kto, da es hieß, ohne ein solches wäre die nutzung des ms-stores uu schwierig. auf jedem rechner richtete ich einen weiteren benutzer ein, für dessen anmeldung eben jenes ms-kto genutzt werden konnte. es kam jedoch so gut wie nie zum tragen und als sich der ms-store ziemlich bald als ausgesprochen verzichtbar herausstellte, wurden diese „hilfs”-profile wieder getilgt. das ms-kto an sich dümpelte so durchs vergangene jahrzehnt, ab und zu von einer sperrung wg nichtnutzung bedroht, steht aber nach wie vor zur verfügung. ich könnte es also zwecks nutzung des verlängerten supports wieder heranziehen. werde es aber nicht.
schon länger haben wir den ms-office-paketen den rücken gekehrt und werden uns nun auch vom betriebssystem verabschieden. windows ist tot, es lebe linux. natürlich ist uns bewusst, dass wir das eine oder andere liebgewonnene werkzeug nicht mehr weiterverwenden werden können. nach reiflicher überlegung sind wir aber zu dem schluss gelangt, dass einige doch verzichtbar sind oder es, vlt etwas gewöhnungsbedürftige, linux-alternativen gibt. bis dahin betreiben wir hasardeure noch ungeschützten windows-verkehr (der geschmack von freiheit und abenteuer), sehen das damit verbundene risiko, bei entsprechender verkehrsdisziplin, als eher gering an …
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Mein_Linux
Gestern
Betreibe Linux Mint seit einem Jahren und Windows10 mit Sicherheitsupdates im Dualbootsystem. Mittlerweile starte ich Windows10 nur noch selten, hauptsächlich wegen der Sicherheitsupdates.
Windows und Office haben mich seit der ersten Veröffentlichung jahrzehntelang beruflich und privat begleitet. Jetzt ist die Zeit lebewohl zu sagen.
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Arisa
Gestern
Seit einem Jahr sind alle Rechner im Haushalt auf Linux umgestellt mit W10 im Dualboot als backup. Bisher wurde nur einmal W10 benötigt, weil es mit dem Drucker Schwierigkeiten gab. Der älteste Rechner (ca. 13 Jahre alt) läuft mit LM. Ein ca. 7 Jähriger Lenovo-Laptop rennt unter Cashy Höchstgeschwindigkeit und der 7Jährige Desktop-Gaming-PC fühlt sich mit Mangaro wohl. Damit er sich nicht langweilt, ist er im trippleboot eingerichtet. W10 liegt dabei im Wachkoma und die 3. Option dient Testzwecken, da leider ein paar wenige Software (noch) nicht unter den bisher getesteten Linux-Distros laufen. Windows hab ich nur doch an den Aussenwänden, um Licht herein zu lassen und in den Garten zu schauen.
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And.reas
Gestern
Ich interessiere mich u.a. für Datenschutz. In ihrem Beispiel mit der (heimlichen) Synchronisation (meiner) Daten in eine Cloud wird - zumindest mein Vorurteil gegen MS - nur bestätigt. MS ist kein vertrauenswürdiger Partner. Ich habe die 68 seitige Datenschutzerklärung von MS von 2018 aufgehoben und markiert. Es ist als würden sie einem Fremden ihre Wohnungsschlüssel überlassen und ihm erlauben sich alles in ihrer Wohnung anzuschauen und damit auch noch das ein oder andere machen zu dürfen.
All die von MS federführend mit eingeführten Sicherheitsfeatures wie Secure Boot usw.. werden ebenfalls stetig missbraucht um den Nutzer (letztendlich) doch irgendwie an MS zu binden. Und wer weiß schon was deren Admins in der MS-Cloud mit unseren Daten machen.. Nachhaltigkeit - was für eine Phrase bei MS. Rechner von 2018 zu verschrotten - weil TLP 2.0 fehlt oder der Prozessor nicht (genehm) ist..... Ihr Artikel zeigt zwar viele Möglichkeiten, aber haben sie sich schon mal die Zeit genommen die ganzen Datenschutzrichtlinien die MS für das Betriebssystem und einzelne Programme veröffentlicht - die man bei der Installation einfach wegklickt - durchzulesen?

