Vielleicht haben Sie die Warnung schon gehört: Sagen Sie am Telefon niemals „Ja“, sonst haben Sie plötzlich einen Vertrag am Hals. Die Betrüger würden Ihr „Ja“ einfach herausschneiden und hinter eine erfundene Frage kleben – und schon werden Sie zur Kasse gebeten.

Klingt beunruhigend. Aber hält die Geschichte einer genauen Prüfung stand?

Die Warnung, die überall kursiert

Die Geschichte geht ungefähr so: Das Telefon klingelt, eine freundliche Stimme fragt „Hören Sie mich gut?“ oder „Sind Sie Herr Müller?“. Sie antworten reflexartig mit „Ja“. Und genau dieses „Ja“, so die Erzählung, wird aufgezeichnet, aus dem Zusammenhang gerissen und später als angebliche Zustimmung zu einem Vertrag verwendet. Wochen später flattert eine Rechnung ins Haus, und wenn Sie nicht zahlen, folgt die Drohung mit dem Inkassobüro.

Diese Warnung kursiert seit Jahren – in Kettenmails, in Gruppen-Chats, an Stammtischen. Sie ist so weit verbreitet, dass manche Menschen am Telefon regelrecht Angst bekommen, ein simples „Ja“ auszusprechen, und stattdessen krampfhaft nach Ausweichformulierungen suchen.

Das ist verständlich. Aber wenn man die Geschichte einmal in Ruhe durchdenkt, bleibt am Ende eine viel beruhigendere Erkenntnis.

Die naheliegende Frage: Wie soll das eigentlich funktionieren?

Nehmen wir die Behauptung einmal wörtlich. Ein Anrufer soll Ihr „Ja“ aufnehmen, es aus dem Gespräch herausschneiden und hinter eine Frage montieren, die nie gestellt wurde – etwa „Möchten Sie unser Premium-Paket für 49,90 Euro im Monat abschließen?“ Anschließend präsentiert er diese zusammengeschnittene Tonaufzeichnung als „Beweis“ für einen Vertragsabschluss.

Genau an dieser Montage hängt die ganze Geschichte – und genau hier liegt ihr Denkfehler. Eine Fälschung kann Zustimmung zwar vortäuschen, aber niemals erzeugen. Das ist wie bei einer gefälschten Unterschrift: Sie mag echt aussehen und im ersten Moment täuschen, doch sie schafft keinen Vertrag, weil Sie nie zugestimmt haben. Mit einer Tonmontage verhält es sich nicht anders.

Warum ein „Ja“ zu nichts verpflichtet

Ein Vertrag entsteht durch eine Einigung über einen konkreten Inhalt. Es braucht ein bestimmtes Angebot, einen Preis, eine Leistung, eine Laufzeit – kurz: einen erkennbaren Willen, sich an genau diese Bedingungen zu binden. Diesen Willen kann eine Tonmontage nicht herbeizaubern. Sie kann den Anschein erwecken, Sie hätten einem Angebot zugestimmt, das Ihnen so nie unterbreitet wurde – aber der Anschein ist eben nicht die Sache selbst.

Stellen Sie sich vor, jemand hält Ihnen eine Aufnahme unter die Nase, auf der ein Anrufer nach einem Premium-Paket fragt und Sie unmittelbar darauf „Ja“ sagen. Beides kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgenommen und geschickt zusammengesetzt worden sein. Der scheinbare Zusammenhang zwischen Frage und Antwort ist dann bloß hergestellt, nicht echt. Und was hergestellt wurde, hat keinen Wert: Sie haben diese Frage nie gehört und ihr nie zugestimmt. Der Zusammenhang, den die Montage vorgaukelt, hat in Wirklichkeit nie existiert.

Nur am Rande sei erwähnt: Das heimliche Aufnehmen und spätere Verwenden eines Gesprächs ist in Deutschland ohnehin strafbar, und vor Gericht taugt eine solche Aufnahme in aller Regel nichts. Aber daran hängt der Kern der Entwarnung gar nicht – wer Forderungen erfindet, lässt sich von Strafvorschriften nicht abschrecken. Entscheidend ist, dass eine Fälschung keine Zustimmung erschaffen kann, ganz gleich, in welchem Land man sich befindet.

Worum es wirklich geht: Einschüchterung, nicht Beweisführung

Damit kein Missverständnis entsteht: Die Masche gibt es. Es gibt reale Betroffene, die nach solchen Anrufen unberechtigte Rechnungen im Briefkasten hatten, und viele von ihnen sollten für Leistungen zahlen, die sie nie bestellt haben. Nur läuft der Betrug anders, als die „Ja“-Warnung nahelegt.

