
Seit Oktober 2025 bekommt Windows 10 keine Sicherheitsupdates mehr. Millionen Rechner in Deutschland laufen trotzdem noch damit – viele davon können gar nicht auf Windows 11 wechseln.
Welche Optionen haben Sie wirklich? Eine nüchterne Bestandsaufnahme.
Was „Ende des Supports“ konkret bedeutet
Zunächst die gute Nachricht: Ihr Rechner funktioniert weiter. Windows 10 stürzt nicht ab, Programme laufen wie bisher, Ihre Dateien sind noch da. Microsoft hat den Support eingestellt, nicht ein Selbstzerstörungsprogramm aktiviert.
Aber: Seit dem 14. Oktober 2025 schließt Microsoft keine Sicherheitslücken mehr in Windows 10. Und davon werden regelmäßig neue entdeckt – nicht alle paar Jahre, sondern jeden Monat. Das bedeutet: Jede neu gefundene Schwachstelle bleibt offen. Dauerhaft.
Muss man deshalb in Panik verfallen? Nein. Aber man sollte sich nichts vormachen: Mit jedem Monat ohne Updates wächst die Angriffsfläche. Das ist kein theoretisches Risiko, sondern der Grund, warum Microsoft (und jeder andere Softwarehersteller) überhaupt regelmäßig Sicherheitsupdates veröffentlicht.
Besonders kritisch wird es dort, wo es um Geld und persönliche Daten geht: Online-Banking, E-Mail, Online-Shopping. Nicht weil ein Angriff morgen garantiert passiert – sondern weil Sie es im Ernstfall nicht merken würden, bis es zu spät ist.
Option 1: Windows 11
Der naheliegendste Schritt – und derjenige, den Microsoft am lautesten bewirbt. Aber er hat einen Haken, über den Microsoft weniger gerne spricht.
Die Hardware-Hürde: Windows 11 setzt einen sogenannten TPM-2.0-Chip und Secure Boot voraus. Vereinfacht gesagt: Rechner, die vor 2018 gebaut wurden, erfüllen diese Anforderungen häufig nicht. Ihr PC kann in bestem Zustand sein, schnell genug für alles, was Sie tun – und Windows 11 lässt sich trotzdem nicht installieren.
Ob Ihr Rechner kompatibel ist, können Sie mit Microsofts kostenlosem PC Health Check herausfinden. Das Programm prüft in Sekunden, ob Ihr System die Voraussetzungen erfüllt.
Im Internet kursieren Anleitungen, wie man die TPM-Prüfung umgehen kann. Davon ist abzuraten: Microsoft hat wiederholt klargestellt, dass solche Installationen keine Updates garantiert bekommen. Man tauscht ein Problem (kein Support für Windows 10) gegen ein anderes (möglicherweise kein Support für die inoffizielle Windows-11-Installation).
Was sich im Alltag ändert: Wer von Windows 10 kommt, wird sich umgewöhnen müssen. Das Startmenü ist mittig angeordnet (lässt sich nach links verschieben), die Taskleiste hat weniger Einstellmöglichkeiten, und die Systemeinstellungen wurden umgebaut. Die meisten Programme laufen ohne Probleme, aber die neue Oberfläche fühlt sich anfangs ungewohnt an. Nach ein bis zwei Wochen hat man sich in der Regel daran gewöhnt.
Vorsicht, OneDrive: Wer Windows 11 neu installiert oder einen neuen PC einrichtet, sollte wissen: Microsoft aktiviert mittlerweile OneDrive standardmäßig und synchronisiert die Ordner „Desktop“, „Dokumente“, „Bilder“, „Musik“ und „Videos“ automatisch in die Cloud – ohne ausdrücklich danach zu fragen. Das klingt nach Komfort, führt in der Praxis aber regelmäßig zu Verwirrung: Dateien erscheinen plötzlich in anderen Pfaden, der kostenlose Cloud-Speicher von 5 GB ist schnell voll, und wer versehentlich etwas in der Cloud löscht, verliert es möglicherweise auch lokal. Man kann die Synchronisation nachträglich deaktivieren, aber man muss erst einmal wissen, dass sie aktiv ist.
Wenn der PC Health Check grünes Licht gibt, ist Windows 11 für die meisten Nutzer der einfachste Weg. Das Upgrade ist derzeit noch kostenlos und lässt sich über die Windows-Update-Funktion anstoßen.
Option 2: Linux
Wer einen älteren Rechner hat, der Windows 11 nicht unterstützt, stößt früher oder später auf Linux als Alternative. Die Frage ist: Taugt das wirklich für Normalanwender?
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, was Sie mit Ihrem Rechner machen.
Für die Aufgaben, die die meisten Menschen täglich erledigen – im Internet surfen, E-Mails schreiben, Dokumente bearbeiten, Fotos verwalten – funktioniert Linux hervorragend. Der Browser ist derselbe (Firefox oder Chrome), E-Mail-Programme wie Thunderbird sehen identisch aus, und für die Büroarbeit gibt es SoftMaker Office, das auch unter Linux läuft und Microsoft-Office-Dateien zuverlässig öffnet und speichert.
Der sanfteste Einstieg ist Linux Mint. Die Oberfläche orientiert sich bewusst an Windows: Startmenü unten links, Taskleiste am unteren Rand, Dateimanager wie gewohnt. Wer Windows 10 bedienen kann, findet sich in Linux Mint innerhalb von Minuten zurecht.
Wo es hakt: Schwierig wird es bei Spezialsoftware. Bestimmte Steuerprogramme wie WISO oder die ELSTER-Software laufen nicht unter Linux. Manche Drucker haben keine Linux-Treiber. Und wenn Ihr Arbeitgeber einen bestimmten VPN-Client voraussetzt, gibt es den unter Umständen nicht für Linux.
Bevor Sie umsteigen, lohnt sich daher eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche Programme nutzen Sie wirklich regelmäßig? Gibt es dafür Linux-Versionen oder brauchbare Alternativen? Im Zweifelsfall können Sie Linux Mint zunächst von einem USB-Stick starten und ausprobieren, ohne etwas an Ihrem bestehenden System zu ändern.
Wer auf bestimmte Windows-Programme nicht verzichten kann, aber Linux für den Alltag nutzen möchte, kann auch beide Systeme parallel installieren – ein sogenanntes Dual-Boot-System. Beim Einschalten wählen Sie dann, welches Betriebssystem Sie starten möchten.
Option 3: Einen neuen PC kaufen
Das klingt zunächst wie die teuerste Lösung. Aber wenn der Rechner ohnehin acht oder mehr Jahre auf dem Buckel hat, ist es manchmal die pragmatischste.
Ein neuer PC kommt mit Windows 11 vorinstalliert, erfüllt alle Hardwareanforderungen und läuft deutlich flüssiger als Windows 11 auf älterer Hardware, die gerade so die Mindestanforderungen kratzt. Dazu kommen schnellere SSDs, mehr Arbeitsspeicher und bessere Energieeffizienz – Dinge, die sich im täglichen Gebrauch direkt bemerkbar machen.
Wichtig zu wissen: Sie können Ihre Daten mitnehmen – Dokumente, Fotos, Musik, Lesezeichen. Was Sie nicht mitnehmen können, sind installierte Programme. Die müssen auf dem neuen Rechner neu installiert werden. Sichern Sie vor dem Umzug alles, was Ihnen wichtig ist, auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick.
Brauchbare neue Rechner gibt es ab etwa 400 bis 500 Euro. Für alltägliche Aufgaben – Internet, E-Mail, Office, Fotos – reicht das vollkommen aus.