Als die Umstellung seinerzeit von Win-7 (mit dem wir sehr zufrieden und seit W-95 Windowsnutzer waren) auf W-10 kommen sollte, nahm ich mir einen ganzen Sonntag Zeit um all das zu Lesen was man beim Installieren von W-10 einfach wegklickt um das Betriebssystem schnell installiert zu bekommen. Ich war erschreckt was dort alles in den sogenannten Datenschutzrichtlinien drin stand - was ich mit meiner Zustimmung der Firma Microsoft alles zugestehe. Das war ein Übergriff auf unsere Persönlichkeitsrechte (und dem Datenschutzgedanken) in unserer Firma. Hier gestehen wir eine Teilhabe an den privatesten Unterlagen (sofern ich nicht verschlüssele) der Firma MS zu. Ich empfahl unserer Firma auf Linux umzusteigen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung von Linux (außer dem Lesen einiger Artikel dazu). Ich und ein Kollege haben uns dann in Linux Mint 18.1 eingearbeitet und (machen auch deren Administration bis heute) und sind sehr zufrieden jetzt mit Mint 22.2. Wir können von großen MFG's direkt zu jedem Rechner im Netzwerk Scans als PDF versenden. Im Netz greifen wir per SSH auf die Ressourcen (im wesentlichen Ordner auf anderen Rechnern) zu. NAS-Laufwerke werden eingebunden beim Start usw. Wir verwenden ThinkPad T530 (bis heute) - das ist wie ein alter Mercedes Benz der S Klasse. Ein tolles Fahrzeug - aber sehr schwer und verbraucht mehr Energie als neuere Modelle. Aber die Systeme laufen - mit einer 13 Jahren alten Hardware sehr performant (für das was wir bei uns machen).
Aber ja es stimmt, unsere Verwaltung arbeitet mit den neusten Windows-Systemen weil es bestimmte Programme wie eine Mitarbeiterverwaltung, Lohnbuchhaltung unter Linux nicht gab und unsere Dienstleister in diesem Bereich ebenfalls nur mit Windows arbeiten. Zumindest haben wir das damals nicht recherchiert.
Und MS tut ja seinen Teil dazu die Inkompatibilität auszuweiten / aufrecht zu erhalten. Auch ihr neustes PlanMaker NX ist nicht kompatibel zu einer unserer wichtigen Excellisten - daher nutzen wir virtuelle W-7 Maschinen unter Linux mit dem Office Prg von MS....
Mit dem Master PDF Editor von Code Industry haben wir ein hervorragendes Produkt gefunden, um auch ohne Adobe Acrobat Reader glücklich mit PDF Dokumenten unterwegs zu sein.
Vielleicht habe ich das Thema verfehlt - aber das ist mein Kommentar zu ihrem W-10 Artikel.
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Robert
Gestern
Meine bevorzugte und schlussendlich umgesetzte Option: Es gibt die Möglichkeit, Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 zu kaufen. Damit bekommt der PC bis 2032 noch Sicherheitsupdates und es bleibt bei Windows 10. Außerdem lässt sich vieles an der Datensammelwut von Microsoft manuell deaktivieren. Man sollte nur darauf hinweisen, dass diese Version Windows 10 – Version 21H2 – entspricht und Software oft 22H2 erfordert bzw. Windows 10 generell von Software nicht mehr unterstützt wird.

Aber für mich ist derzeit Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 nach wie vor die beste Option. Über einen Neukauf eines PCs kann ich mir ab 2032 Gedanken machen oder zumindest frühestens, wenn Windows 12 erscheint (und keine Datensammelwut hat).
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Aleksander Pavkovic
Gestern
Als mir im Mai 2022 Windows 11 angeboten wurde, habe ich keine Minute gezögert und das Upgrade durchgeführt. In aller Regel rate ich dazu – oder, wenn es weiterhin Windows sein soll, zu einem neuen PC. Dieser Blogbeitrag ist hervorragend, volle Zustimmung. Die 6. Option "Einfach nichts tun" hätte ich selbst wahrscheinlich noch ein bisschen deutlicher als die aus meiner Sicht schlechteste hervorgehoben (als IT-Trainer für blinde und sehbehinderte Menschen ist das Thema für mich Alltag).
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Nobbi
Gestern
Ich habe ein 14 Jahre altes Acer Notebook, was damals mit Windows 8 ausgeliefert wurde, später dann auf Win 10 upgedatet.
Es hat einen i7 Prozessor der 3. Generation, 16 GB RAM und eine 256GB SSD von Samsung (840pro): Das Notebook läuft bis heute top und ist schnell genug für alles, was ich mache. Viel zu schade, dies zu entsorgen. Aber Windows 11 lässt sich nicht darauf installieren.