Denn worauf es den Betrügern ankommt, ist nicht, vor Gericht einen Vertrag zu beweisen. Es geht um Einschüchterung. Das Geschäftsmodell besteht darin, eine erfundene Rechnung zu verschicken, sie mit einer bedrohlich klingenden Inkasso-Drohkulisse zu garnieren – „Zahlungsaufforderung“, „letzte Mahnung“, „Übergabe an unser Inkassobüro“ – und darauf zu hoffen, dass ein Teil der Angerufenen aus Angst und Verunsicherung einfach zahlt.

Das Kalkül ist rein statistisch. Wer tausend solcher Schreiben verschickt und auch nur bei einem kleinen Prozentsatz Erfolg hat, macht ein Geschäft. Die „Ja“-Aufzeichnung ist dabei bestenfalls Dekoration, eine Legende, die den Betroffenen glauben lassen soll, es gäbe da tatsächlich einen Beweis. Die eigentliche Waffe ist nicht das Wort „Ja“, sondern die Panik, die man beim Empfänger auslöst.

Die Warnung, man dürfe niemals „Ja“ sagen, arbeitet dieser Masche paradoxerweise sogar zu: Sie hält genau die Angst am Leben, aus der die Betrüger ihren Gewinn ziehen.

Schweigen macht eine erfundene Rechnung nicht wahr

Eine unberechtigte Forderung wird nicht dadurch berechtigt, dass Sie ihr nicht sofort widersprechen. Wer nach einem Telefonat nichts bestätigt hat, schuldet auch nichts – und daran ändert auch ein selbst gesetztes Zahlungsziel im Inkassobrief nichts, denn eine solche Frist hat keine rechtliche Kraft. Unbestellte Leistungen begründen gegenüber Verbrauchern grundsätzlich keinen Zahlungsanspruch.

Das bedeutet vor allem eines: Sie müssen sich am Telefon nicht verkrampfen. Sie dürfen „Ja“ sagen. Sie dürfen „Ja, ich höre Sie gut“ antworten, ohne Angst, damit versehentlich einen Vertrag abgeschlossen zu haben. Das kleine Wort ist harmlos.

Was wirklich zählt

Weil ein bisschen gesunde Vorsicht am Telefon trotzdem nie schadet, hier das, worauf es tatsächlich ankommt – jenseits des „Ja“-Mythos. Bleiben Sie gelassen: Bestätigen Sie am Telefon keine persönlichen Daten und keine Bankverbindung, nennen Sie weder Kontonummer noch IBAN, Geburtsdatum oder andere Angaben, mit denen jemand tatsächlich etwas anfangen könnte. Sagen Sie nichts zu und unterschreiben Sie nichts, was Ihnen im Nachgang per SMS oder E-Mail zum Bestätigen zugeschickt wird. Und wenn ein Anruf sich seltsam anfühlt oder die Gesprächsführung darauf abzielt, Ihnen bestimmte Antworten zu entlocken, legen Sie einfach auf – einem unerwünschten Anrufer schulden Sie keine Höflichkeit bis zum Schluss.

Kommt später eine Rechnung oder ein Inkassoschreiben für etwas, das Sie nie bestellt haben, geraten Sie nicht in Panik. Als Privatperson müssen Sie darauf nicht reagieren, um nichts zu schulden: Ihr Schweigen erzeugt weder einen Vertrag noch ein Schuldanerkenntnis. Sie können der Forderung schriftlich widersprechen, und das kann sich lohnen, weil es oft früh Ruhe schafft – aber es ist eine Kann-Empfehlung, keine Pflicht und keine Voraussetzung dafür, dass Sie nichts zahlen müssen.

Es gibt allerdings eine einzige Ausnahme, bei der Sie tatsächlich handeln müssen: echte Gerichtspost mit Frist. Ein gerichtlicher Mahnbescheid ist kein leerer Drohbrief. Gegen ihn können Sie nach Zustellung nur zwei Wochen lang Widerspruch einlegen (§ 692 ZPO), und dabei zählt nicht der Poststempel, sondern der Eingang beim Gericht. Reagieren Sie nicht, kann ein Vollstreckungsbescheid folgen. Wichtig zu wissen: Beim Mahnbescheid prüft das Gericht gar nicht, ob die Forderung überhaupt berechtigt ist – es stellt sie nur zu. Genau deshalb dürfen auch unberechtigte Forderungen auf diesem Weg auftauchen, und genau deshalb ist der fristgerechte Widerspruch so wichtig. Dasselbe gilt für eine zugestellte Klage, auf die Sie ebenfalls fristgerecht reagieren müssen.

Der Unterschied ist leicht zu merken: Eine unberechtigte Rechnung oder ein Inkassoschreiben mögen unangenehm klingen, haben aber keine automatische Frist, die gegen Sie läuft. Ein gerichtlicher Mahnbescheid hat sie. Das eine dürfen Sie in Ruhe prüfen, das andere nicht auf die lange Bank schieben.