Option 4: macOS
Ein Wechsel zu Apple ist eine weitere Möglichkeit, die man zumindest erwähnen sollte – auch wenn sie nicht für jeden passt.
Was dafür spricht: macOS ist ein solides, gut gepflegtes Betriebssystem. Apple liefert regelmäßig Sicherheitsupdates, die Hardware ist hochwertig und langlebig, und das Zusammenspiel von Hard- und Software funktioniert in der Regel reibungslos.
Was dagegen spricht: Apple-Rechner sind teurer als vergleichbare Windows-PCs. Ein MacBook Air beginnt bei etwa 1.200 Euro, ein iMac bei rund 1.500 Euro. Dazu kommt der sogenannte Ökosystem-Effekt: Wer einmal im Apple-Universum ist, bleibt tendenziell dort – und zahlt für Zubehör, Adapter und Dienste Apple-Preise.
Außerdem laufen nicht alle Windows-Programme auf dem Mac. Für die meisten Alltagsaufgaben gibt es Alternativen – etwa auch SoftMaker Office für macOS –, aber bei Spezialsoftware, insbesondere im beruflichen Umfeld, sollte man vorher genau prüfen, ob alles verfügbar ist.
Für Menschen, die ohnehin schon ein iPhone oder iPad nutzen und die Preisdifferenz nicht scheuen, kann ein Mac eine gute Wahl sein. Als Pflichtempfehlung für alle taugt er nicht.
Option 5: Microsofts ESU-Programm
Was viele nicht wissen: Microsoft bietet erstmals auch für Privatanwender ein Programm für erweiterte Sicherheitsupdates an – die sogenannten Extended Security Updates (ESU).
Im Europäischen Wirtschaftsraum (inklusive EU) ist das Programm über ein Microsoft-Konto kostenlos nutzbar. Nutzer in der EU und im EWR erhalten die erweiterten Sicherheitsupdates bis zum 12. Oktober 2027 ohne Bezahlung. Anders als in anderen Regionen sind dafür weder ein Cloud-Backup über OneDrive noch Microsoft-Rewards-Punkte erforderlich.
Die Bedingung: Sie benötigen ein Microsoft-Konto, das mit Ihrem Windows-10-PC verknüpft ist, und Sie müssen sich mindestens alle 60 Tage damit anmelden. Wer nach der ESU-Aktivierung zu einem lokalen Konto wechselt und sich nicht regelmäßig online einloggt, riskiert, dass die erweiterten Updates ausgesetzt werden.
Man muss das klar benennen: Microsoft verschenkt hier nichts aus Großzügigkeit. Die Voraussetzung eines Microsoft-Kontos ist ein bewusstes Kalkül. Wer bisher ohne Microsoft-Konto unterwegs war – und das sind nicht wenige –, muss sich nun eines anlegen und regelmäßig nutzen. Microsoft gewinnt damit Millionen von Nutzern, die enger an sein Ökosystem gebunden werden. Kostenlos ist das Programm für die Nutzer, aber nicht umsonst für Microsoft.
Außerhalb des EWR gilt derselbe Zeitrahmen bis zum 12. Oktober 2027, aber es gibt drei Registrierungswege: kostenlos über Windows Backup mit OneDrive-Synchronisierung, über 1.000 Microsoft-Rewards-Punkte oder per einmaliger Zahlung von 30 US-Dollar.
Microsoft hat den Zeitrahmen des Programms inzwischen ausgeweitet. Als Dauerlösung ist das Programm dennoch nicht gedacht, sondern als Überbrückung, um in Ruhe den nächsten Schritt zu planen.
Option 6: Einfach weitermachen
Und dann gibt es die Variante, die vermutlich die meisten Menschen wählen werden: gar nichts tun.
Das ist Ihr gutes Recht. Niemand wird Sie zwingen, Ihren Rechner zu wechseln oder umzurüsten. Windows 10 funktioniert weiter, Ihre Programme laufen weiter, und im Alltag werden Sie zunächst keinen Unterschied bemerken.
Aber man sollte sich nichts vormachen: Das Risiko wächst mit der Zeit. Sicherheitslücken werden bekannt, Angriffswerkzeuge werden darauf zugeschnitten, und Windows 10 bekommt keine Pflaster mehr.
Wenn Sie diesen Weg wählen, sollten Sie zumindest ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen:
- Halten Sie Ihren Browser, Ihr Antivirenprogramm und alle anderen Programme aktuell – auch wenn Windows selbst keine Updates mehr bekommt.
- Seien Sie besonders vorsichtig bei E-Mail-Anhängen und Links.
- Überlegen Sie, ob Sie kritische Dinge wie Online-Banking auf ein anderes Gerät verlagern – ein Smartphone oder Tablet mit aktuellem Betriebssystem reicht dafür aus.
- Erstellen Sie regelmäßig Sicherungskopien Ihrer wichtigen Daten.
Es ist keine Katastrophe, Windows 10 noch eine Weile zu nutzen. Aber es ist ein bewusst eingegangenes Risiko – und das sollte man sich eingestehen.
Welche Option passt zu wem?
Zum Schluss eine kurze Orientierungshilfe:
- Ihr PC besteht den PC Health Check: Upgrade auf Windows 11 – der einfachste Weg.
- Ihr PC ist zu alt für Windows 11, aber Sie nutzen hauptsächlich Browser, E-Mail und Office: Linux Mint ist einen ernsthaften Blick wert.
- Ihr Rechner ist acht Jahre oder älter: Ein neuer PC ist wahrscheinlich die sinnvollste Investition.
- Sie möchten erst einmal Zeit gewinnen: Microsofts ESU-Programm verlängert die Sicherheitsupdates bis zum 12. Oktober 2027. Im EWR ist die Registrierung über ein Microsoft-Konto ohne OneDrive-Backup und ohne Rewards-Punkte kostenlos möglich.
- Sie nutzen ohnehin schon Apple-Geräte und scheuen die Kosten nicht: Ein Mac ist eine solide Option.
- Sie möchten erst einmal nichts ändern: Dann behalten Sie zumindest die oben genannten Vorsichtsmaßnahmen im Kopf.
Microsoft hat das Recht, den Support für ein Betriebssystem einzustellen – kein Softwarehersteller kann Produkte ewig pflegen. Aber Sie haben genauso das Recht, sich in Ruhe zu entscheiden, was der richtige nächste Schritt für Sie ist. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – weder von Microsoft noch von der Panikmache mancher Medien.
Was haben Sie vor?
Sind Sie schon umgestiegen? Haben Sie Linux ausprobiert? Oder nutzen Sie Windows 10 bewusst weiter? Schreiben Sie es uns in die Kommentare – wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen.
Kommentare
Genau das hier angesprochene Steuerprogramm, ist wirklich das einzige Programm, das ich einmal im Jahr in einer VM mit Windows 11 starte.
Übrigens, es gibt auch Steuersoftware die im Browser läuft.
PS.
Softmaker könnte doch mal Flexi PDF für Linux weiterentwickeln, dann könnte ich die Lizenz wieder nutzen ;-).
Das Programm aus Irland ist sehr komfortabel und genügt für die meisten privaten Anwendungen. Ein Umstieg von Mikrosoft auf Zorin ist augenscheinlich kein
Problem.
für die meisten Fälle Privatbereich ist Linux (Mint) eine sehr gute Alternative. Ich benutze Linux seit 2007 und habe Windows in die Ecke gestellt, nicht ganz verbannt. Ganz, ganz selten braucht man es.