Ich habe jetzt ein Dual Boot von Win 10 und Linus Mint darauf. Mindestens 90% der Zeit bin ich mittlerweile unter Linux aktiv, insbesondere auch bei allen online Aktivitäten.
Windows 10 starte ich nur noch selten für wenige Programme, die es unter Linux nicht gibt ( mein Steuererklärungsprogramm, den TS-Doctor zum Schneiden von TV PVR-Aufzeichnungen, ...)
Das ist für mich eine ganz gut brauchbare Lösung: Alle online Aktivitäten, alle Office Tätigkeiten, Videos schauen, etc. alles unter Linux - ohne jegliche Nachteile gegenüber Windows.
Windows 10 nur noch bei den wenigen Programmen, die es für Linux nicht gibt und das dann bewusst immer offline.
Und da WIndoes 11 ja ein aktives MS-Konto und permanente Internetverbindung verlangt, weil Win11 permanent "nach Hause telefoniert", ist diese Vorgehensweise für mich inzwischen auch die absolut richtige unter Datenschutzaspekten
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Chopper145
Gestern
Ich habe inzwischen Dual Boot.
Windows 10 mit deaktiviertem allem, was ich für die Buchhaltungssoftware nutzen muss.
Und dann Linux Mint, da läuft der Rest drauf. Damit ich während der Buchhaltung noch E-Banking machen kann, muss ich nun auf meinem alten Laptop (auch mit Linux) ins Bankenwesen rein.

@SoftMAker:
ACHTUNG: Was auch nicht angesprochen wurde: Dual Boot ist ein Feind von Microsoft. Sobald man da was ändert, dann hat man zuerst einmal den Bitlocker am Hals. (Microsoft duldet keine anderen Betriebssysteme) Ich hatte mich von meinen Windows ausgeschlossen, weil der Bitlocker losgegangen ist. Zum Glück konnte ich mich via Handy auf Microsoft einloggen und den Key holen.
Empfehlung an jeden: Holt euch eure Bitlocker keys und sichert die irgendwo (Nicht auf dem PC!!!), falls mal was ist mit dem PC und man die Festplatte tauscht, oder sonst Hardware, ist der Bitlocker aktiv. Tut euch selbst und euren liebsten den Gefallen. Spart euche enorme Anstrengungen.

Was Braxman noch gesagt hat, dass bei ihm das soweit ging, dass der dual boot am schluss weg war und auch die Linux Partition, nachdem er mit dem Bitlocker key wieder ins Windows rein konnte. (War bei mir nicht so.)
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Chopper145
Gestern
@SoftMaker:
Allfällig verbundene Probleme mit Dual Boot, oder Allgemein Hardware tauschen mit Windows, das gibt Theater mit dem Bitlocker.

Das wäre einen eigenen Beitrag wert:
Wer ist Bitlocker?
Was macht Bitlocker?
Wo ist der Bitlocker - Code abgelegt?
Wann sperrt Bitlocker den Rechner?
etc...

Danke
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SoftMaker
Gestern
Spannendes Thema, weil viele nicht wissen, was sie sich damit einhandeln.

Ich hab's auf die Themenwunschliste gesetzt.
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Harald Kiesewetter
Gestern
Mehrmals wurde Softmaker Office genannt. Nutze das Programm mit LMDE 7 und Windows 7 (ohne Internet). „In der Mitte“ ist ein NAS, damit ist von jedem PC Zugriff gewährleistet und die Daten sind immer aktuell. Softmaker Office 2024 ist ein gutes und zuverlässiges Produkt. Dennoch erschließt mir sich nicht, warum Softmaker es bisher nicht fertiggebracht hat, einen ORDENTLICHEN Mailclient hinzuzufügen.
Thunderbird und Evolution sind allenfalls nicht unbrauchbar. Mehr aber auch nicht. Beide haben einige Wackligkeiten. Die Formatierungsmöglichkeite und die optische Ansicht, speziell bei Entwürfen sind grauenhaft. Im Vergleich zu Outlook ist das wie Laufrad und ein modernes Fahrrad mit Schaltung.
Jetzt wird aktuell ein neuer Mailclient von Gnome entwickelt, Stamp. Geplantes erstes Release Herbst 2026.
Vielleicht könnte Softmaker entschließen einen professionellen Mailclient den beiden Officepaketen hinzuzufügen. Es erwartet niemand, dass das ein kostenloses Produkt ist.
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heckert
Gestern
Die Qualitäten eines e-Mail Clients an dem Schnickschnack für "Design" auszumachen hat für mich etwas davon, die Fahreigenschaften eines Autos anhand der Auswahl an Lackierungsoptionen zu bestimmen.