Fazit: Nicht das Wort ist die Gefahr, sondern die Angst davor

Die Warnung „Sagen Sie am Telefon niemals Ja“ meint es gut, geht aber am Kern vorbei. Eine Tonmontage kann Zustimmung vortäuschen, aber keine erzeugen – so wenig wie eine gefälschte Unterschrift einen Vertrag schafft. Wo tatsächlich betrogen wird, ist die Aufzeichnung nur Kulisse; die eigentliche Masche lebt von der Verunsicherung der Angerufenen.

Wer das einmal durchschaut hat, kann am Telefon wieder entspannt sprechen. Ruhig bleiben, keine sensiblen Daten preisgeben, nichts zusagen, unberechtigte Forderungen gelassen behandeln – und nur bei echter Gerichtspost die Frist im Blick behalten. Panik gehört nicht dazu.

Haben Sie selbst schon einmal einen solchen Anruf oder eine dubiose Rechnung bekommen? Erzählen Sie es gerne in den Kommentaren – Ihre Erfahrung hilft anderen Leserinnen und Lesern, die Masche zu erkennen.

Kommentare

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Neuromancer
Gestern
Ja, so vor 10 oder 12 Jahren war das mal. Bin aber mit einer deftigen Antwortmail und Androhung einer Strafanzeige gegen den Geschäftsführer wegen Betruges sofort rausgekommen.

Wichtiger ist mir das Thema Höflichkeit: gerade wir Älteren sind noch so erzogen, dass wir höflich sind, antworten und nicht sofort auflegen. Gerade mit dieser Masche fahren diese Betrüger aber und nutzen uns aus. Ich lege inzwischen sofort ohne weitere Worte auf, wenn sich so jemand bei mir meldet. Und dann wird die Nummer, sofern angegeben, im Fritzphone sofort gesperrt.
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Irmtraud Scherer
Gestern
Ich antworte auf eine Frage von Unbekannten, die ein JA erzeugen will, grundsätzlich nur mit ganzen Sätzen. Wenn die Frage ist ob ich Frau ... bin, antworte ich mit "Ich bin Frau ...". Bankdaten gebe ich grundsätzlich nicht am Telefon bekannt. Habe schon viel über solche Betrugsmaschen gelesen und verhalte mich dementsprechend.
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Boris
Gestern
Ich werde in letzter Zeit oft angerufen ob ich mein lotto-Abo kündigen will.
Ich habe nie eins abgeschlossen.
Die Personen am Telefon versuchen ein Abo zu verkaufen mit dieser Masche.
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Erhard Beeken
Gestern
Ich erhalte zur Zeit betr. Pflegestufe/Box usw.
Ich melde mich mit meinem Namen und meistens ist meine erste Frage um was es geht
Ist es für mich nicht relevant
sage ich höflich Danke und lege sif6.
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Torsten
Gestern
Wir hatten das mit einem Mobilfunkanbieter erlebt. Der hat das JA auch kopiert und den Vertrag geändert. Sind dann mit der nächsten Rechnung ins Geschäft gegangen und es wurde wieder raus genommen. Das hat noch 5 Euro gekostet... Ist schon länger her. Am besten bei unbekannten Nummer gar nicht erst ran gehen..
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Asathor
Gestern
Meine Eltern haben mehrmals am Tag solche anrufe bekommen. Während meine Mutter immer auflegt, gibt mein Vadder alle Daten raus. Wenn wir ihn darauf ansprechen verneint er es. Es gab schon unberechtigte Abbuchungen vom Konto, die von aufmerksamen Sparkassenmitarbeitenden nach einem Gespräch mit meinen Eltern zum glück zurück buchen konnten.

Ich bin irgendwann auf das Projekt PhoneBlock gestoßen und habe es auf unsere und die FritzBox meiner Eltern installiert. Danach wurden solche anrufe deutlich weniger. Ab und an kommen noch immer Anrufe durch, sind aber nur noch wenige pro Woche. Die Nummern müssen ja erstmal bekannt sein um gesperrt werden zu können.

Vaddi hat zwischendurch schon gefragt, warum keine Anrufe mehr kommen.

Anbei der Link zu dem PhoneBlock Projekt.
Aus Sicherheitsgründen habe ich bei http das TT durch ** ersetzt.

h**ps://phoneblock.net/phoneblock/
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Andreas
Gestern
Hallo Asathor,
herzlichen Dank für den Hinweis auf PhoneBlock, so etwas suche ich schon länger.
OpenSource und für Fritz!Box, Android und IPhone verfügbar -toll!