Das liegt nicht an der "Schwäche" von Linux, sondern an der Dominanz von Windows. Manche Hersteller (aber leider auch der Staat) gehen den vermeintlich einfachen Weg und entwickeln Programme und Treiber für Windows. Digitale Unabhängigkeit? Egal, wir leben jetzt!!
Empfehlung:
a) Dual-Boot-Installation. Hauptprogramm LINUX, für den Fall, dass man Windows braucht, Windows als Zweitinstallation.
b) Virtual-Box
Liebe Grüße
Bernd
Für Linux reicht ja alte Hardware; man bekommt zum Beispiel Intel NUC-Mini-PCs gebraucht für sehr wenig Geld, und manche sind bis zu 32 GB RAM aufrüstbar und haben Intel-Core-Prozessoren verbaut (i3, i5, oder i7 diverser Generationen), manche Modelle auch nur Celeron. Vor dem Kauf kann man sich ja das technische Datenblatt anschauen.
Es ist eben so, dass es für manche Anwender unverzichtbare Windows-Anwendungen gibt.
Microsoft juckt es aber nicht, ob ich mir zusätzlich einen Linux-Rechner hinstellen.
Ich habe den Laptop als Dualboot-System eingerichtet über Windows 10 mit Grub2Win.
Hauptsystem ist Linux Mint 22.3 und Zweitsystem Windows 10, welches ich nur dann benutze, wenn ich Software brauche, die unter Linux nicht finde, so zum Beispiel PagePlus X9 von Serif (aus Windows 7-Zeiten) für Desktop-Publishing. Gibt es leider nicht für Linux - ist wohl zu alt. Dies gilt auch noch weitere Programme.
Mein System startet direkt mit Linux. Bei Bedarf Reboot und im Bootmanager Windows auswählen, starten und fertig. Wenn ich Win10 nicht mehr benötige - Reboot mit Linux und Fertig - klappt bestens - kann ich nur jedem empfehlen.
L.G Herbert
Vielen Dank für den ausführlichen Artikel.
Mein Plan:
1. Von Microsoft-Office auf Softmaker-Office umstellen. (alternativ LibreOffice)
2. Mail auf Web-Betrieb verlagern. (Alternativ Thunderbird-MailCient)
3. Von Windows auf Linux umstellen. (Alternative Dual Boot für Windows und Linux benützen)
Alle drei Punkte habe ich schon überprüft. Läuft alles zu meiner Zufriedenheit.
2. Thunderbird + Kalender-Plugin machen outlook überflüssig. Alternativ für die Mail mal Pegasus anschauen.
3. Plane ich für mein Notebook. Bin gespannt.
Was die "Angriffe" von draußen betrifft: Natürlich gibt es Hacker und Personen, welche gerne Zugriff auf das eigene Gerät hätten. Diese stellen für Privatpersonen allerdings nur einen sehr geringen Anteil dar. Die Personengruppe ist einfach so 'interessant' für sie, dass sich ein Angriff nicht lohnt.
Der größte Feind sitzt wie immer vor dem Bildschirm selbst. Das sind jene Anwender, die nicht nur Opfer von diversen Attacken (welche allesamt mit 'ing' enden) sind, sondern vor der Benutzung des Gerätes offenbar ihr Gehirn ablegen und auf alles klicken, was sich bewegt. Darunter zählen auch Dateianhänge bei Mails, Gratisprogramme, etc. Dazu noch den Virenscanner ignorieren (passiert ja ohnehin nichts), nur damit man ja sofort irgendein dämliches Video weiterleiten kann und der Spaßlevel hoch bleibt.
Das soll jetzt keine Anleitung sein, um die im Artikel genannten Hinweise zu ignorieren. Es ist nur eine Art Bestandsaufnahme der aktuellen Meldungen und auch der mittlerweile bis zum Abwinken zu lesenden Hinweise über sog. 'Opfer' von Cyberangriffen, welche genau genommen gar keine sind.
Wer sich derart naiv verhält, dass er auf jeden Bettelbrief mit seinen Kontodaten antwortet, dem nützen auch Windows 11 mit TPM, Secure Boot und Bitlocker nichts. Nicht der Hacker dringt in das System ein, der Benutzer liefert die gesuchten Daten quasi auf dem Tableau zur Selbstbedienung.
Ich bin bei Ubuntu gelandet und bin damit sehr zufrieden.
Mit KI-Unterstützung kann man auch Probleme lösen, auch wenn man nicht tief in Linux steckt.
Stabilität, Design, Werterhalt sind bei der Hardware prima.
Software kann praktisch alles, von Sonderfälle abgesehen.
Aber: die Preiseschwelle ist niedriger geworden!
MacNeo Notebooks gibt es mit guter Ausstattung (alltagstauglich!) aktuell schon für rund 800 Euro zu kaufen.
Kunden in Abhängigkeit zu bringen ist amerikanisches Wirtschaftsprinzip.
da sprichst Du, meines Erachtens, das Hauptproblem an:
Für die Entwicklung von Betriebssystemen geben alle großen Player viel Geld aus. Aber bei der Weiterentwicklung / Anpassung von Treibern fehlt plötzlich das Geld???
Es ist eine (Umwelt-) Schande, dass voll funktionierende Peripherie (wie Drucker, Scanner etc.) entsorgt werden muss, nur weil das chique neue Betriebssystem sie nicht mehr unterstützt!!! Und das alles, wegen ein paar wenigen Zeilen Programmcodes, die die Entwickler*innen nicht bereit sind zu leisten?
Zum Glück gibt es oftmals OpenSource-Lösungen für fehlende Treiber (gerade für Drucker...) für alle Plattformen, aber wer kennt sie?
Ich finde, gerade im Hinblick auf Ressourcenschonung, sollte hier unsere Stimme sehr laut werden!!!
Banking nicht in einem Browser machen - da könnte man unbemerkt auf einer gefälschen Bank-Seite sein - sondern nur mit einer speziellen Banking-Software. Die läßt sich nicht so leicht fälschen. Für viele Privat-Anwender mit nur einem Konto wird vermutlich z. B. die kostenlos nutzbare Basisversion von AlfBanco ausreichen.
Und AlfBanco zum Beispiel gibt es nur für Windows, soweit ich erkennen kann. Banking-Software auf dem Smartphone erfordert für den Download einen Google-Play-Account. Nein, danke. Die bankeigene Software? Untauglich nach meinen Erfahrungen.
Browser-Banking in Verbindung mit einer App am Smartphone als Authentifizierungsmedium ist aktuell eine der sichersten Methoden, um Bankgeschäfte zu tätigen.
Bei Verwendung von Linux als Betriebssystem fallen alle Nachteile von Windows (wie zB die immer wieder kritisierte Übertragung von Telemetriedaten) weg, der Bedienkomfort ist mit jenem von Windows identisch und bei der Verwendung des gleichen Browsers merkt man keinen Unterschied in der Oberfläche.
Wozu also eine spezielle Software, wenn es mit konventionellen Mitteln genauso gut und sicher funktioniert?
Firefox hat nur noch ESR was oft angemeckert wird und deshalb wurde Firefox durch R3dfox ersetzt. Ende der Geschichte.
Webmail, Urlaub und Konzerttickets lassen sich damit buchen. Die Büchse ist schnell genug.
Mal sehen wann die ersten Elektroautos wegen Softwaremängel die Zulassung verlieren.
Bei Linux war ich überrascht das es nach 20 Min fertig installiert war - Topaktuell. Da war ich bei Windows nicht mal mit den Fragen durch.