Outlook war für mich schon immer das unbrauchbarste was mir in dem Bereich über den Weg gelaufen war. Das ist mit den letzen Versionen keineswegs besser geworden.

Dass einige grundlegende Formatierungsmöglichkeiten jenseits von "text/plain" in bestimmten Fällen eine Berechtigung haben und hilfreich sein können, mag ich nicht abstreiten. Aber die Idee, statt einfachem Text HTML-Seiten mit vollem Funktionsumfang zu verschicken ging in eine völlig falsche Richtung.
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Sillie
Gestern
Wenn es nicht kostenlos sein muss, empfehle ich eM Client. Es funktioniert allerdings nur unter Windows und Mac.
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Harald Kiesewetter
Gestern
Den em-Client hatte ich unter Windows mal ausprobiert. Hat mir gut gefallen, auch die Einbindung CARDDAV/CALDAV Adressbüchern und Kalendern ist zuverlässig.
Hatte in Tschechien nach einer Linux- Ausführung angefragt. Antwort: Wird definitiv nicht beabsichtigt. Der zu erwartende Kundenkreis ist zu klein, dass sich der Entwicklungsaufwand lohnt.
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Hackintoshi
Gestern
Ich war es leid, mich für irgendwas entscheiden zu müssen. Gaming auf WinXXX und Sound-bzw Fotoediting auf MacOS. Hab mir einen potenten Rechner gebaut, UnRaid installiert und das OS meiner Wahl. Benutze kein NAS mehr und bin flexibel wie noch nie vorher. Anleitungen wie man das aufzieht, gibt es massig im www.
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Harald Kiesewetter
Gestern
Welches ist das OS Deiner Wahl?
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Dietmar
Gestern
Zu meinem PC mit Win10 habe ich mir vor ein paar Jahren einen iMac zugelegt. Mit der Zeit wurde die Nutzung vom Mac immer mehr und der PC fristete nur noch ein Schattendasein.

Zwei Programme, die mich am PC festhielten ließen, waren Star Money, begonnen mit der ersten Version, und Adobe Acrobat Standard. Auf der Arbeit habe ich täglich Acrobat Prof. genutzt. Privat reichte mir die Standardversion, auch wegen dem Preis. Win11 konnte auf dem PC nicht installiert werden. Also mußte eine Lösung her.

Starmoney habe ich auf dem Mac probiert. War in meinem Augen gegenüber der Windows-Version grauenhaft. Habe es vor Ende der Probezeit wieder gelöscht. Bei Acrobat weiß ich es jetzt nicht mehr so richtig, weswegen es beim Mac für mich nicht in Frage kam (nur Abo-Lizens?, nur die Prof.-Version mit hohem Preis?). Alternativ habe ich mir dafür PDF Expert zugelegt. Ganz nett, erreicht in meinen Augen aber nicht Adobi.

Ich habe mich dann dafür entschieden, alle Restdateien, Backups, etc. vom PC auf meiner WD-Cloud zu speichern und den PC zu entsorgen. Mit UTM habe ich eine virtuelle Maschine mit Win11 auf dem Mac eingerichtet. Beide Programme kann ich nun weiter nutzen und bin bisher zufrieden. Die Mac-Tastatur und Windows ist allerdings gewöhnungsbedürftig …