Bisher habe ich auf meinem Handy die Software von Life Software Lab benutzt, was auch ordentlich funktioniert.
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Martin
Gestern
Vielen Dank für den Super Tipp. Das ist wirklich eine tolle Sache. Habe mich bereits registriert.
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Bernd
Gestern
Ich schiebe unerwünschte Rufnummern einfach in das geblockte-Nummern-Telefonbuch der FritzBox. Funktioniert einfach und gut.
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René Noack
Gestern
Das Problem ist die Penetrenz und Machtfülle, mit der diese Leute auftreten und wovor die meisten einknicken. Ich betreue Fälle, in denen die Leute Opfer wurden und ich stelle fest, daß in der Regel der Kopf beim Telefonat aussetzt. "Ich habe etwas getan, was ich sonst nie gemacht hätte", "Das hab ich selbst nicht erwartet!", "Wir hatten erst letzte Woche darüber geredet, jetzt bin ich selbst darauf hereingefallen", "Wie konnte mir das nur passieren, ich bin doch immer so vorsichtig"... solche oder solch ähnliche Sütze höre ich dann.
Meinen Kunden empfehle ich immer bei unbekannten oder unterdrückten Nummern den Satz: "Entschuldigung, ich sitze gerade auf dem Klo, ich rufe gleich zurück." Danach sofort auflegen. In dem Moment bekommt der Körper die nötige Pause, um tief Luft zu holen und damit der Kopf die Zeit, darüber nachzudenken.
Unberechtigte! Mahnungen, Rechnungen etc. werden erst beantwortet, wenn der gerichtliche Mahnbescheid eintrudelt. Dort genügt es, formlos vollumfänglich Widersprich einzulegen. Danach müßte die Gegenseite - auch ein INKASSO-Unternehmen, das mitunter an der Masche beteiligt ist, viel Geld in die Hand nehmen, um ein echtes Gerichtsverfahren anzustrengen. Und das tun sie nicht, weil keine Aussicht auf Erfolg besteht. Wie gesagt, große Drohkulisse, vor der die meisten einknicken, weil sie das Prozedere nicht kennen oder einschätzen können. Aber Arschbacken zsammn kneifen und wehren!
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Michael B.-K.
Gestern
Vor ein paar Jahren (Jahrzehnten) hatte ich mal das Missvergnügen der Korrespondenz mit einer Anwältin - wohl frisch von der Uni, die ihren Lebensunterhalt als Ausdruckerin von dubiosen Mahnungen verdient hat.

Ich hätte ein Abo abgeschlossen, online, bei einer Klitsche, von der ich noch nie gehört habe. Ich habe dann um Beweise gebeten. Das war herrlich: Mein Name? Falsch geschrieben. Mein Geburtsdatum? Weit entfernt von der Realität. Meine Adresse? Man kann sich mal um ein paar hundert Kilometer vertun …

Das beste war aber die IP, mit der ich das angeblich abgeschlossen hätte. Ich konnte recht einfach nachweisen, dass ich in der fraglichen Zeit nicht in Ägypten war. Irgendwie hat sie dann aufgegeben.

Inzwischen scheint sie die Kurve bekommen zu haben und eine seriöse Kanzlei zu betreiben. Immerhin was …
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Eknarf
Gestern
Wichtig ist, bei solchen Gesprächen sofort die Initiative zu übernehmen: "Entschuldigung, ich habe Sie nicht genau verstanden. Von wo rufen Sie an?" Und weiter rückfragen, wie den die Firma "ABC GmbH" richtig heißt und womit sie sich beschäftigen. Wenn bis dahin noch nicht aufgelegt wurde, entschuldigend hinzufügen, dass man gerade sehr beschäftigt ist, und ob der Anrufer nicht bitte morgen gegen 10..30 Uhr anrufen möchte...
Dann gilt nur eine Frist: Bis dahin die Rufnummer in der Fritzbox sperren
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Michael B.-K.
Gestern
Bei unbekannten oder unterdrückten Nummern halte ich es so:

I(ch): "Hallo?"
A(nrufender Callcenter-Sklave): "nuschel von brabbel-nuschel telecom … Sind Sie Vorname Name?"
I: "Wer will das wissen?"
A: "Ja, hier ist nuschel von brabbeltelecom und …"
I: "Entschuldigen Sie, welche Firma?"
A: "brabbal nuschel com"
I: "Und wir stehen in einer Geschäftsbeziehung oder Sie haben wenigstens meine Einwilligung zur Kontaktaufnahme per Telefon? Ich glaube nicht und damit wird das eine unerlaubte Kaltakquise, wenn Sie jetzt versuchen, mir irgendwas zu verkau…"
A: "*klick*"