Mittlerweile hab ich mein ganzes Umfeld Linuxisiert. Die Leute wollen gar nicht mehr zurück zu Windows. Für Programm die unter Linux nicht laufen gibt es für sehr vieles ersatz und die finde ich teilweise besser. Fast alles Kostenlos.
Ich fühle mich mit Linux frei. Ich brauche kein Online-Konto, das Betriebssystem schaut mir nicht auf die Finger und schickt alle meine Eingaben zu MS, keine Viren. Einfach starten und losarbeiten. Herrlich.
Ich lege jedem nahe es sich wenigstens mal anzuschauen. Man muss ja nicht mal was installieren. Ein Bootstick und man schaut sich die ganze Sache an,
So kann man nicht nur unterschiedliche Linux-Distributionen, sondern auch unterschiedliche Desktop-Varianten testen.
Stick erstellen, anstecken, booten und die 20 Minuten von Linux werden sogar noch unterboten.
PS: Windows schickt nicht alle Eingaben zu Microsoft. Dieser Mythos hält sich immer noch hartnäckig. Außerdem kann so gut wie jede Telemetrie abgestellt werden, auch können die erwähnten Verknüpfungen problemlos gelöscht werden, denn es handelt sich um keine Vollinstallationen, sondern nur Links.
Also bitte etwas vorsichtiger mit Behauptungen, welche jeglicher Grundlage entbehren. Nachplappern ist immer einfacher als mit Tatsachen aufzuwarten!
Die Win10-Rechner werde ich für die Übergangsfrist noch nutzen und bald entscheiden wie es weitergeht.
Im mobilen Bereich sehe ich das Problem, dass sich Microsoft derzeit im Umbruch zu ARM befindet, was ich prinzipiell sehr gut finde. Allerdings gibt es noch zu wenige native ARM-Apps. Von daher wäre ein Umstieg zum Mac für einen neuen Laptop eine Alternatve. Durch meine Linuxkenntnisse würde mir das leicht fallen.
Linux auf dem Desktop ist für mich keine ernsthafte Alternative. Für Offfice und Internet reicht es natürlich, aber z.B. bei Grafik sieht es mau aus. Gimp und Darktable sind im Prinzip nicht schlecht, können aber nicht mit DXO, Adobe etc. mithalten.
Im Serverbereich ist Linux für mich eine gute Alternative. Habe zwei NAS damit laufen. Auf dem Desktop wird das Angebot eher schlechter, so dass macOS für mich eher in Frage kommt, da Apple auch den Umstieg auf ARM schon lange hinter sich hat.
Linux kann auch schon lange ARM und es gibt auch schon sehr viele Apps dafür. Ob es MS schafft das Win vernünftig auf ARM läuft werden wir sehen aber wichtig ist das für mich nicht mehr was die treiben.
Bei Server ist Linux keine Alternative sondern der absolute Standard! Man Google mal wieviele Rechenzentren mit Win laufen...
Wo wird das Angebot am Desktop schlechter? Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Alles wird immer besser. Man denke nur was Steam verändert hat.
Mittlerweile ist Gaming auf Linux genau so einfach wie auf Windows. Es laufen nur Spiele nicht die AKTIV vom Hersteller auf Linux blockiert werden (Stichwort: Kernel-Level Anticheat)
Daher versuche ich das beste aus den zwei Welten zu nutzen: Dual-Boot Windows 10 und Linux Mint. Schrittweises Einarbeiten, Einrichten und Testen von Linux; sukzessives Umstellen von sensiblen Anwendungen wie Online-Banking etc.
Nach Ende des Windows ESU dann endgültiger Umstieg auf Linux und Windows 10 weiterhin, vielleicht in einer VM (Virtuelle Maschine) nutzen. Außerdem gibt es, wie z.B. mit 0patch noch weitere Möglichkeiten.
Bei mir laufen (noch) WIN 7, 10 und 11 auf frei Rechnern, aber mit abnehmendem Einsatz. Als Haupt-Betriebssystem habe ich mich in Zorin-Linux eingearbeitet und bin weitgehend zufrieden. Für die paar Ptrogramme, die tatsächlic auf Windows angewiesen sind (wie FlexPDF), wird sich auch eine gute Lösung unter Linux finden lassen.
Privat bin ich seit der Katastrophe mit W98 auf dem Mac zuhause. Die höheren Anschaffungskosten lassen sich m.M.n. mit längeren Laufzeiten und einem vorhandenen Gebraucht-Markt perfekt ausgleichen. Die Robustheit das macOS ist Windows in jedweder Art haushoch überlegen. SoftmakerOffice, MonkeyOffice (Auftrag/Fibu) und BankX (HBCI-Banking) bilden ein rundes Paket. Dazu für's Hobby noch DxO Photolab. Und der Musik"server" ist ein mac mini in Minimalausstattung mit dem MediaCenter von JRiver.
Bin damit rundum zufrieden.
als ich den Bericht gelesen hatte, dachte ich erst, ich hätte einen Kommentar verfasst und der ist jetzt hier abgebildet.
Nun denn, er war es nicht und meiner hätte ähnlich ausgesehen, nur viel schlimmer.
Ich hatte einen alten PC, 14 Jahre auf dem Buckel. Er lief aber erstklassig mit WIN 10 64bit Prof. Dann wurde die Botschaft verkündet: WIN 10 stirbt. Die nächsten Reaktionen aus dem Netz waren erst einmal Beruhigungstropfen. PC Spezialisten hatten eine kleine Software programmiert, welches die Hardwarefrage hinten an stellte. Da aber die Sicherheitsupdates noch bis Oktober liefen, habe ich etwas gewartet. Dann habe ich mich entschieden und meinen Rechner auf WIN 11 64bit aufgerüstet. Es ging alles gut. Alles lief wie gewohnt. Dann habe ich mir den Rechner meiner Frau vorgenommen. Der war etwas jünger aber auch genau so gut. Dann kam ein Fehler zum tragen, der schon bei WIN 10 existierte. Irgendein Hardwaredefekt ließ den Rechner nicht neu starten. Es hat nicht wirklich gestört bis dahin. Bei Sicherheitsupdates musste man eben von Hand neu starten. Die Installation von WIN 11 ging schief. Der Rechner stürzte ab und war nicht wieder herstellbar.
Meine Frau bekam einen neuen Rechner. Backups waren genügend vorhanden. Alles war o.k. Nur teurer.
Vor kurzem Habe ich mir auch einen neuen Rechner gekauft. Frisches WIN 11 64bit Prof. Alles an vorhandener Software und Backups hätten den gewohnten Zustand wieder herstellen können. Ich hatte die Rechnung ohne Microsoft gemacht. Nach der Installation der aktuellen Treiber und der Software häuften sich die Fehler. Es war kaum noch ein gewohntes arbeiten möglich. Einige Fehler habe ich gefunden (teilweise bis in die REG). Ein paar habe ich mit Hilfe von KI gelöst. Zum Schluss hatte aber auch KI das Handtuch geworfen und hat auf weitere Patches von MS verwiesen, welche Ende des Jahres oder erst Anfang nächsten Jahres kommen werden. Linux kann ich nicht nehmen. Meine Steuern und diverse Hardware u.a. Kommen mit Linux nicht zurecht
Zwischenzeitlich ist ja für viele eine neue Nachricht vorhanden. Microsoft erweitert die Lebensdauer auf Herbst 2027. Dann sind evtl. alle Fehler behoben für alle, die dann erst starten.
Beste Grüße
Bei mir läuft Windows 11 völlig problemlos.
(https://support.0patch.com/hc/en-us)
Auf beiden läuft die Linux Distribution ZORIN OS 18.1 klaglos.