Mal schauen, ob ich mich mal mit UTM an Linux versuche.
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KPH
Gestern
Habe jahrzehnte lang diverse linuxOS nebenher laufen gehabt. War mal fast ein 100%iger. Dann stellt ich fest, "Freie Systeme" werden langsam aber sicher kommerzialisiert, bestes Beispiel: Ubuntu und Co. Bin dann frustriert auf W11 geblieben und habe inzwischen die OS-Welt ausprobiert. Ist auch nicht "freier" als WIN, eher im Gegenteil, nur besser verdeckt. Sehe im Moment keine wirklich befreites Betriebsprogramm mit sinnvollen APPS für Vielnutzer, denen die Dominanz der bestehenden Platzhirsche auf den Geist geht. Aber ...
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mwvh
Gestern
Bei meinem Windows 10 Notebook habe ich die Möglichkeit blockiert, eine Internetverbindung einzugehen. Alle alten Programme, die keine Internetverbindung benötigen, laufen so schneller als vorher - ohne Antivirenprogramm. Visual Studio läuft ohne Verbindung nicht mehr und musste ich deinstallieren. Für Internetverbindungen habe ich Linux LMDE 7 als Dualboot-System installiert und mit Vivaldi habe ich gleich ein integriertes Mailprogramm dabei.
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Alrik Fassbauer
Gestern
Eine weitere Option wäre ArcaOS, der aktuelle Nachfolger von OS/2. Ich habe dabei allerdings gemerkt, daß mein Anfang 2025 brandneu gekaufter PC zu neu dafür ist. (Es gab dafür keine Treiber für Sound und Netzwerk.) Zudem reagiert es bei der Installation sehr unterschiedlich, je nachdem, ob man mit angeschaltetem Compatibility Module im BIOS und MBR oder mit UEFI bootet.
Da es auch eine Windows 3.1 und DOS - Schicht mitbringt - es setzt ja schließlich auf OS/2 4 auf - dürften Programme und Spiele aus dieser Ära auch darauf laufen. Ich habe noch meine ganze alte Bürosoftware und Spiele aus dieser Ära aufbewahrt.

Was mich damals dann immer wieder auch zu der Frage geführt hat : Was brauche ich eigentlich *wirklich* an Software und an deren Features ?

Letztendlich werde ich vermutlich irgendwann einfach offline gehen. Ins Internet werde ich dann mit Linux gehen (oder mit ArcaOS, wenn ich es mal richtig an's Laufen kriege), und dann auch nur das Nötigste.
Ich habe an mir selbst bemerkt, wie verwöhnt ich eigentlich schon durch das Internet bin.
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Daniel
Gestern
Ich bin jetzt seit etwa einem Jahr auf Linux geschwenkt. Erste Versuche habe ich mit OpenSuse gemacht, was aber nach dem Update auf 16.0 bei mir wieder raus geflogen ist. Mittlerweile nutze ich für meinen Server Debian und für die Arbeitsrechner Kubuntu. Meiner Tochter habe ich ein Notebook auf Mint eingerichtet, damit kommt sie gut zurecht.

Für meine Arbeitsroutine gibt es ein einziges Manko: Corel Draw bietet keine Version für Linux an. Die Alternativen von Linux sind leistungsfähig - aber eben anders. Fällt mir schwer damit flüssig zu arbeiten. Dagegen ist viele Standardsoftware von hervorragender Qualität. Selbst Softmaker kann man weiter nutzen - und das funktioniert genauso hervorragend.
An die geänderten Arbeitsroutinen, z. B. beim Installieren von Programmen, mußte ich mich erst gewöhnen, seit dem klappt das aber ohne Probleme. Ein wirklich guter Helfer für die Kleinen und Großen Probleme mit Linux bietet eine KI, in meinem Fall Mistral. Wenn man etwas Verständnis für die Abläufe hat, erhält man hier eine wirklich gute Unterstützung.

Einen Windows-Rechner habe ich noch, er läuft bis zum nächsten Jahr mit Win 10 und wird dann seine Internetfähigkeit verlieren. Es ist eine Frechheit, wie eine Software-Schmiede mit einem Fingerzeig den Schrottberg der Welt erhöhen will. Funktionsfähige und auch ausreichend leistungsfähige Hardware soll nicht mehr benutzt werden. Wie gut, daß es Linux-Distributionen gibt, welche selbst auf den ältesten Schätzen laufen. Und das mit absolut passablen Ladezeiten. Einfach mal selber ausprobieren.
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Sillie
Gestern
Wiedermal super Infos - fundiert und verständlich.
Ich persönlich nutze das ESU Programm bereits, seit es startete. Ich würde auch gerne auf Linux umschwenken, habe aber derzeit einfach zu viele Programme in fast täglichem Gebrauch, die nicht auf Linux laufen. Insofern macht es nicht wirklich Sinn für mich, zu wechseln.