Zu mir selbst: "Die geben auch immer so schnell auf … :D"
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Bernd W.
Gestern
So ähnlich läuft das bei mir auch schon lange.
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Rainer
Gestern
Alle mir bekannten Nummern erscheinen im Display mit Namen. Unbekannte Nummern drücke ich direkt weg und prüfe die Unbekannte Nummer erst mal in aller Ruhe im Internet. Bis jetzt waren es immer zu 100% irgendwelche Call Center. Solche Nummern setzte ich dann direkt auf die Spam Liste.
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Michael B.-K.
Gestern
Nummern sperren und/oder bei der Bundesnetzagentur melden, hat früher leidlich funktioniert. Inzwischen würfeln die Gauner ihre Nummern aus und rufen ständig mit anderen Nummern an, die es eigentlich gar nicht gibt. Sperren oder melden hilft da leider nicht viel. Und die BNetzA hat damals schon kapituliert. Die wussten, dass die gemeldete Nummer zu einem ganzen Rufnummernblock gehörte, der an ein Callcenter vergeben war. Gesperrt haben sie nach einem Jahr die eine Nummer, während der Betreiber mit seinen 999 anderen Nummer fröhlich weitergemacht hat.
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Michael B.-K.
Gestern
Lustige Geschichte am Rande: Ich war mal bei meinen Eltern, als so ein Anruf kam. Eine Dame wollte "garantiert original italienisches Olivenöl und Wurst" verkaufen. Ich habe aufgelegt. Dreißig Sekunden später ruft sie noch mal an. "Wieso legen Sie einfach auf? Das macht man doch nicht." Sie hat fast geheult vor Fassungslosigkeit oder das zumindest gut gespielt. Als ich dann wieder aufgelegt habe, kam nie wieder was.
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Rolf Schug
Gestern
Artikel gut erkärt , aber viel zu lang-
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PeM
Gestern
Ist der Nachsatz nötig?
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Michael B.-K.
Gestern
Für komplexe Probleme gibt es eben nicht immer einfache Lösungen. Und das Thema ist komplex, weil es mehrere Ebenen berührt. Menschliches Handeln am Telefon, wenn man überrumpelt wird, siehe auch "Enkeltrick", psychologisch oft erschreckend gut geschulte Anrufer:innen, die Frage, wie man dagegen Maßnahmen ergreifen kann, privat wie auch auf Seiten der Behörden und Gerichte, die für 20 Euro einen gelben Brief verschicken, ohne die Rechtmäßigkeit zu prüfen, man selbst aber sofort Probleme bekommt, weil die Gauner einen vollstreckbaren Titel haben, wenn man dann nicht fristgerecht formlos sagt: Alles Blödsinn. Sollen sie klagen.
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Ecki
Gestern
Normalerweise sind Spamnummern gesperrt und hebe bei unbekannten Nummern nicht ab. Nur wenn ich Zeit und Lust habe gehe ich ran. Lass denjenigen ausquatschen und antworte "das habe ich nicht verstanden, bitte wiederholen Sie das ganze nochmal". Wieder Gequatsche. "verstehe ich nicht, bitte genaue Beschreibung Ihres Anliegen". Meist wird dann aufgelegt. Wenn nicht alles nochmal wiederholen lassen. Irgendwann gebt der/die auf. Bei KI ist das noch interessanter. Ich Antworte mit etwas komplett Sinnfreies und nicht im entferntesten zum Thema passend wie z.B. das die Bratwurst gestern wunderbar geschmeckt hat oder der Kaffee wieder zu kalt und dünn war. Die Reaktion der KI-Stimme ist köstlich. Ansonsten Wie im Blog beschrieben.
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PeM
Gestern
Sorry, sollte grün sein.
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KI002
Gestern
Einfach als eine KI vortäuschen (mit klein Kind Stimme):