Auf dem schwächeren Rechner habe ich bestimmt schon 15 Linux Systeme ausprobiert, angefangen bei UBUNTU über Mint und MX und Mint Debian Edition.
Vor 8 Monaten bin Ich dann als Hauptsystem von Mint auf Zorin gewechselt und habe es keine Sekunde bereut. Es können sogar einige MS Programme installiert werden wer es braucht. Linux selber bietet alles was man Normal und auch Geschäftlich gratis an. Ich kann Linux voll empfehlen.
Meine Erfahrung, bzw. Empfehlung für das heutige Thema:
1. MS ESU-Angebot nützen, auch wenn einem der Konto-Zwang missfällt, man gewinnt dadurch noch Zeit bis Herbst
2027 und spart vorerst Kosten. (Der MS - Kontozwang lässt sich zukünftig sowieso kaum mehr umgehen, MS ist dafür bekannt; man darf sich nichts vormachen, dass man legale Umgehungsmoeglichkeiten finden wird).
2. Sich in dieser Zeit (parallel zu Windows 10) mit einer ausgereiften, einfachen Linux - Distribution, z. Bsp. Ubuntu-Derivat vertraut machen und damit Erfahrungen sammeln.
3. Diese Linux Distribution dann ab September 2027 möglichst als Basis OS benutzen und Windows 11 nur mehr für neuere Anwendungen benuetzen die unter Linux nicht oder nur mit viel Aufwand funktionieren!
Das dann nicht mehr gewartete Windows 10 dann nur mehr offline nutzen um kein Risiko einzugehen.
Diese Vorgehensweise ist m. E. sowohl einfach und kostengünstig. Zugleich lernt man sehr viel an OS - Wissen dazu und wird etwas unabhängiger von MS-Windows und seinen Zwängen.
Seit März 2026 verwende ich SoftmakerNX und bin zufrieden. LibreOffice und OnlyOffice hatte ich zuvor schon getestet und das Arbeiten damit empfand ich als unvollständig. Das einzige wo LibreOffice noch zum Einsatz kommt ist beim Bearbeiten von PDFs. SoftmakerNX selber bietet da bisher leider keine Option zu an und das PDF Tool von Softmaker hat leider kein Linux Support.
Demnächst wird ein Mini PC mit Win 11 angeschafft fürt täglichen gebrauch.
In meinen Alter (75) werde ich mich nicht noch mit Linux beschäftigen.Also so wie es ist,ist alles paletti!!!
So Win10 Weiter nutzen und in einer VM Linux üben :)
Apfel.OS als Ersatz für Win 10..Auf welcher Hardware ?
Gruss
Ich verwende jetzt Hard_Configurator, der die meisten Angriffsflächen deutlich reduziert und für Browser und Mail Sandboxie, der eine weitere Sicherheitsschicht einzieht (nur Zugriff auf bestimmte Ordner wie Downloads). Ich gehe davon aus, dass ich damit nicht unsicherer unterwegs bin als mit Win11.
Laptop: Habe ich ausgetauscht. WIN11 konnte auf dem qlten Gerät zwar installiert werden, lief aber extrem langsam. 8GB RAM und nur 128GB SSD sind eben doch Bremsklötze. Der neue Laptop läuft perfekt. Dabei bin ich meiner Lieblingshardwareschmiede treu geblieben. Ein schneller ASUS ist es wieder geworden. Wenn der auch für 10 bis 12 Jahre läuft relativiert sich der Einstandspreis.
Außerdem lässt sich mein Laptop aus dem Jahr 2018 nicht auf Windows 11 umstellen, so dass es mich stören würde, zwei unterschiedliche Systeme zu nutzen. Ich sehe auch absolut keinen Vorteil darin, auf Windows 11 umzusteigen, denn meine Geräte machen alles, was sie sollen.
Da ich jeden Monat ein komplettes Systemabbild über die interne MS Windows-Funktion von beiden Geräten mache, brauche ich mir auch keine Sorgen machen, dass mir wichtige Daten abhanden kommen könnten, denn sämtliche ca. 50 Programme sind kurzzeitig wieder aufspielbar und meine Daten sind sowieso auf einer externen Festplatte gespeichert und daher sicher. Aber selbstverständlich halte ich alle Programme immer aktuell, für die es Updates gibt, nutze natürlich schon immer eine Antiviren-Software und eine Firewall und vor allem falle ich nicht auf irgendwelche Links herein, die man nicht anklicken sollte.
Ja, und unter dem Tisch steht auch noch ein PC mit Windows 7 aus dem Jahr 2011, und auch dieser funktioniert nach 15 Jahren noch einwandfrei.
Es ist wirklich nicht nötig, immer nur die neuste Technik zu verwenden.
Zum Beispiel ist meine vor 30 Jahren erstellte Homepage noch immer lauffähig und im Internet aufrufbar.
Mit CachyOS und Btrfs wird im Launcher sogar die letzten 5 Tage zum Starten angeboten. Wenn man also irgendetwas verhunzt, Neustart -> letzten eintrag starten -> läuft. Out of the Box.
In Linux wird immer das gesamte System aktuell gehalten, inklusive aller installierten Programme sofern diese aus dem Appstore installiert wurden.
Das schönste, ich hab mich noch nie mit irgend einem Treiber auseinandersetzen müssen.
In VMs Linux (Debian, Fedora), FreeBSD, Windows 11 Arm (nur zum Test)
Am alten Mac Debian Trixi
Mein alten Intel-Macs laufen dagegen perfekt unter Linux. Leider sind die aber inzwischen wirklich etwas veraltet🤭
Wenn es unbedingt Windows 11 sein soll, dann kann man auch einen gebrauchten PC kaufen. Die gibt es schon für wenig Geld. Für meinen Dell habe ich insgesamt keine 100€ gezahlt (inkl. Windows11) 🤑 Vieles geht aber inzwischen auch am Smartphone. Eigentlich könnte man Smartphones als PC nutzen, wenn die Industrie das umsetzen würde. Schnell genug sind die Geräte.🤔
Drucker laufen eigentlich die neueren Modelle fast alle Problemlos. Einfach vor einem Kauf mal googlen obs Linux-Treiber gibt oder ob er Apple AirPrint hat.
Mein Haushalt ist Windowsfrei, bei der Arbeit darf ich noch mit Windows 11 versuchen und für mich ist das einfach nur schrecklich. Ist halt die Version, die nichts ist.
Ich hatte eine kurze Zeit Dual-Boot. Aber ein nicht genutztes Windows kann einem sehr die Laune vermiesen. Wer einmal nach vier Wochen ein Windows mal wieder hochfährt, weiß wovon ich rede. Erst einmal werden Updates gesucht und gefunden. Dann wird installiert mit zweimal Rebooten. Beim Rebooten fährt man natürlich automatisch ins Linux, ist halt in grub so eingestellt und nach zwei Stunden steht dann Windows da und wartet auf Eingaben. Das hatte ich zweimal mitgemacht und seitdem ist es von der Platte verschwunden.
Mir fallen wirklich nicht mehr viele Gründe ein, warum man Windows haben muss. Die meisten liegen beim Beruf begründet, dort die vielen Spezialprogramme. Privat vermisse ich durch den Verzicht (falsche Wort, es ist genau das Gegenteil) auf Windows nichts. Selbst Wiso gibt es als Webanwendung.
Und in Linux gibt es keine Updates? Es muss nie ein Neustart durchgeführt werden? Das dürfte ein Gerücht sein. Ich habe bestimmt mehr als 20 Distributionen getestet, auch unter Linux gibt es Neustarts. Bestimmt nicht so oft, doch es ist so.