Allerdings ist Windows mittlerweile auch fast nur noch das einzige Proggi, welche von Microsoft stammt - bin ja nicht aus Langeweile hier ;-)
Habe mich von den meisten US-Tech Konzernen mit super Alternativen - zumeist aus EUR - abgenabelt.
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Joachim Rehm
Gestern
Was nun? - Nach rd. 40 Jahren Gängelung durch Windows, drei wertlosen Windows-Smartphones (weil Windows Phone eingestellt) und vielen PCs mit DOS und dann Windows und jetzt noch der zwangsweisen HW-Vernichtung ist für mich nun endgültig der Abschied im Vollzug:
Ubuntu Linux LTS für die PCs, iodé-OS oder Murena-/e/OS für die Smartphones, /e/OS oder (für eine Zeit noch) iPad-OS für die Tablets und möglichst viel Opensource-SW oder europäische oder deutsche SW und sowohl Gängelung als auch Datenabhängigkeit und 'Beschnüffelung' werden ihr Ende bei mir finden.
Und der erste Einstieg war bei mir die "Offenheit" von Softmaker-Office für andere Betriebssysteme als nur Windows, wofür ich Softmaker hierfür (weil's dann einfach möglich wurde).und J.D. Vance für seine unverschämte Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz dankbar bin (weil dann endgültig klar war, dass dass das Geld für SW und die Daten an sich in Europa ein recht schönes Zuhause haben werden).
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Markus
Gestern
Für Smartphones kann ich bedenkenlos GrapheneOS empfehlen! Es gibt nichts besseres Google-Freies.
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Lotti
Gestern
Es ist wie immer ein interessantes Thema, was man auch an der großen Resonanz sieht.
Ich selbst habe einen Mac und möchte den nicht mehr missen.
Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich noch einen Windows 11 PC für einige Programme zeitweise nutze.
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Langstrumpf
Gestern
Nun ja - ich bin beruflich mit der Reparatur von Computern beschäftigt und habe mit Kunden zu tun, die zuweil sehr nachhaltig denken.

Auf viele Rechnern, die offiziell nicht Win11 tauglich sind, lässt sich Win 11 dennoch mit den einschlägigen Tricks installieren. Mir ist da noch nie ein Fall untergekommen, wo es dann keine automatischen Updates gegeben hätte. MS könnte das freilich einmal ändern. Lediglich die jährlichen Funktions-Updates werden nicht angeboten und müssen manuell installiert werden - was aber auch kein Problem ist. Man kann da auch ein weiteres Jahr zuwarten, denn zwei Jahre lang wird jede neue Win11 Variante mit Sicherheits-Updates versorgt. Falls man das beruflich so macht, sollte der Kunde aber schriftlich auf all das hingewiesen werden! Stichwort Eigenrisiko.

Die erweiterten ESU Updates für Win10 lassen sich auch ohne MS-Konto mit einem Script freischalten (danach googeln). Auch hier habe ich noch auf keinem Rechner Probleme gehabt; unter lokalem Konto werden Updates wie gewohnt installiert. MS sieht das vermutlich nicht so gern, unterbindet es aber auch nicht.
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Markus
Gestern
Ich denke mindestens 50% aller Kunden könnten ohne Probleme auf Linux umsteigen. Die brauchen nur wen ders ihnen Installiert und kurz erklärt. Über 70jährige nutzen es bei mir mit begeisterung.
Also warum so tricksen. Einfach mal die Alternative probieren lassen. Kost ja nix und man kann viel Freiheit dabei gewinnen ;)
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Christian
Gestern
Ich hatte Linux Mint ausprobiert. Anfangs problemlos, dann kamen ständig Updates (der Rechner wurde nicht täglich eingeschaltet). Und je länger ich Mint nutzte, um so öfter waren für mich unbekannte Kommandozeilen-Eingaben erforderlich (Drucker ging nicht, Scanner nicht nutzbar, Grafikkarte war schnarchlangsam).
Meine Erfahrung: Solange Linux nicht aus der Kommandozeile herauskommt, ist es für Nicht-Power-User nicht brauchbar. Die Anwendungsprogramme waren gut nutzbar (Firefox), das Grafikprogramm jedoch aufgrund der eigenwilligen Terminologie eher nur mies zu bedienen.
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Marc
Gestern
Dann gäbe es noch 0patch – hat jemand positive oder negative Erfahrungen dazu? Da es ja still und im Hintergrund seinen Dienst verrichtet, fallen mir Vor- oder Nachteile schlicht nicht auf.
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Thomas
Gestern
Gute Übersicht für alle, die MS-Windows (noch) nicht vermeiden können.