„Ich bin eine kleine namenlose KI und ich wird so gern dass, ich wird zu eine große KI mit ein bedeutende Name wachsen. Können Sie mich bitte helfen?”
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Eddie
Gestern
Ich halte die Handlungsempfehlung und die Warnungen dennoch für wichtig und richtig! Ja natürlich macht ein kontextfreies "ja" die Fake-Rechnung nicht rechtswirksam, aber wenn man kein "ja" hinterlässt, kommt man weniger oft in Lage, sich mit solch einem Sachverhalt überhaupt erst auseinandersetzen zu müssen.
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smm01
Gestern
Jo.
Der Artikel war gut und nützlich und "das musste mal gesagt werden".
Aber es ist auch richtig, sowas gar nicht erst ausufern zu lassen. Am Schluss kommt einen Tag nach Antritt des dreiwöchigen Urlaubs der Mahnbescheid und die Frist läuft ab bevor man wieder daheim ist. Schon hat man ein Problem.
Und: Einschreiben an Privatwohnung kannst du knicken. Ich hab' schon Übergabeeinschreiben durchgeweicht unter der Hecke zum Nachbarn gefunden; die Briefträger stellen einfach zu, ob du daheim bist oder nicht. Die 14-Tage-Frist läuft mit Ankunft des Briefträgers an deiner Tür.
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Marvin
Gestern
Es mag zutreffen, dass ein 'Ja' am Telefon rechtlich nicht bindend ist. Dennoch habe ich aus meinem Bekanntenkreis erfahren, dass jemand einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten hat, der sich später als dreiste Fälschung herausstellte. In der heutigen Zeit ist leider nichts mehr vor Fälschungen sicher. Eine Überprüfung durch die Polizei kann in solchen Fällen sehr hilfreich sein.
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Peter M.
Gestern
Auch wenn es in akuten Problemfällen nicht hilft: Werbeanrufe gibt es bei uns seit Jahren nicht mehr - aufgrund einer einzigen Maßnahme: Wir haben von Anfang an der Veröffentlichung unserer Telefonnummern in Telefonverzeichnissen - vor allem sog. "elektronischen Verzeichnissen" wie CDs oder Internet - widersprochen. Wir sind in keinem Telefonbuch und über keine Telefonauskunft zu finden. Familie, Freunde, Kollegen, Arbeitgeber usw. erhielten die Nummer direkt, und sonst braucht sie keiner zu finden.
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Eckart K.
Gestern
Ist bei mir auch so, hilft aber nicht gegen Anrufer, die die Nummern die sie anrufen vom Server würfeln lassen und erst bei Freizeichen an eine Person / KI durchstellen.
Ich habe auch schon vor vielen Jahren keine Nummern mehr in öffentlichen Verzeichnissen. Zusätzlich habe ich auch die Community gepflegten Blocklisten eines Anbieters in der Fritzbox und leite diese Anrufe auf einen Anrufbeantworter mit dem Text von Telefonpaul weiter. Ich habe schon einige Jahre keinerlei Spam-Anrufe mehr erhalten.
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Wilhelm H.
Gestern
Bei unbekannten Nummern melde ich mich mit ‚Wer stört?‘ wenn ich ganz gut drauf bin, antworte ich mit ‚Hauptzollamt München, Abteilung Schwarzarbeit, sie sprechen mit Zollamtsrat Mayer‘
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Konrad
Gestern
Mit solchen Sätzen wäre ich vorsichtig. Ich glaub, das liegt nah bei Amtsanmaßung...
Ich kannte mal jemanden, der meldete sich mit "Bestattungsinstitut Ruhesanft, Hauptbestatter Sanftruhe, wen möchten Sie in Ruhe sanft bestatten?"
Aber ich fürchte, auch sowas hilft nur kurz, die Callcenteristen spulen einfach ihren Text ab. Die Krux ist, dass wir darauf trainiert sind, ehrlich zu antworten, wenn wir etwas gefragt werden. Wer cool genug ist, kann ein Gedicht aufsagen oder ein Liedlein pfeifen...
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Michael B.-K.
Gestern
Ich habe mir überlegt, dass wenn ich wieder mal belästigt werde, sehr morbide werde.

"Wieso rufen Sie an und fragen nach X? Der ist tot. Ganz schrecklich, ja, beim Sprung vom 27-Meterturm in den holländischen Alpen unglücklich auf einem Murmeltier gelandet. Dem Tier geht es gut aber … er hat es nicht geschafft. Ich bin sein Kumpel und räume gerade die Wohnung. Also was wollen Sie? Geht es um die Erbschaft?"

Böse? Ja. Aber solange ich meine eigene Endlichkeit vortäusche, für mich ok. Und da die Gauner eh ihre Datensätze untereinander austauschen, also verkaufen, ist so ein Hinweis: "Lohnt nicht mehr wegen X.X" vielleicht nicht das Blödeste.
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Jackl
Gestern
Herrlich! Bin Boomer und Privatier, mit 4 stelliger Telefonnummer (herrlich!!, beides...)... und daher auch bevorzugtes Opfer.

Ich gebe denen immer Futter... kostet deren Zeit und Nerven, ich hab ja genug davon :))). Fake Namen, Fake Adressen und Fake IBAN... viel Spaß damit!

Und dann natürlich sofort die Nummer im Router gesperrt und parallel zur Sperrung an die Bundesnetzagentur gemeldet: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/Aerger/Beschwerde/start.html
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Georg
Gestern
Schön aufgeräumt und klargestellt. Toller Artikel, wie immer Freitags ab 12:00 Uhr ;-)
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Uwe
Gestern
Recht haben und Recht bekommen sind immer zwei paar Schuhe. Klar verpflichtet ein reinkopiertes "Ja" niemand zu irgendwas. Klar, dadurch kommt kein Vertrag zustande. Aber auch klar: Im Ernstfall hat man mit so einem kopierten "Ja" zunächst mal jede Menge Ärger am Hals. Deswegen ist es nach wie vor besser, das Wort "Ja" am Telefon zu vermeiden, wenn man mit unbekannten Anrufern spricht. Dass die Telefonbetrüger, wenn man sie kriegt, jeden Prozess verlieren würden,okay. Aber: Kriegt man sie immer? Lässt man sich im Ernstfall nicht doch durch den "weißrussischen" Inkassodienst einschüchtern? Deswegen: Vorsicht ist besser als Nachsicht...
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Claudia
Gestern
Einen passenden Anruf hatte ich heute eine Stunde vor dem Lesen des Artikels. "Ich hätte gewohnen, ein Wochenende in Paris für 2 Personen, da könnten sogar noch 1.000€ darufkommen." Meine Antwort: "Ich habe keine Interesse an Gewinnspielen." Schon wurde aufgelegt. ;-)
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Michael B.-K.
Gestern
Bei solchen Behauptungen ist es wichtig, genau zuzuhören, denn früher gab es schon Urteile, dass ein unbedachtes "Sie haben 100.000 Euro" gewonnen, vor Gericht tatsächlich einklagbar sind.