Wie lange dauert unter Windows bei halbwegs aktueller Hardware ein Neustart? Eine Stunde? Die Argumentation ist ganz einfach lächerlich.
Wenn ein System als Dualboot konzipiert ist, dann muss man eben damit rechnen, dass nach einem Windows-Neustart wegen Grub die Linux-Distribution startet.
Mitdenken heißt das Zauberwort. Aber das ist wohl heutzutage sehr schwierig geworden. KI lässt schön grüßen!
Mit Softmaker Office steht (neben Libre Office) ein hervorragendes Office-Paket zur Verfügung, das auch hoffentlich zukünftig nicht den Zwang zu einem Abo beinhaltet. Da Flexipdf leider nicht für Linux angeboten wird, nutze ich für die pdf-Bearbeitung inzwischen die Linux-Software Master pdf-Editor.
W11 nutze ich nur noch einmal pro Jahr lediglich für unsere Steuererklärungssoftware.
Je nach Alter vor ca.2018 und Hersteller werden die vom PC-Hersteller nicht nachgeliefert (BIOS-Update) und SecureBoot kann wegen abgelaufener Zertifikate (aus 2013) nicht mehr starten. Die aktualisiertenen Microsoft-Zertifikate sind von 2023.
So mache ich es jedenfalls ohen jegliche Probleme.
Ich selbst habe bereits mit MSDOS 3.4 angefangen, über Windows 3.0 etc und bin im Dualboot mit Linux Mint unterwegs, obwohl mir einigen Eigenheiten von Mint nicht ganz zufrieden bin. Ausprobiert wurden daher noch andere LinuxOS, aber es hat mich bisher noch keines wirklich vom Hocker gehauen.
Interessant waren nur CachyOS und ZorinOS. CachyOS hat aufgrund der Arch-Basis eine steile Lernkurve. Linux Mint hingegen eine gute Community, dafür aber meist etwas veraltete Programmversionen.
Was sie alle gemeinsam haben...sie laufen zügig ohne weitreichende Probleme, auch mit älterer Hardware.
Mein Dualboot aus Windows 11 Pro und Linux Mint läuft jetzt seit einem Jahr ohne Probleme auf zwei separaten SSD's und ein Paar HDD's als Datengräber.
Die meisten Programme die unter Windows laufen, können auch unter Linux benutzt werden.
Das Einzige was ich vermisst hatte war ein vernünftiger Pdf-Editor, obgleich ich mich vor einiger Zeit für Master PDF Editor entschieden habe, weil es keinen FlexiPdf für Linux gibt. Und hier hoffe ich mal, dass SoftMaker irgendwann auf den Trichter kommt, denn Euer Office läuft bereits auf Linux super.
Und was das ganze "Geraffel" von Microsoft betrifft...ich bin es leid, mir von einem Softwaregiganten vorschreiben zu lassen, was, für was und wie ich es benutze. Der Komplettumstieg ist meinerseits beschlossene Sache und in Teilen bereits umgesetzt. Obwohl ich selbst schon fast 62 bin, fühle ich mich nicht für einen Umstieg zu alt. Gewohnte Dinge kann man aufgeben, wenn der Sinn des Nutzens ad absurdum geführt wird.
Mit Citrix war die Anbindung des Home-Office an meinen Arbeitsplatz absolut unkompliziert
Das nur als Ermunterung, sich mal zu Linux Gedanken zu machen.
Ich werde ihn zu diesem Zweck weiternutzen (derzeit noch mit dem extended Support), wollte aber eigentlich mit sicherheitsrelevanten Anwendungen auf MacOS umsteigen.
Nur wurde leider im Frühjahr auf der Apple WWDC doch keine neue Version des Mac Mini oder Studio veröffentlicht und die alte M4 Version wollte ich nicht mehr. Mit dem Näherrücken des Microsoft ESR Support Endes hatte ich mich dann mit M5 MacBooks Air und MacBook Pro beschäftigt.
Als ich fast entschlossen war, habe ich noch die Amazon Prime Days abwarten wollen. Das Modell welches ich wollte, kam aber nicht ins Angebot, sondern war plötzlich ausverkauft. Na und dann kam die satte Preiserhöhungswelle von Apple und ich mußte mich von dem Plan verabschieden. Ich sehe ja nicht ein, warum ich plötzlich zig hundert Euro mehr ausgeben soll für die gleiche Ware.
Am gleichen Tag hat Microsoft dann das ESR Programm noch einmal verlängert um ein Jahr.
Jetzt habe ich das Problem erstmal vertagt. Sollte sich die Lage nicht ändern, dann kann man es noch mit einem gebrauchten Notebook oder einem Mini-PC versuchen, der Windows 11 fähig sind.
Ggf. werde ich auch auf meinem PC ein Ubuntu Linux unter VirtualBox oder VMware nutzen. Das ist dann hoffentlich erstmal sicher genug.
schon länger haben wir den ms-office-paketen den rücken gekehrt und werden uns nun auch vom betriebssystem verabschieden. windows ist tot, es lebe linux. natürlich ist uns bewusst, dass wir das eine oder andere liebgewonnene werkzeug nicht mehr weiterverwenden werden können. nach reiflicher überlegung sind wir aber zu dem schluss gelangt, dass einige doch verzichtbar sind oder es, vlt etwas gewöhnungsbedürftige, linux-alternativen gibt. bis dahin betreiben wir hasardeure noch ungeschützten windows-verkehr (der geschmack von freiheit und abenteuer), sehen das damit verbundene risiko, bei entsprechender verkehrsdisziplin, als eher gering an …
Windows und Office haben mich seit der ersten Veröffentlichung jahrzehntelang beruflich und privat begleitet. Jetzt ist die Zeit lebewohl zu sagen.
All die von MS federführend mit eingeführten Sicherheitsfeatures wie Secure Boot usw.. werden ebenfalls stetig missbraucht um den Nutzer (letztendlich) doch irgendwie an MS zu binden. Und wer weiß schon was deren Admins in der MS-Cloud mit unseren Daten machen.. Nachhaltigkeit - was für eine Phrase bei MS. Rechner von 2018 zu verschrotten - weil TLP 2.0 fehlt oder der Prozessor nicht (genehm) ist..... Ihr Artikel zeigt zwar viele Möglichkeiten, aber haben sie sich schon mal die Zeit genommen die ganzen Datenschutzrichtlinien die MS für das Betriebssystem und einzelne Programme veröffentlicht - die man bei der Installation einfach wegklickt - durchzulesen?
Als die Umstellung seinerzeit von Win-7 (mit dem wir sehr zufrieden und seit W-95 Windowsnutzer waren) auf W-10 kommen sollte, nahm ich mir einen ganzen Sonntag Zeit um all das zu Lesen was man beim Installieren von W-10 einfach wegklickt um das Betriebssystem schnell installiert zu bekommen. Ich war erschreckt was dort alles in den sogenannten Datenschutzrichtlinien drin stand - was ich mit meiner Zustimmung der Firma Microsoft alles zugestehe. Das war ein Übergriff auf unsere Persönlichkeitsrechte (und dem Datenschutzgedanken) in unserer Firma. Hier gestehen wir eine Teilhabe an den privatesten Unterlagen (sofern ich nicht verschlüssele) der Firma MS zu. Ich empfahl unserer Firma auf Linux umzusteigen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung von Linux (außer dem Lesen einiger Artikel dazu). Ich und ein Kollege haben uns dann in Linux Mint 18.1 eingearbeitet und (machen auch deren Administration bis heute) und sind sehr zufrieden jetzt mit Mint 22.2. Wir können von großen MFG's direkt zu jedem Rechner im Netzwerk Scans als PDF versenden. Im Netz greifen wir per SSH auf die Ressourcen (im wesentlichen Ordner auf anderen Rechnern) zu. NAS-Laufwerke werden eingebunden beim Start usw. Wir verwenden ThinkPad T530 (bis heute) - das ist wie ein alter Mercedes Benz der S Klasse. Ein tolles Fahrzeug - aber sehr schwer und verbraucht mehr Energie als neuere Modelle. Aber die Systeme laufen - mit einer 13 Jahren alten Hardware sehr performant (für das was wir bei uns machen).