Ich bin beruflich leider auch zu Win11 gezwungen, privat bin ich seit 13 Jahren bei macOS und höchst zufrieden (die Hardware ist wesentlich langlebiger!).

Seit diesem Frühsommer ist der evtl. Umstieg auf ein MacBook auch wesentlich preisgünstiger als im Artikel dargestellt: das MacBook Neo reicht für viele Fälle völlig aus und der Windows-Markt in diesem Preissegment ist seit dem "Neo" kräftig in Nöten. Ich habe jedenfalls meinen Entschluss fürs MacBook niemals bereut, alleine schon wegen der ständigen Updateprobleme, die "Redmond" nach wie vor bereitet regelmäßig - das ist verschwendete Lebenszeit.
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Peter
Gestern
Ersteinmal Gratulation zu diesem, einmal mehr, super guten Bericht. Seine Objektivität trifft genau ins Schwarze, denn die meisten Windows-User benützen noch Windows 10. Genau wie ich und sind um diese Lagebeurteilung froh.
Ich habe den beschriebenen Rat unter "Option 2 Linux" befolgt, auch derjenige mit der Distribution "Linux Mint" und kann den darin beschriebenen einfachen Umstieg nur bestätigen. Ich arbeite jetzt mit Linux Mint 22.1 und der Software von SoftMaker Office. Da ich schon immer meine Daten auf einer 2. Festplatte gespeichert hatte, kann ich diese problemlos weiter nutzen weil sie von Linux erkannt und mit dem Office von SoftMaker weiter bearbeitet werden kann.
Bin vollends zufrieden damit.
Hatte seinerzeit mit Windows 3.1 angefangen und schliesse jetzt dieses Kapitel, zusammen mit Windows 10, endgültig ab.
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Hans Martin Reinartz
Gestern
Ich habe in den sprichwörtlichen sauren Apfel gebissen und mir von einem befreundeten IT-Dipl.-Ing. eines großen Konzerns einen neuen sehr schnellen KI-fähigen Rechner mit dem neuesten Intel-Chip aufbauen lassen. Mit einer Investition von 2.000 Euro nur für die Hardware war ich im Mai 2025 dabei. Ich ließ auf einer SSD Linux Mint installieren und auf einer anderen SSD Windows 11. Mein 4 TB kleiner Datenspeicher wird von beiden Betriebssystemen angesteuert. Software, die auf Linux nicht läuft wie die Programme von Adobe CS habe ich ausgetauscht gegen Programme, die auf beiden Betriebssystemen laufen und mindestens so gut sind wie Adobe, wenn nicht besser. Aus meiner Sicht war das für mich die beste Lösung für meine unbeschwerte Zukunft.
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Rainer
Gestern
Ich habe für mich einiges in Excel-VBA programmiert. Das ist ein Grund, warum ich bei Windows bleibe. Gibt es dafür kompatible Alternativen in Linux?
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Coquin
Gestern
Mir fehlt die Option Nr. 7: Ganz einfach mittels RUFUS auf Win11 umstellen und dabei die lästigen «Microschrott»-Anforderungen (wie z.B. das Konto oder TPM2) einfach ausblenden .

Habe das mit meinem 12-jährigen PC (sic!) bereits vor wenigen Jahren erstmals gemacht und hatte dabei keinerlei Probleme.

Einziger Nachteil: Neue Win11 Versionen, die Win11-kompatible PCs per Update automatisch erhalten, muss ich spätestens alle 2 Jahre wieder genau gleich (also mittels RUFUS) neu installieren, was aber bisher immer problemlos geklappt hat!

Fragen dazu??? Beantworte ich an dieser Stelle oder über 'infulaenzer@etik.com'
gerne.
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