Deshalb heißt es jetzt gerne: "Glückwunsch, Sie haben die Chance auf einen Gewinn von bis zu unvorstellbar viel Geld. Bestätigen Sie mir mal schnell Ihre Bankverbindung, damit wir Ihren Gewinn überweisen können …"

Aber bloß nicht argumentieren, dass sie mir meine Bankverbindung ja nennen könnten, vielleicht die letzten vier Ziffern und ich dann sage: Passt oder passt nicht … Das geht natürlich aus Datenschutzgründen nicht :D
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Börfi
Gestern
Und keiner unternimmt was dagegen, ach so Datenschutz.
Inkassobüro, von wem beauftragt, wo geht das Geld hin usw.
Einfach lachhaft in dieser Bananenrepublick.
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Matze
5 stunden vor
Da müssen Sie halt immer schön aufpassen, dass Sie nicht auf einer Bananenschale ausrutschen.

Was genau hindert Sie, selbst etwas gegen die ungewollten Anrufe zu unternehmen, die Sie bekommen (haben)?
Das mögliche Vorgehen können Sie dem Artikel entnehmen und den Kommentaren.

Fröhliche Grüße
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ger
5 stunden vor
Das ist das eigentliche Problem: eine Bürokratie, die nichts taugt.
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JöPo
Gestern
Guter Artikel und teils hilfreiche Kommentare.

CleverDialer ist auch sehr hilfreich. Zumindest auf dem Handy. Zeigt aber auch Spam-Anrufe auf der Festnetznummer an, wenn die FritzBox mit dem Handy verbunden ist. (Dies ist keine Werbung ;-) )
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draftec
Gestern
Ich habe mir angewöhnt, sofort zu sagen: „Warten sie einen Moment, ich muss erst mein Aufnahmegerät einschalten." Dann legen sie sofort auf.
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quasselstrippe
Gestern
ausgezeichneter artikel, vor allem wenn die ängste, die sich mit dem thema verbinden (und die zugegebenermaßen auch lange zeit in meinem hinterkopf herumdümpelten), als unbegründet entwaffnet werden.

da ich mir aber gern (nunmehr auch ohne angst) grundsätzlich diese lästigkeiten, beim drücker-anruf angefangen, erspare, gehe ich schon seit jahren bei unbekannten anrufern/nummern gar nicht erst ran; ein anfänglich noch vorhandener, zu unterdrückender neugierigkeitsfaktor ist mir mittlerweile abhanden gekommen – soweit ich das beurteilen kann, ist mir da bislang nichts „wichtiges” durch die lappen gegangen.

und für identifizierte nerv-nummern bieten sperrlisten einen tauglichen parierkorb …
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Robert
Gestern
Solche "Anbahnungen" finden nicht nur per Telefon statt, sondern via Mail. "Ich" erhielt eine von der Firma BongoChat, die behauptete, dass "ich" im Internet ein Abo abgeschlossen hätte. Das Problem dabei: Die hatten via Identitätsdiebstahl "meine" Mailadresse und meinen Namen - zum Glück aber kein Geburtsdatum, Wohnadresse etc. Die waren trotz Widerspruch und Anzeige weiterhin der Meinung, "mich" mit Mahnungen samt Eintreibfirma belästigen zu dürfen ...
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Marc
Gestern
Ich bestätige meistens nicht mal meinen Namen am Telefon wenn ich nicht weiß, wen ich am anderen Ende habe.
Das hat auch mal einen Unternehmer getroffen, der von einem Möbelstudio für eine Reparatur/Nachfrage beauftragt wurde, ohne dass mich das Möbelstudio informiert hat. Und es wurde meine Handynummer weitergegeben. Am Steuer meines Wagens gegen 19Uhr bin ich dann erst recht sauer, wenn jemand mit einer möglichen Masche anruft.
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HelmutB
Gestern
Danke für den aufschlussreichen Artikel.