Aber ja es stimmt, unsere Verwaltung arbeitet mit den neusten Windows-Systemen weil es bestimmte Programme wie eine Mitarbeiterverwaltung, Lohnbuchhaltung unter Linux nicht gab und unsere Dienstleister in diesem Bereich ebenfalls nur mit Windows arbeiten. Zumindest haben wir das damals nicht recherchiert.
Und MS tut ja seinen Teil dazu die Inkompatibilität auszuweiten / aufrecht zu erhalten. Auch ihr neustes PlanMaker NX ist nicht kompatibel zu einer unserer wichtigen Excellisten - daher nutzen wir virtuelle W-7 Maschinen unter Linux mit dem Office Prg von MS....
Mit dem Master PDF Editor von Code Industry haben wir ein hervorragendes Produkt gefunden, um auch ohne Adobe Acrobat Reader glücklich mit PDF Dokumenten unterwegs zu sein.
Vielleicht habe ich das Thema verfehlt - aber das ist mein Kommentar zu ihrem W-10 Artikel.
Aber für mich ist derzeit Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 nach wie vor die beste Option. Über einen Neukauf eines PCs kann ich mir ab 2032 Gedanken machen oder zumindest frühestens, wenn Windows 12 erscheint (und keine Datensammelwut hat).
Es hat einen i7 Prozessor der 3. Generation, 16 GB RAM und eine 256GB SSD von Samsung (840pro): Das Notebook läuft bis heute top und ist schnell genug für alles, was ich mache. Viel zu schade, dies zu entsorgen. Aber Windows 11 lässt sich nicht darauf installieren.
Ich habe jetzt ein Dual Boot von Win 10 und Linus Mint darauf. Mindestens 90% der Zeit bin ich mittlerweile unter Linux aktiv, insbesondere auch bei allen online Aktivitäten.
Windows 10 starte ich nur noch selten für wenige Programme, die es unter Linux nicht gibt ( mein Steuererklärungsprogramm, den TS-Doctor zum Schneiden von TV PVR-Aufzeichnungen, ...)
Das ist für mich eine ganz gut brauchbare Lösung: Alle online Aktivitäten, alle Office Tätigkeiten, Videos schauen, etc. alles unter Linux - ohne jegliche Nachteile gegenüber Windows.
Windows 10 nur noch bei den wenigen Programmen, die es für Linux nicht gibt und das dann bewusst immer offline.
Und da WIndoes 11 ja ein aktives MS-Konto und permanente Internetverbindung verlangt, weil Win11 permanent "nach Hause telefoniert", ist diese Vorgehensweise für mich inzwischen auch die absolut richtige unter Datenschutzaspekten
Windows 10 mit deaktiviertem allem, was ich für die Buchhaltungssoftware nutzen muss.
Und dann Linux Mint, da läuft der Rest drauf. Damit ich während der Buchhaltung noch E-Banking machen kann, muss ich nun auf meinem alten Laptop (auch mit Linux) ins Bankenwesen rein.
@SoftMAker:
ACHTUNG: Was auch nicht angesprochen wurde: Dual Boot ist ein Feind von Microsoft. Sobald man da was ändert, dann hat man zuerst einmal den Bitlocker am Hals. (Microsoft duldet keine anderen Betriebssysteme) Ich hatte mich von meinen Windows ausgeschlossen, weil der Bitlocker losgegangen ist. Zum Glück konnte ich mich via Handy auf Microsoft einloggen und den Key holen.
Empfehlung an jeden: Holt euch eure Bitlocker keys und sichert die irgendwo (Nicht auf dem PC!!!), falls mal was ist mit dem PC und man die Festplatte tauscht, oder sonst Hardware, ist der Bitlocker aktiv. Tut euch selbst und euren liebsten den Gefallen. Spart euche enorme Anstrengungen.
Was Braxman noch gesagt hat, dass bei ihm das soweit ging, dass der dual boot am schluss weg war und auch die Linux Partition, nachdem er mit dem Bitlocker key wieder ins Windows rein konnte. (War bei mir nicht so.)
Allfällig verbundene Probleme mit Dual Boot, oder Allgemein Hardware tauschen mit Windows, das gibt Theater mit dem Bitlocker.
Das wäre einen eigenen Beitrag wert:
Wer ist Bitlocker?
Was macht Bitlocker?
Wo ist der Bitlocker - Code abgelegt?
Wann sperrt Bitlocker den Rechner?
etc...
Danke
Ich hab's auf die Themenwunschliste gesetzt.
Thunderbird und Evolution sind allenfalls nicht unbrauchbar. Mehr aber auch nicht. Beide haben einige Wackligkeiten. Die Formatierungsmöglichkeite und die optische Ansicht, speziell bei Entwürfen sind grauenhaft. Im Vergleich zu Outlook ist das wie Laufrad und ein modernes Fahrrad mit Schaltung.
Jetzt wird aktuell ein neuer Mailclient von Gnome entwickelt, Stamp. Geplantes erstes Release Herbst 2026.
Vielleicht könnte Softmaker entschließen einen professionellen Mailclient den beiden Officepaketen hinzuzufügen. Es erwartet niemand, dass das ein kostenloses Produkt ist.
Outlook war für mich schon immer das unbrauchbarste was mir in dem Bereich über den Weg gelaufen war. Das ist mit den letzen Versionen keineswegs besser geworden.
Dass einige grundlegende Formatierungsmöglichkeiten jenseits von "text/plain" in bestimmten Fällen eine Berechtigung haben und hilfreich sein können, mag ich nicht abstreiten. Aber die Idee, statt einfachem Text HTML-Seiten mit vollem Funktionsumfang zu verschicken ging in eine völlig falsche Richtung.
Hatte in Tschechien nach einer Linux- Ausführung angefragt. Antwort: Wird definitiv nicht beabsichtigt. Der zu erwartende Kundenkreis ist zu klein, dass sich der Entwicklungsaufwand lohnt.
Zwei Programme, die mich am PC festhielten ließen, waren Star Money, begonnen mit der ersten Version, und Adobe Acrobat Standard. Auf der Arbeit habe ich täglich Acrobat Prof. genutzt. Privat reichte mir die Standardversion, auch wegen dem Preis. Win11 konnte auf dem PC nicht installiert werden. Also mußte eine Lösung her.
Starmoney habe ich auf dem Mac probiert. War in meinem Augen gegenüber der Windows-Version grauenhaft. Habe es vor Ende der Probezeit wieder gelöscht. Bei Acrobat weiß ich es jetzt nicht mehr so richtig, weswegen es beim Mac für mich nicht in Frage kam (nur Abo-Lizens?, nur die Prof.-Version mit hohem Preis?). Alternativ habe ich mir dafür PDF Expert zugelegt. Ganz nett, erreicht in meinen Augen aber nicht Adobi.