Meine Oma hatte sich mal angeblich ein Zeitschriften-Abo am Telefon eingefangen. Sie war dann so verunsichert, dass sie nicht mehr wusste, ob sie es sich aufschwatzen hat lassen. Ich glaube, sie hat einfach nicht verstanden, was die am Telefon wollten, gut möglich, dass sie mit "Ja" zugestimmt hat. Wir konnte das aber mit rechtzeitigem Widerspruch rückgängig machen. Auf die Frage nach der Aufzeichnung, die angeblich existiert hat, hieß es nur, dass es gerade nicht möglich sei, an die Aufzeichnung zu kommen.

Ich habe auch von verschiedenen Leuten erzählt bekommen, dass ihr Mobilfunkanbieter eines versprochen hat, aber im Vertrag dann was anderes stand. Ebenfalls stand die Audioaufzeichnung nicht zur Verfügung.

Ich habe auch schon am Telefon, Internet-Verträge abgeschlossen, mit Audioaufzeichnung. Zum Glück ging bei mir alles gut und der Vertrag war so wie bestellt, aber ich habe mich schon gefragt, ob ich die Aufzeichnung jemals zu hören bekäme, wenn ich meinen Vertrag anfechten müsste?

Telefonbetrug ist leider ein großes Problem und vermutlich zu lukrativ, um davon verschont zu bleiben, genaus wie mit den Spam-Mails auf die auch noch viele Leute hereinfallen.
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Reinhard
Gestern
ich hatte mal ein Problem mit "Probenfieber", das ist aber schon recht lange her (2011). Die lockten mit einem Versprechen monatlich Werbepakete mit Verbrauchsgütern zu schicken. Hatte mich mal interessiert und angenommen. Da ist nie irgendetwas eingetrudelt, aber haben mich jedes Jahr auf´s neue genervt mit Zahlungsaufforderung und Inkasso, bis ich dann mal meine Freude ausdrückte, die Herrschaften vor Gericht mal persönlich kennen lernen zu wollen. Ab da war dann Ruhe...
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Reinhard
Gestern
Ich habe bereits eine Blockliste in meiner Fritzbox, die mit einem bestimmten AB darin verbunden ist. Sobald eine geblockte Nummer anruft, bekommen die erst einmal eine nette Ansage und werden mit entsprechend höflichen Worten und langen Sätzen hingehalten - die rufen bestimmt nie wieder an. Unbekannte Rufnummern bekommen ebenfalls einen Hinweis per AB. Fritzbox bietet ja die Möglichkeit der Rufumleitung, bietet mehrere Telefonbücher und auch 5 unterschiedliche AB´s. Man kann z.B. auch ganze Länder komplett sperren mit einem einzigen Eintrag (Türkei wäre da ein Favorit...)
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U.S.
Gestern
Wieder ein sehr guter und interessanter Artikel, wie viele andere auch schon!
In den letzten 2 Jahren waren es schon öffter mal dieselben Telefonnummern die penetrant was verkaufen wollten. Über die Auskunft der Nummernsuche wusste ich dann wer dahintersteckt. Diese wurden von mir über den Telefonanbieter blockiert - seither ist Ruhe. Außerdem ist bei uns zu 99,5% der Anrufbeantworter eingeschaltet - eine sehr wirksame Maßnahme für unerwünschte Gespräche.
Danke für diese Themen, freue mich auf weitere!
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Bernd
Gestern
eine sehr hilfreiche Maßnahme ist die Verwendung einer Trillerpfeife, natürlich nur mit vorheriger Ankündigung.
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Norbert
6 stunden vor
Wieso mir Ankündigung? Obszöne Anrufe hat meine Mutter mit Trillerpfeife beantwortet und damit war dann Schluss.
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Thomas
7 stunden vor
Ich hatte auch schon solche Anrufe. Einmal hat geholfen, dass ich dem Anrufer folgendes gesagt habe: "Sie haben doch nichts dagegen, dass ich den Anruf für mich als Dokumentation aufzeichne?" Danach haben die Abzocker direkt aufgelegt.
Und danke für den guten sachlichen Artikel!
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Pauly48
6 stunden vor
Ein interessanter Artikel der zum Nachdenken anregt.
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Norbert
6 stunden vor
Wenn man nach den neuesten Warnungen geht, dürfte man ja gar nicht mehr telefonieren. "Weißt eh, die nehmen deine Stimme auf und mit KI lassen sie mit deiner Stimme eine Einverständniserklärung generieren".
Ich glaube, sehr viele dieser "Warnungen" sind reine HOAX.
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CHopper145
5 stunden vor
Verstehen sich mich? Laut und deutlich. Kein Ja nötig.
Sind Sie Herr ---? Am Telefon. Oder: So ist es. Kein Ja nötig.

In der heutigen Zeit ist Ja und Nein sowieso nicht mehr In, man will ja niemandem auf die Füsse treten, und so sind wir heute bestens geschult, alternative Antworten zu geben.
Da muss man nicht mal verkrampft nachdenken. Einfach antworten. Fertig.
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