Ich habe mich dann dafür entschieden, alle Restdateien, Backups, etc. vom PC auf meiner WD-Cloud zu speichern und den PC zu entsorgen. Mit UTM habe ich eine virtuelle Maschine mit Win11 auf dem Mac eingerichtet. Beide Programme kann ich nun weiter nutzen und bin bisher zufrieden. Die Mac-Tastatur und Windows ist allerdings gewöhnungsbedürftig …
Mal schauen, ob ich mich mal mit UTM an Linux versuche.
Da es auch eine Windows 3.1 und DOS - Schicht mitbringt - es setzt ja schließlich auf OS/2 4 auf - dürften Programme und Spiele aus dieser Ära auch darauf laufen. Ich habe noch meine ganze alte Bürosoftware und Spiele aus dieser Ära aufbewahrt.
Was mich damals dann immer wieder auch zu der Frage geführt hat : Was brauche ich eigentlich *wirklich* an Software und an deren Features ?
Letztendlich werde ich vermutlich irgendwann einfach offline gehen. Ins Internet werde ich dann mit Linux gehen (oder mit ArcaOS, wenn ich es mal richtig an's Laufen kriege), und dann auch nur das Nötigste.
Ich habe an mir selbst bemerkt, wie verwöhnt ich eigentlich schon durch das Internet bin.
Für meine Arbeitsroutine gibt es ein einziges Manko: Corel Draw bietet keine Version für Linux an. Die Alternativen von Linux sind leistungsfähig - aber eben anders. Fällt mir schwer damit flüssig zu arbeiten. Dagegen ist viele Standardsoftware von hervorragender Qualität. Selbst Softmaker kann man weiter nutzen - und das funktioniert genauso hervorragend.
An die geänderten Arbeitsroutinen, z. B. beim Installieren von Programmen, mußte ich mich erst gewöhnen, seit dem klappt das aber ohne Probleme. Ein wirklich guter Helfer für die Kleinen und Großen Probleme mit Linux bietet eine KI, in meinem Fall Mistral. Wenn man etwas Verständnis für die Abläufe hat, erhält man hier eine wirklich gute Unterstützung.
Einen Windows-Rechner habe ich noch, er läuft bis zum nächsten Jahr mit Win 10 und wird dann seine Internetfähigkeit verlieren. Es ist eine Frechheit, wie eine Software-Schmiede mit einem Fingerzeig den Schrottberg der Welt erhöhen will. Funktionsfähige und auch ausreichend leistungsfähige Hardware soll nicht mehr benutzt werden. Wie gut, daß es Linux-Distributionen gibt, welche selbst auf den ältesten Schätzen laufen. Und das mit absolut passablen Ladezeiten. Einfach mal selber ausprobieren.
Ich persönlich nutze das ESU Programm bereits, seit es startete. Ich würde auch gerne auf Linux umschwenken, habe aber derzeit einfach zu viele Programme in fast täglichem Gebrauch, die nicht auf Linux laufen. Insofern macht es nicht wirklich Sinn für mich, zu wechseln.
Allerdings ist Windows mittlerweile auch fast nur noch das einzige Proggi, welche von Microsoft stammt - bin ja nicht aus Langeweile hier ;-)
Habe mich von den meisten US-Tech Konzernen mit super Alternativen - zumeist aus EUR - abgenabelt.
Ubuntu Linux LTS für die PCs, iodé-OS oder Murena-/e/OS für die Smartphones, /e/OS oder (für eine Zeit noch) iPad-OS für die Tablets und möglichst viel Opensource-SW oder europäische oder deutsche SW und sowohl Gängelung als auch Datenabhängigkeit und 'Beschnüffelung' werden ihr Ende bei mir finden.
Und der erste Einstieg war bei mir die "Offenheit" von Softmaker-Office für andere Betriebssysteme als nur Windows, wofür ich Softmaker hierfür (weil's dann einfach möglich wurde).und J.D. Vance für seine unverschämte Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz dankbar bin (weil dann endgültig klar war, dass dass das Geld für SW und die Daten an sich in Europa ein recht schönes Zuhause haben werden).
Ich selbst habe einen Mac und möchte den nicht mehr missen.
Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich noch einen Windows 11 PC für einige Programme zeitweise nutze.
Auf viele Rechnern, die offiziell nicht Win11 tauglich sind, lässt sich Win 11 dennoch mit den einschlägigen Tricks installieren. Mir ist da noch nie ein Fall untergekommen, wo es dann keine automatischen Updates gegeben hätte. MS könnte das freilich einmal ändern. Lediglich die jährlichen Funktions-Updates werden nicht angeboten und müssen manuell installiert werden - was aber auch kein Problem ist. Man kann da auch ein weiteres Jahr zuwarten, denn zwei Jahre lang wird jede neue Win11 Variante mit Sicherheits-Updates versorgt. Falls man das beruflich so macht, sollte der Kunde aber schriftlich auf all das hingewiesen werden! Stichwort Eigenrisiko.
Die erweiterten ESU Updates für Win10 lassen sich auch ohne MS-Konto mit einem Script freischalten (danach googeln). Auch hier habe ich noch auf keinem Rechner Probleme gehabt; unter lokalem Konto werden Updates wie gewohnt installiert. MS sieht das vermutlich nicht so gern, unterbindet es aber auch nicht.
Also warum so tricksen. Einfach mal die Alternative probieren lassen. Kost ja nix und man kann viel Freiheit dabei gewinnen ;)
Meine Erfahrung: Solange Linux nicht aus der Kommandozeile herauskommt, ist es für Nicht-Power-User nicht brauchbar. Die Anwendungsprogramme waren gut nutzbar (Firefox), das Grafikprogramm jedoch aufgrund der eigenwilligen Terminologie eher nur mies zu bedienen.
Ich bin beruflich leider auch zu Win11 gezwungen, privat bin ich seit 13 Jahren bei macOS und höchst zufrieden (die Hardware ist wesentlich langlebiger!).
Seit diesem Frühsommer ist der evtl. Umstieg auf ein MacBook auch wesentlich preisgünstiger als im Artikel dargestellt: das MacBook Neo reicht für viele Fälle völlig aus und der Windows-Markt in diesem Preissegment ist seit dem "Neo" kräftig in Nöten. Ich habe jedenfalls meinen Entschluss fürs MacBook niemals bereut, alleine schon wegen der ständigen Updateprobleme, die "Redmond" nach wie vor bereitet regelmäßig - das ist verschwendete Lebenszeit.
Ich habe den beschriebenen Rat unter "Option 2 Linux" befolgt, auch derjenige mit der Distribution "Linux Mint" und kann den darin beschriebenen einfachen Umstieg nur bestätigen. Ich arbeite jetzt mit Linux Mint 22.1 und der Software von SoftMaker Office. Da ich schon immer meine Daten auf einer 2. Festplatte gespeichert hatte, kann ich diese problemlos weiter nutzen weil sie von Linux erkannt und mit dem Office von SoftMaker weiter bearbeitet werden kann.
Bin vollends zufrieden damit.
Hatte seinerzeit mit Windows 3.1 angefangen und schliesse jetzt dieses Kapitel, zusammen mit Windows 10, endgültig ab.
Habe das mit meinem 12-jährigen PC (sic!) bereits vor wenigen Jahren erstmals gemacht und hatte dabei keinerlei Probleme.
Einziger Nachteil: Neue Win11 Versionen, die Win11-kompatible PCs per Update automatisch erhalten, muss ich spätestens alle 2 Jahre wieder genau gleich (also mittels RUFUS) neu installieren, was aber bisher immer problemlos geklappt hat!
Fragen dazu??? Beantworte ich an dieser Stelle oder über 'infulaenzer@etik.com'
gerne.